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Konzentrationslager Auschwitz

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siehe auch: Die Quellen-Edition VEeuJ33-45 ist eine Buchreihe zur Shoah

siehe auch Zeitleiste zum KZ Dachau


Ein Zeitleiste, timeline, chronologische Übersicht nach Tagen und in Stichworten.




Zur EinführungBearbeiten

Als Auschwitz oder abgekürzt K.L. / KZ Auschwitz wird ein Lager-Komplex von deutschen Konzentrationslagern und einem Vernichtungslager im besetzten Polen am Westrand der Stadt (polnisch) Oświęcim, von den Deutschen Auschwitz genannt, bezeichnet. Oświęcim wurde von den Deutschen 1939 annektiert.

Noch vorhandene Teile der ehemaligen Konzentrationslager in Oświęcim sind heute staatliches polnisches Museum, Forschungsinstitut bzw. Gedenkstätte. Seit dem 27. Juni 2007 trägt das ehemalige KZ Auschwitz-Birkenau als UNESCO-Weltkulturerbe die Bezeichnung „Auschwitz-Birkenau – deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager“. Es handelte sich um die räumlich größte Ansammlung von Konzentrationslagern im damaligen Deutschen Reich, in der zwischen 1940 und 1945 über 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden (siehe Opferzahlen der Konzentrationslager Auschwitz). Dieser Komplex gliedert sich in drei große Lager und etwa 40 kleinere Nebenlager auf, die nicht alle von der SS zur gleichen Zeit genutzt wurden.

Die Errichtung des Lagers war von Heinrich Himmler, dem Führer der SS der NSDAP , am 27. März 1940 angeordnet worden.[1] Vorausgegangen war eine zunehmend stärkere Verfolgung der jüdischen deutschen Minderheit seit 1938. Einen Wendepunkt zur breiten offenen Gewalt gegen Juden stellt der Pogrom am 10. November 1938 (versteckend: Reichskristallnacht) dar. Direkt nach dem Kriegsbeginn, 1.9.39, starteten die erste Massenmorde gegen Kranke, Kinder und Alte (Aktion Gnadentod in der Ausdrucksweise der Mörder).


Engl: The first people to be brought to Auschwitz (I + II) as prisoners and murdered here were Poles. They were followed by Soviet prisoners of war, gypsies and deportees of many other nationalities. Beginning in 1942, however, Auschwitz became the setting for the most massive murder campaign in history, when the Nazis put into operation their plan to destroy the entire Jewish population of Europe.



Die verschiedenen Konzentrationslager im besetzten Oświęcim / Auschwitz Bearbeiten

Stammlager Auschwitz I Bearbeiten

220px-Arbeit macht frei

Eingangstor des KZ Auschwitz I

Das deutsche Konzentrationslager Auschwitz I war das erste Konzentrationslager am Ort und diente später als Verwaltungszentrum des gesamten Lagerkomplexes (das war die Bedeutung für das Wort Stammlager). Es entstand zunächst in einer ehemaligen polnischen Kaserne. Der erste Häftlingstransport kam am 20. Mai 1940 an.


Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II) Bearbeiten

Bundesarchiv B 285 Bild-04413, KZ Auschwitz, Einfahrt

Torgebäude vom KZ A.-Birkenau

Das Konzentrationslager A – Birkenau (oder Auschwitz II) fungierte ab 1942 als Vernichtungslager, in dem ungefähr eine Million Menschen, vor allem Juden, Sinti und Roma aus Polen und ganz Europa, ermordet wurden. In ihm gab es xxx KZ-Baracken mit Tausenden von Gefangenen, die entweder ermordet wurden oder zur Zwangsarbeit ausgewählt (Selektionen, selektiert) wurden.

Am 26. September 1941 erhielt Höß von Himmler den Befehl, ein zusätzliches Arbeitslager für zunächst 100.000 russische Kriegsgefangene zu bauen. Daraus wurde 1942 das Vernichtungslager. Im ersten Halbjahr 1943 gingen die vier Krematoriumsgebäude in Betrieb, die im Untergeschoss die Gaskammern enthielten. Zwischen dem 17. und dem 23. Januar 1945 wurden etwa 60.000 Häftlinge auf Todesmärschen von den Wachmannschaften nach Westen getrieben. Am 27. Januar 1945 wurden die dort noch lebenden Häftlinge in den Auschwitz-Konzentrationslagern befreit.


KZ Auschwitz-Monowitz (Auschwitz III) Bearbeiten

Bundesarchiv Bild 146-2007-0057, IG-Farbenwerke Auschwitz

IG Farben, Werke Monowitz, 1941

Das Konzentrationslager A – Monowitz (oder Auschwitz III) diente vor allem als KZ für Zwangsarbeiter. Es war zeitweise ebenfalls Stammlager. Es wurde auf Initiative und Kosten eines Industrieunternehmens zusammen mit Fabrikationsstätten ab 1941 in dem Nachbarort errichtet und am 28. Oktober 1942 eröffnet.

220px-Interessengebiet KZ Auschwitz.svg

Nebenlager von KZ A.

Außenlager (Nebenlager) des KZ Auschwitz Bearbeiten

In der Region gab es etwa 50 Nebenlager der Konzentrationslager Auschwitz I und III . Sie dienten den Hauptlagern als Sammel- oder Arbeitslager für die angeschlossenen SS- und andere Industriebetriebe (überwiegend Rüstungsbetriebe).

Gedenkstätte, Mahnmale, Museen Bearbeiten

Neben verschiedenen Mahnmalen befindet sich auf dem Gelände der Hauptlager Auschwitz I und II heute eine polnische Gedenkstätte, das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau, in dem auch historisch geforscht wird.

In der Stadt Oświęcim befindet sich das Jüdische Zentrum Oświęcim/Auschwitz als Gedenkort und als Museum der ehemaligen jüdischen Kultur der Stadt und der Region.

Geographische Lage Bearbeiten

Die Reste der verschiedenen Konzentrationslager befinden sich in Südpolen bei Oświęcim. Das Stammlager Auschwitz (später A I) wurde am Westrand der Stadt Oświęcim in und bei einer ehemaligen polnischen Kaserne errichtet. Oświęcim und die darum befindlichen Gedenkorte liegen etwa 60 km westlich von Kraków (dt. Krakau), südlich von Katowice (dt. Kattowitz) und Chrzanów sowie nördlich von Bielsko-Biała.

Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wurde 1941 drei Kilometer entfernt nordwestlich vom Stammlager Auschwitz I neu gebaut. Namensgebender Ort ist das Dorf Brzezinka.

Das Konzentrationslager Monowitz im Ort Monowice (dt: Monowitz), auch Konzentrationslager Auschwitz III, war ein Konzentrationslager im Sinne eines Arbeitslagers für verschiedene Industrieansiedlungen, die im direkten Anschluss bestanden bzw. gebaut wurden. Es lag 6 km östlich vom Stammlager Auschwitz I auf dem Gelände der Buna-Werke der IG Farben AG.

Die Außen- bzw. Nebenlager der Konzentrationslager Auschwitz I und III befanden sich zum Teil im weiteren Umkreis, auch außerhalb des Landkreises, in dem durch die Flüsse Soła und Weichsel umgrenzbaren etwa 40 Quadratkilometer großen „Interessengebiet KL Auschwitz“ des SS-Wirtschafsverwaltungs-Hauptamtes.

Zur Geschichte der KZ-Lager unter der Bezeichnung Auschwitz Bearbeiten

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Zur Geschichte des KZ A.


Ges, VO,Erl Bearbeiten

  • 8. März 1933: Erste Übergriffe gegen jüdische Richter und Staatsanwälte.

(Deutsche Allgemeine Zeitung vom 9. März 1933).

„Beim Chemnitzer Gericht wurden von SA-Leuten und Stahlhelmern folgende Beamte von ihren Ämtern entfernt und zum Teil in Schutzhaft genommen:“ (es folgt eine Aufstellung beginnend mit dem Landgerichtspräsidenten).


(Frankfurter Zeitung vom 12. März 1933)

„In Breslau ist heute Mittag ein starker Trupp SA-Leute in das Amts- und Landgerichtsgebäude eingedrungen. Unter den Rufen ‚Juden raus!’ wurden sämtliche Dienst- und Sitzungszimmer geöffnet, und die jüdischen Rechtsanwälte, Richter und Staatsanwälte wurden gezwungen, sofort das Gebäude zu verlassen. In den Gängen und Sälen spielten sich sehr erregte Szenen ab. Das Anwaltszimmer war innerhalb weniger Minuten geräumt, und die jüdischen Anwälte verließen, zum Teil ohne ihre Garderobe mitnehmen zu können, das Justizgebäude. Zahlreiche Gerichtsverhandlungen mussten unterbrochen werden. Nach etwa einer halben Stunde erschien die Schutzpolizei im Gebäude und forderte die SA zum Abmarsch auf. Der Aufforderung wurde Folge geleistet.“

  • 13. März 1933]]: Fortsetzung der Übergriffe in Breslau.

(Frankfurter Zeitung vom 14. März 1933)

„Der Stillstand der Rechtspflege (§ 245 der Zivilprozessordnung), der beim Breslauer Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht aufgrund der am Samstag gemeldeten Vorgänge (Eingreifen von SA im Gerichtsgebäude) eingetreten ist, soll zunächst bis zum 15. März andauern. Bis zu diesem Tage finden in den genannten Gerichten keine Termine und Sitzungen statt. Das Breslauer Amts- und Landgericht wird auch heute noch von SA und Schutzpolizei besetzt gehalten, jüdischen Beamten und Rechtsanwälten wird der Zuritt zum Gerichtsgebäude verweigert. Die Maßnahme wird von den Wachposten damit begründet, dass sie zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung notwendig sei.“


  • 19. März 1933: Bericht über die Ereignisse in Breslau und Berlin-Moabit.

(Artikel des „Völkischen Beobachters) „… Die gleichen Verhältnisse herrschen im Moabiter Kammergericht. Immer noch besteht der größte Teil der Strafverteidiger aus Hebräern, die dem deutschen Richter durch ihre Rabulistik und Paragraphenklauberei das Leben zur Hölle machen. Und diese jüdischen ‚Kanonen (…) gehören den marxistischen Parteien an.“

  • 29. März 1933 Aufruf zum planmäßigen Boykott jüdischer Waren, jüdischer Ärzte und jüdischer Rechtsanwälte.

(Völkischer Beobachter vom 29. März 1933)


  • 31. März 1933: Anweisung des Reichskommissars für die Preußische Justiz Hanns Kerrl an sämtliche Oberlandesgerichtspräsidenten, Generalstaatsanwälte und Präsidenten der Strafvollzugsämter.

(Deutsche Allgemeine Zeitung vom 1. April 1933)

„Die Erregung des Volkes über das anmaßende Auftreten amtierender jüdischer Rechtsanwälte und jüdischer Ärzte hat Ausmaße erreicht, die dazu zwingen, mit der Möglichkeit zu rechnen, dass besonders in der Zeit des berechtigten Abwehrkampfes des deutschen Volkes gegen die alljüdische Gräuelpropaganda das Volk zur Selbsthilfe schreitet. Das würde eine Gefahr für die Aufrechterhaltung der Autorität der Rechtspflege darstellen. (…) Ich ersuche deshalb umgehend, allen amtierenden jüdischen Richtern nahe zu legen, sofort ihr Urlaubsgesuch einzureichen und diesem sofort stattzugeben. Ich ersuche ferner, die Kommissarien jüdischer Assessoren sofort zu widerrufen. In allen Fällen, in denen jüdische Richter sich weigern, ihr Urlaubsgesuch einzureichen, ersuche ich, diesen kraft Hausrechts das Betreten des Gerichtsgebäudes zu untersagen. (…) Besondere Erregung hat das anmaßende Auftreten jüdischer Anwälte hervorgerufen. Ich ersuche deshalb, mit den Anwaltskammern und oder örtlichen Anwaltsvereinen oder sonstigen geeigneten Stellen noch heute zu vereinbaren, dass ab morgen früh 10 Uhr nur noch bestimmte jüdische Rechtsanwälte, und zwar in einer Verhältniszahl, die dem Verhältnis der jüdischen Bevölkerung zur sonstigen Bevölkerung etwa entspricht, auftreten.“

  • 1. April 1933: [[[Rundverfügung des Reichskommissars für die Preußische Justiz über die Amtstätigkeit der Notare.

Den jüdischen Notaren in Preußen wird die Amtstätigkeit untersagt.



Jüdische Studenten, die das 1. juristische Staatsexamen erfolgreich abgelegt haben, dürfen in Preußen nicht mehr zu Referendaren ernannt werden.


  • 7. April 1933 Runderlass des kommissarischen Preußischen Ministers des Innern Hermann Göring zu Namensänderungen

Für Anträge auf Namensänderungen ist nunmehr – anstelle des Justizministeriums – das Innenministerium zuständig. Anträge von Personen mit jüdisch klingenden Namen werden nur dann bewilligt, wenn der Antragsteller nachweist, dass er nicht jüdischer Abstammung ist.

(RGBl. I S. 175)

„§ 1 (1) Zur Wiederherstellung eines nationalen Berufsbeamtentums und zur Vereinfachung der Verwaltung können Beamte nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen aus dem Amt entlassen werden, auch wenn die nach dem geltenden Recht hierfür erforderlichen Voraussetzungen nicht vorliegen.

§ 3 (1) Beamte, die nicht arischer Abstammung sind, sind in den Ruhestand (§§ 8 ff.) zu versetzen; soweit es sich um Ehrenbeamte handelt, sind sie aus dem Amtsverhältnis zu entlassen. (2) Dies gilt nicht für Beamte, die bereits seit dem 1. August 1914 Beamte gewesen sind oder die im Weltkrieg an der Front für das Deutsche Reich oder für seine Verbündeten gekämpft haben oder deren Väter oder Söhne in Weltkrieg gefallen sind. (…)

§ 7 Die Entlassung aus dem Amt, die Versetzung in ein anderes Amt und die Versetzung in den Ruhestand wird durch die oberste Reichs- oder Landesbehörde ausgesprochen, die endgültig unter Ausschluss des Rechtsweges entscheidet. (…)“


Danach wird die Neuzulassung nicht arischer Rechtsanwalte, bei denen nicht einer der Ausnahmefälle des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vorliegt, ausgeschlossen. Weiter wird die Rücknahme der Zulassung zugelassener Rechtsanwälte bis zum 30. September 1933 – von denselben Ausnahmefällen abgesehen – gestattet. Schon vor der endgültigen Rücknahme kann ein Vertretungsverbot mit sofortiger Wirkung erlassen werden.


  • 11. April 1933: Erste Verordnung zur Durchführung des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“.

(RGBl. I S. 195)

„Nr. 1 (…)

Nr. 2

Zu § 3 (1) Als nicht arisch gilt, wer von nicht arischen, insbesondere jüdischen Eltern oder Großeltern abstammt. Es genügt, wenn ein Elternteil oder ein Großelternteil nicht arisch ist. Das ist insbesondere dann anzunehmen, wenn ein Elternteil oder ein Großelternteil der Jüdischen Religion angehört hat.“


Die Ernennung und Beförderung von Beamten, die möglicherweise Juden waren, wird untersagt.


(RGBl. I S. 225)

Bei Neuaufnahmen darf an allen Schulen und Hochschulen die Zahl der nicht arischen Reichsdeutschen unter der Gesamtheit der Besucher jeder Schule und Fakultät den Anteil der nicht arischen Bevölkerung an der reichsdeutschen Bevölkerung nicht übersteigen, wobei Kinder von Frontkämpfern sowie Mischlinge außer Betracht bleiben.


  • 4. Mai 1933 Zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.

(RGBl. I S. 233)

Danach sind privatrechtliche Verträge mit nicht arischen Angestellten und Arbeitern des Reichs, der Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände usw. mit Monatsfrist zu kündigen. Ausgenommen davon sind die sog. privilegierten Nichtarier gemäß § 3 Abs. 2 des Gesetzes.


(RGBl. I S. 479)

Dieses Gesetz dient später zur Begründung für die Einziehung der Vermögens von Juden bei ihrer Deportation.


(RGBl. I S. 480)

Aufgrund dieses Gesetzes können Einbürgerungen, die in der zeit zwischen dem 9. November 1918 und dem 30. Januar 1933 vorgenommen wurden, widerrufen werden, wenn die Einbürgerung nicht als erwünscht anzusehen ist. Das Gesetz beruht auf völkisch-nationalen Grundsätzen. Mit ihm können insbesondere die Einbürgerungen von „Ostjuden“ widerrufen werden.


  • 26. Juli 1933: [[Runderlass zur jüdischen Auswanderung

Die Auswanderung von Personen jüdischer Abstammung ist erwünscht und darf infolgedessen nicht unterbunden werden. Andererseits ist es erforderlich, von leistungsfähigen Personen, durch deren Auswanderung die deutsche Steuerbasis geschmälert wird, eine letzte große Abgabe – die Reichsfluchtsteuer – zu erheben.


Aufgrund des Gesetzes werden Kammern für die einzelnen Zweige der Kultur (Schrifttum, Presse, Rundfunk, Theater, Musik und Bildende Künste) geschaffen. Die Zugehörigkeit zu einer der Kammern ist Voraussetzung für die Betätigung in einem der Kulturzweige. Juden werden in die Kammern nicht aufgenommen.


  • 29. September 1933 Reichserbhofgesetz.

(RGBl. I S. 685)

Der Eigentümer des Erbhofs heißt Bauer. Bauer kann nur sein, wer deutscher Staatsbürger deutschen oder stammesgleichen Blutes und ehrbar ist. Deutschen oder stammesgleichen Blutes ist nicht, wer unter seinen Vorfahren – seit 1. Januar 1800 – jüdisches oder farbiges Blut hat.


  • 4. Oktober 1933 Schriftleitergesetz.

(RGBl. I S. 713)

Nach § 5 Abs. 3 des Gesetzes kann Schriftleiter nur sein, wer arischer Abstammung und nicht mit einer Person nicht arischer Abstammung verheiratet ist.




1933 ff Bearbeiten

  • 30. Januar 1933: Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Paul von Hindenburg (Hitlers Koalitionsregierung von NSDAP und nationalkonservativen Verbündeten (DNVP, Stahlhelm), in welcher neben ihm vorerst noch zwei Nationalsozialisten Regierungsämter bekleideten. 
    * 1. Februar der Reichstag ist aufgelöst worden, schränkten die Machthaber in den folgenden, von nationalsozialistischem Terror gekennzeichneten Wochen die politischen und demokratischen Rechte durch Notverordnungen ein. Als entscheidender Schritt auf dem Weg zur Diktatur gilt dabei die … 
  • 4. Februar: Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes ( = Einschränkung der Versammlungs- und Pressefreiheit)
    * 4. Februar: Göring ordnet als kommissarischer preußischer Innenminister die zwangsweise Auflösung sämtlicher Gemeindevertretungen Preußens zum 8. Februar und Neuwahlen für den 12. März an, gleichzeitig wurden Gemeindeorgane wie Räte und Bürgermeister reichsweit unter Gewaltandrohung aufgelöst bzw. Personen inhaftiert.
  • 28. Februar: Reichstagsbrandverordnung
    :::Für die Verkündigung wurde der Reichstagsbrand in der Nacht zuvor zum Anlass genommen.
  • 8.03.: Das Karl-Liebknecht-Haus in Berlin, die Parteizentrale der KPD, wird von der Polizei besetzt. Es wird bekannt gegeben, daß die 81 gewählten Abgeordneten der KPD ihre Mandate im Reichstag nicht antreten dürfen. Der Reichsinnenminister Göring erklärt dazu zynisch, daß die Kommunisten bei Reichstagszusammentritt durch dringende und nützlichere Arbeit an der Teilnahme verhindert sein würden - gemeint ist deren ungesetzliche Haft in den ersten KZ der SA. 
  • 15. März: Das Reichsinnenministeriums weist die Länderregierungen an, die Zuwanderung von so genannten Ostjuden abzuwehren und Ostjuden, die sich ohne Aufenthaltserlaubnis in Deutschland befinden, zu entfernen.
  • 18. März: Die Berliner Stadtverwaltung ordnet an, daß jüdische Anwälte und Notare nicht mehr für die Stadt tätig sein dürfen.
  • 20. März: Himmler (seit 9. März als kommissarischer Polizeipräsident von München eingesetzt) ordnet öffentlich die Errichtung des Konzentrationslager Dachaus an, in dem 5.000 Gefangene untergebracht werden können. Es werden dort zunächst in erster Linie Mitglieder und Funktionäre der Arbeiterparteien eingesperrt und schwer mißhandelt. Unter den ersten Toten befinden sich auch ausdrücklich als Juden misshandelte Personen. 


Durch die Aufhebung der kommunistischen Mandate verfügen die Nationalsozialisten über die absolute Mehrheit im Reichstag.
  • 24. März: das so gen. Ermächtigungsgesetz wird im durch Göring reduzierten Reichstag nur gegen die Stimmen der SPD beschlossen. Nun "darf" die Reichsregierung wirksame Gesetze auch ohne Zustimmung des Reichstags beschließen. Es tritt am 24. März in Kraft. 

usw. 

  • 10. Mai: In zahlreichen Städten finden öffentliche Verbrennungen von Büchern statt.
    * in diesen Wochen Verbot bzw. Gleichschaltung von Parteien, Staats- und Stadtverwaltungen und Verbänden in allen Lebensbereichen. 


Summa: 

Zweifelhafte Bezeichnung für den Anfang der NDSAP/Hitler-Diktatur: Machtergreifung und die Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats. (SA als Polizei, Einrichtung der wilden KZ, KZ Dachau)





weitere wichtige Daten

* Gesetz über Maßnahmen der Staatsnotwehr vom 3. Juli 1934 (Amnestie nach dem so gen. Röhm-Putsch, Massenmord an leitenden Parteimitgliedern u. a. Personen) 
* 1935 „Saargebiet“
* 16. Februar 1938 (Österreich): Schuschnigg-Amnestie für politische Straftäter, u. a. für ungefähr 3000 Nationalsozialisten.
* 1939 „Sudeten“  
* 22. — 26. Oktober 1940: Deportationen aus dem Land Baden, der Pfalz und dem Saarland    6504 Personen nach Gurs etc. (In diesen sieben bis acht Transporten wurden über 5 500 Personen aus Baden, 826 Personen aus der Pfalz, 134 aus dem Saarland nach Gurs und in andere südwestfranzösische Lager gebracht.)

1934 G V E Bearbeiten

  • 22. [[Juli 1934 Ausbildungsordnung für Juristen.

(RGBl. I S. 727)

§ 10: Bei der Meldung zur ersten juristischen Staatsprüfung haben die Bewerber die vorgeschriebene Erklärung über ihre arische Abstammung und über die ihrer Ehefrau vorzulegen.


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1935 G V E Bearbeiten

  • 21. [[Mai 1935 Wehrgesetz.

(RGBl. I S. 609)

§ 1 Abs. 1: Der Wehrdienst ist Ehrendienst am Deutschen Volke. (…)

§ 15 Abs. 1: Arische Abstammung ist eine Voraussetzung für den aktiven Wehrdienst


(RGBl. I S. 769)

Die Arbeitsdienstpflicht ist ähnlich geregelt wie die Militärdienstpflicht.


  • 15. September 1935 Erlass der „Nürnberger Rassengesetze“.

(RGBl. I S. 1146)

Zwei der drei auf dem Nürnberger Parteitag erlassenen Gesetze sind Rassengesetze: das „Reichsbürgergesetz“ und das „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ (Blutschutzgesetz).

Das Reichsbürgergesetz „erfindet“ eine besondere Art des Bürgers: den „Reichsbürger“. Allein dieser soll die vollen politischen Rechte haben (§ 2 Abs. 3 Reichsbürgergesetz – RBG). Um das zu sein, muss der Betreffende Staatsangehöriger „deutschen oder artverwandten Blutes“ sein und außerdem durch sein Verhalten beweisen, dass er „gewillt und geeignet ist, in Treue dem Deutschen Volk und Reich zu dienen.“ Der Status des „Reichsbürgers“ beinhaltet also eine „rassische“ und eine politische Komponente. Dementsprechend können jüdische Deutsche nicht „Reichsbürger“ sein, sie sind nur Staatsbürger und damit Bürger 2. Klasse. Das „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ (mit seiner Präambel: „Durchdrungen von der Erkenntnis, dass die Reinheit des deutschen Blutes die Voraussetzung für den Fortbestand des deutschen Volkes ist“) verbietet die Eheschließung sowie den außerehelichen Geschlechtsverkehr zwischen Juden und Nichtjuden. Verstöße gegen das Gesetz sind „Rassenschande“ und werden mit Gefängnis bzw. Zuchthaus bestraft.

Das „Reichsbürgergesetz“ ist dann Grundlage für die immer weiter fortschreitende Diskriminierung, Ausgrenzung, Entrechtung und Vernichtung der Existenzgrundlage der Juden. Aus immer mehr Berufen werden sie hinausgedrängt. Das „Blutschutzgesetz“ mit seinem Straftatbestand der „Rassenschande“ ist die Grundlage für die vielfältigsten Denunziationen und für zahlreiche Bestrafungen – auch von Koblenzer, sonst unbescholtenen jüdischen Bürgern. Das Verbot der "Rassenschande“ gilt sogar im Ausland und untersagt darüber hinaus die Eheschließung von „Ariern“ mit „Nicht-Ariern".


(RGBl. I S. 1333)

§ 5 definiert den Begriff des „Juden“. Juden können nicht Reichsbürger sein, haben kein politisches Stimmrecht und können kein öffentliches Amt bekleiden. Jüdische Beamte treten mit Ablauf des 31. [[Dezember 1935 in den Ruhestand.


Um die Olympischen Spiele 1936 in Berlin nicht zu gefährden, sind alle judenfeindlichen Schilder und Anschläge in der Gegend von Garmisch-Partenkirchen, in der die Winterspiele stattfinden, zu entfernen.


(RGBl. I S. 1478)

Die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten einschließlich der Rechtsberatung und Einziehung fremder Forderungen darf geschäftsmäßig nur mit besonderer Erlaubnis der zuständigen Behörde betrieben werden. In den Ausführungsbestimmungen vom 13. [[Dezember 1935 (RGBl. I S. 1481) ist bestimmt, dass Juden die Erlaubnis nicht erteilt wird.


Als „fremde Rassen“ in Europa werden nur die Juden und die „Zigeuner“ angesehen.

1936 Bearbeiten

  • 23. Juni 1936: Erlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei Heinrich Himmler.

Der Erlass verbietet Angehörigen der SS anlässlich der Sommerolympiade in Berlin (1bis 16. August 1936) alle Tätlichkeiten gegen Ausländer und Juden.











1937 Bearbeiten

  • 1937 und 1938: Berufsverbote für Selbständige und Beamte. Auflage der "Rassensondersteuer" bei der Lohnsteuer von als Sinti und Roma eingestuften Personen, "da die Zigeuner gewisse rassische Ähnlichkeiten mit den Juden aufweisen" (Parteikanzlei der NSDAP).


1937 G V E Bearbeiten

  • 16. November 1937: [[Runderlass des Reichsministeriums des Innern.

Juden werden Reisepässe mit Geltung für das Ausland bis auf wenige Ausnahmen nicht ausgestellt; eine Ausnahme ist die Auswanderung.


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1938 Bearbeiten

(RGBl. I S. 404)

Die Verordnung droht deutschen Staatsangehörigen, die aus eigennützigen Beweggründen dabei mitwirken, den jüdischen Charakter eines Gewerbebetriebes bewusst zu verschleiern, Zuchthaus- oder Gefängnis- und Geldstrafen an. Die gleichen Strafen treffen eine Person, die für einen Juden ein Rechtsgeschäft führt und unter Irreführung des anderen Teils die Tatsache, dass sie für einen Juden tätig ist, verschweigt.


Jeder Jude – und auch der nicht jüdische Ehegatte eines Juden – hat sein gesamtes in- und ausländisches Vermögen anzumelden und zu bewerten.


  • Im Rahmen der Aktion „Arbeitsscheu Reich' (ASR) wurden im April und Juni 1938 bei zwei Verhaftungswellen über 10.000 Personen als sogenannte „Asoziale“ in Konzentrationslager verschleppt.
  • Juni 1938: Tausende von Sinti und Roma werden in KZs eingesperrt.


Bestallungen (Approbationen) jüdischer Ärzte erlöschen am 30. September 1938. Der Reichsminister des Innern kann Ärzten, deren Bestallung erloschen ist, die Ausübung des Arztberufs zur Behandlung von Juden sowie ihrer Frau und ihrer Kinder widerruflich gestatten. Sie dürfen nicht die Bezeichnung „Arzt“, sondern nur die Bezeichnung „Krankenbehandler“ führen.


  • 27. Juli 1938: Erlass des Reichsministers des Innern über Straßennamen

Die Entfernung aller jüdischen Straßennamen wird angeordnet.


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AugustBearbeiten

  • 17. August 1938: Zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen.

(RGBl. I 1044)

Juden, die keinen Vornamen führen, der in dem vom Reichsinnenministerium am 18. [[August 1938 herausgegebenen [[Runderlass als jüdischer Vorname angeführt ist, haben vom 1. Januar 1939: an als weiteren Vornamen den Namen „Israel“ (für männliche Personen) oder „Sara“ (für weibliche Personen) anzunehmen.


Liste der Vornamen, die für Juden, die deutsche Staatsangehörige oder staatenlos sind, ab 1, Januar 1939]]: erlaubt sein werden. Durchführungsanweisungen für die Annahme der zusätzlichen Vornamen Israel und Sara. Eine Vornamensänderung ist regelmäßig nur dann zu widerrufen, wenn sie von einem Juden zur Verschleierung seiner jüdischen Abstammung beantragt worden ist.


  • 26. August 1938: Nach dem "Anschluss" Österreichs Deportationen der Gestapo und SS die erzwungenen Auswanderungen von Juden über eine „Zentralstelle“ in Wien.


September Bearbeiten

(RGBl. I S. 1403)

Sämtliche bei den deutschen Gerichten zugelassenen Rechtsanwälte haben zum 30. November 1938 auszuscheiden. Zur Beratung und Vertretung von Juden und jüdischen Unternehmen sollen nach Bedürfnis jüdische „Konsulenten“ von der Justizverwaltung zugelassen werden.


  • 28. September 1938: Erlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei.

Es sind Maßnahmen zur Verhinderung der Auswanderung von Juden aus Deutschland in benachbarte Länder zu ergreifen.


Oktober Bearbeiten

Alle deutschen Reisepässe, deren Inhaber Juden sind, werden ungültig. Die früher ausgestellten Reisepässe sollen abgeliefert werden. Auslandspässe werden wieder gültig, wenn sie mit einem „J“ versehen worden sind.


  • 19. Oktober 1938]]: [[Runderlass des Präsidenten der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitsversicherung

Der geschlossene Einsatz von Juden, die aus öffentlichen Mitteln unterstützt werden, ist in die Wege zu leiten. Es kommen nur Arbeiten in Frage, bei denen die Juden mit anderen Volksgenossen nicht in Berührung kommen.


  • 26. Oktober 1938: [[Runderlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei zum Aufenthaltsverbot für Juden mit polnischer Staatsangehörigkeit

Wegen der Absicht der polnischen Regierung, die Wiedereinreise von Juden polnischer Staatsangehörigkeit nicht zuzulassen (Aberkennung der Staatsangehörigkeit nach fünfjährigem Wohnsitz im Ausland), wird angeordnet, dass polnische Juden das Reichsgebiet bis zum 29. Oktober 1938 zu verlassen haben.


  • 28. Oktober 1938: Verschleppung der Juden mit polnischer Staatsangehörigkeit

Rund 17.000 Juden polnischer Staatsangehörigkeit werden aus dem Deutschen Reich ausgewiesen und an die polnische Grenze transportiert, darunter auch die Familie des späteren Attentäters Herschel Grynszpan.


  • 1. Oktober 1938: Reichssicherheitshauptamt – Übernahme der NS-"Zigeunerpolizeistelle" München in das Reichskriminalpolizeiamt (ab 27.9.1939 Amt V des Reichssicherheitshauptamte/RSHA) unter Leitung von SS-Oberführer Arthur Nebe, dem nun auch Ritter untersteht. Die Gestapo zieht das bei den Deportationen geraubte Vermögen der Sinti und Roma ein. Die Deportation der Juden und "Zigeuner" führt Adolf Eichmann im Amt IV. B2 4 durch.

November Bearbeiten

  • 9. November 1938: Mit der von den Nazis so genannten "Kristallnacht", dem Novemberpogrom 1938 , die dem Mordanschlag eines siebzehnjährige polnischen Juden auf einen deutschen Diplomaten in Paris folgt, ziehen die Nazis reichsweit einen Pogrom auf: offiziell wurden 91 Juden ermordet, ca. 30000 inhaftiert, unzählige Synagogen, Geschäfte und Wohnungen ausgeraubt und zerstört. Man geht heute von mindestens 400 Todesopfern allein in der Pogromnacht aus. Darin sind Selbsttötungen und schwere Körperverletzungen mit Todesfolge enthalten. Heute wird die Gesamtzahl von 1.406 vollständig zerstörten Synagogen und Betstuben zugrunde gelegt, ebenso weitere 7.500 Gebäude mit jüdischen Nutzern.
  • 7. November 1938: Attentat Grynszpans auf den deutschen Botschaftsangehörigen Ernst vom Rath in Paris, der daraufhin stirbt.
  • 9. November 1938: Fernschreiben der Gestapo zu Maßnahmen gegen Juden.

„Geheim! An alle Staatspolizeiämter! Solche Aktionen werden in ganz Deutschland stattfinden. Sie sollen nicht behindert werden. Wichtiges Archivmaterial in Synagogen ist sofort sicherzustellen (insbesondere das hochwichtige Material in der Synagoge von Köln). Die Festnahme von 20 – 30.000 Juden im Reich ist vorzubereiten; vor allem sind reiche Juden auszuwählen. Wenn im Laufe der Aktion im Besitz von Juden Waffen gefunden werden, sind strengste Maßregeln zu ergreifen.“

  • 9. November 1938: Befehl des Gruppenführers an den Stabsführer der Gruppe zu antijüdischen Demonstrationen.

„Sämtliche jüdischen Geschäfte sind sofort von SA-Männern in Uniform zu zerstören, und eine SA-Wache aufzuziehen, die dafür sorgt, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet werden können. Die Presse ist heranzuziehen. Synagogen sind sofort in Brand zu stecken, jüdische Symbole sind sicherzustellen. Von der Feuerwehr sind nur Wohnhäuser von Ariern zu schützen, aber auch jüdische anliegende Wohnhäuser, allerdings müssen Juden raus, da Arier dort kürzlich einziehen werden. Die Polizei darf nicht eingreifen. Sämtliche Juden sind zu entwaffnen, bei Widerstand sofort über den Haufen schießen. An den zerstörten jüdischen Geschäften, Synagogen usw. sind Schilder anzubringen: ‚Rache für Mord an vom Rath’, ‚Tod dem internationalen Judentum’, ‚Keine Verständigung mit den Völkern, die judenhörig sind’. Dies kann auch erweitert werden auf die Freimaurerei.“


Sofortige Vorbereitungen und Besprechungen in Anwesenheit der Kommandeure der Ordnungspolizei. Es dürfen nur solche Maßnahmen getroffen werden, die keine Gefährdung deutschen Lebens oder Eigentums mit sich bringen (Synagogenbrände nur, wenn keine Brandgefahr für die Umgebung besteht); keine Zerstörung oder Plünderung jüdischer Wohnungen oder Geschäfte und Sicherung nichtjüdischer Geschäfte, keine Belästigung von Juden fremder Staatsangehörigkeit. Sofortige polizeiliche Beschlagnahme von Archivmaterial der jüdischen Kultusgemeinden. In allen Bezirken sind so viel Juden – insbesondere wohlhabende – festzunehmen, als in den vorhandenen Hafträumen untergebracht werden können. Nach der Festnahme ist unverzüglich mit dem zuständigen KZ wegen deren schnellster Unterbringung Verbindung aufzunehmen. Alle Staatspolizeistellen sind angewiesen, sich nicht mit Gegenmaßnahmen einzumischen.


  • 10. November 1938: Fernschreiben der Gestapo Berlin zur Aufnahme von Juden in Konzentrationslager.

„An alle Staatspolizei(leit)stellen Unter Bezug auf den Befehl des Chefs der Sicherheitspolizei von heute Nacht teile ich mit, dass die KL Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen in der Lage sind, je 10.000 Häftlinge aufzunehmen.“


  • 9./10. November 1938: Sog. "Reichskristallnacht“ der Nazis, anderer Ausdruck: „Reichspogromnacht“, eindeutiger: Novemberpogrome der NSDAP 1938. In diesen Tagen (vorher und nachher) sterben etwa 400 Menschen jüdischer Herkunft. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe werden zerstört. Ungefähr 30.000 Juden werden in Konzentrationslager verschleppt und nach einigen Wochen mit der Verpflichtung zur Auswanderung wieder freigelassen. Diese Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 und der individuellen Verfolgung zur systematischen Verfolgung aller Juden, die knapp drei Jahre später in den Massenmord an den deportierten Juden mündet. Massenmorde in besetzten Gebieten gingen voraus.


„An alle Hauptbüros und Ämter der Staatspolizei; an alle Abteilungen und Unterabteilungen des SD Plündern verboten, Plünderer sind zu verhaften. Die verhafteten Juden sind in Staatspolizeigefängnissen unterzubringen. Verhaftungsbefehle sind nicht notwendig. Der Reichsjustizminister hat die Staatsanwaltschaft angewiesen, keine Untersuchungen über die Judenaktionen einzuleiten.“


Juden, die Waffen in ihrem Besitz haben, sind auf 20 Jahre in Schutzhaft zu nehmen.


  • 12. November 1938: [[Verordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan über eine Sühneleistung der Juden deutscher Staatsangehörigkeit.

(RGBl. I S. 1579)

„Die feindliche Haltung des Judentums gegenüber dem deutschen Volk und Reich, die auch vor feigen Mordtaten nicht zurückschreckt, erfordert entschiedene Abwehr und harte Sühne. Ich bestimme daher (…) das Folgende: § 1 Den Juden deutscher Staatsangehörigkeit in ihrer Gesamtheit wird die Zahlung einer Kontribution von 1.000.000.000 Reichsmark an das Deutsche Reich auferlegt.“


  • 12. November 1938: [[Verordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben.

(RGBl. I S. 1580)

Juden ist vom 1. Januar 1939: an der Betrieb von Einzelhandels-, Versandgeschäften oder Bestellkontoren sowie der selbständige Betrieb eines Handwerks untersagt. Ebenso ist ihnen verboten, auf Märkten, Messen oder Ausstellungen Waren oder gewerbliche Leistungen anzubieten oder Bestellungen darauf anzunehmen. Jüdische Gewerbebetriebe, die entgegen dem Verbot geführt werden, sind polizeilich zu schließen. Ein Jude kann vom 1. Januar 1939: an nicht mehr Betriebsführer im Sinne des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit vom 20. Januar 1934 sein; als leitendem Angestellten in einem Wirtschaftsunternehmen kann ihm gekündigt werden, worauf er Ansprüche auf Versorgung und Abfindung verliert. Ein Jude kann nicht Mitglied einer Genossenschaft sein.


  • 12. November 1938: [[Verordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan zur Wiederherstellung des Straßenbildes bei jüdischen Gewerbebetrieben.

(RGBl. I S. 1581) „§ 1 Alle Schäden, welche durch die Empörung des Volkes über die Hetze des internationalen Judentums gegen das nationalsozialistische Deutschland am 8., 9. und 10. November 1938 an jüdischen Gewerbebetrieben und Wohnungen entstanden sind, sind von dem jüdischen Inhaber oder Gewerbetreibenden sofort zu beseitigen. § 2 (1) Die Kosten der Wiederherstellung trägt der Inhaber der betroffenen jüdischen Gewerbebetriebe und Wohnungen. (2) Versicherungsansprüche von Juden deutscher Staatsangehörigkeit werden zugunsten des Reiches beschlagnahmt.“


  • 14. November 1938: Anordnung des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei zu den inhaftierten Juden

Jüdische Schutzhäftlinge, die nach den Novemberpogromen in Konzentrationslager gebracht wurden, werden entlassen, wenn sie im Besitz von Ausreisepapieren sind oder sie für die Aufrechterhaltung ihres Betriebes unentbehrlich sind.


  • 15. November 1938: [[Runderlass des Reichsministers für Erziehung und Unterricht über den Schulbesuch jüdischer Kinder

„Nach der ruchlosen Mordtat von Paris kann es keinem deutschen Lehrer (...) mehr zugemutet werden, an jüdische Schulkinder Unterricht zu erteilen. Auch versteht es sich von selbst, dass es für deutsche Kinder unerträglich ist, mit Juden in einem Klassenraum zu sitzen. (…) (Ich) ordne daher mit sofortiger Wirkung an: Juden ist der Besuch deutscher Schulen nicht gestattet. Sie dürfen nur jüdische Schulen besuchen. (…) Diese Regelung erstreckt sich auf alle mir unterstellten Schulen, einschließlich der Pflichtschulen.“


  • 19. November 1938: [[Verordnung über die öffentliche Fürsorge der Juden.

(RGBl. I S. 1649)

Juden sind im Fall der Hilfsbedürftigkeit auf die Hilfe der jüdischen Wohlfahrtspflege zu verweisen. Soweit diese nicht helfen kann, greift die öffentliche Fürsorge ein. Die Voraussetzungen sind streng zu prüfen. Zu gewähren ist nur Unterkunft, Nahrung, Kleidung, Krankenpflege und soweit erforderlich, ärztliche Behandlung, nötigenfalls Bestattungsaufwand. Weitere Hilfe wird Juden nicht gewährt. Es gelten weitere Erschwerungen. Eine darüber hinaus gehende Hilfe kann gewährt werden, wenn sie die Auswanderung fördert oder sonst im öffentlichen Interesse liegt.


  • 29. November 1938: Erste Verordnung zur Durchführung und Ergänzung des Brieftaubengesetzes.

(RGBl. I S. 1749)

Juden ist keine Erlaubnis zum Halten von Brieftauben zu erteilen.


weiter zu: 1937—40 - 1941 - 1942 - 1943 - 1944


DezemberBearbeiten

  • 3. Dezember 1938: Erlass des Reichsführers SS und Chefs der deutschen Polizei über die Entziehung der Führerscheine und Zulassungspapiere der Juden.
Die Führerscheine und Kraftwagenzulassungsbescheinigungen der Juden werden für ungültig erklärt und ihre Ablieferung angeordnet.


  • 8. Dezember 1938: Erlass des Reichsministers für Erziehung und Unterricht über den Universitätsbesuch.
Juden werden vom Besuch der Universitäten völlig ausgeschlossen.


  • 8. Dezember 1938: Himmlers "Runderlaß": Es sei "die Regelung der Zigeunerfrage aus dem Wesen der Rasse heraus in Angriff zu nehmen". Die "Feststellung" der "Zigeuner"-Zugehörigkeit treffe das RSHA aufgrund Ritters "Rassegutachten".
  • Das Konzentrationslager Flossenbürg lag nahe an der Grenze zum Sudetenland. Es bestand von 1938 bis 1945.
  • 12. Dezember 1938: Erlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei.
Alle jüdischen Schutzhäftlinge, die über 50 Jahre alt sind, sind zu entlassen. Die Freigelassenen haben sich sofort bei den Polizeibehörden zu melden.


  • 28. Dezember 1938: Anordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan (H. Göring)
„Geheim!
Der Führer hat auf meinen Vortrag folgende Entscheidungen in der Judenfrage getroffen:“
Der Mieterschutz bleibt auch für Juden weiter bestehen, aber die Zusammenlegung von Juden in einem Haus ist erwünscht. Die Arisierung des Hausbesitzes ist an das Ende der Gesamtarisierung zu stellen.

Juden dürfen Speise- und Schlafwagen der Eisenbahnen nicht benutzen, besondere Judenabteile sollen nicht bereitgestellt werden. Die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist den Juden nicht zu verbieten. Judenbann soll für gewisse, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen, Hotels und Gaststätten, in denen die Parteigenossen verkehren, gelten. Zulässig sind Verbote für den Besuch von Badeanstalten, Badeorten usw.

1939 G V E u.a. Bearbeiten

  • 24. Januar 1939:
    • Erlass des Führers an den Chef der Sicherheitspolizei Heydrich über die Lösung der Judenfrage.
„Der Führer“ überträgt dem Chef der Sicherheitspolizei Reinhard Heydrich die Aufgabe, „die Judenfrage in Form der Auswanderung oder Evakuierung einer den Zeitverhältnissen entsprechenden möglichst günstigen Lösung zuzuführen“.
    • Schreiben des Beauftragten für den Vierjahresplan.
Im Reichsministerium des Innern wird unter Heydrich eine Reichszentrale für jüdische Auswanderung gebildet. Sie bezweckt die Vorbereitung, Lenkung der Auswanderung und beschleunigte Behandlung der Anträge auf Erteilung von Ausweisen.


Unter keinen Umständen ist die Errichtung eines Judenstaates zu ermöglichen. Die deutsche Politik muss auf die Verteilung der jüdischen Auswanderung auf die Länder der Zerstreuung gerichtet sein.


  • 30. Januar 1939: Im Reichstag droht Hitler für den Fall eines neuen Weltkriegs mit der "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa". „Ausrottung des europäischen Judentums“
In seiner nun traditionellen Rede zum „Tag der Machtergreifung“ droht Hitler vor dem „"Großdeutschen Reichstag“ dem europäischen Judentum mit der Ausrottung, falls der europäische Krieg, den er zur Neuordnung des Kontinents zu führen gedenkt, zu einem Weltkrieg erweitert würde. Hitler sagt: „Und eines möchte ich an diesem vielleicht nicht nur für uns Deutsche denkwürdigen Tag nun aussprechen. Ich bin in meinem Leben sehr oft Prophet gewesen und wurde meistens ausgelacht... Ich will heute wieder ein Prophet sein: Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa.“

Februar 1939Bearbeiten

21. Februar 1939: Anordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan zur Ablieferung von Schmuck pp. Alle Juden – außer denen mit ausländischer Staatsangehörigkeit – müssen die in ihrem Eigentum befindlichen Gegenstände aus Gold, Platin oder Silber sowie Edelsteine und Perlen binnen zwei Wochen an die vom Reich eingerichteten öffentlichen Ankaufstellen abliefern.


25. Februar 1939: Runderlass zur Auswanderung der Juden. Es müssen alle Anstrengungen gemacht werden, um die Auswanderung von Juden zu fördern. Um die Auswanderung bedürftiger Juden zu ermöglichen, ist eine Auswanderungssteuer von wohlhabenden jüdischen Auswanderern zu erheben. Zurzeit ist die Einziehung der Steuer den jüdischen Kultusvereinigungen auferlegt; mit der Errichtung der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland wird ihr die Beitreibung der Steuer übertragen.


15. März 1939]]: Erlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei zur illegalen Auswanderung von Juden Die ungesetzliche Auswanderung ist unverzüglich zu verhindern. Die Flüchtigen und ihre Helfer sind festzunehmen und in Konzentrationslager einzuliefern.


30. April 1939]]: Gesetz über Mietverhältnisse mit Juden (RGBl. I S. 864) Juden genießen gegenüber einem nichtjüdischen Vermieter keinen gesetzlichen Mieterschutz, wenn der Vermieter durch eine Bescheinigung der Gemeinde nachweist, dass die anderweitige Unterbringung des Mieters gesichert ist.


4. Mai 1939]]: [[Runderlass zur Durchführung des Gesetzes über Mietverhältnisse mit Juden. Die Gemeinde soll in die Lage versetzt werden, für die planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden zu sorgen, ohne dass eine Obdachlosigkeit jüdischer Familien eintritt. Die von nichtjüdischen Vermietern gekündigten Juden sollen in Häuser umziehen, die in jüdischem Eigentum stehen. Dadurch entstehen Judenhäuser – Häuser mit vielen Juden als Mieter eines jüdischen Eigentümers.


4. Juli 1939: Zehnte Verordnung zum Reichsbürgergesetz (RGBl. I S. 1097) Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland wird errichtet. Ihr Hauptzweck ist die Förderung der jüdischen Auswanderung. Die Reichsvereinigung ist außerdem Träger des jüdischen Schulwesens und der freien jüdischen Wohlfahrtspflege.



2. August 1939: [[Runderlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei zum Zuzug von Juden. Gegen den Zuzug von Juden in die Städte ist nichts zu unternehmen. Mit der Abnahme der Zahl der Juden in Deutschland wird ihre Konzentration in den größeren Städten gefördert.


SeptemberBearbeiten

  • 1. September 1939: nach dem militärischen deutschen Überfall auf Polen ermorden SS-Einsatzgruppen bis Mai 1940 hinter der Front über 60000 Polen und Juden.
  • 21. September 1939: Heydrich lässt alle Juden Polens in städtische Gettos „konzentrieren“ und weist auf ein geheimes "Endziel" hin.

12. September 1939]]: Erlass des Chefs der Sicherheitspolizei über die Zuweisung von besonderen Lebensmittelgeschäften für Juden. Den Juden werden besondere Geschäfte für den Ankauf von Lebensmitteln zugewiesen. Die Wiedereinführung rein jüdischer Geschäfte kommt nicht in Betracht. Als Geschäftsinhaber ist nur ein zuverlässiger „arischer“ Kaufmann zu bestimmen.


20. September 1939]]: Erlass des Reichssicherheitshauptamtes zur Beschlagnahme von Rundfunkapparaten. Juden deutscher Staatsangehörigkeit und staatenlosen Juden wird der Besitz von Rundfunkempfängern verboten. Das Verbot gilt auch für „Arier“, die in jüdischen Häusern leben, und für Mischlinge. Sonderanweisungen gelten für Mischehen.


27. September 1939: Bildung des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA). Aus der Sicherheitspolizei (Gestapo und Reichskriminalpolizeiamt) und dem Sicherheitshauptamt des Reichsführers SS wird das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) gebildet. Heydrich wird Chef des RSHA. Wenig später übernimmt Adolf Eichmann das „Judenreferat“ IV B 4 dort. Das RSHA ist die Zentrale aller NS-Terror- und Repressionsmaßnahmen. Oktober 1939]]: Erlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei.

Alle Juden, die irgendeiner Anweisung nicht sofort nachkommen oder ein staatsabträgliches Verhalten zeigen, sind sofort zu verhaften und in ein Konzentrationslager zu schaffen.

Oktober 1939Bearbeiten

  • Oktober 1939: Hitler genehmigt schriftlich den Massenmord an geistig Behinderten. Bis Mitte 1941 fallen der so genannten "Euthanasie"-Aktion 70000 Kranke zum Opfer. Ab Januar 1940 werden dabei erstmals Gaswagen eingesetzt.
  • 12. Oktober 1939: Deutschland annektiert Teile Westpolens und bildet im Restgebiet das so genannte Generalgouvernement, in das Juden, Polen und Zigeuner aus Deutschland und den annektierten Gebieten deportiert werden.
  • 18. Oktober 1939: Juden aus Österreich und Böhmen treffen in Nisko am San ein, um dort ein "Judenreservat" aufzubauen. Dieser Versuch im Rahmen eines Plans des RSHA wird bald als erfolglos aufgegeben.
  • 23. November 1939: Alle Juden im so genannte Generalgouvernement müssen den "Gelben Stern" an der Kleidung tragen.
  • 21. September 1939: Besprechung des Amtschefs der Sicherheitspolizei und der Leiter der Einsatzgruppen unter Vorsitz Heydrichs zur Vorbereitung der Deportation der "restlichen 30.000 Zigeuner" aus dem Reichsgbiet nach Polen.
  • 16. Oktober 1939: Der "SD Donau" teilt SS-Oberführer Nebe mit, dem (ersten ?????? ) am 20. Oktober 1939 von Wien abgehenden "Judentransport können drei bis vier Waggons Zigeuner angehängt werden. Transporte gefangener Sinti und Roma gehen regelmäßig von Wien, Mährisch-Ostrau und Kattowitz ab."
  • 17. Oktober 1939: Himmlers so genannter "Festschreibungserlaß" ordnet die Internierung der Sinti und Roma in „besonderen Sammellagern“ an.


zu 1940 Bearbeiten

  • 30. Januar 1940: Konferenz Heydrichs mit SS-Führern zur Deportation von "sämtlichen Juden der neuen Ostgaue und 30.000 Zigeunern aus dem Reichsgebiet und der Ostmark als letzte Massenbewegung in das Generalgouvernement.".
  • Februar 1940: Die massenhafte und systematische Deportation von Juden aus dem "Altreich" ins so genannte Generalgouvernement beginnt in Stettin.
  • 24. März 1940: Göring ordnet einen vorübergehenden Stopp der Judendeportationen nach Polen wegen überfüllter Gettos an.
  • 27. April 1940: Himmler befiehlt den Bau eines KZ in Auschwitz.
  • 20. Mai 1940: Der erste Häftlingstransport erreicht das KZ Auschwitz I
  • 15. August 1940: Adolf Eichmann vom RSHA legt einen Plan vor, alle europäischen Juden nach Madagaskar zu verschiffen. Er wird Anfang 1942 als undurchführbar aufgegeben. Belegt ????????
  • 12. Oktober 1940: Befehl zur Errichtug des Warschauer Gettos. Es wird am 15. November abgeriegelt.

ab Februar 1940 Bearbeiten

  • 01.02.1940
  • [[Entscheidung über den Standort des geplanten Lagers

Um eine endgültige Entscheidung über den Standort des geplanten Lagers treffen zu können, ordnet der Reichsführer SS Himmler die Inspektion folgender Objekte an: des Polizeigefängnisses in Welzheim und des Durchgangslagers in Kislau (beide im Abschnitt des Höheren SS- und Polizeiführers Südwest), des Lagers in Frauenberg bei Admont (im Abschnitt des Höheren SS- und Polizeiführers Alpenland), der Lager in Sosnowitz und Auschwitz (beide im Abschnitt des Höheren SS- und Polizeiführers Südost).

21.02.1940 Bearbeiten

  • [[Entscheidung über den Standort des geplanten Lagers

SS-Oberführer Glücks verständigt den Reichsführer SS Himmler, daß die Inspektion ergeben habe, daß die ehemaligen polnischen Artilleriekasernen in Auschwitz nach «Abstellung einiger sanitärer und baulicher Mängel als Quarantänelager» geeignet seien. Sobald die vom Chef der Sipo angeordneten Verhandlungen mit der Wehrmacht bezüglich der Übergabe des Objekts abgeschlossen seien, werde das Quarantänelager sofort in Betrieb genommen.

30.04.1940 Bearbeiten

SS-Hauptsturmführer Rudolf Höss kommt mit fünf SS-Leuten in Auschwitz an und richtet sogleich eine Bauleitung für das KZ ein. Leiter der Bauleitung ist der SS-Unterscharführer Schlachter.

01.05.1940 Bearbeiten

Auschwitz Birkenau an der Rampe

Anweisung in Auschwitz ein Konzentrationslager zu errichten Am 1. Mai 1940 erging eine mündliche Anweisung von dem Spitzenfunktionär der NSDAP, dem so betitelten Reichsführer SS, Heinrich Himmler an den künftigen Lagerkommandanten SS-Hauptsturmführer Rudolf Höß, in Auschwitz ein Konzentrationslager zu errichten. Der dazugehörige schriftliche Befehl wurde durch den damaligen zuständigen Inspekteur der Konzentrationslager, Gruppenführer Glücks nachgereicht. Als Höß in Auschwitz ankam, fand er lediglich eine verlassene Kaserne vor und machte sich daran, den Befehl weisungsgemäß auszuführen.

20.05.1940 Bearbeiten

Am 20. Mai 1940 traf der erste Gefangenentransport in Auschwitz ein. Dieser erste Transport bestand aus 30 Häftlingen aus dem KZ Sachsenhausen, die unter Aufsicht des SS-Hauptscharführer Gerhard Palitzsch den Kern der Funktionshäftlige im künftigen Lager bilden sollten. (Flucht des Häftlings Meyer Richard)

29.05.1940 Bearbeiten

Aus dem Konzentrationslager Dachau werden 40 Häftlinge, ein Außenkommando, unter Leitung von SS-Unterscharführer Beck in das Konzentrationslager Auschwitz gebracht. Das Außenkommando setzt sich aus einem deutschen Häftling, dem Kapo, und 39 jungen polnischen Häftlingen, meist Gymnasialschülern aus Lodz, zusammen. Das Kommando bringt einen Waggon Stacheldraht zur Einzäunung des künftigen Lagers mit. Die Häftlinge werden in der Küchenbaracke der ehemaligen Kaserne untergebracht und beim Bau der ersten provisorischen Einzäunung des Lagers eingesetzt. Die Häftlinge haben keine Bewegungsfreiheit, und es ist ihnen verboten, mit den auf dem Lagergelände arbeitenden Juden und Zivilarbeitern, die von Höß mit Renovierungs- und Bauarbeiten beschäftigt werden, Kontakt aufzunehmen.

ab Juni 1940 Bearbeiten

03.06.1940 Bearbeiten

In einem auf den 3. Juni 1940 datierten Schreiben bot die Erfurter Firma Topf & Söhne der SS-Neubauleitung von Auschwitz “500 St. Schamotte-Marken durchgehend numeriert von 1 – 500” für 65 Reichsmark an.

05.06.1940 Bearbeiten

Die SS-HHB verbietet die Entlausung mit Zyklon B wegen Rationierung von Eisen und Dichtungsmaterialien, die für die Abdichtung von Räumen nötig wären. Deswegen wurde im Lager die Vorsorge betrieben: Quarantäne, Haare ab, Desinfektion und Duschen. Bei den Einrichtungen von Duschen aber nahm es die Lagerleitung der SS nicht sehr genau.

06.06.1940 Bearbeiten

Regierungsrat Dr. Siegfried Schmidt Regierungsrat Schmidt vom Landratsamt in Bielitz (Bielsko) berichtet dem Regierungspräsidenten in Kattowitz, es sei ihm vom Lagerführer des künftigen Lagers in Auschwitz mitgeteilt worden, daß die unmittelbar neben dem Lager befindlichen Baracken, in denen etwa 1200 Polen wohnen, geräumt werden müssen, da auch dieses Gelände in das Lager einbezogen werden soll. Schmidt ist einverstanden, davon 400 Personen im Kreis Wadowice unterzubringen. Da es sich um ein Lager von überregionaler Bedeutung handele, schlägt er vor, die restlichen 800 Bewohner in andere Kreise auszusiedeln.

08.06.1940 Bearbeiten

Eine Kommission, der ein Vertreter des Regierungspräsidenten, der Befehlshaber der Ordnungspolizei Kattowitz, Major von Coelln, der Landrat in Bielitz und der Kommandant des KL Auschwitz angehören, besichtigt die vor dem Lager gelegene Barackenkolonie, wo etwa 1200 Personen wohnen, und entscheidet, daß 1) ein Beamter der Kriminalpolizeistelle Kattowitz an Ort und Stelle die Personalien der Barackenbewohner überprüfen und feststellen soll, welche Personen für eine Vorbeugehaft in Betracht kommen und in das Lager Sosnowitz überstellt werden sollen; 2) sich der Landrat in Bielitz sofort mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen sollen, um möglichst viele Personen zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich zu überführen. Es sollen dabei nach Möglichkeit die Familien nicht auseinandergerissen werden; 3) die dann noch verbleibenden Personen im Kreise Bielitz verteilt werden sollen, wovon etwa 600 Personen zum größten Teil in den Kreis Saybusch (Zywiec) überstellt werden sollen. Die Kreise Ilkenau (Olkusz) und Krenau (Chrzan6w) würden ausgenommen, da sie in den letzten Wochen durch die Judenevakuierung in Anspruch genommen worden sind.

10.06.1940 Bearbeiten

Die Firma J. A. Topf u. Söhne (Maschinenfabrik u. Feuerungstechnisches Baugeschäft Erfurt ) erstellt im Auftrag des Hauptamtes Haushalt und Bauten der SS für die SS-Neubauleitung des KL Auschwitz einen technische Entwurf eines mit Koks beheizten Einäscherungsofens für die Einäscherung von Leichen. (der Entwurf erhält die Bezeichnung D-57253.) Dem Entwurf nach hat der Ofen zwei Brennstellen, (Doppelmuffel-Einäscherungsofen).

14. Juni 1940 Bearbeiten

  • Der 14. Juni 1940 ist mit dem Namen „Auschwitz“ unauslöschlich in die Geschichte der Menschheit eingeschrieben, er wurde 2006 vom polnischen Parlament zum nationalen Gedenktag für die polnischen Opfer der Nazikonzentrationslager erklärt.
An diesem 14. Juni 1940 traf eine erste Gruppe von 728 polnischen politischen Gefangenen und einigen Juden aus dem Gefängnis Tarnow in Auschwitz ein. Es handelt sich um 728 Männer, die vom Kommandeur der Sipo und des SD Krakau in das Lager eingewiesen worden sind.
Die Männer erhalten die Häftlingsnummern 31 bis 758 und werden für die Zeit der Quarantäne in den Gebäuden des ehemaligen polnischen Tabakmonopols untergebracht. Die Gebäude liegen in der Nähe des Eisenbahnnebengleises und waren von den übrigen Gebäuden mit Stacheldraht abgetrennt. Diese Gebäude sind für die künftige SS-Wachmannschaft bestimmt. Die Häftlinge werden dort nur vorläufig untergebracht, da die Kasernenblocks noch nicht aufgeräumt und ohne Ausstattung sind.
Nach der Verlegung der Häftlinge in das Stammlager befanden sich in den Gebäuden des ehemaligen Tabakmonopols das Stabsgebäude, die Büros der KZ-Verwaltung, die Unterkünfte für die SS-Aufseher und das Waffenlager. Heute ist hier die Staatliche Fachhochschule O?wi?cim untergebracht.
Die Männer in diesem Transport sind überwiegend junge, gesunde, militärdiensttaugliche Männer, die an der südlichen Grenze Polens verhaftet wurden, als sie versuchten, die Grenze zu passieren, um zu der neugebildeten polnischen Armee nach Frankreich zu gelangen. Außerdem befinden sich darunter die Organisatoren dieses Grenzübertritts, Untergrundkämpfer, Politiker, Vertreter der polnischen Intelligenz, Geistliche und Juden, die im Frühling 1940 im Rahmen der vom Generalgouverneur Hans Frank angeordneten Aktion AB (Außerordentliche Befriedungsaktion) verhaftet worden waren. Von den 728 Gefangenen des ersten Transportes haben 239 den Krieg überlebt.

Die Männer werden mit Schlägen, Fußtritten und Gebrüll in die Keller getrieben, wo man sie der „Aufnahmeprozedur“ unterzieht. Sie werden ihrer persönlichen Sachen beraubt, geschoren, zum Bad und zur Desinfektion geführt, registriert und mit Nummern gekennzeichnet. Sobald sie ihre Kleidung zurückbekommen, werden sie auf den Hof geführt, wo sie sich in Fünferreihen zum ersten Appell aufzustellen haben.

Die Begrüßung übernahm der Schutzhaftlagerführer Karl Fritzsch mit den bezeichnenden, hoffnungsraubenden Worten, die von zwei, unter den Häftlingen ausgesuchten, Dolmetschern ins Polnische übersetzt wird: «Ihr seid hier nicht in ein Sanatorium gekommen, sondern in ein deutsches Konzentrationslager, aus dem es keinen anderen Ausgang gibt, als durch den Schornstein des Krematoriums. Wenn das jemandem nicht gefällt, kann er ab sofort in den Draht gehen. Wenn in einem Transport Juden sind, dann haben sie kein Recht, länger zu leben als zwei Wochen, die Priester einen Monat und die übrigen drei Monate.
Ihr seid hier nicht in ein Sanatorium gekommen, sondern in ein deutsches Konzentrationslager, aus dem es nur einen Ausweg gibt - durch den Schornstein. Wem das nicht gefällt, der kann gleich in den Draht gehen. Falls sich in dem Transport Juden befinden, so haben sie kein Recht, länger zu leben als zwei Wochen. Falls es Geistliche gibt, können sie einen Monat leben, alle anderen drei Monate.
Da es zu diesem Zeitpunkt keineswegs ein fertiges Lager gab, hatten die ersten Häftlinlge die Aufgabe, die Kaserne unter unmenschlichen Bedingungen in ein Konzentrations- und vorerst noch Arbeitslager umzubauen. Die Backsteingebäude wurden teilweise aufgestockt, Stacheldrahtverhaue und Wachtürme errichtet, ein Lazarett sowie ein Lagergefängnis (der berüchtigte 'Block 11') gebaut. Ein erstes Krematorium entstand in einem aufgegebenen, halb in der Erde liegenden Munitionsbunker außerhalb des Zauns. Unmittelbar daneben lagen die 2 Unterkünfte der Wachmannschaften.
Höß ließ in der umliegenden Gegend sogar Stacheldraht stehlen, als dieser beim Bau ausging. Höß war es auch, der den berüchtigten Wahlspruch des Konzentrationslagers Dachau über der Einfahrt anbringen ließ: "Arbeit macht frei".
Die 40 Häftlinge, die mit einem Transport am 29.05.1940 vom KL Dachau nach Auschwitz verlegt worden waren, und hier beim Bau des Lagerzaunes eingesetzt waren, werden in das KL Dachau zurückgeschickt. Bei der Abfahrt sehen sie am Anschlußgleis des Lagers den Zug mit den 728 Männern, die vom Kommandeur der Sipo und des SD Krakau in das Lager Auschwitz eingewiesen worden sind. Die Häftlinge aus dem KL Dachau verlassen nur ungern Auschwitz, weil sie hier mit der Hilfe ihrer Landsleute rechnen. Daraufhin erklärt ihnen SS-Unterscharführer Beck, sie hätten keinen Grund zum Bedauern, denn dieses Lager werde die Hölle auf Erden sein.

18.06.1940 Bearbeiten

Regierungsrat Dr. Siegfried Schmidt aus Bielitz teilt dem Regierungspräsidenten in Kattowitz, Walter Springorum mit, 38 Familien hätten nachts ihre Baracken in der an das Lagergebiet angrenzenden Barackenkolonie verlassen, nachdem sie sogar einige der von ihnen bisher bewohnten Baracken demontiert hätten. Sie hatten von der beabsichtigten Liquidierung der Siedlung erfahren.

(Walter Springorum, noch im März 1945 als Mitglied des Aufsichtsrates der Hoesch AG gelistet, vermerken ihn amerikanische Militärakten im März 1946 als vermisst. Ab Mitte der 1950er Jahre bis zu seinem Tod ist er wieder in den Reihen der Aufsichtsratsmitglieder der Hoesch AG zu finden) (Regierungsrat Dr. Siegfried Schmidt Leutnant, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. und 1. Klasse und des Kriegsverdienstkreuzes 2. Klasse am 18.01. 1944 gefallen)

19.06.1940 Bearbeiten

  • [[Regierungsrat Dr. Siegfried Schmidt

Auf Anordnung des Landrats Regierungsrat Dr. Siegfried Schmidt aus Bielitz beginnt die Aussiedlungsaktion der an das Lagergebiet angrenzenden Barackenkolonie. An der Aktion sind dortige Arbeitsamt unterstützt von örtlichen Polizeikräften beteiligt. 500 Bewohner werden verhaftet, von denen 250 zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert werden. In der Kolonie verbleiben vorläufig 30 arbeitsunfähige Personen und Kinder bis zum 14. Lebensjahr sowie Mitglieder von acht Familien, die bei SS-Angehörigen des Lagers arbeiten, und etwa 15 Familien, deren Mitglieder in der benachbarten Kohlengrube von Brzeszcze arbeiten. Aber auch alle diese Menschen sollen bald aus dem Lagergebiet umgesiedelt werden, damit der endgültigen Übernahme dieses Gebietes durch das KL Auschwitz keine Schwierigkeiten mehr im Wege stehen. (Regierungsrat Dr. Siegfried Schmidt Leutnant, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. und 1. Klasse und des Kriegsverdienstkreuzes 2. Klasse am 18.01.]] 1944 gefallen)

20.06.1940 Bearbeiten

Am 20. Juni 1940 trifft ein Transport mit 313 Polnische (politische) Häftlinge aus dem Gefängnis in Wignicz Nowy in Auschwitz ein Dieser Transport war auf Anordnung des Chefs der Sipo und des SD Krakau am 20. Juni 1940 zusammengestellt worden. Die Häftlinge erhalten in Auschwitz die Nummern 759 bis 1071. Sie werden Anfangs im Block 2 untergebracht

22.06.1940 Bearbeiten

Am 22.06.1940 erreicht ein Stapotransport mit 23 Männer das Lager Auschwitz. Die Männer waren zuvor im Häftlingslager Sosnowitz (ehemalige Textilfabrik der Firma Schön) "inhaftiert" worden. Sie waren am 22.06.1940 auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert worden. Die ins Lager übernommenen Männer erhalten die Häftlingsnummern 1072 bis 1094

24.06.1940 Bearbeiten

Am 24.06.1940 erreicht ein Stapotransport mit 27 politische Häftlinge das Lager Auschwitz. Die Männer waren zuvor im Häftlingslager Sosnowitz (ehemalige Textilfabrik der Firma Schön) "inhaftiert" worden. Sie waren am 24.06.1940 auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert worden. Die ins Lager übernommenen Männer erhalten die Häftlingsnummern 1095 - 1121

25.06.1940 Bearbeiten

Am 25.06.1940 erreicht ein Stapotransport mit 100 politische Häftlinge das Lager Auschwitz. Die Männer waren zuvor im Häftlingslager Sosnowitz (ehemalige Textilfabrik der Firma Schön) "inhaftiert" worden. Sie waren am 25.06.1940 auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert worden. Die ins Lager übernommenen Männer erhalten die Häftlingsnummern 1122 - 1221

26.06.1940 Bearbeiten

Am 26.06.1940 erreicht ein Stapotransport mit 42 politische Häftlinge das Lager Auschwitz. Die Männer waren zuvor im Häftlingslager Sosnowitz (ehemalige Textilfabrik der Firma Schön) "inhaftiert" worden. Sie waren am 26.06.1940 auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert worden. Die ins Lager übernommenen Männer erhalten die Häftlingsnummern 1222 - 1263

27.06.1940 Bearbeiten

Am 27.06.1940 erreicht ein Stapotransport mit 19 politische Häftlinge das Lager Auschwitz. Die Männer waren zuvor im Häftlingslager Sosnowitz (ehemalige Textilfabrik der Firma Schön) "inhaftiert" worden. Sie waren am 27.06.1940 auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert worden. Die ins Lager übernommenen Männer erhalten die Häftlingsnummern 1264 - 1282




Juli Bearbeiten

01.07.1940 Bearbeiten

  • [[Allgemeiner Erlass des RSHA

Leitende Funktionen im KL Auschwitz haben folgende SS-Angehörige 1.) SS-Hauptsturmführer Höß Rudolf (Lagerkommandant) versetzt aus dem KL Sachsenhausen 2.) SS-Obersturmführer Kramer Josef (Adjutant) versetzt aus dem KL Mauthausen 3.) SS-Obersturmführer Fritzsch Karl (Erster Schutzhaftlagerführer) versetzt aus dem KL Dachau 4.) SS-Untersturmführer Maier Franz Xaver (zweiter Schutzhaftlagerführer) versetzt von der SS-Totenkopf-Division 5.) SS-Untersturmführer Meyer Max (Leiter der Verwaltung) versetzt von der Inspektion der Konzentrationslager 6.) SS-Oberscharführer Minkos Herbert (Kassenleiter) versetzt aus dem KL Buchenwald 7.) SS-Untersturmführer Rieck Willi (Sachbearbeiter für Verpflegung) versetzt aus dem KL Dachau 8.) SS-Hauptscharführer Reinicke Otto (Unterkunftsverwaltung) versetzt aus dem KL Flossenbürg 9.) SS-Hauptsturmführer Popiersch Max Dr. (Lagerarzt) 10.) SS-Obersturmführer Neumann Robert Dr. (Lagerarzt) 11.) SS-Untersturmführer Grabner Maximilian (Leiter der Politischen Abteilung) für diese Stelle von der Geheimen Staatspolizei in Kattowitz abgestellt

05.-11.07.1940 Bearbeiten

  • [[Zyklon B

In der Woche vom 05. bis 11.Juli werden die Unterkünfte der SS-Wachmannschaften, in denen es vor Ungeziefer wimmelte, mit Gas ausgeräuchert. Das war das "erste Mal", das in Auschwitz Zyklon B von der Firma Degesch aus Frankfurt am Main zum Einsatz kam. Geliefert hatte es der für den Osten Deutschlands zuständige Repräsentant, die Firma Tesch und Stabenow aus Hamburg.

06.07.1940 Bearbeiten

Am 06.07.1940 erreicht ein Stapotransport mit 60 Männer das Lager Auschwitz. Die Männer waren zuvor im Häftlingslager Sosnowitz (ehemalige Textilfabrik der Firma Schön) "inhaftiert" worden. Sie waren am 06.07.1940 auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert worden. Die Fahrt über sitzen die Gefangenen auf dem Boden, während die SS-Männer mit Maschinengewehren dastehen und aufpassen. Der Transport erreicht Auschwitz noch am gleichen Tag. Die ins Lager übernommenen Männer erhalten die Häftlingsnummern 1283 bis 1342

Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski Am 06.07.1940 gelingt dem am 14.06.1940 mit dem Transport aus dem Gefängnis Tarnow ins KL Auschwitz eingewiesenen polnische Häftling Tadeusz Wiejowski Häftlingsnummer 220 mit Hilfe von 5 Polnischen „Zivilarbeiter“ (4 von ihnen waren Mitglieder der Zwi?zek Walki Zbrojnej.) Die Arbeiter waren Boles?aw Bicz, Emil Kowalowski, Stanis?aw Mrzyg?ód, Józef Muszy?ski i Józef Patek. Nur Boles?aw Bicz überlebte den Krieg. die erste belegte Flucht eines Häftlings aus dem KL Auschwitz. Die Arbeiter gaben ihm Kleidung, eine Perücke, und Dokumente. Verkleidet als Zivilarbeiter verließ er das KZ-Gelände mit den Arbeitern während der Mittagspause. Er hatte auch Geld von ihnen mit. Dann fuhr er mit Züge, größtenteils Lastzüge, in seine Heimatstadt Ko?aczyce in der Nähe von Jas?o zurück. Nachdem er heimgekommen war, versteckte er sich heimlich mit der Familie vor den Deutschen. Wiejowski verbrachte ein Jahr in Ko?aczyce, am Ende des Jahres 1941 wurde er erneut verhaftet und in Jaslo eingesperrt, wo er getötet wurde. Die Flucht wird erst während des Abendappells festgestellt, und zur Strafe hierfür wird ein Strafappell angeordnet, der vom 6. Juli 18 Uhr bis zum 7. Juli 14 Uhr, d. h. 20 Stunden dauert. Die ganze Zeit gehen die SS-Männer zwischen den stehenden Häftlingen umher und schlagen sie mit Stöcken oder treten sie mit Füßen. An dem Strafappell, müssen auch die 60 Häftlinge teilnehmen, die mit dem Transport aus dem Polizeigefängnis in Sosnowitz neu eingeliefert und mit den Nummern 1283 bis 1342 gekennzeichnet worden sind. Während dieses Strafappells wird zum erstenmal die Prügelstrafe auf dem in der Lagertischlerei angefertigten Bock öffentlich vollzogen. Der Prügelstrafe werden die Häftlinge unterzogen, die von den SS-Funktionären der Politischen Abteilung verhört worden sind, weil sie unter dem Verdacht stehen, dem Häftling Tadeusz Wiejowski zur Flucht verholfen und Kontakte mit den im Lager beschäftigten Zivilarbeitern unterhalten zu haben. Die Prügelstrafe wird von dem Rapportführer Gerhard Palitzsch mit einem Stock von vier Zentimeter Durchmesser ausgeführt.

Über diesen Appell berichtet ein ehemaliger Häftling. Es war eine schreckliche Nacht. Am Morgen zitterten alle vor Kälte. Die Strahlen der aufgehenden Sonne brachten Erleichterung, aber nur für kurze Zeit. Später wurde es glühend heiß und die Qualen immer größer. Einer nach dem anderen fiel um. Ohnmächtige wurden mit Wasser begossen. Nachts kam es zu einem sehr unangenehmen Vorfall. Der Dolmetscher, ein Häftling namens Baworowski, trat aus der Reihe und bat den SS-Wachmann, seine Notdurft verrichten zu dürfen. Der SS-Mann lehnte ab und ließ ihm ins Glied zurücktreten. Nach einiger Zeit begann es zu stinken. Baworowski hatte es nicht mehr ausgehalten und in die Hose gemacht. Als der SS-Mann feststellte, wer dieses „Verbrechen“ begangen hatte, befahl er Baworowski, die Unterhose auszuziehen, zusammenzurollen und mit den Zähnen zu apportieren. Dazu musste Baworowski sich niederkauern und bellen. Alle Häftlinge waren entsetzt, und wir bekamen einen Vorgeschmack dessen, was uns im Lager erwartete.

Bericht Mylyk Feliks Häftlingsnummer 92.

  • 03.02.1913 Charzewice

(Ankunft Auschwitz am 14.06.1940 mit dem ersten Transport) Am 6. Juli flieht der Häftling Tadeusz Wiejowski. Es ist die erste und erfolgreiche Flucht aus Auschwitz. Als Vergeltung wird ein Strafappell befohlen, der 20 Stunden dauert: von 18 Uhr bis 14 Uhr am nächsten Tag. Mylyk beschreibt in einem Selbstporträt diesen Appell, wie die Häftlinge in Zehnerreihen antreten müssen, mit Eisenstangen, Peitschen oder Stökken geschlagen werden und nicht austreten dürfen: »Sie packten noch zwei weitere Häftlinge, weil sich deren Därme in die Hosen entleert hatten und übler Gestank die Luft erfüllte. Die brutalen Kapos und SS-Männer nahmen die zwei aus der Reihe und befahlen ihnen, die Exkremente aus ihren Hosen zu beseitigen und vor sich auszubreiten, auf allen vieren zu kriechen und wie Hunde zu heulen. Dann stießen die SS-Männer die Gesichter der beiden Häftlinge mit ihren Stiefeln in die Ausscheidung.« Mylyk zum Ende: »Es gab einige Dutzend entsetzlich gefolterter Häftlinge. Sie waren nicht mehr zu erkennen, konnten Hände und Füße nicht bewegen; ihre Hosen waren steif von Blut an ihre Körper geklebt.« 

07.07.1940 Bearbeiten

  • [[Häftling Wongczewski Dawid

In der Nacht vom 07.07.1940 stirbt nach mehrstündigem Stehen während des Strafappells der "Häftling" Wongczewski Dawid. Er war am 20. Juni 1940 mit Tuberkulose im fortgeschrittenen Stadium und mit noch deutlich sichtbaren Spuren brutalster Folterung aus dem Gefängis in Wignicz Nowy ins Lager eingeliefert worden.

08.07.1940 Bearbeiten

Fünf im Lager als Elektriker beschäftigte Zivilarbeiter werden auf Grund von Nachforschungen der Politischen Abteilung (PA) im Zusammenhang mit der Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski (06.07.1940) verhaftet. Sie werden beschuldigt, Wiejowski bei der Vorbereitung und der Flucht geholfen zu haben. Die Verhafteten werden im Kellergeschoß des Block 11 (der hatte zu der Zeit noch die alte Nummer 13) untergebracht. Es handelt sich um die Zivilarbeiter: Boleslaw Bicz, Emil Kowalowski, Stanislaw Mrzyglöd, Jözef Muszyriski und Jözef Patek. Nach Verhören und Folterungen werden weitere 11 Häftlinge in den Bunker gesperrt. Ihnen werden Kontakte mit den Zivilarbeitern, die im Lager beschäftigt sind, und Beihilfe zur Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski zur Last gelegt. Unter den im Bunker von Block 11 eingesperrten Häftlingen, die dann in die Strafkompanie eingewiesen werden, befinden sich: Jerzy Olek, Rudolf Gregor, Jerzy Urbaiiski, Wladyslaw Szczudlik, Karol Jurek, Pawel Zbieszczyk, Tadeusz Kukulski, Stanislaw Bargiel, Leopold Gonia, Eugeniusz Gerhard Hejka und Zdzislaw Wiesiolek.

Räumung der Legiony-Straße, Krötka-Straße und Polna-Straße

Auf Anweisung der Lagerleitung werden die Bewohner der Legiony-Straße, Krötka-Straße und Polna-Straße im Stadtteil Zasole von der Stadtverwaltung aufgefordert, sich in Birkenau, in der Halle Wysoglad um 10 Uhr vormittags einzufinden. Sie haben ihre Häuser der SS zur Verfügung zu stellen. Die Versammelten werden von SS-Männern umstellt, die mit drei Lastwagen gekommen sind. Während der Versammlung fangen die SS-Männer an, sowohl im Saal als auch außerhalb zu schießen. Mehr als ein Dutzend Familien wird zur Zwangsarbeit in das Sudetenland verschickt, während den übrigen erlaubt wird, in ihre Häuser zurückzukehren. Die Häuser der ausgesiedelten Einwohner werden den Mitgliedern der SS-Wachmannschaft des Lagers zugeteilt.

10.07.1940 Bearbeiten

  • [[Beschaffung von Stacheldrahtzaun

Es wird ein erstes (bekanntes) Außenkommando eingesetzt. Es zählt 30 Häftlinge unter der Aufsicht des (Kapo) Häftlings Michael Galas Auschwitz Häftlingsnummer 10) (genannt Miki)

  • 11.08.1903. Dieses Kommando wird für drei bis vier Wochen in Sosnica bei Gleiwitz (Gliwice) untergebracht. Die Häftlinge werden beim Abriß eines ehemaligen Lagers für polnische Kriegsgefangene eingesetzt. Dort reißen sie den Stacheldrahtzaun ab; dieser Stacheldraht selbst wird dann zum Aufbau der Umzäunung des KL Auschwitz genutzt. Kommandant ist der SS-Oberscharführer Franz Hössler

Aussage Höß: Die Inspektion KL war dazu nicht zu bewegen. So mußte ich mir den dringendst benötigten Stacheldraht zusammenstehlen. Überall, wo ich noch Reste von Feldbefestigungen fand, wurden sie abmontiert, Bunker zerschlagen, um das Armierungseisen zu bekommen. Wo ich irgendwo eine Lagerstelle mit solchem, von mir dringendst gebrauchtem Material fand, ließ ich alles kurzerhand abfahren, ohne mich um Zuständigkeiten zu kümmern

12.07.1940 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 3/40

Kommandantur In einem Schreiben vom 12.07.1940 teilt der Kommandant des KL Auschwitz, Rudolf Höß dem SS-Ogruf. u. Generalleutnant der Waffen-SS Richard Glücks (Inspekteur der Konzentrationslager) mit, am 11. Juli, etwa um 22:30 Uhr habe der Posten Nr. 3 in der Nähe des Quarantänelagers Wache haltende SS-Mann drei Personen bemerkt habe, die sich dem Lager näherten. Nachdem diese auf seine Aufforderung stehen zu bleiben nicht reagiert hätten, habe er drei Schüsse in ihre Richtung abgegeben. Die Unbekannten seien geflüchtet, indem sie die Finsternis ausnutzten. Die sofortige Untersuchung des Geländes sei erfolglos geblieben. Höß betont ausdrücklich, dies sei ein Versuch gewesen, in das Lager zu gelangen, um Häftlinge zu befreien, weiter gibt er zu verstehen, daß die Bevölkerung des Ortes fanatisch polnisch und zu jeder Aktion gegen die verhassten SS-Männer bereit sei. Jeder Häftling, dem es gelänge zu fliehen, könne sofortige Hilfe erwarten, sobald er das nächste polnische Gehöft erreiche.Er schlägt daher vor, unverzüglich entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten.In einem weiteren Schreiben an den Höheren SS- und Polizeiführer von dem Bach-Zelewski stellt er fest, daß nachts in der Nähe des Lagers verdächtige Personen zu beobachten seien.

18.07.1940 Bearbeiten

In Begleitung des Leiters des Landwirtschaftsamtes, SS-Obersturmbannführer Müller u. des stellvertretenden Befehlshabers des SD, Oberabschnitt Süd-Ost, SS-Obersturmbannführer Otto Somann besichtigt der Höhere SS- und Polizeiführer in Breslau, SS-Gruppenführer Erich von dem Bach-Zelewski das Konzentrationslager Auschwitz. Er wird von der Lagerleitung über die Umstände der Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski und dem angeblichen Versuch eines Einbruchs ins Lager zur Befreiung von Häftlingen in Kenntnis gesetzt. Er ordnet als Sofortmaßnahme an:

Sofortige Erschießung der Zivilpersonen, die in Verbindung zu bringen sind mit der Flucht von Tadeusz Wiejowski, Erschießung aller Männer, die auf dem mit Stacheldraht umzäunten Lagergebiet angetroffen werden, ferner eine Räumungsaktion zur Säuberung der gesamten Lagerumgebung im Umkreis von fünf Kilometern, unter Beteiligung der Polizei und des SD, von allen verdächtigen und arbeitsscheuen Elementen. Dies schafft einen Vorwand zur weiteren Aussiedlung der umliegenden Bevölkerung.

  • Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz
Mit einem Transport werden am 18.07.1940 12 Männer aus dem Regierungsbezirk Kattowitz auf Anordnung der Stapo und Kripoleitstelle ins KL eingewiesen. Die ins Lager übernommenen Männer erhielten die Häftlingsnummer 1343 - 1354. Aus dem Dienstbuch des diensttuenden Wachkompanieführers, des Führers vom Dienst, das in der Lagerhauptwache geführt wird, geht hervor, daß Häftlinge, die in der Liste des Transportes als aus Kattowitz eingeliefert eingetragen worden sind, auf Anordnung der der Stapo und Kripoleitstelle nicht nur aus Kattowitz, sondern auch aus anderen Ortschaften des Regierungsbezirkes Kattowitz ins KL Auschwitz eingewiesen worden sind, z. B. aus Bielitz, Beuthen (Bytom), Sosnowitz, Teschen (Cieszyn)
Am 18.07.1940 treffen 65 „Häftlinge“ aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen „Häftlinge“ erhalten die Nummern 1355 - 1419. Der Transport war auf Befehl des Chefs der Sipo u. SD Krakau zusammengestellt worden, und hatte Krakau am 18.07.1940 verlassen. Nach Aussagen ehemaliger Häftlinge erhielt jeder angekommene zur Begrüßung eine Prügelstrafe von 25 Schlägen verabreicht. Die Strafe wurde vor dem Block 16 ausgeführt. Die Prügelstrafe führte, neben anderen, der Rapportführer Gerhard Palitzsch aus. (Es handelte sich um eine SS-typische Racheaktion, In diesem Fall für die Flucht von Stanislaw Marusarz, einem bekannten polnischen Skispringer, der aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau geflohen ist. Die Flucht geschah am 8. Juli 1940, damals entkamen aus der Todeszelle Nr. 87 drei Häftlinge: Stanislaw Marusarz, Aleksander Bugajski, Pseudonym «Halny», und Sadowski. Der vierte Flüchtling, der 18jährige Jablonski, wurde angeschossen.)

19.07.1940 Bearbeiten

In einer Meldung setzt Lagerkommandant Rudolf Höß den Inspekteur der Konzentrationslager Richard Glücks über die Besichtigung des KL durch Bach-Zelewski in Kenntnis. In der Meldung werden ebenfalls die Mündlichen Anordnungen (Sofortmaßnahmen) sofortige Erschießung der Zivilpersonen, die in Verbindung zu bringen sind mit der Flucht von Tadeusz Wiejowski, Erschießung aller Männer, die auf dem mit Stacheldraht umzäunten Lagergebiet angetroffen werden aufgeführt.

Höß stellt bei SS-Gruppenführer von dem Bach-Zelewsk einen formellen Antrag auf Erschießung der fünf polnischen Zivilarbeiter und der 11 polnischen politischen Häftlinge, die Tadeusz Wiejowski bei der Flucht geholfen haben sollen.

21.07.1940 Bearbeiten

Beim Abendappell wird den Häftlingen bekanntgegeben, daß sie Briefe an ihre Familien schreiben und von den Familien monatlich 15 Reichsmark erhalten dürfen, die sie in der Lagerkantine ausgeben können. Regelungen und Strafen im Zusammenhang mit dem Postverkehr Eine der Regelungen war das Zerstören von Briefen und Postkarten, wenn sie undeutlich oder unleserlich waren. Dadurch kam ein Teil der Sendungen nie bei den Adressaten an. Für viele Deportierte, die nur die Grundschule besucht hatten und im Alltag die Schrift nicht benutzten, d.h. für Personen die dem Schreiben noch nicht mächtig waren, bedeutete dies den Kontaktabbruch mit der Familie; ähnlich war dies bei Kindern.

Briefwechsel wer mehr als 2 Briefe oder 2 Postkarten im Monat schreibt, oder zur Erlangung dieses Zwecks unter falschem Namen schreibt wird mit 8 Tagen strengem Arrest bestraft wer in Briefen oder sonstigen Mitteilungen abfällige Bemerkungen über nationalsozialistische Führer, über Staat und Regierung, Behörden und Einrichtungen zum Ausdruck bringt, marxistische oder liberalistische Führer oder Novemberparteien verherrlicht, Vorgänge im Konzentrationslager mitteilt, wird mit 14 Tagen strengem Arrest und mit je 25 Stockhieben zu Beginn und am Ende der Strafe werden bestraft wer einem Geistlichen Mitteilungen macht, welche ausserhalb des Rahmens der Seelsorge liegen, Briefe oder Mitteilungen zur Weitergabe zusteckt, den Geistlichen zu verbotenen Zwecken zu gewinnen sucht, wird mit 42 Tagen strengem Arrest oder dauernder Verwahrung in Einzelhaft bestraft

22.07.1940 Bearbeiten

24.07.1940 Bearbeiten

Im Schreiben Nr. 383/40/g vom 22. Juli 1940 erhält Rudolf Höß von SS-Gruppenführer von dem Bach-Zelewski die schriftliche Bestätigung (Anweisung) seine mündlichen Anordnungen vom 18. Juli. In dieser Anweisung, hatte von dem Bach-Zelewski die Erschießung der im Lager beschäftigten Zivilarbeiter, die dem Häftling Tadeusz Wiejowski Zivilkleidung und Lebensmittel geliefert und ihm dadurch die Flucht ermöglicht haben sollen angeordnet.

Höß erhält mit diesem Schreiben, eine Abschrift des Schreibens Nr. 384/40/g vom 22. Juli. Bei diesem Schreiben, handelt es sich um ein Schreiben das von dem Bach-Zelewski an die Inspekteure der Sicherheitspolizei und Ordnungspolizei in Breslau gerichtet hat, Er, von dem Bach-Zelewski, ordne im Einvernehmen mit dem Lagerkommandanten des KL Auschwitz die Durchführung einer schlagartigen Räumungsaktion an, um die Sicherheit des Lagers zu gewährleisten. Zugelassen sei der Einsatz von Schußwaffen gegen Polen, die im Räumungsgebiet angetroffen werden. Frauen und Kinder sollen, falls sie angetroffen werden, verhaftet und der Gestapo in Kattowitz zwecks Überprüfung überstellt werden. von dem Bach-Zelewski fordert von Höß einen ausführlichen Bericht über das Ergebnis der durchgeführten Aktion. Rudolf Höß sendet die Abschriften der Briefe an den Inspekteur der Konzentrationslager Richard Glücks mit der Bitte um Mitteilung des Zeitpunkts, wann mit der Aussiedlungsaktion begonnen werden solle und um Angabe des Termins für die durch von dem Bach-Zelewski angeordneten Hinrichtungen.

Breslau, den 22. Juli 1940 An den Kommandanten des Konzentrationslagers AuschwitzSS-Hauptsturmführer Höß

In Auschwitz nachrichtlich

1.) An den Inspekteur der Sicherheitspolizei in Breslau 2.) An den Leiter der Staatspolizeistelle Kattowitz in Kattowitz

Wie mir von Ihnen gemeldet wurde, ist am 6.7.1940 der polnische Schutzhäftling Wiejowski Tadeusz aus dem dortigen Konzentrationslager entwichen. Nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis steht fest daß die Flucht durch 5 Zivilarbeiter, die im Lager tätig waren) durch Beschaffung von Zivilkleidung und Lebensmitteln sowie Kassiber weiterleitung ermöglicht wurde. Die Tatsache, daß bereits in der Nacht vom 11. zum 12.7.1940 von außen her ein Befreiungsversuch unternommen wurde und daß in der näheren Umgebung des Lagere, besonders nachts, Verdächtige Personen bemerkt wurden, gebietet ein energisches Durchgreifen um Weiterrungen, die sich aus dieser Lage ergeben könnten, von vornherein auszuschließen. Ich ordne daher an, daß die fünf polnischen Zivilarbeiter und zwar: Boles?aw Bicz geb. 01.04.1900 in Bielitz wohnhaft in Auschwitz, Klutschnikowicestr. 43

Emil Kowalowski geb. 13.12.1913 in Godzienszenta wohnhaft in Birkenau 321

Stanis?aw Mrzyg?ód geb. 18.04.1914 in Auschwitz wohnhaft in Babitz Nr.309

Józef Muszy?ski geb. 25.11.13 in Grusshow wohnhaft in Babitze 333

Józef Patek geb.13.12.1913 in Godzienszenta wohnhaft in Birkenau 321

unverzüglich durch ein von Ihnen zu stellendes Exekutionskommando zu erschießen sind. Ich stelle anheim, die Exekution so durchzuführen, daß sie eine Warnung für diejenigen wird, die sich mit ähnlichen Gedanken tragen.

gez. von dem Bach-Zelewski SS-Gruppenführer

25.07.1940 Bearbeiten

Der 25. Juli geht in die Geschichte des KL Auschwitz ein, als der Tag, wo Häftlinge die ersten Briefe schreiben dürfen. Der erste, offizielle aus dem Lager an die Familie geschriebene Brief stammt von Bronislaw Czech Häftlingsnummer 349, einem hervorragenden polnischen Skifahrer und europaweit bekannten Olympiateilnehmer, trägt das Datum vom 25. Juli 1940. (Bronis?aw Czech * 25. 08.1908 in Zakopane,, † 5.06.]] 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau) war ein polnischer Skisportler. Czech wurde zwischen 1927 und 1937 24 Mal polnischer Meister in verschiedenen Skisportdisziplinen. Für sein Heimatland nahm er dreimal an Olympischen Winterspielen teil: 1928, 1932 und 1936. Er wurde als Mitglied der polnischen Heimatarmee inhaftiert und in das KZ Auschwitz deportiert.

29.07.1940 Bearbeiten

Auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz wird am 29.07.1940 eine Person ins KL Auschwitz eingewiesen Er erhät bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 1420

30.07.1940 Bearbeiten

02.08.1940 Bearbeiten

Im Antwortschreiben seines Schreiben vom 19. Juli bezüglich der Anordnung von dem Bach-Zelewskis (Erschießung von Zivilpersonen) an den Inspekteur der Konzentrationslager, SS-Gruppenführer Richard Glücks, befiehlt Glücks dem Lagerkommandanten Höß, mit der Vollstreckung der Exekutionen noch zu warten. Höß solle zuerst eine genaue Schilderung des Überfallversuchs auf das Lager sowie der Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski, angefertigt durch die zuständige Staatspolizeistelle in Kattowitz, an die Gestapo in Berlin, zu Händen des SS-Oberführers Müller, senden. Müller werde sich sodann bemühen, eine Entscheidung des Reichsführers SS in dieser Angelegenheit zu bewirken.

Am 02.08.1940 treffen mit einem Transport 18 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 1421 - 1438.

03.08.1940 Bearbeiten

  • Angelegenheit Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski

SS-Untersturmführer Grabner Maximilian, Leiter der Politischen Abteilung im KL Auschwitz sendet, nach einem Telefonat mit dem Leiter der Stapo in Kattowitz, (auf Anordnung SS-Gruppenführer Richard Glücks vom 02.08.1940) am 2. August ein umfangreiches, fünfseitiges Schreiben an die Gestapo in Berlin, z. Hd. SS-Oberführer Müller. Dieses schildert die Vorwürfe, die nach einer im Lager durchgeführten Untersuchung gegen die fünf Zivilarbeiter und 11 Häftlinge, in Zusammenhang mit der Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski, erhoben werden.

Den Arbeitern wird unter anderem vorgeworfen, Hilfe für Häftlinge geleistet, Lebensmittel und Zigaretten geliefert und Briefe geschmuggelt zu haben. Den Häftlingen wird dagegen zur Last gelegt, die Hilfe in Anspruch genommen und Vorbereitungen zur Flucht getroffen zu haben. Der angebliche Einbruchsversuch von fünf Polen ins Lager, in der Nacht vom 11. Juli, wird in dem Schreiben als Versuch dargestellt, die obengenannten im Lager verhafteten und eingesperrten fünf Zivilarbeiter und 11 Häftlinge zu befreien.

06.08.1940 Bearbeiten

Am 06.08.1940 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 1439 - 1441.

09.08.1940 Bearbeiten

Am 09.08.1940 treffen mit einem Transport 43 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 1442 - 1484.

10.08.1940 Bearbeiten

Am 10.08.1940 trift mit einem Transport 1 "Häftling" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Der ins Lager übernommene erhält bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 1485.

13.08.1940 Bearbeiten

Am 13.08.1940 treffen mit einem Transport 27 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 1486 - 1512.

15.08.1940 Bearbeiten

vom Kommandeur der Sipo und des SD für den Distrikt Warschau werden 1666 Personen ins KL Auschwitz eingewiesen.

In dem Transport befinden sich 513 Häftlinge aus dem Gestapogefängnis Pawiak sowie 1153 Häftlinge, die bei Straßenrazzien verhaftet worden sind Hintergrund: Wehrmacht, Schutzpolizei und SS riegeln am 12. August 1940 die Warschauer Marschalkowskastraße ab und nehmen alle (an diesem Tag 1153 Menschen) junge polnischen Männer mit. Am 15. August 1940 treiben die SS-Leute die Menschen durch das Tor mit der Aufschrift ,Arbeit macht frei'. In diesem Transport vom 15. August befanden sich 1 666 Menschen. Einer von ihnen ist der polnische Arzt Dering Wladyslaw (beteiligt an Menschenversuchen). Schon beim ersten Appell erfuhren die Deportierten von SS-Lagerführer Fritsch, dass die Häftlinge lediglich das Recht hätten, das Lager „als Rauch durch Schornsteine von Krematorium“ zu verlassen. Am Nachmittag des 16.06.]] 1941 gelingt dem am 20.02.1908 geborenen "Häftling" Jeliüski Antoni die Flucht aus einem Außenkommando des KL Auschwitz. Jeliüski war mit diesem Transport eingewiesen worden.

Am 15.08.1940 trift mit einem Transport 1 "Häftling" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Der ins Lager übernommene erhält bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 1900.

16.08.1940 Bearbeiten

20.08.1940 Bearbeiten

Am 20.08.1940 trift mit einem Transport 1 "Häftling" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Der ins Lager übernommene erhält bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 3180.

22.08.1940 Bearbeiten

  • [[Angelegenheit Häftling Tadeusz Wiejowski

In einem Schreiben vom 22.08.1940 an Katarzyna Wiejowska, wohnhaft in Kolaczyce (Ehefrau des am 06.07.1940 aus dem KL geflohenen und in der Nähe von Gorlice ermordeten Häftlings Tadeusz Wiejowski), fragt die KL Verwaltung an, ob die Verwaltung ihr die persönlichen Sachen des im hiesigen Lager am 7. Juli verstorbenen, d. h. in Wirklichkeit am 6. Juli geflüchteten, Tadeusz Wiejowski übersenden könne.

23.08.1940 Bearbeiten

Am 23.08.1940 treffen mit einem Transport 5 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3181 - 3185.

24.08.1940 Bearbeiten

Am 24.08.1940 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3186 - 3187.

29.08.1940 Bearbeiten

Am 29.08.1940 treffen mit einem Transport aus dem KL Sachsenhausen 100 deutsche politische, kriminelle und asoziale Häftlinge im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge sollen die Lagerfunktionen, d.h. die Posten der Blockältesten und Kapos, übernehmen. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3188 - 3287

Unter ihnen ist Krankemann Ernst, der zum Kapo der Strafkompanie ernannt wird.

Am 29.08.1940 wird auf Anordnung der Stapoleitstelle in Kattowitz der der "Häftling" Polak Józef * 20.11.1911 aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert. Der ins Lager übernommene erhält bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 3288.

30.08.1940 Bearbeiten

Am 30.08.1940 gegen 14:00 Uhr erreicht ein Transport mit 438 "Häftlingen" aus den Gefängnissen Tarnow u. Montelupich kommend das Lager Auschwitz. Der Transport war auf Anordnung des Chef der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau zusammengestellt worden und hatte das Übergangskonzentrationslager in Podgorze, im südlichen Viertel von Krakau am Morgen verlassen. In diesem Transport befanden sich auch einige Geistliche, (diese trugen noch ihre Soutane) darunter der Rev. Joseph Slupina CM (Józef S?upina) aus Krakau. Beim Passieren des Lagertores wurde er von den Rapportführer SS-Hauptscharführer Palitzsch Gerhard durch Fußtritte gegen Brust und Kopf so schwer mißhandelt, das er zu Boden stürzte und nicht mehr gehfähig war. Mithäftlinge legten ihn auf eine Handkarre und brachten ihn zum Appellplatz, wo er sich zusammen mit den anderen zur Überprüfung links und Rechts von Mithäftlingen festgehalten aufstellen mußte. Fr. Malinowski gelang es noch ihm die Absolution in der Stunde des Todes zu gewähren. Ein paar Minuten später, Fr. Joseph beendete sein Leben. Sein Leichnam wurde einen Tag später (30.08.1940) im Krematorium verbrannt. Die ins Lager übernommenen erhielten die Häftlingsnummer 3289 - 3698, 3701 - 3727 u. 3730.

01.09.1940 Bearbeiten

  • [[Bauleitung

In der Bauleitung wird der gebürtiger Ungar und SS-Unterscharführer der Reserve aus Buchenwald kommende Walter Urbanczyk dem Leiter Schlachter als Stellvertreter zugewiesen.

03.09.1940 Bearbeiten

Am 03.09.1940 treffen mit einem Transport die beiden "Häftlinge" Mino? Emilian u. Klimczok Józef aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im Lager ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält Mino? Emilian die Häftlingsnummer 3728 u. Klimczok Józef die Häftlingsnummer 3729.

05.09.1940 Bearbeiten

Am 05.09.1940 treffen mit einem Transport 8 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im Lager ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Menschen die Häftlingsnummern 3731 - 3738

06.09.1940 Bearbeiten

Am 06.09.1940 treffen mit einem Transport 19 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im Lager ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Menschen die Häftlingsnummern 3739 - 3751

07.09.1940 Bearbeiten

Am 07.09.1940 treffen mit einem Transport 15 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3758 - 3772

10.09.1940 Bearbeiten

Am 10.09.1940 trifft mit einem Transport der "Häftling" Porz?dnicki Micha? aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 3773. Porz?dnicki verstirbt am 17.12.]] 1941 in Auschwitz

11.09.1940 Bearbeiten

Am 11.09.1940 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" aus Oppeln (Opole) im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 3774

12.09.1940 Bearbeiten

Am 12.09.1940 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3775 - 3776

16.09.1940 Bearbeiten

Mit einem Transport aus dem KL Sachsenhausen wird 1 "Häftling" zum KL Auschwitz Überstellt. Nach der übernahme ins Lager Auschwitz erhält er die Häftlingsnummer 3777

19.09.1940 Bearbeiten

Am 19.09.1940 treffen mit einem Transport 7 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3778 - 3784

20.09.1940 Bearbeiten

Am 20.09.1940 treffen mit einem Transport 36 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3785 - 3820

21.09.1940 Bearbeiten

Am 22.09.1940 treffen mit einem Transport 1705 "Häftlinge" aus Warschau im KL Auschwitz ein Der Transport war auf Anordnung des Kommandeur der Sipo und des SD für den Distrikt Warschau zusammengestellt worden. In dem Transport befinden sich 1139 bei Straßenrazzien (19. September 1940 – zweite Razzia in Warschau) verhaftete Männer und 566 Männer aus dem Pawiak-Gefängnis. Einer von ihnen war der polnische Patriot und Kavallerie-Offizier Witold Pilecki (Deckname Tomasz Serafinski) Bei der Ankunft im KL Auschwitz erleben die Menschen die Hölle auf Erden.

Aus dem Bericht Pileckis: Wir konnten Brüllen und Geschrei hören, die Waggons wurden aufgerissen, Hunde bellten."Ich war in Auschwitz angekommen: "Diesen Moment meiner Geschichte sehe ich als den an, in dem ich allem Vertrauten auf der Welt Lebewohl sagte und in etwas eintrat, das nicht mehr von dieser Welt schien." Gleich wenige Minuten später erlebte ich, dass ein Menschenleben in Auschwitz gar nichts zählte, und elf auch nicht mehr. Einer der neu eingetroffenen Gefangenen bekam den Befehl, auf einen Posten zuzulaufen. "Ein kurzer Feuerstoß aus einer automatischen Waffe mähte ihn nieder. Zehn Mann wurden willkürlich aus der Gruppe herausgezerrt und als ,Kollektivstrafe' für den von der SS inszenierten ,Fluchtversuch' mit Pistolen erschossen. Die elf Leichen wurden dann mit Stricken an den Beinen hinterhergeschleift, die Hunde auf die blutigen Körper gehetzt." (vollständiger Bericht des polnischen Nationalhelden Witold Pilecki) Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 3821 - 4959 u. 4961 - 5526.

23.09.1940 Bearbeiten

Am 23.09.1940 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 5527 - 5529

25.09.1940 Bearbeiten

Am 23.09.1940 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 5530 - 5532

28.09.1940 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 6a/40
Am 28.09.1940 treffen mit einem Transport 36 "Häftlinge" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 5534 - 5569
Am 28.09.1940 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 5570 - 5571

==== [[

29.09.1940 Bearbeiten

Am 29.09.1940 treffen mit einem Transport 4 "Häftlinge" aus dem KL Sachsenhausen im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 5572 - 5575

30.09.1940 Bearbeiten

Am 30.09.1940 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 5576 - 5578

01.10.1940 Bearbeiten

Am 01.10.1940 trift mit einem Transport der am 21.10.1914 in Wanne (Westfalen) geborene Lisiecki Stefan aus Breslau im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 5579. Lisiecki ist am 10.08.]] 1941 in Auschwitz verstorben
Am 01.10.1940 trift mit einem Transport 1 Person aus Hohensalza (Inowroclaw) im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 5580
Am 01.10.1940 trift mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 1 Person im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 5581

02.10.1940 Bearbeiten

Am 02.10.1940 trift mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 1 Person im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 5582

04.10.1940 Bearbeiten

Am 04.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten sie die Häftlingsnummern 5583 u. 5584

05.10.1940 Bearbeiten

Am 05.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 17 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten sie die Häftlingsnummern 5585 - 5601

07.10.1940 Bearbeiten

Am 07.10.1940 trift mit einem Transport aus Oppeln 1 Person im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 4960
Am 07.10.1940 trift mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 1 Person im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 5533

08.10.1940 Bearbeiten

  • [[RSHA

Das RSHA teilt dem Inspekteur der Konzentrationslager Richard Glücks schriftlich mit, das der Reichsführer SS Himmler folgende Entscheidung im Zusammenhang mit der Flucht des Häftlings Tadeusz Wiejowski getroffen habe: Die fünf Zivilarbeiter die ihm geholfen haben, und verhaftet worden sind, sollen mit der dreifachen Prügelstrafe, von je 25 Schlägen, und fünfjährigem Aufenthalt in einem Konzentrationslager der Stufe III bestraft werden; die 11 Häftlinge sollen mit einer einmaligen Prügelstrafe von 25 Schlägen und einer Überführung in ein Konzentrationslager der Stufe II für drei Jahre bestraft werden. Daraufhin werden die fünf Zivilarbeiter, die wegen der Flucht von Tadeusz Wiejowski verhaftet und am 8. Juli in den Bunker von Block 11 gesperrt worden sind, als Häftlinge registriert. Sie erhalten die Nummern 5951 - 5955. Die Nummer 5954 erhält Boleslaw Bicz.

Am 08.10.1940 treffen 312 Häftlinge aus dem Gefängnis in Tarnow und 30 Häftlinge aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau mit einem Transport im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau zusammengestellt und durchgeführt. Nach der übernahme ins Lager erhalten die Häftlinge die Häftlingsnummern 5602 - 5890, 5894 - 5945 u. 5950. Unter den Häftlingen befindet sich der am 1. Januar 1911 in Kroscienko geborene Mediziner u. Hochschullehrer Fejkiel W?adys?aw.
Mit einem Transport treffen 7 "Häftlinge" aus Lodz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 5891 - 5893 u. 5946 - 5949

09.10.1940 Bearbeiten

Am 09.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 2 Personen im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten sie die Häftlingsnummern 5956 u. 5957. (Die Häftlingsnummer 5957 erhält der "Häftling" Petryszak Józef)

10.10.1940 Bearbeiten

Am 10.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 14 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten sie die Häftlingsnummern 5958 - 5971

11.10.1940 Bearbeiten

Am 11.10.1940 trifft mit einem Transport aus Troppau (Opawa) 1 "Häftling" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummerr 5972

12.10.1940 Bearbeiten

Am 12.10.1940 trift mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz der am 26.06.1900 in Piekary ?l geborene Mazur Pawe? im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 5973

14.10.1940 Bearbeiten

  • [[Angelegenheit Fluchthilfe Tadeusz Wiejowski

Lagerkommandant Rudolf Höß erhält vom Inspekteur der Konzentrationslager Richard Glücks die Anweisung, die fünf verhafteten, ehemaligen Zivilarbeiter nach Verabreichung der Prügelstrafe in das KL Mauthausen und die übrigen 11 Häftlinge, die der Fluchthilfe für Tadeusz Wiejowski verdächtigt werden, in das KL Flossenbürg zu überstellen

Am 14.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin 64 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Lublin zusammengestellt, und durchgeführt. Nach der übernahme ins Lager erhalten die ins Lager übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 5974 - 6037

15.10.1940 Bearbeiten

Am 15.10.1940 trifft mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz der am 26.06.1898 in Rudziniec geborene Szyma Wilhelm im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 6038. Szyma Wilhelm verstirbt am 25.01.]] 1943 in Auschwitz

16.10.1940 Bearbeiten

  • [[Angelegenheit Fluchthilfe Tadeusz Wiejowski

Auf Anordnung des Reichsführers SS Himmler wurden die 11 Häftlinge die der Fluchthilfe des Häftlings Tadeusz Wiejowski beschuldigt wurden, und die mit der Prügelstrafe bestraft und in das KL Flossenbürg überstellt werden sollen, aus der Strafkompanie entlassen und in den Bunker von Block 11 gesperrt.

17.10.1940 Bearbeiten

Am 17.10.1940 trifft mit einem Transport Blaszok Franciszek aus Ratibor im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 6039

18.10.1940 Bearbeiten

Am 18.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 4 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6040 - 6043

19.10.1940 Bearbeiten

Am 19.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6044 u. 6045

20.10.1940 Bearbeiten

Am 20.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6046 u. 6047

28.10.1940 Bearbeiten

  • [[Appell

Beim Mittagsappell wird das Fehlen eines Häftlings festgestellt. Auf Weisung der Lagerleitung wird ein Strafappell angeordnet. Von Mittags bis 21 Uhr müssen die Häftlinge in ihrer dünnen Häftlingkleidung (ohne Mäntel, Mützen, Pullover und Schuhe) bei Schneeregen in Habtachtstellung (straffe, militär. Haltung) ausharren. Als der vermißte Häftling gefunden wird, der sich im Lagerbereich vor dem Schneeregen verborgen hat und im Versteck gestorben ist, wird der Appell beendet. Über 120 Tote, Ohnmächtige und Kranke müßen vom Appellplatz getragen werden.

29.10.1940 Bearbeiten

Am 29.10.1940 treffen mit einem Transport aus Lodz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6048 u. 6049
Am 29.10.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6050 u. 6051

30.10.1940 Bearbeiten

Am 30.10.1940 trifft mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 1 Person im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 6052

01.11.1940 Bearbeiten

  • [[Firma J. A. Topf u. Söhne

In ihrer Korrespondenz mit der SS-Neubauleitung des KL Mauthausen bezüglich des Baus eines zusätzlichen Doppelmuffel-Einäscherungsofens, Typ D-57253, Modell Auschwitz, für das Lager in Gusen, bestätigt die Firma J. A. Topf u. Söhne die Ansicht ihres Oberingenieurs Prüfer, daß in den bereits angebotenen Öfen pro Stunde zwei Leichen verbrannt werden können.

Reinhard Heydrich Der Chef der Sipo und des SD in Berlin, Reinhard Heydrich, befiehlt, unter Berufung auf die Entscheidung des Reichsführers SS, den ihm unterstellten Dienststellen in Breslau und Kattowitz die Vollstreckung der Hinrichtung von 40 Polen, die Himmler aus den ihm vorgelegten vier Namenslisten ausgesucht hat; die Hinrichtungen erfolgen durch Erschießen unter Ausschluß der Öffentlichkeit, als Vergeltung für angebliche Gewalttaten und Überfälle auf Polizeibeamte in Kattowitz. Die Hinrichtung wird am 22.11.1940 vollzogen.

Flucht von Tadeusz Wiejowski Aus dem Bunker werden die 11 Häftlinge zum Appell hinausgeführt, die in die Flucht von Tadeusz Wiejowski verwickelt sind und die der Kontakte mit den Zivilarbeitern im Lager beschuldigt werden. Der Schutzhaftlagerführer, SS-Obersturmführer Karl Fritzsch, liest ihnen das Todesurteil vor und sagt, daß Himmler festgelegt habe, sie mit einer einmaligen Prügelstrafe von 25 Schlägen und der Überstellung für drei Jahre in die Steinbrüche des KL Flossenbürg zu bestrafen. Nach der öffentlichen Verabreichung der Prügelstrafe werden diese 11 Häftlinge wieder in den Bunker des Block 11 gebracht.

06.11.1940 Bearbeiten

Am 06.11.1940 treffen mit einem Transport 15 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 6059 - 6073

08.11.1940 Bearbeiten

Am 08.11.1940 trifft mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz der am 20.07.1918 geborene Niestrój Józef im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 6074
Am 08.11.1940 treffen mit einem Transport aus Lodz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6075 u. 6078
Am 08.11.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6076 u. 6077
Mit diesem Straftransport werden die 11 "Häftlinge", die in die Flucht des Häftlings Tadetisz Wiejowski verwickelt sind, auf Weisung des RSHA ins KL Flossenbürg deportiert. In einem Schreiben des Lagerkommandanten des KL Auschwitz Höß benachrichtigt dieser, den Lagerkommandanten des KL Flossenbürg, das der Transport am 18.11.1940 in Flossenbürg eintrifft
Am 08.11.1940 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Radom mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 69 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6079 - 6147

09.11.1940 Bearbeiten

Am 09.11.1940 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau 28 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6148 - 6175

12.11.1940 Bearbeiten

Am 09.11.1940 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow 62 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6176 - 6237
Am 09.11.1940 treffen aus dem Regierungsbezirk Kattowitz mit einem Transport 14 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6238 - 6251

13.11.1940 Bearbeiten

Am 13.11.1940 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" aus Lublin im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 6252

14.11.1940 Bearbeiten

  • [[Angelegenheit Fluchthilfe Tadeusz Wiejowsk

Rudolf Höß, Kommandant des KL Auschwitz, benachrichtigt schriftlich den Inspekteur der Konzentrationslager Richard Glücks, das die 11 "Häftlinge", die in die Flucht des Häftlings Tadetisz Wiejowski verwickelt sind, mit einem Straftransport auf den Weg zum KL Flossenbürg geschickt worden seien und am 18. November am Bestimmungsort einträfen.

18.11.1940 Bearbeiten

  • [[Hinrichtung von 40 Polen

SS-Obersturmbannführer Somann Otto, Inspekteur der Sipo und des SD in Breslau, teilt dem Chef der Stapo u. dem Polizeipräsidenten in Kattowitz mit, daß der Höhere SS-und Polizeiführer in Breslau, SS-Gruppenführer von dem Bach-Zelewski auf Grund des Befehls des Chefs der Sipo und des SD, d. h. Reinhard Heydrichs, vom 1. November 1940 die Hinrichtung von 40 Polen angeordnet habe; diese fände statt als Vergeltung für angebliche Gewalttaten in Kattowitz. Somann empfiehlt den genauen Termin der Hinrichtungen mit dem Kommandanten des KL Auschwitz abzustimmen. Er schlägt den 21. oder 22. November vor, da er an diesen Tagen bei den Hinrichtungen zugegen sein könne.

Flucht In der Nacht vom 18.11. zum 19.11.1940 gelingt dem am 28. Juni 1912 in Lodz geborenen und zuletzt in Skariysko-Kamienna wohnenden Majcher Leon die Flucht aus dem Lager. Trotz einer großangelegten Suche, kann er untertauchen. Im Lager wird der übliche Strafappell angeordnet.

19.11.1940 Bearbeiten

Am 19.11.1940 trift mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 1 "Häftling" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 6266

==== [[22.11.1940

Namensliste des Erschießungskommando

erste Hinrichtung durch Erschießen (siehe auch unten Sondertransport) Um 11 Uhr vormittags werden die Häftlinge von den Arbeitsstellen ins Lager zurückgebracht. Sie sollen Augenzeugen der ersten Hinrichtung durch Erschießen werden. Diese Vorgehensweise der deutschen gehörte zu den Maßnahmen mit welchem die Nazis ihre "Überlegenheit" demonstrierten. Hingerichtet werden die 40 Polen, die Himmler als Vergeltung für die angeblichen Gewalttaten und Überfälle auf Polizeibeamte in Kattowitz aus den ihm durch die Staatspolizeistelle vorgelegten vier Namenslisten ausgesucht hat. Acht Polen, die auf der Liste nicht mit Namen genannt werden, verurteilt der Reichsführer SS zu lebenslänglicher Inhaftierung in einem Konzentrationslager der Stufe III. Himmler hat befohlen, die Hinrichtung unter Ausschluß der Öffentlichkeit durchzuführen. Die Liste der Verurteilten wird zusammen mit Aufträgen des Reichsführers SS am 1. November in Form eines Befehls durch den Chef der Sipo und des SD in Berlin, Heydrich, dem Höheren SS- und Polizeiführer in Breslau, SS-Obergruppenführer und General der Polizei, Erich von dem Bach-Zelewski übersandt. Dieser gibt den Befehl weiter an den Chef der Gestapo in Kattowitz, Oberregierungsrat Dr. Emmanuel Schäfer. Die Hinrichtung wird um 12 Uhr vollzogen; sie dauert 20 Minuten und wird von SS-Obersturmführer Fritzsch Karl geleitet. Führer des Exekutionskommandos, das aus 20 SS-Männern von der SS-Totenkopf Wachsturmkompanie Auschwitz besteht, ist SS-Untersturmführer Täger Heinrich von der 1. Wachkompanie. Zwei SS-Männer erschießen die Verurteilten einzeln. Einer der Schützen war der SS-Unterscharführer Gufler Hans Es werden 40 namentliche Protokolle über die Hinrichtung der 40 Polen angefertigt. In die Rubrik Leichenbefund wird Schuß ins Herz eingetragen und vom Lagerarzt, SS-Hauptsturmführer Dr. Max Popiersch, mit seiner Unterschrift bestätigt. Die Protokolle, die mit dem Stempel «Kommandantur Konz.-Lager Auschwitz» versehen sind, unterschreibt auch der Lagerkommandant Rudolf Höß. (siehe auch gefälschte Urkunde vom 08.08.]] 1942) Rudolf Höß erstattet einen kurzen, schriftlichen Bericht an den Inspekteur der Konzentrationslager über die Durchführung der Hinrichtung der 40 Polen, die vom Chef der Sipo und des SD Heydrich am 1. November angeordnet worden ist. Gleichzeitig teilt er ihm mit, daß die Leichen der Erschossenen im Lagerkrematorium eingeäschert werden sollen* * und daß dem Reichsführer SS gesondert Meldung erstattet werde. Dem Schreiben sind eine Namensliste der Erschossenen und die 40 Exekutionsprotokolle beigelegt.

Abendappell SS-Obersturmführer Fritzsch Karl warnt beim Abendappell die angetretenen Häftlinge, vor einem Fluchtversuch. Er droht, daß im Falle einer gelungenen Flucht Freunde u. Familienangehörige ins KZ eingeliefert würden. Er erklärt den Häftlingen, daß gerade heute 40 Einwohner aus dem Heimatort des Häftlings Majcher, der aus dem Lager geflohen ist, erschossen worden seien. Die am 22. November erschossenen Polen stammen nicht aus seinem Heimatort. (Die hier angekündigten Maßnahmen wurden später nicht mehr durchgeführt, da viele der betroffenen zu den Partisanen überliefen.

Am 22.11.1940 trifft mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 1 "Häftling" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 6267

Sondertransport Am 22.11.1940 um 11:45 Uhr treffen mit einem Transport 40 "BV-Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Bei diesen Menschen handelt es sich um 40 als "BV-Häftlinge" bezeichnete Polen, die Himmler als Vergeltung für die angeblichen Gewalttaten und Überfälle auf Polizeibeamte in Kattowitz aus den ihm durch die Staatspolizeistelle vorgelegten vier Namenslisten ausgesucht hat. SS-Obersturmführer Kramer Josef, Adjutant der Kommandantur des KL Auschwitz, bestätigt (Schriftlich) persönlich die Übernahme der 40, als „BV-Häftlinge“ bezeichneten Polen.

23.11.1940 Bearbeiten

Am 23.11.1940 treffen mit einem Transport 300 "Häftlinge" aus dem Pawiak-Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Warschau durchgeführt. Die ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 6273 - 6572

27.11.1940 Bearbeiten

Am 27.11.1940 treffen mit einem Transport 27 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 6573 - 6599

28.11.1940 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 9/40

Am 28.11.1940 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus Krakau 54 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 6600 - 6653

am 28.11.1940 werden mit einem Transport 13 "Häftlinge" vom KL Auschwitz zum KL Mauthausen deportiert (Überstellt)

29.11.1940 Bearbeiten

  • [[Flucht des Funktionshäftlings Meyer Richard

Der Funktionshäftling Meyer Richard Auschwitz Häftlingsnummer 20 (* 04.07.1909 in Elberfeld) gehörte zu den 30 "deutschen" kriminellen Häftlingen die in Begleitung des Rapportführers Palitzsch Gerhard am 20. Mai 1940 mit der ersten Gruppe aus dem KL Sachsenhausen ins KL Auschwitz überstellt worden waren. In Auschwitz war er Kapo eines Schneiderei-Kommandos. Meyer war am 29.11.1940 in Begleitung unter der Aufsicht des Rapportführers Palitzsch in einem Krankenhaus in Kattowitz gewesen sei, um dort ambulant behandelt zu werden. Von dort sei er zwischen 11 und 11:30 Uhr geflohen, weil der Aufseher nicht wußte, daß das Ambulatorium zwei Türen hatte. (Hintergrund: Meyer hatte mit dem Zweiten Schutzhaftlagerführer Franz Xaver Maier und dem Rapportführers Palitzsch Gerhard, in großem Umfang Handel mit Gold, Schmuck und Gegenständen, die aus der illegalen Beschlagnahmung in Auschwitz stammten, betrieben. Davon habe Höß von dem im Jahre 1944 erneut verhafteten Häftling Meyer erfahren, als Palitzsch bereits vor das SS-Gericht gestellt worden sei. Palitzsch und zwei andere SS-Unterführer von der Lagerverwaltung seien von Meyer bedroht worden, den betrügerischen Schwindel zu enthüllen. Deswegen habe Palitzsch diesem bei der Flucht geholfen.

Am 29.11.1940 treffen mit einem Transport 10 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 6654 - 6663

03.12.1940 Bearbeiten

Am 03.12.1940 treffen mit einem Transport 9 "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 6705 - 6713

04.12.1940 Bearbeiten

Am 04.12.1940 treffen mit einem Transport 103 "Häftlinge" aus Tarnow im KL Auschwitz ein. Dieser Transport wurde auf Anordnung der Sipo und des SD in Tarnow zusammengestellt und durchgeführt. Die ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 6714 - 6816. Unter den Häftlingen befand sich der spätere Polnische Schauspieler und Regisseur Kowalczyk August (Auschwitz Häftlingsnummer 6804).

05.12.1940 Bearbeiten

am 05.12.1940 werden mit einem Transport 68 "Häftlinge" vom KL Auschwitz zum KL Dachau deportiert (Überstellt)

09.12.1940 Bearbeiten

  • [[Firma Topf

Lüftungsingenieur Schultze von der Firma Topf legt einen 1. Lüftungsplan vor. Der Leichenraum und Sezierraum sollen eine Lüftung erhalten, die mit separatem Motor und eigenem Kamin unabhängig von den Öfen betrieben wird. Kostenvoranschlag: 1784 RM

10.12.1940 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

Um 8:45 Uhr wird ein Häftling aus einem Außenkommando bei einem Fluchtversuch erschossen.

Am 10.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz Juden u. unerwünschte Elemente im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager wird 1 Person mit der Häftlingsnummern 6704 registriert

11.12.1940 Bearbeiten

Am 11.12.1940 veläßt ein Überstellungstransport das KL Auschwitz. Ziel ist das KL Dachau

12.12.1940 Bearbeiten

Am 12.12.1940 treffen mit einem Sammeltransport aus dem Distrikt Krakau Juden u. unerwünschte Elemente im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager werden 7 Personen mit den Häftlingsnummern 6878 - 6884 registriert

15.12.1940 Bearbeiten

Am 15.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Konzentrationslager Dachau 500 "Häftlinge" (darunter 493 Polen) im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager werden 500 Personen mit den Häftlingsnummern 6885 - 7384 registriert

16.12.1940 Bearbeiten

Am 16.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten 8 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7385 - 7392

18.12.1940 Bearbeiten

Am 18.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten 78 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7393 - 7470
Am 18.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten 30 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7471 - 7500
Am 18.12.1940 treffen mit einem Sammeltransport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten 240 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7501 - 7740

19.12.1940 Bearbeiten

  • [[Weihnachtsspenden

Der Krakauer Erzbischof Fürst Adam Sapieha (* 14. Mai 1867 in Krasiczyn † 23. Juli 1951 in Krakau), übersendet dem Pfarramt in Auschwitz ein an die Kommandantur des KL Auschwitz adressiertes Schreiben mit der Bitte um Erlaubnis, anläßlich des Weihnachtsfestes die heilige Messe für die katholischen Häftlinge lesen zu dürfen.Nach dem Empfang des erzbischöflichen Briefs begeben sich die Geistlichen der Pfarrgemeinde Auschwitz, Wladyslaw Gross und Rudolf Schmidt, persönlich zum Lagerkommandanten, um diesem das Schreiben vorzulegen. Der Lagerkommandant Rudolf Höß empfängt die beiden Geistlichen, erteilt jedoch keine Erlaubnis für eine religiöse Feier; er begründet dies damit, daß die Vorschriften des Konzentrationslagers die Abhaltung von Gottesdiensten nicht vorsehen. Höß gestattet jedoch anläßlich des Weihnachtsabends die Übersendung von etwa 6000 Lebensmittelpaketen von je einem Kilo Gewicht für alle Häftlinge. Die Pakete sollen ohne Anschriften durch die Post geschickt werden. Sofort nach Erhalt dieser Erlaubnis wird damit begonnen, bei der umliegenden Bevölkerung Geld und Naturalspenden zu sammeln. Aus diesen Spenden und aus dem, von Erzbischof Fürst Adam Sapieha für denselben Zweck gestifteten Fonds, werden Kilopakete zusammengestellt und mit der Post ins Lager geschickt.

Am 19.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz u. aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten 33 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7741 - 7743
Am 19.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz u. aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Veranlassung der Sipo und des SD in Krakau durchgeführt. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 42 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7744 - 7785

23.12.1940 Bearbeiten

Am 23.12.1940 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 7816
Am 23.12.1940 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow 36 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7817 - 7852

27.12.1940 Bearbeiten

Am 27.12.1940 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow 20 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 7859 - 7878

31.12.1940 Bearbeiten

Am 31.12.1940 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? Juden u. unerwünschte Elemente im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager wird 1 Person mit der Häftlingsnummern 7879 registriert


1940 G V E Bearbeiten

  • 10. April 1940]]: Erlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei.

Für alle in den Konzentrationslagern inhaftierten jüdischen „Schutzhäftlinge“ wird für die Dauer des Krieges eine allgemeine Entlassungssperre verhängt.


Juden sind als Fernsprechteilnehmer ausgeschlossen. Ausnahmen für Konsulenten, Krankenbehandler und Personen, die in privilegierter Mischehe leben.

Oktober 1940Bearbeiten

  • 22. Oktober 1940: Deportation von 7.500 Juden aus der Pfalz, Baden und dem Elsaß in das besetzte Frankreich. (Wagner-Bürckel-Aktion)

In dieser sog. Bürckel-Aktion (benannt nach dem Gauleiter der Westmark Josef Bürckel) werden 7.500 Juden in das unbesetzte Frankreich; u.a. in das Lager Gurs in Südfrankreich deportiert.


Geisteskranke Juden dürfen nur noch in die von der Reichsvereinigung unterhaltene Israelitische Heil- und Pflegeanstalt in Bendorf-Sayn im Kreis Koblenz aufgenommen werden.

1941 Bearbeiten

1941 G V E Bearbeiten

Juli 1941 Bearbeiten

  • 31. Juli 1941: Göring (als Beauftragter für den Vierjahresplan) beauftragt Heydrich zur Vorbereitung der Gesamtlösung der Judenfrage.

Göring schreibt an Heydrich unter Bezugnahme auf den Erlass des „Führers“ vom 24. Januar 1939: "Beauftrage ich Sie hiermit, alle erforderlichen Vorbereitungen in organisatorischer, sachlicher und materieller Hinsicht zu treffen für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa."

August 1941Bearbeiten

  • Auswanderungssperre für wehrfähige Juden.

Juden der wehrfähigen Jahrgänge (18 bis 45 Jahre alt) wird die Auswanderung nicht mehr gestattet.


Ab dem 15. September 1941]]: ist es Juden, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, verboten, sich in der Öffentlichkeit ohne einen Judenstern zu zeigen. Juden ist es verboten, ohne schriftliche polizeiliche Erlaubnis ihre Wohngemeinde zu verlassen und Orden, Ehrenzeichen oder sonstige Abzeichen zu tragen.


Verfügungen von Todes wegen, durch die ein Jude von einem „Deutschblütigen“ bedacht wird, sind nichtig. Sie stehen in scharfem Gegensatz zum gesunden deutschen Volksempfinden und sind daher aufgrund des Erbgesetzes vom 31. Juli 1938 unwirksam.

Oktober 1941Bearbeiten

Die ersten Deportationen von Juden „nach dem Osten“ beginnen. Ca. 20.000 Juden u.a. aus Luxemburg und aus dem „Altreich“, u.a. aus Trier und Umgebung, Frankfurt/Main und Berlin, werden bis Anfang November „nach dem Osten“ - nach Lodz/Litzmannstadt - im „Generalgouvernement“ verschleppt.


Die Auswanderung von Juden aus Deutschland ist ausnahmslos für die Dauer des Krieges verboten.


„Deutschblütige“ Personen, die in der Öffentlichkeit freundschaftliche Beziehungen zu Juden zeigen, sind aus erzieherischen Gründen vorübergehend in Schutzhaft zu nehmen bzw. in schwerwiegenden Fällen bis zur Dauer von drei Monaten in ein Konzentrationslager, Stufe I, einzuweisen. Der jüdische Teil ist in jedem Fall bis auf weiteres unter Einweisung in ein Konzentrationslager in Schutzhaft zu nehmen.


  • 4. November 1941: Schnellbrief des Reichsministeriums der Finanzen betr. die Abschiebung von Juden.

Juden, die nicht in volkswirtschaftlich wichtigen Betrieben beschäftigt sind, werden in den nächsten Monaten in die Ostgebiete abgeschoben. Das Vermögen der abzuschiebenden Juden wird zugunsten des Deutschen Reichs eingezogen, außer 100 Reichsmark und 50 kg Gepäck je Person. Die abzuschiebenden Juden haben der Gestapo vorher ein Vermögensverzeichnis einzureichen. Außerdem gibt es genaue Anweisungen an die Oberfinanzdirektionen hinsichtlich der Verwaltung und Verwertung des eingezogenen Vermögens.


  • 13. November 1941: Verfügung des Reichssicherheitshauptamtes betr. Schreibmaschinen u.a.

Sämtliche in jüdischem Privatbesitz befindlichen Schreibmaschinen, Rechenmaschinen, Vervielfältigungsapparate, Fahrräder, Fotoapparate und Ferngläser sind zu erfassen und abzuliefern.


  • 20. November 1941: Allgemeine Verfügung des Reichsministeriums der Justiz betr. die Meldung jüdischer Gefangener.

Alle jüdischen Gefangenen sind sechs Wochen vor ihrer Entlassung aus der Vollzugsanstalt der Geheimen Staatspolizei zu melden (damit diese Gelegenheit hat, sie abholen zu lassen und in „Schutzhaft“ zu nehmen).


(RGBl. I S. 722)

Die 11. Verordnung zum „Reichsbürgergesetz“ bestimmt, dass ein Jude „mit der Verlegung des gewöhnlichen Aufenthalts ins Ausland“ die deutsche Staatsangehörigkeit verliert. Damit wird allen bisher ins Ausland gelangten - meist emigrierten - Juden die Staatsbürgerschaft entzogen. Nach der Verordnung gilt das auch für spätere Wohnsitzverlegungen. Weiter ist geregelt, dass das Vermögen der Juden, die die deutsche Staatsangehörigkeit auf Grund dieser Verordnung verlieren, mit dem Verlust der Staatsangehörigkeit dem Reich verfällt. Mit diesem „Trick“ eignet sich das Deutsche Reich „mit einem Federstrich“ des Verordnungsgebers das verbliebene Vermögen der ins Ausland geflüchteten Juden an. Zugleich bringt er das Vermögen der Juden an sich, die in Bälde „nach dem Osten“ deportiert werden sollen. Zynisch heißt es in der Verordnung weiter, dass das verfallene Vermögen zur Förderung aller mit der Lösung der Judenfrage im Zusammenhang stehenden Zwecke dienen soll.


  • 27. November 1941: Anordnung des Reichssicherheitshauptamtes betr. das bewegliche Vermögen der Juden.

Juden wird verboten, über ihr bewegliches Vermögen zu verfügen.

November/Dezember 1941]]: 2. Welle der Deportationen.

Bei der zweiten Deportationswelle werden etwa 25.000 bis 30.000 Menschen jüdischer Herkunft, u.a. auch 1.000 Juden aus Köln und aus Frankfurt/Main, nach Riga, Kowno und Minsk deportiert.

===[[Dezember 1941|Dezember Dezember 1941]]: Beginn der Tötung von Juden im Vernichtungslager Chelmno („Kulmhof“) durch den Einsatz von Gaswagen.


  • 3. Dezember 1941: Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes betr. Spenden an die Reichsvereinigung.

Jeder Jude, der zur Abschiebung bestimmt ist, hat an die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland mindestens 25 % seines liquiden Vermögens zu zahlen. Diese Beträge werden auf Sonderkonten deponiert und dienen der Finanzierung der durch die Abschiebung und den Transport entstehenden Kosten.


  • 4. Dezember 1941: Verordnung über die Strafrechtspflege gegen Polen und Juden in den eingegliederten Ostgebieten.

(RGBl. I S. 759)

Die Verordnung droht strengste Strafen gegen Polen und Juden in den eingegliederten Ostgebieten (meist Todesstrafe bei Vergehen gegen deutsche Gesetze) an und führt die Aburteilung durch die Sondergerichte ein. Vorschriften der „Verordnung gelten auch für Polen und Juden, die am 1. September 1939]]: im Gebiet des ehemaligen polnischen Staats ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt gehabt und die Straftat in einem anderen Gebiet des Deutschen Reichs als in den eingegliederten Ostgebieten begangen haben.“


1941 Bearbeiten

allgemein Bearbeiten

  • 1. März 1941: Himmler besucht Auschwitz und befiehlt den Bau des Großlagers Birkenau, das ein Jahr später eröffnet wird.
  • 26. März 1941: Heydrich berichtet Göring über seine Pläne zur "Lösung der Judenfrage", die auch Hitler genehmigt.
  • 20. Mai 1941: In einer RSHA-Weisung ist von der "unmittelbar bevorstehenden Endlösung" die Rede.
  • 22. Juni 1941: Mit dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion beginnen Massenexekutionen an Juden durch Einsatzgruppen genannte SS-Einheiten unter Befehl Heydrichs.
  • Im Sommer und Herbst kommt es zu Massakern an Hunderttausenden von Juden, so in Wilna, Kaunas, Kamenez-Podolsk, Lwow und Witebsk. A Allein die Einsatzgruppe D ermordet bis Ende August in Bessarabien über 160000 Menschen.
  • 2. Juli 1941: Heydrich gibt detaillierte Befehle zur Ermordung von Juden und kommunistischen Funktionären in der UdSSR.
  • 15. Juli 1941: Himmler lässt den "Generalplan Ost" für massive Bevölkerungsverschiebungen zugunsten einer deutschen Besiedlung der eroberten Gebiete erstellen.
  • 31. Juli 1941: Göring beauftragt Heydrich mit Vorbereitungen zur "Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa".
  • 1. September 1941: Der Judenstern wird als zwangsweise Kennzeichnung im Deutschen Reich eingeführt.
  • 3. September 1941: Erste Massentötung mit dem Gas Zyklon B an 900 russischen Kriegsgefangenen im KZ Auschwitz.
  • 18. September 1941: Himmler berichtet, Hitler wolle bis Ende 1941 alle verbliebenen Juden aus dem "Altreich" nach Osten abschieben.
  • 29./30. September 1941: In der Schlucht von Baby Jar erschießt ein deutsches Einsatzkommando über 33000 Kiewer Juden.


03.01. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

Ein fliehender Häftling der versuchte, an den Drähten des Lagerzauns hochzuklettern, wird von den SS-Männern Culemann Adolf u. Beier NN. erschossen. Im Wachbuch wird als Zeitpunkt 7:10 Uhr eingetragen.

Am 03.01.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Troppau (Opawa) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 7880

05.01. 1941 Bearbeiten

Kommandantur Kommandantursonderbefehl ==== 07.01. 1941 ====

Am 07.01.]] 1941 treffen mit einem Transport ? Häftlinge aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde von der Sipo und dem SD veranlasst. 518 Personen dieses Transportes sind Namentlich bekannt. Sie erhielten die Häftlingsnummern: 7881 - 8399

Unter den Häftlingen dieses Transportes befindet sich Norbert Barlicki, (ehemaliger Innenminister Polens und Bürgermeister von Lodz, ein erfahrener Politiker der Polnischen Sozialistischen Partei (PPS), der sich der konspirativen Widerstandsbewegung im Lager anschließt.) Die Nummer 8230 erhält Jan Mosdorf, einer der Führer des nationalradikalen Lagers (ONR), der im KL Auschwitz ebenfalls mit der konspirativen Tätigkeit beginnt. Mit diesem Transport werden die Häftlinge Juliusz Kempler (Nr. 2045) und Stanislaw Palka (Nr. 4122) nach Auschwitz zurückgebracht, die aus dem KL Auschwitz in das Pawiak-Gefängnis überstellt worden sind.

Am 07.01.]] 1941 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Radom mit einem Transport aus Radom 97 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 8390 - 8486

09.01. 1941 Bearbeiten

Am 09.01.]] 1941 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Radom mit einem Transport aus Radom 121 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 8487 - 8607
Am 09.01.]] 1941 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD mit einem Transport aus Lublin 525 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die "Häftlinge" die Häftlingsnummern 8608 - 9132

10.01. 1941 Bearbeiten

Am 10.01.]] 1941 treffen mit einem Transport 169 Häftlinge aus dem Gestapogefängnis in Tarnow und 102 Häftlinge aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau durchgeführt. Die ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhielten die Häftlingsnummern 9133 - 9403. Die Nummer 9362 erhält Tadeusz Orzelski, ein Verbindungsmann der konspirativen Polnischen Sozialistischen Partei und des Verbandes für den bewaffneten Kampf (ZWZ); er ist bei der Beschaffung von zehn Pässen, die den Kurieren der Untergrundbewegung dienen sollen, verhaftet worden.

11.01. 1941 Bearbeiten

Mit einem Transport treffen am 11.01.]] 1941 ? "Häftlinge" aus Lodz im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Anordnung der Gestapo in Lodz. Die ins Lager übernommenen 61 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 9404 - 9464

12.01. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

um 8:20 Uhr wird neben dem Wachturm A ein Häftling, der versucht, über den Stacheldrahtzaun des Lagers zu klettern, von den SS-Männern Kehn u. Bilss erschossen. (Es ist eher ein Selbstmord, denn ein Fluchtversuch, darauf weist die Uhrzeit hin).

14.01. 1941 Bearbeiten

  • Am 14.01. 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält der am 29.06.1895 in Chorzow geborene Steindorf Alojzy die Häftlingsnummer 9465

15.01. 1941 Bearbeiten

Am 16.01.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 9466 - 9491

17.01. 1941 Bearbeiten

Am 17.01.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? Juden u. unerwünschte Elemente im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager wird der am 28.07.1902 geborene Kunowicz Franciszek mit der Häftlingsnummer 9492 registriert. Kunowicz Franciszek ist am 14.04.]] 1944 in Auschwitz "verstorben"

20.01. 1941 Bearbeiten

Am 22.01.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die beiden "Häftlinge" Marcinczyk Stanislaw geboren 23.01.1921 in Dankowice u. Firganek Jan geboren 02.06.1900 in Bestwinka erhalten nach der Aufnahme ins Lager die Häftlingsnummern 9495 u. 9496. Firganek ist am 05.05.]] 1942 in Auschwitz "verstorben"

23.01. 1941 Bearbeiten

Am 23.01.]] 1941 werden mit einem 657 "Häftlinge" aus dem Konzentrationslager Auschwitz ins Konzentrationslager Flossenbürg überstellt. In diesem Transport waren laut Transportliste polnische Juden u. "unerwünschte Elemente"

25.01. 1941 Bearbeiten

Rundschreiben

Am 25.10.1940 treffen mit einem Transport aus Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten 20 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 9520 - 9539

27.01. 1941 Bearbeiten

  • Kommandantursonderbefehl ==== 29.01. 1941 ====
  • Am 29.01. 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die beiden "Häftlinge" Komorowicz Jozef geb. am 07.04.1884 in Sucha u. Furtak Jozef geb. 18.01.1914 in Bielsko-Bia?a erhalten nach ihrer Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 9540 u. 9541. Furtak Jozef wurde am 05.05.]] 1945 im KL Mauthausen befreit.

30.01. 1941 Bearbeiten

  • [[Rudolf Höß

Am 30. Januar feiert Lagerkommandant Rudolf Höß mit Ertl und anderen den Jahrestag von Hitlers Machtergreifung und bespricht „vordringliche Bauaufgaben im Jahre 1942“, darunter eine neue Kommandantur, die später mit 3,3 Millionen Reichsmark kalkuliert wird. Akut wichtiger sind aber ein Krematorium und ein „Wäschereigebäude mit Entlausung, Zugang und Häftlingsbad“. Für die Neubauten sollen „2.000 einsatzfähige Häftlinge abgestellt werden“

01.02. 1941 Bearbeiten

Am 01.02.]] 1941 trifft ein Transport aus dem Gestapogefängnis Pawiak in Warschau im KL Auschwitz ein. In dem Transport sind 383 Häftlinge, die am 12. Januar 1941 in Warschau verhaftet und größtenteils von der Gestapo nicht verhört worden sind. Die übrigen 210 Häftlinge sind wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Kontakten zu illegalen Organisationen verhaftet worden. 592 Personen dieses Transportes sind Namentlich bekannt. Sie erhielten die Häftlingsnummern: 9571 - 10163
Am 01.02.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der mit diesem Transport eingewiesene Gruszczyk Alojzy geb. am 02.06.1882 in Godula erhält die Häftlingsnummer 10164. Gruszczyk Alojzy ist laut dem vom Lagerarzt ausgestellten Totenschein No. 528/1942 am 27.01.]] 1942 an "Gehirnschlag" verstorben.

03.02. 1941 Bearbeiten

  • [[Ing. Schultze von der Firma Topf legt der Bauleitung des KL einen überarbeiteten zweiten Entlüftungsplan vor.

für das Krematorium, der 2 getrennte Entlüftungen vorsieht: einen Kreislauf für den Sezier- und Leichenraum für 1727 RM eine zweite Lüftung für den Ofenraum durch den Ofenkamin, damit die warme Luft nicht in den Leichenaufbewahrungsraum eintreten kann für 757 RM.

05.02. 1941 Bearbeiten

Am 05.02.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Lodz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der übernahme ins Lager erhalten die 23 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10165 - 10187

06.02. 1941 Bearbeiten

Am 06.02.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 9 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10188 - 10196

07.02. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandantursonderbefehl
Am 07.02.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 15 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10197 - 10211

08.02. 1941 Bearbeiten

Am 08.02.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10212 - 10237

11.02. 1941 Bearbeiten

Am 11.02.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die 9 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 10238 - 10246

12.02. 1941 Bearbeiten

Am 12.02.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die 24 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 10247 - 10270. Mit dem Transport wurde der "Häftling" Prochot Wladyslaw * 11.05.1922 in Zywiec) (Häftlingsnummer 3675) rücküberstellt, der von der Gestapo zu einem Verhör oder einer Gegenüberstellung geholt worden ist. Prochot "verstarb" am 12.02.]] 1941 dem Tag seiner Ankunft im KL Auschwitz

13.02. 1941 Bearbeiten

Am 13.02.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die 31 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 10271 - 10301. Die "Häftlinge" wurden von der Gestapo aus Kattowitz ausgewählt.

14.02. 1941 Bearbeiten

Am 14.02.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Es handelt sich hier um "Häftlinge" die von den Gestapostellen aus Nürnberg, Berlin, Görlitz, Posen (Poznari), Lodz und Kattowitz eingewiesen worden sind. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 35 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10302 - 10336

==== 15.02. 1941

Grab Ferdinand Zunkers auf dem Dresdner Johannisfriedhof* Zentralbauleitung KZ A.

Die Bauleitung des KL lehnt den zweiten Entlüftungsplans von Ingenieur Schultze ab. Sie lehnt den separaten Kamin für die Entlüftung des Sezier- und Leichenraums ab und fordert gegen jede Vorsicht die gemeinsame Entlüftung mit der Luft aus dem Ofenraum.

Untersuchungen der Professor für Wasserwirtschaft Dr.-Ing. Zunker Ferdinand (* 29.12.1886 in Baumgarten † 02.04.]] [[1956 in Dresden) führt auf schriftliche Anordnung des Chefs der Amtsgruppe D III im WVHA, Vogel, seit dem 15. Februar 1941 Untersuchungen über die Wasser- und Teichverhältnisse auf dem Gelände des gesamten Interessengebietes des KL Auschwitz durch. Die Untersuchungen sollen die Möglichkeiten einer Bewirtschaftung durch Vieh- und Fischzucht aufzeigen.

18.02. 1941 Bearbeiten

Am 18.02.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die 2 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 10337 u. 10338

19.02. 1941 Bearbeiten

Am 19.02.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 29 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10339 - 10358

21.02. 1941 Bearbeiten

Am 21.02.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau 55 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 55 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10359 - 10413
Am 21.02.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 29 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10414 - 10441

23.02. 1941-01.03.]] 1941 Bearbeiten

  • [[Die Firma Boos (Fabrik für Zentralheizungen) aus Köln-Bickendorf die im KL eine Sammelheizung in den Unterkünften der SS-Wachmannschaften installiert, montiert im Krematorium eine provisorische Lüftung, bis mit Ingenieur Schultze von der Firma Topf eine endgültige Lösung für das ganze Krematorium gefunden wird.

24.02. 1941 Bearbeiten

  • [[Ingenieur Schultze von der Firma Topf legt der KL Bauleitung seinen dritten Lüftungsplan für das Krematorium vor. Der Plan sieht vor: Die drei Sammelrohre münden im Ofenraum in ein Gebläse Nr. 550, gekoppelt mit einem 3-PS-Motor und einer Leistung von 8300 m3/h, das die Luftströme in den Schornstein der Öfen pumpt. Materialkosten der ganzen Lüftungsanlage: 1884 RM

25.02. 1941 Bearbeiten

Am 25.02.]] 1941 "stirbt" der am 01.09.1915 geborene "Häftling" Kalus Jan (Johann) im Bunker von Block 11. Kalus war am 19.02.]] 1941 in den Bunker gesperrt worden. Kalus gilt als erster Bunkertoter im Block 11.

Am 25.02.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD mit einem Transport aus Radom ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 290 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10442 - 10731. Unter den deportierten befanden sich auch der am 06.12.1893 bei Radom geborene Professor der Krakauer Universität Heydel Adam Zdzislaw (Häftlingsnummer 10564), und sein Bruder Heydel Wojciech (Häftlingsnummer 10568). Die beiden wurden zusammen mit 70 andern Häftlingen am 14.03.]] 1941 auf dem Gelände der ehemaligen Kiesgrube unmittelbar neben dem Gebäude des sogenannten Alten Theaters von deutschen SS Angehörigen erschossen.
Am 25.02.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow in Tarnow 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10732 - 10791
Am 25.02.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10792 - 10794

26.02. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

Bei einem "Fluchtversuch" wird ein Häftling (Häftlingsnummer 7190) «auf der Flucht erschossen» Im Wachbuch wird als Uhrzeit 23:45 Uhr eingetragen

Der IG-Farben-Direktor Carl Krauch erwirkt beim Reichsführer SS, Heinrich Himmler, die Anordnung zum Bau eines Buna-Werkes in Auschwitz durch KZ-Häftlinge.

Am 26.02.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow in Tarnow 81 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 81 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10795 - 10875
Am 26.02.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10876 - 10878

28.02. 1941 Bearbeiten

Am 28.02.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 22 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10879 - 10900

8 "Häftlinge" werden vom KL Auschwitz zum KL Mauthausen deportiert (Überstellt)

01.03. 1941 Bearbeiten

Abflug Tempelhoff um 11 Uhr; Ankunft in Gleiwitz gegen 13:00 Uhr; Mittagessen in Gleiwitz, danach Abfahrt mit dem Wagen. Ankunft in Auschwitz gegen 16:00 Uhr, danach anschließend die Besichtigung des KL Auschwitz. Abfahrt mit dem Wagen nach Breslau gegen 17:30 Uhr. Ankunft in Breslau gegen 21 Uhr. Anschließend folgt eine Abendeinladung beim SS-Gruppenführer von dem Bach-Zelewski anläßlich seines Geburtstages. Übernachtung im Hotel Monopol.
Teilnehmer sind neben Himmler SS-Gruppenführer Karl Wolff, der Stabschef des RF SS, und vom Reichsführer SS als Verbindungsmann zum IG-Farbenkonzern benannt, SS-Sturmbannführer Vogel und SS-Untersturmführer von Thermann.
Himmler erteilt Höß u.a. folgende Befehle: Ausbau des Lagers, Abstellung von 10.000 Häftlingen für den Bau der I.G. Farben-Werke, Aussiedlung der jüdischen Einwohner der Stadt Auschwitz. Erschießung von 72 polnischen Häftlingen in der Kiesgrube. das Stammlager soll auf eine Kapazität von 30.000 Häftlingen aufgestockt werden.
Einrichtung eines zusätzlichen Lagers in Birkenau für 100.000 Kriegsgefangene
Errichtung einer Industriezone in Dwory (Randbezirk von Auschwitz) für Methanol- und künstlichen Kautschukproduktion der I.G. Farben, genannt "Buna", zu deren Bau 10.000 Häftlinge abzukommandieren sind
Aufwertung des "Interessen-Gebiets" des Lagers in landwirtschaftlicher Hinsicht (das Industriegebiet)

Ausbau der Lagerwerkstätten (Deutsche Ausrüstungswerke, DAW, als Zulieferbetriebe für Schlossereien und Schreinereien in Auschwitz, ob im KZ oder in der Stadt)

Errichtung einer Rüstungsfabrik

nur die Häftlinge im Stammlager sind für Arbeiten in Betrieben vorgesehen die 100.000 Häftlinge in Birkenau sollen als Hilfskräfte für die künftige "Siedlung" Auschwitz eingesetzt werden, für die Germanisierung der Stadt, die dann als "Mustersiedlung" für den Osten gelten soll. Die Pläne dazu macht der Breslauer Architekt Hans Stosberg

Die Bauleitung stellt fest, das der zweite Ofen wegen mangelndem Zug sehr schlecht funktioniert
Am 01.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10901 u. 10902

02.03. 1941 Bearbeiten

  • [[Der Chef der Bauleitung, Schlachter, informiert die Firma Topf, das der Zug beim zweiten Ofen sehr schlecht funktioniert und verlangt Abhilfe durch einen Monteur. Die Firma Topf rät zum Verstellen der Regulierschieber der Rauchkanäle.

Die Bauleitung lässt eigenmächtig den Kamin des Krematoriums auf 20 m aufstocken, wodurch wieder ein guter Abzug gewährleistet ist. Bauzeit bis 05.03.]] 1941

Feststellung der Politischen Abteilung der SS, Grabner: Bei Betrieb beider Öfen gelangt die Luft vom Ofenraum in den Leichenraum. Die Lüftung des Leichenraums erweist sich als unbrauchbar. Die Belüftungsklappe des Leichenraums muss geschlossen werden, eine Entlüftung findet nicht mehr statt. Im Winter und Frühling ist dies nicht so schlimm

04.03. 1941Bearbeiten

Prof. Dr. Carl Krauch

Aussiedlung der Juden aus Auschwitz

Prof. Dr. Carl Krauch (*07.04.1887 † 03.02.]] [[1968, im IG Farben-Prozeß nach 1945 zu sechs Jahren Haft verurteilt) Bevollmächtigter von Sonderausgaben in der chemischen Produktion und Mitglied im Vorstand der Reichsforschungsrat (RFR, Reichsforschungsrat), benachrichtigt den IG-Farbenkonzern, daß auf seinen Antrag und auf Anordnung des Reichsmarschalls Göring am 26. Februar folgende Anordnungen vom Reichsführer SS erlassen worden sind: die Aussiedlung der Juden aus Auschwitz und ein Verbot, polnische Bauarbeiter aus Auschwitz und aus der Umgebung auszusiedeln. Der Reichsführer SS habe dem Inspekteur der Konzentrationslager und dem Chef des WVHA empfohlen, Kontakte mit dem Bauleiter der Buna-Werke anzuknüpfen zwecks Erbringung von Hilfeleistungen durch das KL Auschwitz. Zum Verbindungsmann zwischen ihm und den Buna-Werken in Auschwitz habe der Reichsführer SS den Chef seines Persönlichen Stabs, SS-Gruppenführer Karl Wolff ernannt.

05.03. 1941 Bearbeiten

Am 05.03.]] 1941 treffen mit einem Transport 43 "Häftlinge" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Gestapo aus Oppeln durchgeführt. Die 43 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 10903 - 10945

06.03. 1941 Bearbeiten

Am 06.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 10946

07.03. 1941 Bearbeiten

Am 07.03.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 19 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10947 - 10965

08.03. 1941 Bearbeiten

  • [["Umsiedlung"

Am Samstag, den 08. März 1941 treffen begleitet von schwer bewaffneten SS Wachen 4 Lastwagen in Plawy ein. Die Bevölkerung des Dorfes (sie war über die Aktion nicht informiert) mußte innerhalb von 15 Minuten ihre Häuser verlassen und die Lastwagen besteigen. Es war ihnen nicht erlaubt Gegenstände oder Lebensmittel mitzunehmen. Die Einwohner werden in die Montagehalle der Firma Praga in Auschwitz gebracht, wo sie bis zum nächsten Tag bleiben. Am Sonntag werden sie nach Gorlice im Generalgouvernement umgesiedelt. (Überlebende gaben nach 1945 an, dass sie am Montagmorgen unter Begleitung von SS Wachen mit Eisenbahnwaggons nach Görlitz gebracht wurden.) In dem Transport befanden sich zudem Juden aus Auschwitz mit ihren Familien. Am Bahnhof in Görlitz wurden die Menschen begleitet von Polizei zur Synagoge und zu einer katholischen Kirche gebracht. Die in Plawy wohnhaften Grubenarbeiter werden mit ihren Familien am 10. und 11. März nach Brzeszcze und Jawischowitz umgesiedelt.

09.03. 1941 Bearbeiten

Beginnt der Aussiedlung der Juden aus Auschwitz, die nach Krenau (Chrazanow) umgesiedelt werden. Bei der Aussiedlung ist Dr. Otto Ambros, Vorstandsmitglied des IG-Farbenkonzerns, zugegen; er ist erschüttert bei diesem Anblick. Chefarchitekt Hans Stosberg wird nach dem Krieg einer der Hauptplaner beim Wiederaufbau von Hannover. In Auschwitz leitet er mit gigantischen Baumaßnahmen die komplette Umgestaltung der Stadt ein. (von 1941 bis 1943 Sonderbevollmächtigter für den Bebauungsplan der Stadt Auschwitz.)

Mit der „Musterstadt Auschwitz“ wollten die Nazis ein Exempel ihrer Macht statuieren. Im Osten sollte eine noch nie dagewesene Planstadt errichtet werden, die an Größe, Struktur und Deutschtum nicht zu überbieten sein würde. Das Zukunftsmodell deutscher Herrschaft, welche über die Grenzen des Deutschen Reiches hinaus bekannt und unvergessen gemacht werden sollte. Darüber hinaus sollte diese territoriale Ausbreitung in den Osten hinein, auch für die fehlenden Möglichkeiten der überseeischen Eroberungskämpfe und Machtbestrebungen entschädigen und dafür jene Macht im Bereich der Bodenkämpfe innerhalb Europas darstellen.

Am 09.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10966 u. 10967

12.03. 1941 Bearbeiten

14.03. 1941 Bearbeiten

Am 14.03.]] 1941 werden auf dem Gelände der ehemaligen Kiesgrube unmittelbar neben dem Gebäude des sogenannten Alten Theaters 72 von der Politischen Abteilung ausgewählte polnische politische Häftlinge von deutschen SS Angehörigen erschossen. Unter den ermordeten befanden sich auch der am 06.12.1893 bei Radom geborene Professor der Krakauer Universität Heydel Adam Zdzislaw (Häftlingsnummer 10564), und sein Bruder Heydel Wojciech (Häftlingsnummer 10568). Die beiden waren mit einem Transport am 25.02.]] 1941 aus Radom eingetroffen. Als Begründung für die Erschiessung wurde angegeben; Sie weigerten sich die Volksliste zu unterschreiben.

Am 14.03.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 25 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10968 - 10992

15.03. 1941 Bearbeiten

  • [[Die Bauleitung des KL akzeptiert den dritten Entwurf des vom Ingenieur Schultze von der Firma Topf eingereichten Lüftungsplans für das Krematorium. Der stellvertretende Leiter der Bauleitung, Urbanczik, bestellt daraufhin bei Topf die Lüftung zum nächstmöglichen Termin. Die Firmenleitung der Firma Topf sagt die Lieferung und Montage >>Mitte August 1941<< zu. Schultzes Bedenken, die im zweiten Lüftungsplan deutlich genannt wurden, werden unter den Tisch gewischt.

18.03. 1941 Bearbeiten

Am 18.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 35 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 10993 - 11027

20.03. 1941 Bearbeiten

Am 20.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11028 - 11029

21.03. 1941 Bearbeiten

Am 21.03.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 58 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11030 - 11087

24.03. 1941 Bearbeiten

Am 24.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11088 - 11090

25.03. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl 1/41
Am 25.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11091 u. 11092

26.03. 1941 Bearbeiten

Am 26.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 14 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11093 - 11106

27.03. 1941 Bearbeiten

Besprechung von Lagerleitung und Bauleitung der I.G. Farben in Auschwitz. Folgende Vereinbarungen werden getroffen: das KZ stellt 1000 Häftlinge für die I.G. Farben ab pro Hilfsarbeiter und Tag zahlt die I.G. Farben 3 RM an die SS pro Facharbeiter und Tag 4 RM die Arbeitszeit beträgt im Sommer 10-11 Stunden im Winter mindestens 9 Stunden

Am 27.03.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11107 - 11109

28.03. 1941 Bearbeiten

  • [[Boxen ist im KL Auschwitz die zweitbeliebteste Sportart. Viele Boxkämpfe finden statt. Renommierte Sportler werden dafür eingesetzt. Gewichtsklassen, wie man sie aus den traditionellen Boxkämpfen kennt, gibt es nicht. Der Pole Kolczynski (genannt Kolka) vor dem Krieg ist er Mitglied der polnischen Nationalstaffel tritt gegen einen gewichtsmäßig und konditionell stärkeren Deutschen an, den er trotzdem schlägt, da er diesem boxtechnisch überlegen ist. Ähnlich ergeht es dem Polen Tadeusz Pietrzykowski, der den Kapo Walter in einem Boxkampf am 28. März 1941 in der zweiten Runde so hart trifft, dass dieser freiwillig aufgibt. Er gewinnt weitere Boxkämpfe gegen die Deutschen Meyer und Stein, der als Ex-Europameister und Deutscher Meister dem Polen trotz seiner Erfolge unterliegt.

29.03. 1941 Bearbeiten

Am 29.03.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 12 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11110 - 11121

01.04. 1941 Bearbeiten

Am 01.04.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo aus Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 19 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11122 - 11140
Am 01.04.]] 1941 treffen mit einem Transport 593 "Häftlinge" aus dem Gestapogefängnis Pawiak in Warschau im KL Auschwitz ein. In dem Transport sind 383 Häftlinge, die am 12. Januar 1941 in Warschau verhaftet und größtenteils von der Gestapo nicht verhört worden sind. Die übrigen 210 Häftlinge sind wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Kontakten zu illegalen Organisationen verhaftet worden.

02.04. 1941 Bearbeiten

Am 02.04.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 38 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11141 - 11178

03.04. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 2/41

Kommandantur Als Reaktion auf die Flucht eines Häftlings verurteilt der Lagerkommandant Rudolf Höss zum ersten Mal 10 Häftlinge zum Hungertod

04.04. 1941 Bearbeiten

Am 04.04.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 23 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11179 - 11201

05.04. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 3/41
Am 05.04.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 11924
Am 05.04.]] 1941 treffen 536 "Häftlinge" aus dem Gefängnis in Tarnow und 397 Häftlinge aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau mit einem Transport im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau zusammengestellt und durchgeführt. Nach der übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11202 - 11536, 11538 - 11923, 11925 - 12134, 13678 - 13683, 13685 - 13688 u. 13692 - 13694
Am 05.04.]] 1941 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Radom mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 536 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 12125 - 12351, 12887 - 12962, 12964 - 13192, 13194 – 13195, 13216 u. 14944

06.04. 1941 Bearbeiten

Am 06.04.]] 1941 treffen 1021 (einige Quellen geben 1339 Personen an) "Häftlinge" aus dem Pawiak-Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD in Warschau durchgeführt. Mit diesem Transport werden u. a. Schauspieler der Warschauer Bühnen eingeliefert, die als Vergeltung für den am 07. März 1941 in Warschau erschossenen Filmschauspieler Igo Sym verhaftet worden sind. Igo Sym war Volksdeutscher und arbeitete mit der Gestapo und der Propagandaabteilung für den Distrikt Warschau zusammen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 11537, 12352 - 12354, 12356 - 12886, 13193, 13196 - 13215, 13217 - 13677, 13684 u. 13689 - 13691
Am 06.04.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin in Lublin 1249 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD für den Distrikt Lublin zusammengestellt, und durchgeführt. Nach der übernahme ins Lager erhalten die ins Lager übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 13695 - 14943. Unter den eingelieferten Häftlingen sind Flecktyphuskranke. Eine Flecktyphusepidemie breitet sich im Lager aus. Aus diesem Grund wird Block 12, der spätere Block 10, vorübergehend zur Infektionsabteilung bestimmt.

07.04. 1941 Bearbeiten

  • [[Am 7. April 1941 verkündet die IG Farben offiziell die Gründung eines Unternehmens zur Herstellung von synthetischem Kautschuk in Auschwitz.

(In Übereinstimmung mit den Beschlüssen, die auf einer Konferenz zwischen den Vertretern des WVHA und des IG-Farbenkonzerns am 27 März 1941 in der Kommandantur des KL Auschwitz gefaßt worden sind, beginnen die Häftlinge mit dem Bau der Buna-Werke. Sie müssen den Weg zur Baustelle und zurück, etwa sieben Kilometer in einer Richtung, zu Fuß zurücklegen.)

Am 07.04.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummer 14945 u. 14946

09.04. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 4/41

Der am 30.06.1930 in Pieniazkowice geborene polnische Häftling Stoch Jozef (Häflingsnummer 10801) wird am 09.04.]] 1941 in den Bunker von Block 11 gesperrt. Er kommt am 11.04. 1941 im Bunker ums Leben.

Am 09.04.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 98 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 14947 - 15044

11.04. 1941 Bearbeiten

  • am 11.04. 1941 verstirbt der am 30.06.1930 in Pieniazkowice geborene polnische Häftling Stoch Jozef (Häflingsnummer 10801) im Bunker von Block 11. Stoch befand sich seit dem 09.04.]] 1941 in dem Bunker.

Am 11.04.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 41 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15045 - 15085

15.04. 1941 Bearbeiten

Am 15. April 1941 bat Maurer, inzwischen SS-Obersturmbannführer, den Berliner Subdirektor der Allianz, Max Beier, um den Besuch eines Kollegen aus der Kattowitzer Geschäftsstelle in den DAW in Auschwitz. Da sich der Betrieb auf dem KZ-Gelände befinde, solle der Besucher bitte vorher bei SS-Obersturmbannführer Rudolf Wagner vorbeischauen.

16.04. 1941 Bearbeiten

Am 16.04.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 5 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15086 - 15090

17.04. 1941 Bearbeiten

Am 17.04.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 12355, 12963, 13693, 15091 u. 15092

Am 18.04.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden von den Gestapo- und Kripostellen in Breslau, Oppeln, Kattowitz, Lodz, Posen, Reichenberg, Stettin, Schwerin u. aus dem KL Buchenwald eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 27 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15093 - 15119

21.04. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 6/41

Kommandantur Am 21. April hatte die Leitung des KL Auschwitz den „reichsdeutschen" politischen Häftling Hans Mendler zum Kapo über das erste Kommando von 20 Mann ernannt, das nach "Buna Auschwitz" überstellt werden sollte.

22.04. 1941 Bearbeiten

Am 22.04.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" wurden von der Gestapo aus Kattowitz eingewiesen Nach der Übernahme ins Lager erhalten 31 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15121 - 15151

24.04. 1941 Bearbeiten

Am 24.04.]] 1941 werden mit einem Transport 1002 "Häftlinge" vom KL Auschwitz zum KL Neuengamme überstellt. Es ist der erste große Transport der von Auschwitz nach Neuengamme abging. Bei den überstellten handelte es sich überwiegend um polnische Jugendliche. Die Männer dieses Transportes aus Auschwitz arbeiteten nach kurzer Quarantänezeit (im Lager Neuengamme) im Klinkerwerk-Kommando. Der größte Teil der Häftlinge arbeitete in den Tongruben wo sie im Morast, bei Nässe und Kälte den schweren Ton stechen und in Loren schaufeln mussten, die dann von den Gefangenen ins Werk geschoben wurden.

25.04. 1941 Bearbeiten

Am 25.04.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 30 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15152 - 15181

28.04. 1941 Bearbeiten

02.05. 1941 Bearbeiten

Am 2. Mai 1941 besichtigte ein Allianz-Abgesandte zusammen mit SS-Obersturmbannführer Rudolf Wagner "alle Feuerquellen" in den Betrieben von Auschwitz. Eine "gefahrenerhöhende Nachbarschaft" konnte der Vertreter nicht feststellen. "Feuer-Löschgeräte werden angeschafft", schrieb er in seinen Bericht. Am 20. Juni machte die Allianz ihr Angebot über einen Jahresbeitrag von 1360,95 Reichsmark. Versichert wurden damit "Werksgebäude", "Tischlereibedarf" und "Rundhölzer" für 581 400 Reichsmark, Aufräumungskosten inklusive. Die SS zahlte mit Postscheck: für den Feuer-Versicherungsschein A 908506.

Am 02.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Polizeigefängnis Radogoszcz in Lodz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 204 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15182 - 15385
Am 02.05.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15386 - 15409
Am 02.05.]] 1941 werden mit einem Transport 36 "Häftlinge" vom KL Auschwitz zum KL Dachau überstellt

05.05. 1941 Bearbeiten

Am 05.05.]] 1941 treffen auf Anordnung des Kommandeurs der Sipo und des SD mit einem Transport aus Lublin ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15410 - 15412

06.05. 1941 Bearbeiten

Am 06.05.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD mit einem Transport aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 15413
Am 06.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Anordnung der der Gestapo. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15414 u. 15415

08.05. 1941 Bearbeiten

Am 08.05.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und dem SD mit einem Transport aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 48 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15416 - 15463

09.05. 1941 Bearbeiten

Am 09.05.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 29 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15541 - 15569

12.05. 1941 Bearbeiten

Am 12.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15570 - 15572

13.05. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 8/41

15.05. 1941 Bearbeiten

Am 15.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 15588

16.05. 1941 Bearbeiten

Am 16.05.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 27 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15589 - 15615

17.05. 1941 Bearbeiten

Am 17.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 15616

20.05. 1941 Bearbeiten

Am 20. Mai 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 15617
68047DAF-6F3D-486E-B968-1A2C55774CBC

Ein Fundstück in einem Schulbuch

21.05. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 9/41

22.05. 1941 Bearbeiten

Am 22.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15754 - 15758

23.05. 1941 Bearbeiten

Am 23.05.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom in Radom ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 216 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15779 - 15994

24.05. 1941 Bearbeiten

Am 24.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin in Lublin ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Sipo und des SD zusammengestellt, und durchgeführt. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 487 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 15995 - 16481

26.05. 1941 Bearbeiten

Am 26.05.]] 1941 treffen mit einem Transport 149 "Häftlinge" aus dem Gefängnis Oppeln in Oppeln im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Gestapo durchgeführt. Die 149 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 16482 - 16630

28.05. 1941 Bearbeiten

Kommandanturbefehl Nr. 10/41

29.05. 1941 Bearbeiten

  • Am 29.05. 1941 treffen mit einem Transport 304 "Häftlinge" aus dem Pawiak-Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Der Transport war auf Weisung der Sipo und dem SD durchgeführt worden. Die ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 16644 - 16830 u. 16832 - 16948. In dem Transport befanden sich zudem der politische Häftling Adolf Rushiski (Nr. 16792), der türkische politische Häftlinge Jakob Sehid (Nr. 16858) u. der Pater Maksymilian Rajmund Kolbe (am 14. August 1941 ermordet). Mit dem Transport werden die "Häftlinge" Stanislaw DOski (Dubois) (Nr. 3904), Mieczyslaw Hrabyk (Nr. 1116) und Kazimierz Potrzebowski (Nr. 4729) von Warschu zurück ins KL gebracht. Die drei Häftlinge waren zur Vernehmung durch die Gestapo nach Warschau gebracht worden.

03.06. 1941 Bearbeiten

Am 03.06.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die 4 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 16831, 16974, 16975 u. 16976

05.06. 1941 Bearbeiten

Am 05.06.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow in Tarnow 66 "Häftlinge" u. 2 aus Krakau im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 67 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 16977 - 17044

06.06. 1941 Bearbeiten

Am 06. Juni 1941 treffen mit einem Transport 29 Tschechen u. 31 Juden aus Brünn (Brno) im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren auf Weisung der Gestapo eingewiesen worden. Die 59 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 17045 - 17104
Am 06.06.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 38 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge waren von den Gestapo-und Kripoleitstellen aus Posen, Lodz, Oppeln, Breslau, Kattowitz, Bromberg u. Liegnitz (Legnica) eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 37 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17106 - 17143

07.06. 1941 Bearbeiten

  • [[Am 07. Juni 1941 schrieb der SS-Untersturmführer Maximilian Grabner, Leiter der Politischen Abteilung in Auschwitz, folgenden Brief an die SS-Neubauleitung:

“Es ist unbedingt notwendig, dass im Leichenraum des Krematoriums eine besondere Entlüftung angebracht wird. Die bisherige Entlüftung ist durch den Einbau des zweiten Ofens wertlos geworden. Wenn der zweite Ofen benutzt wird – und dies ist jetzt fast täglich der Fall – muss die Entlüftungsklappe zum Leichenraum geschlossen werden, weil sonst die warme Luft durch den Fuchs in den Leichenraum eindringt und hierdurch genau das Gegenteil einer Entlüftung bewirkt. Der Mangel der Entlüftung und der Luftzufuhr macht sich besonders bei der jetzigen warmen Witterung bemerkbar. Der Aufenthalt im Leichenraum – wenn dieser auch immer nur für kurze Zeit erforderlich ist – ist kaum möglich. Durch eine geregelte Ventilation wird sicherlich eine Verbesserung der Luft möglich sein und auch die Feuchtigkeit des Raumes behoben werden. Auch wird der Aufenthalt der Fliegen im Leichenraum unterbunden, bezw. auf ein Mindestmass beschränkt. Die Abschaffung dieser Mängel liegt im Interesse der Allgemeinheit, zumal dadurch auch eine Krankheitsübertragung durch die Fliegen unterbunden wird. Es wird deshalb gebeten, in dem Leichenraum zwei Ventilatoren anzubringen, und zwar je einen zur Be- und Entlüftung. Für die Entlüftung muss ein besonderer Fuchs zum Kamin gebaut werden. Es wird gebeten, die Arbeiten möglichst sofort in Angriff zu nehmen.”

Am 07.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden durch die Gestapo eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhält ein "Häftling" die Häftlingsnummer 17144

08.06. 1941 Bearbeiten

Am 08.06.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport 38 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden durch die Gestapo u. Kripoleitstellen aus Wien, Prag, Danzig, Zichenau u. Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 36 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17145 - 17181

Der mit diesem Transport deportierte polnische Häftling Kulka Tadeusz (Häftlingsnummer 17 166) * 27.04.1912 in Grinau wird am 09.09.]] 1942 im KL Auschwitz erschossen. Bei der Erschießung ist der Lagerarzt SS-Obersturmführer Kremer Hans (Paul) Dr. Dr. anwesend.

09.06. 1941 Bearbeiten

Am 09.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Sipo und dem SD eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 48 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17182 - 17229

12.06. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 12/41
Am 12.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 17230

14.06. 1941 Bearbeiten

Am 14.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 17105

16.06. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

am Nachmittag des 16.06.]] 1941 gelingt dem am 20.02.1908 geborenen "Häftling" Jeliüski Antoni die Flucht aus einem Außenkommando des KL Auschwitz die Flucht. Jeliüski war mit einem Transport am 15.08.1940 auf Weisung der Sipo und dem SD aus Warschau eingewiesen worden.

Am 16.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17245 - 17247

17.06. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

der mit einem Transport am 31.01.]] 1941 eingewiesene Häftling Zollowski Leon Häftlingsnummer 9 889 wird bei einem Fluchtversuch erschossen. Ein Zivilist wird angeschossen und ins Krankenhaus nach Kattowitz gebracht.

Vergeltungsmaßnahme Als "Vergeltung" für die Flucht des Häftlings Jedliüski Antoni am 16.06.]] 1941 werden auf persönliche Weisung des Kommandanten des KL Auschwitz Höß Rudolf aus dem Block 2, zehn Häftlinge bestimmt, die im Bunker von Block 11 den Hungertod sterben sollen. Die Verurteilten sind: Boleslaw Pifiski (Nr. 16761), Aleksander Paszkowski (Nr. 13953), Roman Orzel (Nr. 12922), Wasyl Fediuszko (Nr. 7354), Witales Loposki (Nr. 9608), Wojciech Szczepanek (Nr. 13939), Franciszek Juszczyk (Nr. 12322), Antoni Grzesiak (Nr. 11858), Stanislaw Wysocki (Nr. 13220), Jan Pajor (Nr. 11852). Die Häftlinge sterben zwischen dem 19. und 27. Juni 1941.

18.06. 1941 Bearbeiten

Am 18.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17248 - 17252. Mit dem Transport werden 4 "Häftlinge" (Nr. 7091, 7399, 7456, 7459) Rücküberstellt. Diese waren zuvor zum Verhör nach Kattowitz gebracht worden.

19.06. 1941 Bearbeiten

  • [[Um 17:30 Uhr wird der am 10.01.1906 in Jastrzebia geborene "Häftling" Grzywacz Edward in den Bunker von Block 11 eingesperrt. Er kommt noch am selben Tag unter nicht bekannten Umständen ums Leben.

20.06. 1941 Bearbeiten

der am 20.02.1908 geborenen "Häftling" Jeliüski Antoni wird festgenommen und ins Lager zurückgebracht. Ihm war am 16.06.]] 1941 die Flucht aus einem Außenkommando des KL Auschwitz gelungen. Jeliüski war mit einem Transport am 15.08.1940 auf Weisung der Sipo und dem SD aus Warschau eingewiesen worden. Die zehn Geiseln die am 17.06.]] 1941 als "Vergeltung" in den Bunker von Block 11 gesperrt wurden, bleiben weiter im Bunker

am 20.06.]] 1941 werden mit einem Transport 5 "Häftlinge" vom KL Auschwitz zum KL Mauthausen deportiert (Überstellt). In dem Transport befindet sich der am 04.01.1899 geborene "Häftling" Bicz Boleslaw (Häftlingsnummer 1471). Bicz steht im Verdacht am 06.07.1940 dem "Häftling" Wiejowski Tadeusz bei seiner Flucht geholfen zu haben.

21.06. 1941 Bearbeiten

ein Zivilist mit Pferdegespann wird innerhalb der Postenkette von einer Streife aufgegriffen. Der Zivilist wird vorübergehend in den Bunker gesperrt, das Pferd mit dem Wagen in den Lagerpferdestall gebracht.

Am 21.06.]] 1941 trifft mit einem Transport aus Kattowitz der am 31.10.1906 in Wielowies geborene "Häftling" Boleslaw Buczek Häftlingsnummer 7479 im KL Auschwitz ein. Buczek war von der Gestapo Kattowitz zu einer Vernehmung aus dem KL geholt worden.

22.06. 1941 Bearbeiten

Am 22.06.]] 1941 trifft mit einem Transport aus Warschau der am 02.07.1905 geborene "Häftling" Wegner Helmut Häftlingsnummer 6752 im KL Auschwitz ein. Wegner war von der Sipo u. dem SD in Warschau zu einer Vernehmung aus dem KL geholt worden.

23.06. 1941 Bearbeiten

Am 23.06.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Gestapo aus Oppeln durchgeführt. Die 60 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 17270 - 17329

25.06. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 13/41
Am 25.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo aus Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17330 u. 17331

26.06. 1941 Bearbeiten

Am 26.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Sipo u. des SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 50 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17332 - 17381. Unter den Deportierten befindet sich der ehemalige Bürgermeister von Krakau, Dr. Czuchajowski Boleslaw (Häftlingsnummer 17365). Czuchajowski Boleslaw wird am 03.07.]] 1941 mit 79 anderen "Häftlingen" in der Kiesgrube am Theatergebäude erschossen.

27.06. 1941 Bearbeiten

  • [[der am 19.06.1904 in Krakau geborene "Häftling" Zych Julian Häftlingsnummer 5866 wird in den Bunker von Block 11 eingewiesen. Er kommt noch am gleichen Tag im Bunker ums Leben
Am 27.06.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Kattowitz, Beuthen, Oppeln u. Troppau eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 14 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17382 - 17395

28.06. 1941 Bearbeiten

Am 28.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 17396

30.06. 1941 Bearbeiten

Am 30.06.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17445 - 17447
Am 30.06.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom in Radom ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 258 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17448 - 17705

01.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Wachbuch (14:00 Uhr)

der am 03.03.1908 geborene "Häftling" Wawrzyniak Jozef (Häftlingsnummer 15674) wird von dem SS-Mann Klossen (3. Wachkompanie) auf der "Flucht" erschossen

02.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 14/41

03.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Erschießung

in der Kiesgrube am Theatergebäude werden 80 polnische politische Häftlinge erschossen. Unter den Erschossenen sind einige kranke Häftlinge aus dem Block 15 und der ehemalige Bürgermeister von Krakau, Dr. Boleslaw Czuchajowski (Häftlingsnummer 17365). Czuchajowski war mit einem Transport am 26.06.]] 1941 aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ins KL Auschwitz deportiert worden

04.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 15/41
Am 04.07.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" wurden von der Gestapo aus Zichenau, Plock, Posen, Danzig, Bromberg, Hohensalza, Lodz, Tilsit u. dem KL Sachsenhausen eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 92 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17721 - 17812

05.07. 1941 Bearbeiten

Am 05.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17813 u. 17814

09.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 17/41

Kommandantur Standortbefehl Nr. 1/41

Am 09.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo- und Kripoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 10 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17854 - 17863

11.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 18/41
Am 11.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Sipo u. des SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 182 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 17864 - 18045
Am 11.07.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" wurden von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Brünn, Frankfurt/M., Schwerin, Kattowitz und Oppeln eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 39 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18046 - 18084

13.07. 1941 Bearbeiten

Am 13.07.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Gestapo aus Oppeln durchgeführt. Die 36 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 18100 - 18135

14.07. 1941 Bearbeiten

Am 14.07.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Gestapo aus Oppeln durchgeführt. Die 24 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 18136 - 18159

16.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 19/41
Am 16.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Kattowitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo in Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 16 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18160 - 18175

17.07. 1941 Bearbeiten

Am 17.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18176 u. 18177

18.07. 1941 Bearbeiten

Am 18.07.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 95 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Sipo u. dem SD aus Krakau sowie den Stapo- u. Kripoleitstellen aus Zichenau, Kattowitz, Königsberg, Stettin, Oppeln u. Breslau. Mit dem Transport wurden zudem 2 spanische politische Häftlinge durch die Stapoleitstelle Bremen ins KL eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18178 - 18272

22.07. 1941 Bearbeiten

Kommandantur Standortbefehl Nr. 2/41

23.07. 1941 Bearbeiten

Am 23.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 11 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18301 - 18311
Am 23.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18312 u. 18313
Am 23.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz 19 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 19 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 18314 - 18334

24.07. 1941 Bearbeiten

Am 24.07.]] 1941 um 20:15 Uhr treffen mit einem Transport 349 "Häftlinge" aus dem Pawiak-Gefängnis in Warschau ins KL Auschwitz deportiert. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo und dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 349 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18335 - 18684

25.07. 1941 Bearbeiten

Am 25.07.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18685 - 18744
Am 25.07.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 19 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung von Stapo u. Kripoleitstellen. In dem Transport befinden sich sieben politische Häftlinge, drei Deutsche, drei Polen und ein Tscheche, sowie 12 deutsche kriminelle und asoziale Häftlinge. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 19 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18745 - 18763

26.07. 1941 Bearbeiten

Am 26.07.]] 1941 treffen mit einem Transport 16 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 16 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18792 - 18807

28.07. 1941 Bearbeiten

Am 28. Juli 1941 traf auf Befehl Himmlers eine Sonderkommission in Auschwitz ein, der Dr. Müller Robert u. Dr. med. Horst Schumann angehörte. Dieser Kommission wurden alle Invaliden, Krüppel und chronisch Kranken zugeleitet, die man unter dem Vorwand, sie zu leichterer Arbeit in ein anderes Lager verlegen zu wollen, unter den Häftlingen ausgesucht hatte. Dieser Transport mit 575 Häftlingen wurde auf Anweisung Dr. Schumanns vom damaligen Rapportführer Hößler in die Irrenanstalt Sonnenstein gebracht. Nach Hößlers Bericht für Höß sind die Häftlinge dort im Baderaum durch Kohlenoxid getötet worden, das man über die Brausen einströmen ließ. In den Transport waren auch zwei der schlimmsten Kapos des KL, Krankemann Ernst u. Siegruth Johann.
Am 28.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Teschen 5 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18808 - 18812

29.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

dem am 23.02.1910 in Zatory geborenen "Häftling" Pilawski Zygmunt (Häftlingsnummer 17688/1942) gelingt die Flucht aus dem Lager. (siehe auch 20.06.]] 1942). Pilawski wird nach seiner erneuten Festnahme am 25.06.]] 1942 erneut in das Lager eingeliefert und in den Bunker von Block 11 gesperrt. Pilawski war am 29. Juli 1941 aus dem Lager geflohen. Er wird am 31.07.]] 1942 erschossen.

Franziskanerpater Maximilian Kolbe Lagerführer SS-Hauptsturmführer Fritzsch Karl wählt 10 Geiseln unter den Häftlingen des Blocks 14 als Vergeltung für die Flucht des "Häftling" Pilawski Zygmunt aus. Er verurteilt sie zum Hungertod im Bunker von Block 11. Als Fritzsch sich die zehn Opfer ausgesucht hatte, trat der polnische Franziskanerpater Maksymilian Rajmund Kolbe hervor (Sterbebuch Häftlingsnummer 510/1941) (Fritzsch: „Was will das polnische Schwein?“) und bat darum, anstatt des vorgesehenen Polen Franciszek Gajowniczek Häftlingsnummer 5659 (Soldat der AK), Vater von zwei Kindern, in den Tod gechickt zu werden. Fritzsch ist nach kurzer Auseinandersetzung mit Kolbe mit dem Austausch einverstanden, vor allem als er erfährt, daß Maksymilian Rajmund Kolbe katholischer Priester ist. Der Pater wurde am 14. August 1941 als letzter der zehn mit einer Phenolspritze ermordet.)

Am 29.07.]] 1941 treffen auf Anordnung der Sipo und des SD für den Distrikt Krakau mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Tarnow 63 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 63 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18813 - 18875
Am 29.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Pleß (Pszczyna) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 18876

30.07. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 3/41
Am 30.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo aus Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 11 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18877 - 18887. Mit diesem Transport werden drei Häftlinge (Häftlingsnummer 7440, 7441 u. 7464) aus dem Gestapogefängnis in Kattowitz zurückgebracht.
Am 30.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Kattowitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo aus Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 5 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 18888 - 18892
Am 30.07.]] 1941 treffen auf Weisung der Sipo u. des SD Radom mit einem Transport aus Radom ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 306 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 18893 - 19198. Mit diesem Transport wird der am 16.04.1912 in Dzierzgow geborene Kowalski Stanislaw (Sterbebuch Häftlingsnummer 4018/1941) von der Gestapo aus Radom ins Lager zurückgebracht. Kowalski ist am 11.11.]] 1941 in Auschwitz "verstorben".
Am 30.07.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Sipo und des SD zusammengestellt, und durchgeführt. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 658 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 19199 - 19856. Mit dem Transport wird nach einem Verhör der am 27.02.1917 in Wieprzec geborene "Häftling" Jakubczak Stefan Häftlingsnummer 14896 ins KL zurückgebracht. Jakubczak wurde 1942 ins KL Mauthausen überstellt.

01.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Sonderbauleitung

Auf Anordnung des Chefs d. Amtes II im SS- Hauptamt Haushalt und Bauten, des SS-Gruppenführers Dr.-Ing. Heinz Kammler in Berlin, traf am 1. Oktober 1941 der SS-Sturmbannführer Karl Bischoff in Auschwitz ein. Er war zum Leiter der neugebildeten Sonderbauleitung für die Errichtung eines Kriegsgefangenenlagers der Waffen-SS in Auschwitz bestellt worden.

(8:15 Uhr)

der am 12.08.1905 in Warschau geborene "Häftling" Häftlingsnummer 70/1941 (Sterbebuch) wird auf der Flucht» erschossen

Am 01.08.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Kattowitz, Oppeln u. Prag eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 19857 - 19861
Am 01.081941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz Nach der Übernahme ins Lager erhalten 33 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 19862 - 19894

05.08. 1941 Bearbeiten

Am 01.08.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Pleß (Pszczyna) u. Kattowitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Gestapo. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 19895 u. 19896

06.08. 1941 Bearbeiten

Am 06.08.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Erziehungshäftlinge" wurden auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 27 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 19897 - 19923

07.08. 1941 Bearbeiten

Standortbefehl Nr. 4/41

dem am 24.12.1904 in Warschau geborenen "Häftling" Sanowski Roman (Häftlingsnummer 13474) gelingt die Flucht aus der Strafkompanie. Er wird am 09.08.]] 1941 wieder aufgegriffen und in den Bunker von Block 11 gesperrt. Er wird in der Nacht vom 19.08.]] 1941 zum 20.08.]] 1941 "ermordet".

08.08. 1941 Bearbeiten

Am 08.08.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 34 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 19924 - 19957. In dem Transport befinden sich 19 polnische Häftlinge, mit den Nummern 19924 - 19942, die von der Außendienststelle Bielitz eingewiesen worden sind

09.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

am 09.08.]] 1941 wird der am 24.12.1904 in Warschau geborenen "Häftling" Sanowski Roman (Häftlingsnummer 13474) auf der Flucht festgenommen, um 14:30 Uhr ins Lager eingeliefert und in den Bunker von Block 11 gesperrt. Sanowski war am 07.08.]] 1941 aus der Strafkompanie geflohen. Er wird in der Nacht vom 19.08.]] 1941 zum 20.08.]] 1941 "ermordet".

Änderung der Blocknumerierung am 9. August, erfolgt die Änderung der Blocknumerierung, die mit dem Bau von acht neuen Blöcken auf dem bisherigen Appellplatz zusammenhängt. Der Appellplatz befindet sich in der Mitte des Lagers, gegenüber der Lagerküche. Von den neuen Blöcken erhalten die der ersten Reihe die Nummern 4, 5, 6, 7 und die der zweiten Reihe die Nummern 15, 16, 17, 18. Der Block 13, erhält die Nummer 11

Am 09.08.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo u. Kriopleitstellen aus Lodz, Posen, Zichenau, Bromberg u. Tilsit eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 47 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 19958 - 20004

12.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 5/41
Am 12.08.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Teschen 5 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20005 - 20009
Am 12.08.]] 1941 treffen auf Weisung der Sipo u. des SD aus Krakau ? "Häftlinge" mit einem Transport aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 38 Übernommen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20010 - 20047. Mit dem Transport werden die "Häftlinge" Jözef Bednarczyk (Häftlingsnummer 3536), Michal Ciastoii (Häftlingsnummer 3632), Jan Nowak (Häftlingsnummer 3633), Jözef Gdra (Häftlingsnummer 3634) und Stanislaw Michalewicz (Häftlingsnummer 9185) zurück ins KL überstellt. Sie waren zuvor zur Vernehmung durch die Gestapo nach Krakau gebracht worden.

14.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Kolbe Maksymilian Rajmund

am 14.08.]] 1941 wird der Geistliche Kolbe Maksymilian Rajmund von dem Blockältesten im Häftlingskrankenbau, Bock Hans Häftlingsnummer 5, mit einer Phenolspritze getötet. Kolbe war am 28.05.]] 1941 mit einem Transport aus dem Pawiak-Gefängnis in Warschau ins KL Auschwitz deportiert worden. Er hatte zwei Wochen im Bunker von Block 11 verbracht und den Tod seiner Leidensgefährten überlebt. Kolbe war für einen Mithäftling freiwillig in den Tod gegangen.

Am 14.08.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Stapoleitstelle aus Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 17 "Erziehungshäftlinge" die ins Lager Übernommen wurden, die Häftlingsnummern 20061 - 20076 u. 20048

19.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

In der Nacht vom 19.08.]] 1941 zum 20.08.]] 1941 wird der am 24.12.1904 in Warschau geborenen "Häftling" Sanowski Roman (Häftlingsnummer 13474) "ermordet". Sanowski war am 07.08.]] 1941 aus der Strafkompanie geflohen und am 09.08.]] 1941 wieder aufgegriffen, um 14:30 Uhr ins Lager eingeliefert und in den Bunker von Block 11 gesperrt.

Am 19.08.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" wurden von der Gestapo aus Kattowitz eingewiesen. Die 6 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 20078 - 20083

20.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 21/41
Am 20.08.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein.

Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Sipo und des SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20084 - 20109. In dem Transport befand sich auch der am 18.07.1909 in Czudec geborene Steczowicz Edward (Häftlingsnummer 12093). Steczowicz war zuvor vom KL zur Vernehmung durch die Gestapo in Krakau gebracht worden. Steczowicz ist am 18.06.]] 1942 in Auschwitz "verstorben"

Am 20.08.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Weisung der Gestapo aus Oppeln durchgeführt. Die 3 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 20110 - 20112

21.08. 1941 Bearbeiten

Am 21.08.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Erziehungshäftlinge" u. "politische Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 28 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20113 - 20140. Der ins Lager Übernommene "politische Häftling" erhält die Häftlingsnummer 20141.

22.08. 1941 Bearbeiten

Am 22.08.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Oppeln, Breslau, Tilsit, Stettin, Posen, Königsberg und Bromberg eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 29 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20142 - 20170

23.08. 1941 Bearbeiten

Am 23.08.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Bromberg, Lodz, Zichenau, Hohensalza u. Königsberg eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 19 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20171 - 20189
Am 23.08.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 20190

25.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 6/41
Am 25.08.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" wurden von der Gestapo aus Oppeln eingewiesen. Die 63 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 20191 - 20253

26.08. 1941 Bearbeiten

Am 26.08.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" wurden von der Gestapo aus Oppeln eingewiesen. Die 15 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 20254 - 20268

Am 26.08.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 20269

29.08. 1941 Bearbeiten

Am 29.08.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo u. Kripoleitstellen aus Wien, Brünn, Prag, Troppau, Breslau, Schwerin, Frankfurt/O. u. Kattowitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 21 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20270 - 20290

30.08. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 22/41

01.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

dem am 11.01.1915 in Janow geborenen "Häftling" Nowaczek Jan alte Häftlingsnummer 8488 (Sterbebuch Häftlingsnummer 26056/1942) gelingt in SS Uniform (mit Pistole) die Flucht aus der Strafkompanie. (Die Strafkompanie war an dem Tag in der Kiesgrube neben dem sog. Theatergebäude beim Sandaushub eingesetzt). Nachdem das Fehlen Nowaczeks festgestellt wurde, werden 19 "Häftlinge" aus der Strafkompanie in den Bunker von Block 11 eingewiesen. Er wird am 29.04.]] 1942 in den Bunker von Block 11 eingeliefert. Er wird am 01.06.]] 1942 erneut in die Strafkompanie eingewiesen. Nowaczek ist am 27.08.]] 1942 in Auschwitz „verstorben“.

Am 01.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 22 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20330 - 20351. Der mit diesem Transport eingewiesene "Häftling Häftlingsnummer 20348 wird am 04.12.]] 1941 zum zweiten Mal ins KL eingewiesen.

03.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Die erste Vergasung, gewissermaßen zur Probe mit dem Giftgas Zyklon B, einem bekannten, hochgiftigen Desinfektionsmittel, das die „Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung", an der die IG Farben und die Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt (Degussa) mit jeweils 42,5 % beteiligt waren, für die Menschenvernichtung ohne den vorgeschriebenen, zur Warnung dienenden Geruchsstoff lieferte, fand am 3. September 1941 in den zuvor abgedichteten Arrestzellen im Keller des Blocks 11 im KZ Auschwitz statt. Zeugenaussagen zufolge dauerte der Todeskampf der in die Zellen gedrängten rund 600 russischen Kriegsgefangenen sowie 250 kranke Häftlinge eine ganze Nacht, einmal wurde sogar Gas nachgeschüttet.

Die erste Vergasung war katastrophal. Ein SS-Mann mußte, mit aufgesetzter Gasmaske, auf eine kleine Leiter steigen, um Zugang zu einem "Fenster" zu bekommen. Dieses öffnete er mit der einen Hand, mit der anderen schüttete er das Zyklon hinein. Diese Vorstellung war eines Trapezkünstlers würdig und mußte sechsmals wiederholt werden. Es muß noch angemerkt werden, das der SS -Trapezkünstler auch die Opfer höflich ersuchen mußte, ihm keinen Stoß zu versetzen, der ihn von der Leiter warf, oder ihn nicht zu packen und hineinzuziehen, wenn er eine Hand durch das Fenster steckte (welches 1 ,70 m über dem Boden lag), um die Zyklondose auszuleeren.

Bericht von Danuta Czech: “3. September. Nachdem die an einer kleinen Gruppe von russischen Kriegsgefangenen erprobte Tötung durch Giftgas, die vor einigen Tagen Karl Fritzsch angeordnet hat, gelungen ist, beschließt die Lagerleitung diesen Versuch im Kellergeschoß von Block 11 zu wiederholen. Dies hängt höchstwahrscheinlich mit der Nachricht zusammen, daß die Gestapo die Einweisung eines großen Transports von Offizieren, Volkskommissaren und russischen Kriegsgefangenen zur Liquidierung plane. In Verbindung damit befiehlt der SS-Lagerarzt, SS-Hauptsturmführer Dr. Siegfried Schwela, eine Selektion im Häftlingskrankenbau, während der etwa 250 Häftlinge ausgesucht werden. Die Pfleger werden beauftragt, die selektierten Häftlinge in den Bunker von Block 11 zu führen bzw. einige mit Krankentragen dorthin zu bringen. Im Bunker werden sie in einigen Zellen zusammengepfercht. Die Kellerfenster werden mit Erde zugeschüttet. Dann werden in die Zellen 600 russische Kriegsgefangene, Offiziere und Volkskommissare getrieben, die durch besondere Kommandos der Gestapo in den Kriegsgefangenenlagern ausgesucht worden sind. Sobald die Kriegsgefangenen in die Zellen hineingedrängt worden sind, und die SS-Männer das Gas Zyklon B eingeworfen haben, werden die Türen verschlossen und abgedichtet. Diese Aktion findet nach dem Abendappell im Lager statt, nachdem die sog. Lagersperre angeordnet worden ist, d. h. daß es den Häftlingen verboten ist, die Blöcke zu verlassen und sich im Lager zu bewegen.

04.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Bericht von Danuta Czech:

4. September. Am Morgen öffnet der Rapportführer Gerhard Palitzsch durch eine Gasmaske geschützt, die Zellentüren und stellt fest, daß einige der Kriegsgefangenen noch am Leben sind. Infolgedessen wird wieder Zyklon B eingeschüttet und die Türen werden erneut verschlossen. Am Nachmittag werden im Bunker von Block 11 alle Türen geöffnet und die Abdichtung entfernt, nachdem festgestellt worden ist, daß die zweite Dosis Zyklon B die russischen Kriegsgefangenen und polnischen Häftlinge im Bunker tötete. Es wird gewartet, bis sich das Gas verflüchtigt hat. Nach dem Abendappell wird erneut Lagersperre angeordnet. In der Nacht ruft der Rapportführer Palitzsch 20 Häftlinge aus der Strafkompanie des Blocks 5a zusammen, sowie alle Pfleger des Krankenbaus und die beiden Häftlinge Eugeniusz Obojski und Teofil Banasiuk, die als Leichenträger mit zwei Rollwagen zur Beförderung von Leichen in der Leichenhalle und im Krematorium beschäftigt sind. Alle werden auf den Hof von Block 11 geführt. Zuvor wird ihnen gesagt, sie seien zur Sonderarbeit eingewiesen und dürften unter Androhung der Todesstrafe niemandem erzählen, was sie zu sehen bekämen. Gleichzeitig wird ihnen versprochen, daß sie nach Verrichtung dieser Arbeit entsprechend größere Essenportionen erhalten werden. Auf dem Hof von Block 11 warten schon die SS-Führer Fritzsch, Maier, Palitzsch und SS-Lagerarzt Schwela sowie SS-Männer, die im Lager Posten als Blockführer bekleiden. Die Häftlinge Obojski und Banasiuk erhalten Gasmasken und gehen mit Palitzsch und SS-Männern, die auch Gasmasken tragen, in die Keller von Block 11 hinunter. Aus den Kellern kommen sie ohne Gasmasken zurück, um so zu zeigen, daß sich das Gas verflüchtigt habe. Die Häftlinge werden in vier Gruppen eingeteilt. Die eine, mit Gasmasken ausgerüstete Gruppe, holt die Leichen der Getöteten aus den Kellern ins Erdgeschoß hinauf, die zweite entkleidet die Leichen. Die dritte Gruppe trägt die Leichen auf den Hof von Block 11, wo sie von der vierten Gruppe auf Rollwagen geladen werden. Die getöteten russischen Kriegsgefangenen sind mit Uniformen bekleidet; in den Taschen befinden sich Dokumente, Familienfotos, Geld, verschiedene Kleinigkeiten und Zigaretten. Auf dem Hof ziehen Zahnärzte unter Aufsicht von SS-Männern den Toten Goldkronen und Goldzähne heraus. Die Häftlinge ziehen die mit den Leichen der Kriegsgefangenen und polnischen Häftlingen vollbeladenen Rollwagen vom Hof des Blocks 11 zum Krematorium, angeleitet von Obojski und Banasiuk und unter Aufsicht der SS-Männer. Unter den Getöteten befinden sich auch die Leichen von zehn Häftlingen, die am 1. September als Vergeltung für die Flucht des Häftlings Jan Nowaczek in den Bunker gesperrt und vom Schutzhaftlagerführer Fritzsch zum Tode verurteilt worden sind. Die Leichen der im Krankenbau ausgesuchten Häftlinge sind in Unterkleidung. Das Herausholen, Entkleiden, Durchsuchen und Befördern der Leichen dauert bis zum Morgengrauen und wird nicht beendet.

am 04.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 70 "Häftlinge" aus dem Pawiak-Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Sipo und des SD. Unter den Deportierten sind 20 Ordensbrüder des Kapuziner-Klosters in Warschau. Die 70 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 6273 - 6572
Am 04.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Rybnik ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20422 - 20424
Am 04.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 66 Tschechen u. tschechische Juden im KL Auschwitz ein. Die Einweisung ins KL erfolgte auf Weisung der Gestapo aus Brünn. Die 66 ins Lager übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 20425 - 20490

05.09. 1941 Bearbeiten

Standortbefehl Nr. 7/41

Bericht von Danuta Czech: 5. September. Nach dem Abendappell wird Lagersperre angeordnet. Auf den Hof von Block 11 marschiert dieselbe Häftlingsgruppe, die in der letzten Nacht im Einsatz war, um die Beförderung der Leichen ins Krematorium zu beenden. Dort werden die Leichen in eine große, lange Halle gelegt, die bereits zur Hälfte gefüllt ist. Das Krematoriumskommando kann mit der Leichenverbrennung nicht nachkommen. Es dauert noch einige Tage, bis alle Leichen eingeäschert worden sind.”

Am 05.09.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo u. Kripoleitstellen aus Breslau, Oppeln, Schwerin, Stettin, Wien, Troppau und Kattowitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 19 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20491 - 20509

am 05.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 5 "Erziehungshäftlinge" aus Gleiwitz im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo aus Kattowitz. Nach der Übernahme ins KL erhielten die 5 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20510 - 20514

06.09. 1941 Bearbeiten

Am 06.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20515 u. 20516
Am 06.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz 3 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20517 - 20519

08.09. 1941 Bearbeiten

Am 09.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 7 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden auf Weisung der Gestapo in Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 7 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20520 - 20526
Am 09.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz 5 "Erziehungshäftlinge" u. 1 "politischer Häftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 5 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20527, 20528 u. 20530 - 20532. Der ins Lager Übernommene "politische Häftling" erhält die Häftlingsnummer 20529.

10.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 23/41

11.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Vorbereitung zur Flucht

unter dem Verdacht Vorbereitungen zur Flucht getroffen zu haben, werden die "Häftlinge" Kokielniak Josef (Häftlingsnummer 17421) geb. 24.12.1917 in Hisfeld-Dnislaken, Smulski Stefan (Häftlingsnummer 17497) geb. 23.01.1907 in Lowicz († 07.10.]] 1941 in Auschwitz), Marcula Boleslaw (Häftlingsnummer 17632) geb. 13.07.1913 in Debowe († 29.07.]] 1942 in Auschwitz), Wöjcik Marceli (Häftlingsnummer 17305) geb. 16.01.1907 in Doliska in den Bunker von Block 11 eingeliefert.

Mit einem Transport treffen am 11.09.]] 1941 34 politische, drei asoziale und zwei kriminelle "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo- und Kripoleitstellen aus Lodz. Die ins Lager Übernommenen 39 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 20533 - 20571

12.09. 1941 Bearbeiten

am 12.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 114 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u dem SD. Die ins Lager Übernommenen 114 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 20572 - 20685

am 12.09.]] 1941 treffen mit einem Transport Erziehungshäftlinge 15 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstellen aus Sosnowitz, Gleiwitz, Pleß u. Beuthen. Die ins Lager Übernommenen 15 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 20686 - 20695 u. 20710 - 20714

Am 12.09.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 19 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo u. Kripoleitstellen eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 19 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20696 - 20709 u. 20715 - 20719

13.09. 1941 Bearbeiten

Am 13.09.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 28 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo u. Kripoleitstellen aus Lodz, Danzig, Königsberg, Hohensalza, Bromberg, Tilsit u. Kattowitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 28 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20720 - 20746 u. 20751
Am 13.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz 4 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 4 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20747 - 20750

15.09. 1941 Bearbeiten

Am 15.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 190 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 190 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20752 - 20941

16.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Am 16. September 1941 erhielten Topf & Söhne den Auftrag für einen dritten Zweimuffelofen für das Krematorium im Konzentrationslager Auschwitz, der im Sezierraum aufgestellt werden soll. Er wurde allerdings nach Verzögerungen erst am 30. Mai 1942 in Betrieb genommen.

17.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 24/41
Am 17.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 8 "Erziehungshäftlinge" u. 1 politischer Häftling im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle in Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 8 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20943 - 20950. Der ins KL Übernommene politische Häftling erhält die Häftlingsnummer 20942

18.09. 1941 Bearbeiten

Am 18.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 36 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 36 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20951 - 20986

19.09. 1941 Bearbeiten

Am 19.09.]] 1941 treffen mit einem Transport 10 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle in Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 10 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 20987 - 20992 u. 21008 - 21011
Am 19.09.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 22 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Kattowitz, Breslau, Troppau, Oppeln, Linz, Prag u. Essen eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 22 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20993 - 21007 u. 21012 - 21018

20.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 25/41
Am 20.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz 32 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 32 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 21019 - 21050

22.09. 1941 Bearbeiten

Am 22.09.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Stapoleitstelle aus Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 3 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21051 - 21053
Am 22.09.]] 1941 trifft mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau der am 28.08.1923 in Krakau geborenen Karwat Jerzy im KL Auschwitz ein. (Dieser wird von den deutschen verdächtigt Mitglied einer illegalen Organisation zu sein), aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau ins KL Auschwitz deportiert. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 21054. Jerzy ist an Händen und Beinen mit starken, miteinander verbundenen Ketten gefesselt, die auf Anordnung der Gestapo in der Lagerschlosserei gelöst werden. Jerzy Karwat wird sofort in den Bunker von Block 11 gesperrt, wo er am 15. Oktober 1941 ums Leben kommt.

(Verhaftung, erste Flucht) 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess »Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63 Landgericht Frankfurt am Main 49. Verhandlungstag, 25.05.]] 1964 und 50. Verhandlungstag, 29.05. [[1964 Vernehmung des Zeugen Kazimierz Smolen 50. Verhandlungstag, 29.05.]] [[1964 Zeuge Kazimierz Smolen Stark ging mit ihm zusammen auf den Block 11. Er war ohne den Karabiner. Nach ein paar Tagen erfuhren wir, daß Karwat nicht mehr lebt.

23.09. 1941 Bearbeiten

Am 23.09.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo des Regierungsbezirks Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 21055

24.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Der Auftrag an die Firma Topf für einen dritten Ofen ist definitiv, für Prüfer ist das eine gute Nachricht, denn so kann er den von Mauthausen abbestellten Ofen nach Auschwitz verkaufen. Die Lüftung im Krematorium muss wieder umgebaut werden, und der Sezierraum fällt weg

25.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Eine “Arbeitskarte” der “Häftlingsschlosserei” für das Krematorium für den 25. September 1941 enthält folgenden Auftrag:

“4 St. luftdichte Klappen anfertigen”. Die Arbeit wurde am gleichen Tag von den Häftlingen Zalewski (8363), Morgiel (7686) und Dudzi?ski (16197), Schlosser, und Bialas (1461), Schweißer, in insgesamt 11 Stunden durchgeführt. Wie aus der Rückseite der Karte hervorgeht, bestanden die vier Klappen aus Schwarzblech.

26.09. 1941 Bearbeiten

Am 26.09.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 62 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo- und Kripoleitstellen aus Kattowitz, Bromberg, Brünn, Wien, Graz, Linz, Breslau, Lodz, Prag, Posen, Königsberg, Troppau, Schneidemühl u. der Sipo u. dem SD aus Lublin. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21056 - 21114, 21116, 21118 u. 21122. Mit diesem Transport werden außerdem 5 "Erziehungshäftlinge" aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ins KL Auschwitz deportiert. Diese 5 erhielten nach der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 21115, 21117 u. 21119 - 21121.

27.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Das Kriegsgefangenenlager in Auschwitz(-Birkenau) wird zum ersten Mal in Kammlers Baubefehl vom 27. September 1941 erwähnt. Die Anordnung des Bauchefs, die die Errichtung dieses Lagers vorsieht, ist somit das erste Dokument, das über ein Kriegsgefangenenlager am Ort des KL Auschwitz informiert.

30.09. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 26/41





  • 10. Oktober 1941: Besprechung "über die Lösung der Judenfrage" und "die zu evakuierenden Zigeuner" im sog. Protektorat Böhmen und Mähren zwischen den SS-Führern Heydrich, Frank, Eichmann und Günther.
  • 12. Oktober 1941: Beim "Blutsonntag von Stanislau" in Ostgalizien werden 12000 Juden erschossen.
  • 13. Oktober 1941: Himmler beauftragt den SS-Offizier Odilo Globocnik mit dem Aufbau von Vernichtungslagern im so genannten Generalgouvernement.
  • 15. Oktober 1941: Mit 20000 Juden aus dem Reichsgebiet beginn der große "Abschub" nach Osten. Weitere 35000 folgen im November.
  • 23. Oktober 1941: Ausreiseverbot für alle Juden im gesamten deutschen Machtbereich. (vgl. Festschreibungserlass bei Sinti u Roma)
  • 25. Oktober 1941: Eichmann genehmigt den Einsatz mobiler Gaswagen zu Mordaktionen im Osten. Ab November erhalten Einsatzgruppen in Russland Gaswagen, zuerst in Minsk.
  • 1. November 1941: Baubeginn des Vernichtungslagers Belzec.
  • 29./30. November 1941: 14000 einheimische und 1000 Berliner Juden werden im Rumbula-Wald bei Riga erschossen.


01.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Sonderbauleitung

Gründung einer Sonderbauleitung für das zu bauende Kriegsgefangenenlager (KGL) Birkenau. Gemäß der Anordnung des Chefs des Amtes II im Hauptamt Haushalt und Bauten, SS-Gruppenführer Dr.-Ing. Heinz Kammler, trifft SS-Sturmbannführer Karl Bischoff in Auschwitz ein und wird Leiter der neugebildeten Sonderbauleitung für die Errichtung eines Kriegsgefangenenlagers der Waffen-SS in Auschwitz

Firma Krzikalla u. Co. SS-Gruppenführer Lörner Georg, wendet sich am 01.10.]] 1941 an den Reichsfinanzminister mit dem Vorschlag, ein Mühlenunternehmen, das Eigentum der Firma Krzikalla u. Co. ist, für die Waffen-SS in Auschwitz zu kaufen.

Am 01.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21153 u. 21154

Am 01.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 140 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 140 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21155 - 21294

03.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 27/41
Am 03.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 30 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Erziehungshäftlinge" waren von der Stapoleitstelle des Regierungsbezirks Kattowitz aus Beuthen, Hindenburg (Zabrze), Gleiwitz und Bielitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 30 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21317, 21318, 21326 - 21328 u. 21330 - 21354
Am 03.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 30 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Lodz, Breslau, Stettin, Oppeln, Wien, Troppau, Frankfurt/O., Klagenfurt, Prag und Posen eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 30 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21295 - 21316, 21319 - 21325 u. 21329

04.10. 1941 Bearbeiten

Am 04.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 8 "Erziehungshäftlinge" u. 1 politischer Häftling im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle in Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 9 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21362, 21355 - 21361 u. 21363
Am 04.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 29 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Posen, Lodz, Prag und Stettin eingewiesen worden. Von den 29 "Häftlingen" waren 26 politische Häftlinge. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 29 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21364 - 21392

06.10. 1941 Bearbeiten

Am 06.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" u. 2 politische Häftlinge im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 4 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21393, 21394 u. 21395, 21396

07.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Sonderbauleitung

SS-Hauptsturmführer Karl Bischoff von der Sonderbauleitung für das zu bauende Kriegsgefangenenlager (KGL) Birkenau legt einen ersten Lagerplan vor. mit einem Quarantänelager und mit Wohnlager

Krematorium Eine “Arbeitskarte” der Häftlingsschlosserei” für das Krematorium, vom 7. Oktober 1941, betrifft das “Anfertigen von 2 Stück Entlüftungshüten aus Eisenblech 27/27 cm i. L. sonst nach Angabe”. Die Arbeit wurde von dem Häftlingsschweißer Bialas und den Häftlingsblechschmieden Maliszewski (9612) und Dyntar (1409) in insgesamt 50 Arbeitsstunden zwischen dem 7. und dem 13. Oktober ausgeführt. Für die Fertigung dieser Teile wurden 4 m?2; Schwarzblech verbraucht.

Am 07.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 2014 russische Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-E (Stalag 308) im KL Auschwitz ein. Vor der Einweisung ins Lager müssen sie die Desinfektion durchlaufen. Sie müssen sich nackt ausziehen und in einen Bottich mit kalter Desinfektionsflüssigkeit tauchen. Dieser Vorgang findet auf dem Bauhof statt. Von dort werden sie nackt in Gruppen zu 100 Kriegsgefangenen in die nicht beheizten Blöcke getrieben, die sich in dem abgetrennten Teil des Lagers befinden. Erst nach einigen Tagen werden ihnen ihre Uniformen, Wäsche und Decken ausgegeben, die desinfiziert worden sind. Am Einlieferungstag sterben fünf Kriegsgefangene.

08.10. 1941 Bearbeiten

Am 08.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 2145 russische Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-E (Stalag 308) im KL Auschwitz ein. Die Aufnahme findet im Erdgeschoß von Block 24 statt, wo sich das Aufnahmebüro der Politischen Abteilung befindet. Dabei werden Häftlinge beschäftigt, die ihrer deutschen und russischen Sprachkenntnisse wegen vorher im Lager als Dolmetscher ausgesucht worden sind, sowie Häftlinge aus dem Aufnahmebüro der Politischen Abteilung. Letztere müssen einige Tage vorher russische Zahlen und diejenigen Wörter lernen, die beim Ausfüllen der Personalbögen nötig sind.

10.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 23/41
Am 10.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 12 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- u. Kripoleitstellen aus Oppeln, Breslau, Wien, Karlsruhe, Linz, Troppau u. Kattowitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 12 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21404 - 21415
Am 10.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 7 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Erziehungshäftlinge" waren von Stapoleitstelle Kattowitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 7 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 21397 - 21403

11.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Die Sonderbauleitung für das zu bauende Kriegsgefangenenlager (KGL) Birkenau stellt einen Antrag bei Ingenieur Prüfer von der Firma Topf für ein Krematorium in Birkenau.
Am 11.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 58 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- u. Kripoleitstellen aus Danzig, Königsberg, Zichenau, Bromberg, Hohensalza, Tilsit und Graudenz (Grudziedz) eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 58 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21416 - 21473

14.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Zentralbauleitung

Bischoff, Mitarbeiter der Bauleitung, legt einen zweiten Lagerplan als Ergänzung des ersten Plans mit einer Eisenbahnlinie und zwei Nebengeleisen zwischen dem Quarantänelager und Lager vor.

Am 14.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Teschen 2 "Erziehungshäftlinge" u. 1 politischer "Häftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21474, 21475 u. 21476
Am 14.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 60 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21477 - 21536
Am 14.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 900 russische Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-E (Stalag 308) im KL Auschwitz ein

15.10. 1941 Bearbeiten

Am 15.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 18 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle in Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 18 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 21537 - 21554

16.10. 1941 Bearbeiten

Am 16.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 119 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 119 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21555 - 21673
am 16.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 108 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u dem SD. Die ins Lager Übernommenen 108 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 21674 - 21781
Am 16.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Pleß (Pszczyna) 1 "Erziehungshäftling" u. 1 politischer Häftling im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 21782 u. 1 politischer Häftling die Häftlingsnummer 21783
Am 16.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 34 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle aus Bielitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 34 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 21784 - 21817

17.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 28/41
Am 17.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Beuthen ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 21818
Am 17.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 17 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Häftlinge wurden von den Stapoleitstellen aus Oppeln, Wien, Graz u. den Kripoleitstellen aus Kattowitz, Oppeln u. Breslau eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 17 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21819 - 21835. In dem Transport befinden sich fünf jugoslawische politische Häftlinge, die aus Graz eingeliefert worden sind
Am 17.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Krakau ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 28 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21836 - 21863

19.10. 1941 Bearbeiten

Am 19.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 1955 russische Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-E (Stalag 308) im KL Auschwitz ein

20.10. 1941 Bearbeiten

am 20.10.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" aus Gleiwitz im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo aus Kattowitz. Nach der Übernahme ins KL erhielt 1 Übernommener "Häftling" die Häftlingsnummer 21864
Am 20.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 986 russische Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-E (Stalag 308) im KL Auschwitz ein

21./22.10. 1941 Bearbeiten

  • [[In der Bauleitung in Auschwitz-Birkenau kommt es zu einer Besprechungen unter Leitung von Ingenieur Prüfer von der Firma Topf und SS-Hauptsturmführer Karl Bischoff von der Sonderbauleitung für das zu bauende Kriegsgefangenenlager (KGL) Birkenau.

In Birkenau soll für das Kriegsgefangenenlager KGL für 125.000 Kriegsgefangene ein neues Krematorium gebaut werden. Prüfer schlägt als Billiglösung mehrere Einäscherungsmuffeln in einem einzigen Ofen vor. Grund Prüfers: um seine Mitbewerber zu unterbieten um nicht mehrere Gebäude konzipieren zu müssen um alle Öfen unterbringen zu können

Konkurrenz verleitet Ingenieur Prüfer immer wieder zu Experimenten. Das Lager hat später darunter zu leiden, weil die Leichen der Seuchen und damit die Erreger nicht beseitigt werden können und sich so Seuchen weiter und weiter ausbreiten können. Die Lagerleitung und die Bauleitung lassen das zu, weil die Argumentation Prüfers ihnen logisch erscheint. Beide Seiten scheinen nicht begreifen zu wollen, dass ein Sumpfgebiet seinen Tribut fordern wird.

Der Plan zum Bau des Krematoriums in Auschwitz-Birkenau sieht vor: 5 Öfen zu je 3 Brennkammern Waschraum, Sezierraum, Leichenraum Müllverbrennungsofen 2 Saugzüge in einem Kamin. Ausmasse des Krematoriums: 55-60 m auf 12 m.

im Keller sollen zwei grosse Leichenräume eingerichtet werden, davon einen für Erschiessungen mit Belüftung Einbau eines Aufzugs, um die Leichen aus dem Keller zu den Öfen im Erdgeschoss zu transportieren. Ingenieur Prüfer rechnet mit einer Brennkammer pro 8000 Gefangene. Er kommt zum Schluss, das für 125.000 Gefangene 15 oder 16 Brennkammern genügen müssten. Er entschied sich dafür, sie auf fünf Öfen zu je drei Muffeln zu verteilen, die alle an einen gemeinsamen Kamin angeschlossen werden sollten. Diese Erweiterung schien ihm technisch durchführbar zu sein, zumal es sich um eine einleuchtende Weiterentwicklung seines Doppelmuffelofens handelte.

Prüfers Prognose: Einäscherung von 60 Leichen pro Stunde, bei durchschnittlich 2 Leichen pro Muffel pro halbe Stunde wären das 1440 Leichen in 24 Stunden.

Ingenieur Prüfer hat die Gesamtsituation überhaupt nicht im Griff und ist den Lagerinsassen wie der SS überhaupt keine Hilfe. Die Dummheit der SS zeigt sich, das sie auf Prüfer als den Billiganbieter bauen und selber die Investition von etwas mehr Platz auch für die eigene Sicherheit scheuen. Topf und SS sind sich des Sumpfrisikos scheinbar wirklich nicht bewusst.

Einladung zur Massentötung: Ein Krematorium, in dem 1440 Leichen täglich verbrannt werden können, muss für die SS eine Einladung zur Massentötung gewesen sein: Prüfer und Bischoff hatten ein Krematorium mit einer aussergewöhnlichen Einäscherungsleistung geplant, die sich durch den unmittelbar bevorstehenden Bau des KGL ergeben hatte, aber weder der Zivilist noch der SS-Mann waren sich darüber im klaren, dass sie eine grauenvolle Anlage ersonnen hatten, die täglich mit eintausend Leichen gefüttert werden musste. Wenn das neue Krematorium Tag und Nacht in Betrieb wäre, könnte man damit theoretisch die gesamte Belegung des KGL innerhalb von drei bis vier Monaten einäschern. Dies war dem SS-HHB bekannt, und dadurch kam Auschwitz eine Sonderstellung bei der Suche nach einem geeigneten Ort für die Endlösung der Judenfrage zu.

22.10. 1941 Bearbeiten

Am 22.10.]] 1941 treffen 48 "Häftlinge" aus dem Gefängnis in Reichshof (Rzeszow) mit einem Transport im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD für den Distrikt Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 48" Häftlinge" die Häftlingsnummern 21865 - 21912

23.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

dem am 20.07.1899 in Smykow geborenen Häftling Dygas Jan (Häftlingsnummer 15873) gelingt die Flucht aus einem Außenkommando. Dygas wurde mit einem Transport am 23.05.]] 1941 ins KL eingeliefert.

Am 23.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "politische Häftlinge" u. 11 "Erziehungshäftlinge" aus Rybnik u. Pleß im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 3 "politischen Häftlinge" die Häftlingsnummern 21913 - 21915, die 11 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 21916 - 21926

24.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Zentralbauleitung

Bauleiter Walter Dejaco legt einen ersten Plan für ein zweites Krematorium im KL Birkenau vor. mit einem Belüftungskeller für den Keller, wo die Erschiessungen stattfinden mit einem Leichenkeller für den Keller, wo die Leichen aufgebahrt werden sollen

Am 24.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Sosnowitz 4 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 4 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 21927 - 21930
Am 24.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 12 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Kattowitz, Breslau, Oppeln u. Troppau eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 12 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21931 - 21942
Am 24.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 103 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 103 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21943 - 22045
Am 24.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 47 Tschechen u. tschechische Juden im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo aus Brünn. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 47 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22046 - 22092
Am 24.05.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 60 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22093 - 22152
Am 24.10.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Radom. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 2 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22153 u. 22154

25.10. 1941 Bearbeiten

Am 25.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 132 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Warschau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 132 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22155 - 22286
Am 25.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 1908 russische Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-E (Stalag 308) im KL Auschwitz ein
Am 25.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 18 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapoleitstellen aus Lodz, Graudenz, Zichenau, Bromberg, Danzig u. von den Kripoleitstellen aus Stettin u. Königsberg eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 18 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22287 - 22304

28.10. 1941 Bearbeiten

Am 28.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 24 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz u. Bielitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 24 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 22305 - 22328
Am 28.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 4 "Häftlinge" aus Bielitz im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 4 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22329 - 22332 (siehe auch 17.12.]] 1941 u. 17.01.]] 1942)
Am 28.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 11 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Gestapo aus Oppeln durchgeführt. Die 11 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 22333 - 22343

31.10. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 29/41
Am 31.10.]] 1941 treffen mit einem Transport 15 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo aus Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 15 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22344 - 22358
Am 31.10.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Sosnowitz, Gleiwitz u. Rybnik 12 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 12 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 22359 - 22364 u. 22388 - 22393
Am 31.10.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 27 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapoleitstellen aus Wien, Breslau, Oppeln, Brünn, Frankfurt/O., Graz, Prag u. von den Kripoleitstellen aus Breslau, Kattowitz u. Oppeln eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 27 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22365 - 22387 u. 22394 - 22397



=== November


3. 11.1941 Bearbeiten

Am 03.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 "Häftling" die Häftlingsnummer 22398

04.11.1941 Bearbeiten

  • [[J.A. Topf & Söhne. Maschinenfabrik. Gegr. 1878.
An die Bauleitung der Waffen-SS und Polizei, Auschwitz.
Erfurt 04.11.1941
Ihr Schreiben v. 22.10.1941

Wir danken Ihnen bestens für den uns erteilten Auftrag auf Lieferung von 5 Topf-Dreimuffel-Einäscherungsöfen mit Druckluftanlage / 2 Sarg-Einführungs-Vorrichtungen mit Schienenanlage für 5 Öfen / 3 Topf-Saugzug-Anlagen / 1 Topf-Müll-Verbrennungs-Ofen Rauchkanal-Anlage."

Die Kosten: RM 51 237.
Drei Monate Lieferzeit.

"Erwähnen möchten wir, dass die Einäscherungskammern jetzt größer gebaut werden als bei den bisherigen Öfen. Hierdurch wollen wir eine größere Leistung erreichen." Aus dem gleichen Grund hat man "statt 2 Saugzug-Anlagen deren 3 vorgesehen, auch berücksichtigt, dass gefrorene Leichen zur Einäscherung gelangen. Wir sichern Ihnen die Erstellung einer sachgemäßen und gut arbeitenden Anlage zu und empfehlen uns mit

Heil Hitler!"

Am 04.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau 20 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 20 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22399 - 22418
Am 04.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 14 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 14 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 22419 - 22432

05.11. 1941 Bearbeiten

Am 05.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 19 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 19 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22433 - 22451

06.11. 1941 Bearbeiten

Am 06.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" u. 2 politische Häftlinge im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 22452. Die 2 Übernommenen politischen Häftlinge erhalten die Häftlingsnummern 22453 u. 22454
Am 06.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau 55 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 55 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22455 - 22509

07.11. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 30/41
Am 07.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 23 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- und Kripoleitstellen aus Prag, Breslau, Oppeln, Troppau u. Kattowitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 23 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22510 - 22532

08.11. 1941 Bearbeiten

Am 08.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 23 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo- u. Kripoleitstellen aus Lodz, Tilsit, Zichenau, Königsberg u. Wien eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 23 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22533 - 22555

09.11. 1941 Bearbeiten

Am 09.11.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 22556

11.11. 1941 Bearbeiten

  • [[Erschießung

Am 11. November 1941 (Polnischer Nationalfeiertag) wurden 151 Häftlinge vor der Schwarzen Wand bei Block 11 durch den SS-Hauptscharführer Gerhard (Arno Max) Palitzsch, Einzelerschießung (mit dem Kleinkalibergewehr (Genickschuss) hingerichtet. Mechanisch lädt der Henker jedesmal sein Gewehr durch und führt Exekution auf Exekution durch. Entsteht einmal eine Verzögerung , dann setzt er die Waffe ab, pfeift sich ein Liedchen oder unterhält sich mit den Umstehenden über betont gleichgültige Themen. Er will mit dieser zynischen Haltung zeigen, wie wenig es ihm ausmacht, dieses Pack umzulegen, und wie hart er ist. Er ist stolz darauf, ohne jede Gewissensempfindung diese unschuldigen Menschen umzubringen. Wenn einer nicht den Kopf stillhält, dann preßt er ihm die Gewehrmündung ins Genick und drückt ihn mit dem Gesicht gegen die Wand. Die zum Tode Verurteilten werden einzeln* an die Hinrichtungswand geführt. Sie sind nackt, und ihre Hände sind auf den Rücken gefesselt. Den Häftlingen wird vor der Hinrichtung die Häftlingsnummer auf die Brust geschrieben, wenn sie durch Genickschuß getötet, oder auf die Schenkel, wenn sie von einem Exekutionskommando erschossen werden. Bei der Hinrichtung sind der Kommandant, der Lagerführer und der SS-Lagerarzt zugegen.

dem am 01.12.1918 in Neustadt/Pfalz geborenen politischen Häftling Weihs Oskar (Häftlingsnummer 20964) gelingt am Nachmittag die Flucht aus einem Arbeitskommando beim Straßenbau in der Nähe des Bahnhofs. Weihs war am 18.09.]] 1941 von der Sipo u. dem SD in Krakau in das Lager eingeliefert worden.

12.11. 1941 Bearbeiten

Am 12.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" u. 14 politische Häftlinge im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 22557. Die 14 Übernommenen politischen Häftlinge erhalten die Häftlingsnummern 22558 - 22571
Am 12.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 9 Juden, 1 Deutscher u. 9 Tschechen im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Prag. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 19 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22572 - 22590

13.11. 1941 Bearbeiten

Am 13.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Teschen 3 "Erziehungshäftlinge" u. 1 politischer "Häftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält der ins Lager Übernommene politische "Häftling" die Häftlingsnummer 22594. Die 3 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 22591 - 22593
Am 13.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 60 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22595 - 22654
Am 13.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Der Transport wurde auf Anordnung der Stapoleitstelle aus Oppeln durchgeführt. Die 3 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 22655 - 22657

14.11. 1941 Bearbeiten

Am 14.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Bielitz, Beuthen u. Gleiwitz 27 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Erziehungshäftlinge" waren von der Stapoleitstelle Kattowitz eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 27 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 22658 - 22684

Am 14.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Breslau 2 jüdische "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Gestapo aus Breslau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22685 u. 22686

Am 14.11.]] 1941 treffen mit einem Transport ? "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle aus Oppeln. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Häftling" die Häftlingsnummer 22687

Am 14.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 14 "Erziehungshäftlinge" u. 1 asozialer Häftling im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "asoziale Häftling" die Häftlingsnummer 22702. Die 14 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 22688 - 22701

15.11. 1941 Bearbeiten

Am 15.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 8 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Es handelte sich um 4 politische Häftlinge, 3 Polen u. 1 Deutscher. Die Einweisung erfolgt durch die Gestapo aus Wien. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 8 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22703 - 22706
Am 15.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 6 "politische Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Graz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 6 "politischen Häftlinge" die Häftlingsnummern 22707 - 22712
Am 15.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 7 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Ortspolizeibehörde aus Krenau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 7 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22713 - 22719
Am 15.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 75 russische Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-E (Stalag 308) im KL Auschwitz ein

18.11. 1941 Bearbeiten

Am 18.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 10 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 10 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 22720 - 22729
Am 18.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Polizeibehörde aus Krenau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22730 - 22732

19.11. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 31/41

Firma J. A. Topf u. Söhne Der Monteur Mähr von der Firma J. A. Topf u. Söhne kommt in das KL Auschwitz, um Fundamente für den dritten Einäscherungsofen im Krematorium zu legen und zwei in Betrieb befindliche, aber instandsetzungsbedürftige Öfen zu reparieren. Mähr beginnt am Ankunftstag mit der Arbeit.

Am 19.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 5 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Polizeibehörde aus Krenau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 22733 - 22737

20.11. 1941 Bearbeiten

Wegen des Baus der Fundamente für einen neuen dritten Einäscherungsofen und der Instandsetzung der beiden älteren Krematoriumsöfen befiehlt die Kommandantur des KL Auschwitz die Einäscherung von Leichen im Krematorium einzustellen und die Leichen der Häftlinge und Kriegsgefangenen in die Massengräber nach Birkenau zu bringen

Firma J. A. Topf u. Söhne Kurt Prüfer von der Firma Topf legt der Bauleitung im KL Birkenau seine neuen Ofenpläne für das geplante zweite Krematorium in Birkenau vor. grössere Brennkammern 3 Saugzüge statt nur 2, also 2 Saugzüge pro Ofen Belüftung des B-Kellers (belüfteter Keller für Erschiessungen) Entlüftung des B-Kellers Entlüftung des L-Kellers Entlüftung des Ofenraums Entlüftung des Sezier-, des Aufbahrungs- und des Waschraums

am 20.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 157 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u dem SD. Während des Verladens in Warschau zählt der Transport 174 Häftlinge. Unterwegs gelingt 16 "Häftlingen" die Flucht. Die ins Lager Übernommenen 157 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 22800 - 22956
Am 20.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" aus Bielitz u. Gleiwitz im KL Auschwitz ein. Es handelt sich um 1 jüdischen Häftling u. 1 Erziehungshäftling. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22738 u. 22739
Am 20.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 60 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22740 - 22799
Am 20.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 140 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Radom. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 140 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22957 - 23096

21.11. 1941 Bearbeiten

Am 21.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Sosnowitz 4 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 4 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23097 - 23100
Am 21.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte auf Weisung der Stapoleitstelle aus Brelau. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 23101
Am 21.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 7 "Erziehungshäftlinge" u. 1 krimineller Häftling im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "kriminelle Häftling" die Häftlingsnummer 23109. Die 7 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 23102 - 23108
Am 21.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 9 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo u. Kripoleitstellen aus Prag, Oppeln, Breslau, Stettin, Beuthen u. Gleiwitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 9 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23110 - 23118
Am 21.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Pleß (Pszczyna) 7 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 7 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23119 - 23125
Am 21.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 54 Tschechen (davon 21 Juden) im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle aus Brünn. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 54 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23126 - 23178

22.11. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

Am 22.11.]] 1941 gelingt dem am 28.03.1915 in Wenzkau (Wieckowy) geborenen “Häftling“ Nakielski Feliks Häftlingsnummer 16004 (Häftlingsnummer Sterbebuch 988/1942) die Flucht aus dem KL Auschwitz. Nakielski war am 24.05.]] 1941 mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin ins KL Auschwitz deportiert worden. Beim Versuch den Fluß Sola zu überqueren, wird er am 23.11.]] 1941 von dem SS-Schützen Johann Kamphuis, Kdtr.-Stab Abteilung II und dem SS-Oberschützen Fritz Rott, 1./SS-T-Stuba. festgenommen und ins KL zurückgebracht. Hier wird er nach Misshandlungen und einem Verhör durch die PL am 24.11.]] 1941 in den Bunker von Block 11 eingewiesen. Er wird am 02.12.]] 1941 in die Strafkompanie eingewiesen. Nakielski wird am 07.02.]] 1942 im KL Auschwitz ermordet. (zweiter Fluchtversuch)

Am 22.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 18 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo aus Posen. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 18 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23180 - 23197
Am 22.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 Polen, 1 Tscheche u. 1 Österreicher im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch die Gestapo aus Wien. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 4 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23198 - 23201
Am 22.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 9 jugoslawische "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Veldes. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 9 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23202 - 23210
Am 22.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 3 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstellen aus Linz, Graz u. Troppau Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 3 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23211 - 23213

23.11. 1941 Bearbeiten

24.11. 1941 Bearbeiten

  • [[Einweisung in in den Bunker von Block 11

der am 28.03.1915 in Wenzkau (Wieckowy) geborenen “Häftling“ Nakielski Feliks Häftlingsnummer 16004 (Häftlingsnummer Sterbebuch 988/1942) hatte am 22.11.]] 1941 einen Fluchtversuch aus dem KL unternommen, und war am 23.11.]] 1941 beim Versuch den Fluß Sola zu überqueren, von dem SS-Schützen Johann Kamphuis, Kdtr.-Stab Abteilung II und dem SS-Oberschützen Fritz Rott, 1./SS-T-Stuba. festgenommen und ins KL zurückgebracht worden. Nach der Einlieferung ins KL wird er nach Misshandlungen und einem Verhör durch die PL am 24.11.]] 1941 in den Bunker von Block 11 eingewiesen. Er wird am 02.12.]] 1941 in die Strafkompanie eingewiesen. Nakielski wird am 07.02.]] 1942 im KL Auschwitz ermordet. Nakielski war am 24.05.]] 1941 mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin ins KL Auschwitz deportiert worden.

Am 24.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 11 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz u. der Polizeibehörde aus Ilkenau u. Boleslawiec. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 11 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23214 - 23224.

25.11. 1941 Bearbeiten

Am 25.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstellen aus Bielitz u. Oppeln. Die 3 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23225 - 23227
Am 25.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 6 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle in Kattowitz. Die 6 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23228 - 23233
Am 25.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 4 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle in Kattowitz. Die 4 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23234 - 23237

26.11. 1941 Bearbeiten

Am 26.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 115 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 115 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23238 - 23352

27.11. 1941 Bearbeiten

Am 27.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 42 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo Kattowitz. Die 42 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23353 - 23396
Am 27.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus dem Reichsgau Wartheland 123 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Häftlinge" waren von den Stapo u. Kripoleitstellen aus Posen, Lodz, Bromberg, Zichenau, Hohensalza, Danzig, Stettin, Graudenz, Tilsit u. Königsberg eingewiesen worden. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 123 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23397 - 23520
Am 27.11.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin 70 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 70 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23521 - 23590

28.11. 1941 Bearbeiten

Am 28.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstellen Oppeln u. Kattowitz. Die 2 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23591 u. 23592
Am 28.11.]] 1941 treffen mit einem Transport 5 "Erziehungshäftlinge" u. 2 Deutsche, (1 asozialer u. 1 krimineller Häftling) im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz. Die 5 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23593 - 23597. Die übernommenen 2 Deutschen erhalten die Häftlingsnummern 23598 u. 23599
Am 28.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 27 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo- u. Kripoleitstellen aus Oppeln, Breslau, Prag, Schwerin, Klagenfurt, Frankfurt/O., Berlin sowie von der Sipo u. dem SD für die besetzten niederländischen Gebiete, in Den Haag. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 27 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23600 - 23623. In dem Transport befindet sich ein polnischer Häftling (aus dem KL Buchenwald überstellt), u. zwei holländische politische "Häftlinge" (Häftlingsnummern 23610 u. 23611)
Am 28.11.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 7 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz, dem Arbeitsamt in Krenau u. der Polizeibehörde in Jaworzno. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 7 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23624 - 23630

29.11. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

Beim Rückmarsch des Häftlingsarbeitskommandos vom Deutsche Ausrüstungswerke (DAW) ins KL Auschwitz (etwa 17:00 Uhr) wird das Fehlen des am 07.10.1920 in Bialystok geborenen Häftlings Linowski Henryk Häftlingsnummer 20384 (Sterbebuch Häftlingsnummer 1324/1942) festgestellt. Die Postenkette wird verstärkt und eine Suchaktion eingeleitet. Um 18 Uhr wird die Suche wegen Einbruchs der Dunkelheit eingestellt. (weitere Daten 30.11.]] 1941 u. 17.02.]] 1942).

Am 29.11.1941 trifft mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 23631

29./30. November 1941 Bearbeiten

  • 14000 einheimische und 1000 Berliner Juden werden im Rumbula-Wald bei Riga erschossen.

30.11.1041 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

Um 8:00 Uhr werden die SS-Posten an der großen Postenkette verstärkt. Grund ist die Flucht des am 07.10.1920 in Bialystok geborenen Häftlings Linowski Henryk Häftlingsnummer 20384 (Sterbebuch Häftlingsnummer 1324/1942) am 29.11.]] 1941. Gegen 10:30 Uhr wird er festgenommen und ins Lager zurückgebracht. Hier wird er nach Verhör (verbunden mit Mißhandlungen) in den Bunker von Block 11 eingeliefert. Linowski Henryk stirbt am 17.02.]] 1942 im Block 11.


DezemberBearbeiten

  • 8. Dezember 1941: Zum erstenmal werden im Vernichtungslager Chelmno (Kulmhof) in Polen Gaswagen eingesetzt, die von Experten des "Euthanisie"-Programms betrieben werden. Dieses erste Vernichtungslager befand sich etwa 130 km östlich von Pozna? (dt: Posen) und nordwestlich von ?ód? (Lodsch).

Das Vernichtungslager wurde hauptsächlich zwischen Dezember 1941 und März 1943 als Vernichtungsstätte benutzt, danach geräumt und nochmals im Sommer 1944 zur Ermordung von Juden des so genannten Ghettos Litzmannstadt verwendet.

  • 12. Dezember 1941: Nach der Kriegserklärung an die USA betont Hitler seinen Willen zur "Vernichtung des Judentums". Vier Tage später spricht Generalgouverneur Hans Frank von der geplanten Ausrottung von 3,5 Millionen Juden im so genannten Generalgouvernement.


01.12. 1941 Bearbeiten

der am 20.02.1911 in Rycice geborene "Häftling" Chajdacki Stanis?aw Häftlingsnummer 18360 wird um 8:45 Uhr von dem auf dem Turm C Wache stehenden SS-Rottenführer Thran Traugott erschossen. Grund: Chajdacki hatte die, am Lagerzaun entlangführende, verbotene Zone überschritten.* Zentralbauleitung KZ A.

Walter Dejaco wird zum SS-Untersturmführer befördert, und zum Leiter der Planungsabteilung der Zentralbauleitung ZBL in Auschwitz ernannt.
Am 01.12.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Teschen 3 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 3 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23632 - 23634
Am 01.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 5 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle in Oppeln. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23635 - 23639
Am 01.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 15 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Die 15 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23640 - 23654
Am 01.12.]] 1941 trifft mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch den Gendarmerieposten aus Trzyniec. Der ins Lager Übernommene "Erziehungshäftling" erhält bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 23655

02.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Überstellung Block 11 in die Strafkompanie

der am 28.03.1915 in Wenzkau (Wieckowy) geborenen “Häftling“ Nakielski Feliks Häftlingsnummer 16004 (Häftlingsnummer Sterbebuch 988/1942) wird vom Block 11 in die Strafkompanie überstellt. Nakielski hatte am 22.11.]] 1941 einen Fluchtversuch aus dem KL unternommen, und war am 23.11.]] 1941 beim Versuch den Fluß Sola zu überqueren, von dem SS-Schützen Johann Kamphuis, Kdtr.-Stab Abteilung II und dem SS-Oberschützen Fritz Rott, 1./SS-T-Stuba. festgenommen und ins KL zurückgebracht worden. Nach der Einlieferung ins KL wird er nach Misshandlungen und einem Verhör durch die PL am 24.11.]] 1941 in den Bunker von Block 11 eingewiesen. Nakielski wird am 07.02.]] 1942 im KL Auschwitz ermordet. Nakielski war am 24.05.]] 1941 mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin ins KL Auschwitz deportiert worden.

Am 02.12.]] 1941 trifft mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz, Gendarmerieposten Saybusch (Zywiec). Der ins Lager Übernommene "Erziehungshäftling" erhält bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 23656

03.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Bauarbeiten

Der Monteur Mähr von der Firma J. A. Topf u. Söhne beendet die Instandsetzung von zwei Krematoriumsöfen und seine Arbeiten an dem dritten Ofen zur Einäscherung von Leichen im Krematoriumsgebäude des KL Auschwitz.

Am 03.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz, die Gendarmerieposten aus Janowitz u. Jawischowitz. Die 2 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23657 u. 23658

nach einem mißglückten Fluchtversuch wird der am 04.03.1915 in Heinrichswalde geborene "Häftling" Kubiak Jan Häftlingsnummer 17806 (Häftlingesnummer Sterbebuch 829/1942) in den Bunker von Block 11 eingeliefert. Er kommt am 06.02.]] 1942 im Bunker von Block 11 ums Leben.

04.12. 1941 Bearbeiten

Bauarbeiten Kurt Prüfer von der Firma Topf muss die Arbeiten am dritten Ofen des Krematoriums wegen fehlendem Schamottstein unterbrechen

Am 04.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 26 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz aus Bielitz. Die 26 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23659 - 23684

Am 04.12.]] 1941 trifft mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" aus Bielitz zum zweitenmal im KL Auschwitz ein. Das erste Mal ist er am 01.09.]] 1941 eingeliefert worden. Er erhält nach seiner Übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 20348
Am 04.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 5 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch das Arbeitsamt aus Krenau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 5 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern Nummern 23685 - 23689

05.12. 1941 Bearbeiten

Am 05.12.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Sosnowitz, Gleiwitz u. Beuthen 22 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die "Erziehungshäftlinge" wurden von der Stapoleitstelle Kattowitz eingewiesen. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 22 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23690 - 23708 u. 23710, 23727, 23728
Am 05.12.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 20 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo u. Kripoleitstellen aus Breslau, Köslin, Oppeln, Karlsbad, Reichenberg, Prag u. Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 20 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23709, 23711 - 23726 u. 23729 - 23732

06.12. 1941 Bearbeiten

Am 06.12.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 80 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo u. Kripoleitstellen aus Bromberg, Allenstein, Königsberg, Graudenz, Stettin, Schneidemühl, Zichenau u. Danzig. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 47 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23733 - 23780
Am 06.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 64 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo aus Oppeln. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 63 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23781 - 23844
Am 06.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch das Arbeitsamt aus Krenau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern Nummern 23845 - 23847
Am 06.12.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Breslau (Sammelstelle) 13 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstellen aus Breslau, Wien, Graz, Prag u. Schneidemühl. In dem Transport sind vier jugoslawische Häftlinge. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 12 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23848 - 23860
Am 06.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 7 jugoslawische "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Veldes. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 7 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23861 - 23867

Am 06.12.]] 1941 triff mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch den Gendarmerieposten Kety. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 23868

08.12. 1941 Bearbeiten

die "Häftlinge" Piotrowski Stefan (Häftlingsnummer 20815), geboren am 15.03.1903 in Napekow u. Bigda Stanis?aw (Häftlingsnummer 18846), geboren am 25.01.1907 in Wadowice werden durch Phenolspritzen getötet.
Am 08.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Polizeibehörde in Ilkenau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 3 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23869 - 23871
Am 08.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 5 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Polizeibehörde in Boleslawiec. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 5 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 23872 - 23876
  • Zum erstenmal werden im Vernichtungslager Chelmno (Kulmhof) in Polen Gaswagen eingesetzt, die von Experten des "Euthanisie"-Programms betrieben werden. Dieses erste Vernichtungslager befand sich etwa 130 km östlich von Pozna? (dt: Posen) und nordwestlich von Lód? (Lodsch).
Das Vernichtungslager wurde hauptsächlich zwischen Dezember 1941 und März 1943 als Vernichtungsstätte benutzt, danach geräumt und nochmals im Sommer 1944 zur Ermordung von Juden des so genannten Ghettos Litzmannstadt verwendet.

09.12. 1941 Bearbeiten

Am 09.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 35 "Erziehungshäftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Die 35 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23877 - 23911

10.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Ermordung von Häftlingen

Die "Häftlinge" Odnega Demeter (Häftlingsnummer 22366) geboren am 10.06.1901 in Wien, Gembik Adalbert (Häftlingsnummer 24470) geboren am 16.08.1915 in Mährisch Ostrau, Kugler Bernard (Häftlingsnummer 18853) geboren am 17.05.1902 in Nysa, Lichota Jan (Häftlingsnummer 20873) geboren am 04.09.1918 in Sadkowice, Chrzanowski Adam (Häftlingsnummer 13534) geboren am 24.12.1888 in Ostrzow, Czaplarski Stanis?aw (Häftlingsnummer 7966), Pivrnec Miloslaw (Häftlingsnummer 22584) geboren am 28.05.1907 in Lstibor, Wytrykus Feliks (Häftlingsnummer 22148) geboren am 15.07.1908 in Lipsk, Zar?ba Wincenty (Häftlingsnummer 20417) geboren am 04.02.1912 in Niewodowo werden im im Häftlingskrankenbau mit Phenolspritzen ermordet.

Firma J. A. Topf u. Söhne Die Firma J. A. Topf u. Söhne wendet sich zum drittenmal an die SS-Bauleitung des KL Auschwitz mit der Bitte um Auszahlung der Hälfte des ihr zustehenden Betrages, auf Grund des am 25. September 1941 erhaltenen Auftrages (Nr. 41 D 1980/1). Die Kosten für den Bau eines Einäscherungsofens betragen 3 650,— Reichsmark; gleichzeitig erinnert die Firma an ihre Schreiben vom 17. November und 27 November 1941.

Am 10.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 18 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Die 18 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23912 - 23929
Am 10.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 9 "Erziehungshäftlinge" u. 1 krimineller Häftling im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz. Die 9 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23931 - 23939. Der übernommene kriminelle Häftling erhält die Häftlingsnummer 23930

11.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Überstellung

Der SS-Untersturmführer Entress Friedrich kommt vom KL Groß-Rosen und übernimmt das Amt des KL Lagerarztes

um 2:50 Uhr wird neben Turm 21 beim Versuch die Postenkette zu überwinden der am 28.03.1915 in Wenzkau (Wieckowy) geborenen “Häftling“ Nakielski Feliks Häftlingsnummer 16004 (Häftlingsnummer Sterbebuch 988/1942) festgenommen und in den Bunker von Block 11 gesperrt. Es war sein zweiter Fluchtversuch. Er kommt am 07.02.]] 1942 im Bunker ums Leben. (erster Fluchtversuch)
Am 11.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gendarmerieposten aus Lazy u. Porombka (Porqbka). Die 2 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 23940 u. 23941
Am 11.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 288 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Radom. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 288 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23942 - 24229


12. Dezember 1941Bearbeiten

  • Nach der Kriegserklärung an die USA betont Hitler seinen Willen zur "Vernichtung des Judentums". Vier Tage später spricht Generalgouverneur Hans Frank von der geplanten Ausrottung von 3,5 Millionen Juden im so genannten Generalgouvernement.
Am 12.12.1941 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Polizeibehörde aus Auschwitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24230 u. 24231
Am 12.12.1941 treffen mit einem Transport 8 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz aus Rybnik, Sosnowitz, Beuthen u. Kripoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 8 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 24233 - 24237, 24240, 24242 u. 24243
Am 12.12.1941]] treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24232, 24238, 24239
Am 12.12.1941]] treffen mit einem Transport 1 "Häftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Kripoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Häftling" die Häftlingsnummer 24241
Am 12.12.1941 treffen mit einem Transport 4 jugoslawische "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle aus Graz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 4 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24244 - 24247
Am 12.12.1941]] treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 18 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstellen aus Oppeln, Reichenberg, Dresden, Breslau, Frankfurt/M., Danzig, Tilsit, Prag u. der Kripoleitstelle aus Breslau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 18 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24248 - 24265
Am 12.12.1941]] treffen mit einem Transport 102 "Häftlinge" aus dem Gestapogefängnis Tarnow im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 102 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24266 - 24367. Unter den eingelieferten Häftlingen befinden sich 99 Juden
Am 12.12.1941]] treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Polizeibehörde aus Saybusch. Die ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 24368 u. 24369
Am 12.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 101 tschechische "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo aus Brünn. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 101 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24370 - 24470

13.12. 1941 Bearbeiten

Am 13.12.]] 1941 trifft mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch das Landratsamt Krenau. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 24471

14.12. 1941 Bearbeiten

Am 14.12.]] 1941 trifft mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch das Landratsamt Teschen. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 24472
Am 14.12.]] 1941 trifft mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch den Gendarmerieposten aus Osiek. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 24495

15.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Bauarbeiten

Der Monteur Mähr von der Firma J. A. Topf u. Söhne beendet die Montage des dritten Einäscherungsofens im KL Auschwitz. (Schreiben der SS-Zentralbauleitung an die Firma Topf u. Söhne vom 8. Januar 1942, daß die Rechnungen vom 16. Dezember 1941 (Nr. 2363) in Höhe von 3650,— Reichsmark und vom 18. Dezember 1941 in Höhe von 25 000,— Reichsmark an die Kasse des Amtes Il in Berlin weitergeleitet worden seien.)

Am 15.12.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Montelupich in Krakau 100 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 100 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24496 - 24595.
Am 15.12.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Regierungsbezirk Kattowitz 7 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz, dem Gendarmerieposten aus Czechowice u. Inwald eingeliefert Nach der Übernahme ins Lager erhalten 7 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 24596 - 24602

16.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchversuch

um 16:00 Uhr gelingt dem am 21.02.1916 in Chycza geborenen "Häftling" Limanowski Stanislaw Häftlingsnummer 22984 die Flucht aus dem KL Auschwitz, Kommando Buna-Werke (Kommando Firma Schulz). Limanowski wurde am 20.01.]] 1942 in KL Auschwitz ermordet. Er war am 20.11.]] 1941 mit einem Transport aus Radom in das KL Auschwitz eingeliefert worden.

17.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Politische Abteilung

der am 28.07.1905 in Giera?towice geborene "Häftling" Batek Franciszek Häftlingsnummer 22331 (Häftlingsnummer Sterbebuch 288/1942) wird auf Anordnung der Politische Abteilung in den Bunker von Block 11 eingewiesen. Batek verübt am 17.01.]] 1942 im Bunker Selbstmord. Er war mit einem Transport am 28.10.]] 1941 durch die Stapoleitstelle Kattowitz ins KL eingewiesen worden

Strafkompanie 8 "Häftlinge" der Strafkompanie (die Strafkompanie ist im Block 11 untergebracht) kommen ums Leben. (Namensliste)

Am 17.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Polizeibehörde aus Auschwitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 2 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 24603 u. 24604

Am 17.12.]] 1941 triff mit einem Transport 1 "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Betriebswache des IG-Farbenkonzerns, Werk Auschwitz. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Erziehungshäftling" die Häftlingsnummer 24605
Am 17.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 11 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 11 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24606 - 24616
Am 17.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 31 politische "Häftlinge" (29 Polen u. 2 Deutsche) im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Danzig. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 31 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24617 - 24647
Am 17.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgt durch das Arbeitsamt aus Krenau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 Übernommene "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 24648 - 24650

18.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 34/41

Kommandantur Standortbefehl Nr. 8/41

Strafkompanie 11 "Häftlinge" der Strafkompanie (die Strafkompanie ist im Block 11 untergebracht) kommen ums Leben. (Namensliste)

Am 18.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Polizeibehörde aus Saybusch u. Jaworzno (Neu-Dachs). Die 2 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 24651 u. 24652
Am 18.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 96 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD für den Distrikt Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 96 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24563 - 24748
Am 18.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gendarmerieposten aus Porombka (Porqbka) u. Spytkowitz (Spytkowice). Die 2 ins Lager Übernommenen "Erziehungshäftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 24749 u. 24750
Am 18.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 46 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo, Kripoleitstellen u. Gendarmerieposten aus dem Regierungsbezirk Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 46 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 24751 - 24780, 24784 - 24787, 24790 - 24795, 24797 - 24801 u. 24811
Am 18.12.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 15 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo- und Kripoleitstellen aus Oppeln, Kattowitz, Breslau, Schwerin u. Frankfurt/O.. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 15 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24781 - 24783, 24788, 24789, 24796, 24802 - 24810
Am 18.12.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin 55 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 55 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24812 - 24866

19.12. 1941 Bearbeiten

  • in der Kiesgrube am Theatergebäude im Stammlager werden sieben "Häftlinge" ermordet (Namensliste)

Vernichtung, Massenmorde durch die Aktion ReinhardtBearbeiten

Vernichtungslager „Aktion Reinhardt“ Lagerkommandant Beginn Ende
Vernichtungslager Belzec Christian Wirth Dezember 1941 31. Juli 1942
Gottlieb Hering 1. August 1942 Dezember 1942

20.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Erschießungen

5 "Häftlinge" werden vor der schwarzen Wand auf dem Hof von Block 11 erschoßen (Namensliste)

Am 20.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 4 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gendarmerieposten aus Zator, Zwardon, Dziedzice u. Schwarzwasser (Czarna Woda). Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 4 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 24867 - 24870
Am 20.12.]] 1941 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Kattowitz 84 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 84 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24871 - 24954
Am 20.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 20 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Radom. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 20 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24955 - 24974
Am 20.12.]] 1941 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 22 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstellen aus Graz, Linz, Lodz, Prag, Reichenberg, Wien u. Regensburg. In dem Transport sind nur politische Häftlinge. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 22 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24975 - 24996

22.12. 1941 Bearbeiten

Am 22.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 8 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Polizeibehörden u. Gendarmerieposten aus Krenau, Auschwitz, Rajcza u. Przyboröw. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 8 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24997 - 25004

23.12. 1941 Bearbeiten

Am 23.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 6 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapo- u. Kripoleitstelle u. den Gendarmerieposten aus Nikolai, Kattowitz, Ilkenau u. Pietrzykowice. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 6 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 25005 - 25010
Am 23.12.]] 1941 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" (polnischer Priester) im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Zichenau. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Häftling" die Häftlingsnummer 25011

24.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Am 24. Dezember 1941 verläßt ein Transport mit 2 Häftlinge das Konzentrationslager Auschwitz. Bestimmungsort ist das Konzentrationslager Groß-Rosen

26.12. 1941 Bearbeiten

Am 26.12.]] 1941 treffen mit einem Transport aus Teschen 6 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 6 Übernommenen "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 25012 - 25017
Am 26.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" aus dem Generalgouvernement im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25018 - 25020

27.12. 1941 Bearbeiten

Am 27.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 59 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 59 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25027 - 25085

29.12. 1941 Bearbeiten

Am 29.12.]] 1941 treffen mit einem Transport 57 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 57 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25093 - 25149

30.12. 1941 Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

beim Abendappell (circa 18:00 Uhr) wird das Fehlen des am 10.07.1905 in Oberhalbendorf geborenen "Häftlings" Preußing Arthur (Artur) Häftlingsnummer 17112 gemeldet. Es wird Alarmbereitschaft angeordnet und die große Postenkette wird verstärkt. Gegen 20 Uhr wird er von SS-Posten zwischen den Türmen 15 u. 16 entdeckt. Nachdem diese Warnschüsse (3 Schüsse) auf den fliehenden abgeben, gibt Preußing auf, und er wird von der SS ins Lager zurückgebracht. Er wird später in den Bunker von Block 11 untergebracht wo er ums Leben kommt. Sein Leichnam wird am Morgen des 1. Januar 1942 in die Leichenhalle überführt.

zu 1942 Bearbeiten

Januar 1942 Bearbeiten

  • Januar 1942: 5.000 Sinti und Roma aus dem Ghetto von Lodz werden im Vernichtungslager Kulmhof in Vergasungswagen ermordet. Alle ostpreußischen Sinti- und Romafamilien, meist Bauern mit Höfen und Vieh, werden in das KZ Bialystok und von dort 1943 nach Ausschwitz deportiert.
  • 20. Januar 1942: Auf der Wannsee-Konferenz stimmt Heydrich mit den Ressorts seine Pläne zur "Endlösung" durch Vernichtung von bis zu elf Millionen europäischen Juden ab. Neben der physischen Vernichtung befürwortet er den allmählichen Tod durch Zwangsarbeit.




Februar 1942



  • 20. Februar 1942: Die Vierjahresplanbehörde Görings stellt fest, dass seit Beginn des Russland-Feldzugs 2,5 Millionen von 3,9 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen gestorben sind. (Sie wurden Opfer eines geplanten Massenmords durch Hunger, unbehandelte Krankheiten und Kälte.)




März 1942



  • März 1942: Im KZ Auschwitz II-Birkenau werden im Quarantänelager für Männer (und im Frauenlager seit 16. August 1942) Häftlinge inhaftiert. Die Gaskammer im Roten Haus war ab März 1942 betriebsbereit


  • 6. März 1942: Eichmann kündigte die dritte Welle der Deportationen aus dem Reich (55000 Juden) an. Am 17. März hält der erste Deportationszug im Vernichtungslager Belzec.


Mai 1942


  • 1. Mai 1942: Heydrich genehmigt nachträglich den Mord an 100000 Juden im so gen. Warthegau (Westpolen).
  • Anfang Mai 1942: Nach einem Besuch Heydrichs in Minsk werden die "Judenaktionen" in Weißrussland intensiviert. Bis August sind 55000 Menschen tot. Außerdem kommen im Lager Maly Trostinez im Mai 26000 deutsche Juden ums Leben.
  • 4.-15. Mai 1942: In Chelmno werden 11000 im Herbst nach Lodz deportierte Juden vergast. Im Mai sterben Zehntausende polnischer Juden in den Gasanlagen von Belzec und Sobibor.
  • 5. Mai 1942: Erstmals werden in Auschwitz-Birkenau alle Juden eines Bahntransports aus Ostoberschlesien sofort nch der Ankunft der Gaskammer ermordet.



Juni 1942


  • 10. Juni 1942: Als Vergeltung für den Mord an Heydrich macht die SS den tschechischen Ort Lidice dem Erdboden gleich, tötet alle Männer und verschleppt Frauen und Kinder.



Juli 1942



  • 4. Juli 1942: Beginn der Selektion von Juden als möglichen Arbeitssklaven bei der Ankunft auf der Rampe von Birkenau und der sofort folgenden Ermordung der übrigen. Damit läuft der industriemässig organisierte Massenmord überwiegend in Gaskammern an.
  • Juli bis Oktober 1942: Aktion Reinhard: In Treblinka sterben 280000 Juden, in Sobibor 250000, in Belzec über 100000.
  • 17. Juli 1942: Himmler beobachtet eine Vergasung in Birkenau und befiehlt danach die Vernichtung aller Juden im so genannten Generalgouvernement bis zum Jahresende.




August 1942



  • 29. August 1942: Aufzeichnung der deutschen Militärverwaltung in Serbien: Dort sei mit Hilfe von Vergasungswagen die "Judenfrage und die Zigeunerfrage gelöst".




September 1942



  • 14. September 1942: Reichsjustizminister Thierack protokolliert zur Besprechung mit Goebbels: "Hinsichtlich der Vernichtung asozialen Lebens steht Dr. Goebbels auf dem Standpunkt, daß Juden und Zigeuner schlechthin vernichtet werden sollen. Der Gedanke der Vernichtung durch Arbeit sei der beste." Am 18. September 1942 erörtert Thierack mit Himmler, Streckenbach und anderen SS-Führern die Durchführung des Programms in SS-Unternehmen, deutschen Rüstungsbetrieben und in den Konzentrationslagern.




Oktober 1942





Dezember 1942



  • 16. Dezember 1942: Himmlers "Auschwitz-Erlaß" für die Deportationen von 22.000 Sinti und Roma aus Europa, davon die letzten 10.000 aus dem Reichsgebiet, in den als "Zigeunerlager" bezeichneten Abschnitt des KZ Auschwitz-Birkenau ab März 1943.





  • 24. September 1942: Außenminister Ribbentrop ordnet an, die Judenevakuierung aus Südosteuropa zu beschleunigen.


01.01. 1942

  • [[SS-Oberscharführer Hellmuth Walter übernimmt die Funktion des Stabsscharführers in der Kommandantur des KL Auschwitz

02.01. 1942]] Bearbeiten

Am 02.01.]] 1942 trifft mit einem Transport der am 27.04.1914 in Chorzow geborene Pilawa Emanuel aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 25164. Er wird am 13.02.]] 1942 in KL Auschwitz ermordet.
Am 02.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 2 "Erziehungshäftlinge" aus Tarnow im KL Auschwitz ein. Die 2 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 25167 u. 25184
Am 02.01.]] 1942 treffen mit einem Sammeltransport 18 "Häftlinge" aus Österreich im KL Auschwitz ein. Die 18 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" erhalten bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummern 25167 - 25184. Einer der Deportierten ist: Rudolf Friemel, genannt Rudi Friemel (Friemel war der einzige Häftling im KZ Auschwitz, dem während seiner Inhaftierung gestattet wurde zu heiraten. Am 18. März 1944 wurde die Ehe um 11 Uhr im lagereigenen Standesamt, wo sonst nur Totenscheine ausgestellt wurden, geschlossen. Friemel, der sich für diesen Anlass die Haare wachsen lassen durfte, heiratete in Zivil und nicht in KZ-Häftlingskleidung. Der Häftlingsfotograf Wilhelm Brasse selbst machte das Hochzeitsfoto. Dem Paar wurde zudem gestattet, eine gemeinsame Nacht im Auschwitzer Lagerbordell zu verbringen. Am 27. Oktober 1944 half er bei der Organisierung der Flucht einiger Häftlinge. Der Fluchtversuch schlug fehl, und Friemel wurde am 30. Dezember 1944 gemeinsam mit den Polen Piotr Piatek und Bernard Swirczyna und den Österreichern Ernst Burger und Ludwig Vesely gehenkt. Schon unter dem Galgen stehend, rief Friemel den NS-Schergen entgegen: ,,Nieder mit der braunen Mordpest!")

03.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 1/42

05.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Firma J. A. Topf u. Söhne

Die Firma J. A. Topf u. Söhne wendet sich erneut an die Zentralbauleitung wegen der offenen Vorabrechnung für einen Doppelmuffel-Einäscherungsofen.

06.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Sammeltransport

Am 06.01.]] 1942 treffen mit einem Sammeltransport 22 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 22 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25221 - 25242

07.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

beim Einrücken des Kommandos Birkenau gegen 16:00 Uhr wird das Fehlen des am 08.03.1912 in Brzeziny Duze geborenen "Häftlings" Bebel Ryszard Häftlingsnummer 23062 (Häftlingsnummer Sterbebuch 1307/1942) festfestellt. Die Postenkette wird verstärkt und eine Suchaktion wird eingeleitet. (siehe auch 08.01.]] 1942 u. 17.02.]] 1942). Bebel war am 20.11.]] 1941 mit einem Transport ins KL eingewiesen worden.

Am 07.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 29 "Erziehungshäftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 29 "Erziehungshäftlinge" die Häftlingsnummern 25243 - 25271

08.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 1/42

Bauleitung In Beantwortung der Schreiben vom 20. Dezember 1941 und 5. Januar 1942 der Firma J. A. Topf u. Söhne teilt die Zentralbauleitung des KL Auschwitz mit, daß die Rechnungen Nr. 2363 vom 16. Dezember 1941 über einen Betrag von 3650,— Reichsmark und vom 18. Dezember 1941 über einen Betrag von 25 000,— Reichsmark an die Kasse des Amtes II in Berlin überwiesen worden sind. Der Betrag von 3650,— Reichsmark stellt die Vorauszahlung für die Montage dar, wohingegen der Betrag von 25 000,— Reichsmark der Gesamtpreis des Doppelmuffel-Einäscherungsofens ist, der im Dezember 1941 im Krematorium I im KL Auschwitz installiert worden war.

Um 4:00 Uhr wird der am 07.01.]] 1942 aus dem Kommandos Birkenau entflohene "Häftling" Bebel Ryszard (am 08.03.1912 in Brzeziny Duze geboren, Häftlingsnummer 23062 (Häftlingsnummer Sterbebuch 1307/1942) festgenommen und ins Lager zurückgebracht und in den Bunker von Block 11 eingeliefert. Er kommt am 17.02.]] 1942 im Bunker ums Leben. (siehe auch Auschwitz 17.02.]] 1942). Bebel war am 20.11.]] 1941 mit einem Transport ins KL eingewiesen worden.
Am 08.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 60 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25272 - 25331
Am 08.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 4 "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 4 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25335 - 25338

09.01. 1942]] Bearbeiten

Am 09.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25345 - 25347
Am 09.01.]] 1942 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 14 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 14 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25349 - 25362
am 09.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 62 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u dem SD. Die ins Lager Übernommenen 62 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 25387 - 25448

10.01. 1942]] Bearbeiten

Am 10.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 26 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25449 - 25474

12.01. 1942]] Bearbeiten

Am 12.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 25 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 25 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25475 - 25499

13.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

dem am 07.07.1919 in Lemberg geborenen "Häftling" Mutka Mieczys?aw Häftlingsnummer 3469 gelingt in einer gestohlenen SS-Uniform die Flucht aus dem Arbeitskommando Landwirtschaft-Tierpfleger. Er war mit einem Transport am 30.08.1940 ins KL Auschwitz eingewiesen worden

Am 13.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 25 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 25 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25521 - 25545

15.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Bauleitung

SS-Unterscharführer Ulmer Karl vom Büro der SS-Zentralbauleitung, fertigt Baupläne (Fassade, Profil) für einen neuen Krematoriumstyp an, die die Nummern 936, 937 und 938 erhalten.

Am 15.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 135 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo Prag. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 135 ins Lager Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25551 - 25685
Am 15.01.]] 1942 trifft mit einem Transport der am 24.09.1904 in Neu Sandez geborene u. in Tarnow Wohnende Schwinger Hermann (Israel) (Sohn von Josef und Brajndla, geb. Friedmann, Ehefrau Helena) im KL Auschwitz ein. Er erhält nach der Übernahme ins KL die Häftlingsnummer 25686 (Häftlingsnummer Sterbebuch 3720/1942). Er wird am 25.03.]] 1942 im KL ermordet.

16.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch (Tot eines Häftlings) 16:50 Uhr

der auf Turm L Dienst stehende SS-Mann (ab 1944 SS-Rottenführer) Stadler Max erschießt einen russischen Kriegsgefangenen auf der "Flucht"

Am 16.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 3 "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 3 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25687 - 25689
am 16.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 60 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u dem SD. Die ins Lager Übernommenen 60 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 25730 - 25789
Am 16.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 81 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Gestapo aus Brünn. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 81 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25794 - 25874

17.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Politische Abteilung

Die Politische Abteilung stellt in ihren Akten fest, daß der am 19.11.1897 in Gaj geborene "Häftling" Moscinski Antoni Häftlingsnummer EH-20714 der am 12.12.]] 1941 ins Lager eingeliefert und mit der Nummer 24238 gekennzeichnet worden war, schon zum zweitenmal in das KL Auschwitz eingewiesen worden ist. Bei der ersten Einlieferung war er als Erziehungshäftling mit der Nummer 20714 gekennzeichnet worden. Deshalb wird ihm die alte Nummer, d. h. 20714, gegeben und der Haftgrund wird von Erziehungshäftling in politischer Häftling geändert.

Tod des "Häftlings" Batek Franciszek der am 28.07.1905 in Giera?towice geborene "Häftling" Batek Franciszek Häftlingsnummer 22331 (Häftlingsnummer Sterbebuch 288/1942) verübt im Bunker von Block 11 Selbstmord. Batek war am 17.12.]] 1941 auf Anordnung der Politische Abteilung in den Bunker von Block 11 eingewiesen worden. Er war mit einem Transport am 28.10.]] 1941 durch die Stapoleitstelle Kattowitz ins KL eingewiesen worden

18.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 2/42

Block 22 Block 22 im Kriegsgefangenenlager wird erneut mit Häftlingen besetzt. Im Bunkerbuch wird der Block 22 nach diesem Datum als ein von Häftlingen bewohnter Block bezeichnet.

19.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 3/42
*’’’Belegstärke-Meldung’’’
des Lagers beim Morgenappell

11 703 "Häftlinge" (1510 russische Kriegsgefangene) 14 "Häftlinge" (darunter 2 Erziehungshäftlinge u. 20 russische Kriegsgefangene kommen im Laufe des Tages ums Leben) 38 "Häftlinge" werden entlassen, 1 Erziehungshäftling wird aufgenommen

*’’’Belegstärke-Meldung’’’
des Lagers beim Abendappell

11 632 "Häftlinge" (1490 russische Kriegsgefangene)* Zentralbauleitung KZ A.

SS-Unterscharführer Ulmer Karl fertigt den Entwurf des Grundrisses für einen neuen Krematoriumstyp im KL Auschwitz an, der Entwurf trägt die Nummer 933
am 19.01.]] 1942 trifft mit einem Transport der am 07.06.1896 in Gläsendorf geborene Arbeiter Buhl Josef als "Erziehungshäftling" im KL Auschwitz ein. Er erhält nach seiner Übernahme ins KL die Häftlingsnummer 25876 (Häftlingsnummer Sterbebuch 5414/1942). Er kommt am 21.04.]] 1942 im KL ums Leben.

21.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

25 Häftlinge (18 Polen, darunter zwei Erziehungshäftlinge, 4 Juden, 2 Tschechen u. 1 deutscher politischer "Häftling") kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten u. Folterungen im KL ums Leben. 22 russische Kriegsgefangene kommen im Kriegsgefangenenlager ums Leben.

22.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 2/42

Todesfälle 26 "Häftlinge" u. 27 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben.

Am 22.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 24 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25915 - 25938

23.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 4/42

Todesfälle 21 "Häftlinge" u. 24 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten u. Mißhandlungen im KL Auschwitz ums Leben* Zentralbauleitung KZ A.

SS-Unterscharführer Ulmer Karl hat den Entwurf der Fundamente für den neuen Krematoriumstyp angefertigt. Der Plan erhält die Nummer 932.
Am 23.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 20 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 20 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25953 - 25972

24.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

33 "Häftlinge" u. 13 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben.

25.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

18 "Häftlinge" u. 15 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben.

26.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

31 "Häftlinge" u. 10 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

27.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

31 "Häftlinge" u. 13 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

28.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

46 "Häftlinge" u. 14 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Entlassungen 38 "Erziehungshäftlinge" werden aus dem KL entlassen

29.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

34 "Häftlinge" u. 8 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

30.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

29 "Häftlinge" u. 13 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 30.01.]] 1942 treffen mit einem Transport 62 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD für den Distrikt Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 62 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26018 - 26079
Am 30.01.]] 1942 treffen mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom 141 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 141 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26080 - 26220

31.01. 1942]] Bearbeiten

  • [[Krematorium

Der 2. Ofen des ersten Krema ist immer noch kaputt. Maximilian Grabner fordert Bischoff auf, den zweiten Ofen des Krematoriums reparieren zu lassen. Kurt Prüfer ist im KL anwesend.

Todesfälle 27 "Häftlinge" u. 10 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

*’’’Belegstärke-Meldung’’’
des Lagers beim Abendappell

11 449 "Häftlinge" (darunter 1305 russische Kriegsgefangene)

Am 31.01.]] 1942 treffen mit einem Transport aus Brünn 68 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 68 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26221 - 26288

01.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Belegstärke des Lagers beim Morgenappell

11 472 "Häftlinge" (darunter 1305 russische Kriegsgefangene)

Todesfälle 15 "Häftlinge" u. 6 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben.

Kommandantur Die Kommandantur des KL Auschwitz beschließt die Einführung einer gesonderten Numerierung für Erziehungshäftlinge. Infolgedessen werden im Falle der Erziehungshäftlinge die bisher ausgegebenen Nummern aus der allgemeinen Nummernserie zurückgenommen, und sie erhalten neue Nummern, beginnend mit EH 1. Diese Numerierung betrifft nicht nur die derzeit im Lager befindlichen Häftlinge, sondern sie bezieht sich auch auf die aus dem Lager entlassenen oder im Lager verstorbenen Häftlinge. Bei der Änderung werden 1137 Nummern ausgegeben.

Am 01.02.]] 1942 treffen mit einem Sammeltransport aus Oberschlesien 26 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 26 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26221 - 26288

02.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

35 "Häftlinge" u. 7 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 02.02.]] 1942 trifft mit einem Transport der am 23.12.1914 in Tichau geborene (polnische Priester) "Häftling" Golda Karl aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 18160 (Häftlingsnummer Sterbebuch 7628/1942). Golda wurde am 31.12.]] 1941 durch die Gestapo festgenommen. Er wurde am 14.05.]] 1942 in KL Auschwitz ermordet.

03.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 5/42

Todesfälle 35 "Häftlinge" u. 12 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

am 03.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 164 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Die ins Lager Übernommenen 164 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 18161 - 18175, 18301 - 18334, 18792 - 18807, 18888 - 18892, 19862 - 19894, 19897 - 19923, 20005 - 20009, 20048, 20061 - 20076, 20113 - 20131

04.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Fluchtversuch

nach seinem gescheiterten Fluchtversuch wird der am 28.03.1923 in Zawodzie geborene "Häftling" Kalicinski Tadeusz Häftlingsnummer 26074 festgenommen und in den Bunker von Block 11 eingeliefert. Er kommt am 27.02.]] 1942 im Bunker ums Leben. Kalicinski war am 30.01.]] 1942 mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom ins KL eingewiesen worden

Todesfälle 23 "Häftlinge" u. 5 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

05.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 3/42

Kommandantur Standortbefehl Nr. 6/42

Todesfälle 41 "Häftlinge" u. 8 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Entlassungen 29 Erziehungshäftlinge werden aus dem KL entlassen

Am 05.02.]] 1942 trifft mit einem Transport der am 23.08.1921 in Dwory geborene "Häftling" P?dziwiatr Jozef aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält er die Häftlingsnummer 20132 (Häftlingsnummer Sterbebuch 19091/1942). Er wurde am 10.08.]] 1942 in KL Auschwitz ermordet

06.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

39 "Häftlinge" u. 18 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

"Häftling" Kubiak Jan der am 04.03.1915 in Heinrichswalde geborene "Häftling" Kubiak Jan Häftlingsnummer 17806 (Häftlingesnummer Sterbebuch 829/1942) kommt am 06.02.]] 1942 im Bunker von Block 11 ums Leben. Kubiak war am 03.12.]] 1941 nach einem mißglückten Fluchtversuch in den Bunker von Block 11 eingeliefert worden.

Am 06.02.]] 1942 trifft mit einem Transport aus Troppau (Opawa) 1 "Häftling" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält der "Häftling" die Häftlingsnummer 20190

07.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

49 "Häftlinge" u. 14 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Nakielski Feliks der am 28.03.1915 in Wenzkau (Wieckowy) geborenen “Häftling“ Nakielski Feliks Häftlingsnummer 16004 (Häftlingsnummer Sterbebuch 988/1942) wird im KL Auschwitz ermordet. Nakielski war am 22.11.]] 1941 aus dem KL Auschwitz geflohen. Beim Versuch den Fluß Sola zu überqueren, wird er am 23.11.]] 1941 von dem SS-Schützen Johann Kamphuis, Kdtr.-Stab Abteilung II und dem SS-Oberschützen Fritz Rott, 1./SS-T-Stuba. festgenommen und ins KL zurückgebracht. Hier wird er nach Misshandlungen und einem Verhör durch die PL am 24.11.]] 1941 in den Bunker von Block 11 eingewiesen. Er wird am 02.12.]] 1941 in die Strafkompanie eingewiesen. Nakielski war am 24.05.]] 1941 mit einem Transport aus dem Gestapogefängnis Schloss Lublin ins KL Auschwitz deportiert worden. (zweiter Fluchtversuch)

08.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

41 "Häftlinge" u. 8 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

09.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

48 "Häftlinge" u. 25 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

10.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

34 "Häftlinge" u. 13 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Entlassungen 67 "Häftlinge" werden aus dem KL entlassen

Am 10.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 23 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 23 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20524 - 20528, 20530 - 20532, 20686, 20288, 20690 - 20692, 20694, 20695, 20710 - 20713, 20747 - 20750

11.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 7/42

Todesfälle 33 "Häftlinge" u. 14 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 11.02.]] 1942 treffen mit einem Transport aus Brünn 81 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 81 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 20943 - 20950, 20987 - 20992, 21008 - 21011, 21019 - 21050, 21055, 21117, 21119 - 21121, 21153, 21154, 21317, 21318, 21326 - 21328, 21330 - 21348

12.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

46 "Häftlinge" u. 15 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

am 12.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 61 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Die ins Lager Übernommenen 61 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 21349 - 21361, 21363, 21395 - 21403, 21475, 21476, 21537 - 21554, 21782, 21784 - 21799
Am 12.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 22 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 22 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21800 - 21818 u. 21916 - 21918

13.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

30 "Häftlinge" u. 11 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 13.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 64 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 64 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21919 - 21930, 22305 - 22328, 22359 - 22364, 22388 - 22393, 22419 - 22432, 22452, 22556

Am 13.02.]] 1942 treffen mit einem Sammeltransport aus Beuthen (Sammelstelle) 28 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 14 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25349 - 25362

14.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

36 "Häftlinge" u. 7 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

15.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

28 "Häftlinge" u. 9 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

am 15.02.]] 1942 trifft erstmals ein RSHA-Transport mit Juden aus Beuthen, die von der Stapoleitstelle verhaftet und zur Tötung mit Zyklon B im KL Auschwitz bestimmt worden sind im KL Auschwitz ein. Sie werden auf der Rampe am Anschlußgleis des Lagers ausgeladen. Das Gepäck müssen sie auf der Rampe zurücklassen. An der Bahnrampe wurden die Juden von einer Bereitschaft des Lagers von der Stapo übernommen und in zwei Abteilungen durch den Schutzhaftlagerführer nach dem Bunker, wie die Vernichtungsanlage bezeichnet wurde, gebracht. Die Juden mußten sich bei dem Bunker ausziehen, es wurde ihnen gesagt, daß sie zur Entlausung in die auch so bezeichneten Räume gehen müßten. Alle Räume, es handelte es sich um fünf, wurden gleichzeitig gefüllt, die gasdicht gemachten Türen zugeschraubt und der Inhalt der Gasbüchsen durch besondere Luken in die Räume geschüttet

16.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

39 "Häftlinge" u. 1 russischer Kriegsgefangener kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

17.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

52 "Häftlinge" u. 40 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Tod des "Häftlings" Ryszard Bebel der am 08.03.1912 in Brzeziny Duze geborenen "Häftlings" Bebel Ryszard Häftlingsnummer 23062 (Häftlingsnummer Sterbebuch 1307/1942) kommt im Bunker von Block 11 ums Leben. Bebel war nach seinem Fluchtversuch am 07.01.]] 1942, am 08.01.]] 1942 in den Bunker eingeliefert worden. Bebel war am 20.11.]] 1941 mit einem Transport ins KL eingewiesen worden.

Tod des Häftlings Linowski Henryk der am 07.10.1920 in Bialystok geborenen Häftlings Linowski Henryk Häftlingsnummer 20384 (Sterbebuch Häftlingsnummer 1324/1942) kommt im Block 11 ums Leben. Linowski war am 30.11.]] 1941 nach einem am 29.11.]] 1941 versuchten Fluchtversuch festgenommen worden und in den Bunker von Block 11 eingeliefert worden.

Am 17.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 2 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22669 u. 22670

18.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

48 "Häftlinge" u. 53 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Entlassungen 35 "Erziehungshäftlinge" werden aus dem KL entlassen

Mit diesem Transport werden 4 "Häftlinge" vom KL Auschwitz zum KL Lublin-Majdanek überstellt

19.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

40 "Häftlinge" u. 65 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 19.02.]] 1942 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Häftling" die Häftlingsnummer 22671

20.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

36 "Häftlinge" u. 36 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 20.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 21 "Häftlinge" aus dem Gestapogefängnis Tarnow im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD für den Distrikt Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 21 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22681 - 22684, 22688 - 22701, 22713 - 22715
Am 20.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 171 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Radom. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 171 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 22716 - 22737, 22739, 23097 - 23108, 23119 - 23125, 23214 - 23233, 23353 - 23396, 23591 - 23597, 23624 - 23634, 23640 - 23686

21.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

37 "Häftlinge" u. 1 russischer Kriegsgefangener kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 21.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 24 "Häftlinge" aus dem Gestapogefängnis Tarnow im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD für den Distrikt Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23687 - 23708, 23727, 23728
Am 21.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 113 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Radom. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 113 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 23845 - 23847, 23868 - 23929, 23931 - 23941, 24233 - 24237, 24240, 24242, 24243, 24368, 24369, 24471, 24472, 24495, 24596 - 24605, 24648 - 24652, 24749 - 24756

22.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

36 "Häftlinge" u. 5 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

23.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

36 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 23.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 24 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 24757 - 24780

24.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

42 "Häftlinge" u. 1 russischer Kriegsgefangener kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

am 24.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 381 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Die ins Lager Übernommenen 67 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 24784 - 24787, 24790 - 24795, 24798 - 24801, 24867 - 24870, 24997 - 25010, 25012 - 25017, 25021 - 25026, 25086 - 25092, 25150 - 25163, 25165
Am 24.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 27 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 27 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25166 u. 25185 - 25210

25.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

37 "Häftlinge" u. 3 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 25.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 26 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 26 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25211 - 25220 u. 25243 - 25258

26.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 4/42

Todesfälle 34 "Häftlinge" u. 2 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Entlassungen 13 "Häftlinge", u. 13 "Erziehungshäftlinge", werden aus dem KL entlassen

Am 26.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 47 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 47 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25259 - 25271, 25332 - 25334, 25339 - 25344, 25348 u. 25363 - 25386
Am 26.02.]] 1942 treffen mit einem Transport 28 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 28 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25500 - 25520, 25546 – 25550, 25686 u. 25690

27.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Deutsche Reichsbahn

Die Direktion der Deutschen Reichsbahn in Oppeln wendet sich an das Reichsverkehrsministerium mit der Bitte, die Kostenrechnung für die Beförderung von Häftlingen des KL Auschwitz und der sie beaufsichtigenden SS-Männer zur Bahnrampe des IG-Farbenwerkes nach Dwory zu bestätigen.

Zemtralbauleitung Der Leiter der Amtsgruppe C (Bauwesen) des WVHA SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Hans Kaminler besucht die Bauleitung, um die Arbeit von Bischoff zu überprüfen. Er ist mit allem einverstanden, ausser mit einem eigenen Krematorium für das zukünftige KGL Birkenau. Kammler schlägt stattdessen vor, es sei rationeller, das zweite Krematorium nach Birkenau zu verlegen.

Entlassungen 1 Erziehungshäftling (Häftlingsnummer 810) wird aus dem KL entlassen

Todesfälle 43 "Häftlinge" u. 1 russischer Kriegsgefangener kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Tod des "Häftlings" Kalicinski Tadeusz der am 28.03.1923 in Zawodzie geborene "Häftling" Kalicinski Tadeusz Häftlingsnummer 26074 kommt im Bunker ums Leben. Er war am 04.02.]] 1942 nach seinem gescheiterten Fluchtversuch in den Bunker von Block 11 eingeliefert worden. Kalicinski war am 30.01.]] 1942 mit einem Transport aus dem Gefängnis Radom ins KL eingewiesen worden

Am 27.02.]] 1942 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Der ins Lager Übernommene "Häftling" erhält bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 25904

28.02. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

49 "Häftlinge" u. 35 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

01.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Am 01. März 1942 betrug die Lagerstärke von Auschwitz beim Morgenappell

11132 Häftlinge, und zwar mehrheitlich Polen (darunter 945 russische Kriegsgefangene)

Verlegung Am 1. März wurden 945 sowjetische Kriegsgefangene und einige polnische Häftlinge in den sogenannten Abschnitt BIb des Lagers in Birkenau verlegt. Aus der Sicht der SS-Führung war der Lagerkomplex Auschwitz nun für die Aufnahme der angekündigten Häftlingsmassen, sprich: der Juden, bereit. Die beiden Lager Auschwitz und Birkenau bilden administrativ eine Einheit, so wird auch das Stärkebuch für die beiden Lager gemeinsam geführt. Das Totenbuch der russischen Kriegsgefangenen wird nicht mehr weitergeführt.

==== [[ 02.03.]] 1942]] ====

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 8/42

Todesfälle 29 "Häftlinge" u. 35 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Entlassungen 23 "Erziehungshäftlinge" werden aus dem KL entlassen

Am 02.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 24 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 24 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25905 - 25914 u. 25939 - 25952

03.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

51 "Häftlinge" u. 39 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 03.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 19 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 19 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 25985 - 25994 u. 26004 - 26012

Am 03.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 6 "Häftlinge" aus Posen im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 6 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 21115 u. 26013 - 26017

04.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Rundschreiben

Kommandantur Standortbefehl Nr. 9/42

Todesfälle 59 "Häftlinge" u. 36 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Entlassungen 51 "Häftlinge" werden aus dem KL entlassen

Am 04.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 2 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26384 u. 26385

05.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Firma Topf u. Söhne

Die Lagerleitung des KL Auschwitz teilt Kurt Prüfer von der Firma Topf mit, dass das vereinfachte 3. Krematorium für Birkenau von der Bauleitung gestrichen wird. Er muss diesen Entscheid akzeptieren. Prüfer verlangt aber die Planungskosten in Höhe von 1769,36 RM, die ihm auch bezahlt werden.

Todesfälle 60 "Häftlinge" u. 48 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL ums Leben

Am 05.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 27 "Häftlinge" aus dem Gestapogefängnis Tarnow im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 27 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26386 - 26412
Am 05.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 2 "Häftlinge" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die 2 Übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26413 u. 26414

06.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

65 "Häftlinge" u. 48 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 06.03.]] 1942 treffen mit einem Transport aus Brünn 73 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 73 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26415 - 26487

07.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

60 "Häftlinge" u. 40 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

am 07.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 69 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Die ins Lager Übernommenen 69 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 26560 - 26628

08.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

41 "Häftlinge" u. 36 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

09.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

44 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 09.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 28 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 28 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26629 - 26656

10.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

47 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Entlassungen 24 Erziehungshäftlinge werden aus dem KL entlassen

Am 10.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 29 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 29 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26657 - 26685

11.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 10/42

IG-Farben Vertreter der IG-Farbenkonzern besichtigen das Lager in Birkenau

Todesfälle 50 "Häftlinge" u. 2 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

12.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 5/42

Abteilung Landwirtschaft Auf Befehl des Reichsführers SS übernimmt SS-Obersturmbannführer Dr. Joachim Caesar die Leitung der Abteilung Landwirtschaft des KL Auschwitz; ihm werden große Vollmachten erteilt. Die Kompetenzen des Lagerkommandanten in Bezug auf die Abteilung Landwirtschaft werden durch das WVHA nicht festgelegt

Todesfälle 71 "Häftlinge" u. 4 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 12.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 4 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 4 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 26702 - 26705

13.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

48 "Häftlinge" u. 8 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

am 13.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 62 "Häftlinge" aus dem Pawiak Gefängnis in Warschau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Die ins Lager Übernommenen 62 "Häftlinge" erhalten die Häftlingsnummern 26706 - 26767

14.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

32 "Häftlinge" u. 36 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Vernichtung, Massenmorde durch die Aktion ReinhardtBearbeiten

Vernichtungslager „Aktion Reinhardt“ Lagerkommandant Beginn Ende
Vernichtungslager Sobibor
Richard Thomalla März 1942 April 1942
Franz Stangl Mai 1942 September 1942
Franz Reichleitner September 1942 Oktober 1943

15.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandanturbefehl Nr. 5/42

Ab 15.03.]] 1942 ist bei dem SS-T-Sturmbann KL Au. ein Fourier einzusetzen, der sämtliche Unterkunftsgeräte, Wäsche und Verbrauchsmittel für den SS-T-Sturmbann zu verwalten hat. Der Wäscheumtausch, die Anforderung von Reinigungsmaterial, Geräten sowie Schreibmaterialien sind nur noch durch den Fourier des SS-T-Sturmbannes bei der Unterkunftsverwaltung der Kdtr. vorzunehmen. Handwerker sind ebenfalls nur noch durch diese Stelle zu beantragen.

Todesfälle 131 "Häftlinge" werden bis zum Mittagsappell in Birkenau von betrunkenen SS-Männern ermordet. Nach dem Mittagsappell werden weitere 147 "Häftlinge" und 103 russische Kriegsgefangene zu Tode gequält. In den Krankenblöcken 20, 21 und 28 Auschwitz I sterben 28 "Häftlinge". Insgesamt kommen 306 Häftlinge ums Leben

17.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

22 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz I ums Leben

Todesfälle 89 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Entlassungen 23 Erziehungshäftlinge werden aus dem KL entlassen

18.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

117 "Häftlinge" u. 7 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

19.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

48 "Häftlinge" u. 3 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Entlassungen 64 "Häftlinge" u. 1 Erziehungshäftling werden aus dem KL entlassen.

Am 19. März 1942 wurden 120 (144) Frauen ins KL Auschwitz-Birkenau eingewiesen – Polinnen. Sie lächelten die Häftlinge an, die das Lager in Kolonnen betraten. Nach der Untersuchung, und möglicherweise durch eine besondere Foltermethode (was niemand bestätigen konnte), wurden am Abend des selben Tages einige in Stücke abgeschlachtete Körper auf Wagen ins Krematorium gefahren, mit abgetrennten Köpfen, Armen, Beinen, Brüsten, verstümmelte Leichen. Adam Cyra präzisiert, dass es 144 Polinnen aus dem Gefängnis in Mys?owice (einem Städtchen 9 km östlich von Katowice) waren.

20.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

51 "Häftlinge" u. 4 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

21.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

116 "Häftlinge" u. 6 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

am 21.03.]] 1942 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" aus Wien im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält der Übernommene "Häftling" die Häftlingsnummer 27049

22.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

Betrunkene SS-Männer misshandeln die Häftlinge in Auschwitz-Birkenau so, daß bis zum Mittagsappell 106 Häftlinge sterben, und daß zwischen dem Mittagsappell und dem Morgenappell des nächsten Tages weitere 97 Häftlinge infolge Erschöpfung ums Leben kommen. Insgesamt verlieren an diesem Tag 219 Häftlinge und fünf russische Kriegsgefangene im Stammlager und in Birkenau ihr Leben

23.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Standortbefehl Nr. 11/42

Todesfälle 103 Häftlinge u. 24 russische Kriegsgefangene verlieren infolge des Massakers, das SS-Männer am Vortag im Stammlager und in Birkenau angerichtet haben, ihr Leben

Am 23.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 52 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 52 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27050 - 27101
Am 23.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 18 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Stapoleitstelle Kattowitz. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 18 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27102 - 27119

24.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

34 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 24.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 50 jüdische "Häftlinge" aus dem Ghetto in Krakau im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 50 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27120 - 27169

25.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Kommandantur|Kommandanturbefehl Nr. 6/42

Kommandantur Standortbefehl Nr. 12/42

Todesfälle 46 "Häftlinge" u. 7 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 25.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 48 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 48 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27170 - 27217

26.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt Amtsgruppe D

Runderlass „Durch die Meldung eines Lagerkommandanten wurde bekannt, dass von 51 für die Sonderbehandlung 14 f 13 ausgemusterten Häftlingen 42 dieser Häftlinge nach einiger Zeit ‚wieder arbeitsfähig‘ wurden und somit der Sonderbehandlung nicht zugeführt werden brauchten. Hieraus ist ersichtlich, dass bei der Auswahl dieser Häftlinge nicht nach den gegebenen Bestimmungen verfahren wird. Es dürfen der Untersuchungskommission nur solche Häftlinge zugeführt werden, die den gegebenen Bestimmungen entsprechen und vor allen Dingen nicht mehr arbeitsfähig sind. Um die den Konzentrationslagern gestellten Arbeitsaufgaben durchführen zu können, muss jede Häftlingsarbeitskraft dem Lager erhalten werden. Die Lagerkommandanten der Konzentrationslager werden gebeten, hierauf ihr besonderes Augenmerk zu richten. Der Chef des Zentralamtes – gez. Liebehenschel – SS-Obersturmbannführer“

Todesfälle 113 "Häftlinge" u. 7 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Entlassungen 12 "Erziehungshäftlinge" werden aus dem KL entlassen

Am 26.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 60 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 60 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27224 - 27283
Am 26.03.]] 1942 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" aus Oppeln im KL Auschwitz ein. Der ins Lager Übernommene "Häftling" erhält bei der Übernahme ins Lager die Häftlingsnummer 27284
Am 26.03.]] 1942 treffen mit einem Transport (Abfahrt 25.03.]] 1942 um 20:00 Uhr Bahnhof Poprad) 999 weibliche "Häftlinge" aus Poprad im KL Auschwitz ein. Es ist der erste registrierte Transport, der durch das Referat IV B 4 des Reichssicherheitshauptamtes in das Lager eingewiesen wird. Leiter des Amtes IV B 4, zuständig für Judenangelegenheiten, ist SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann. Die Jüdinnen erhalten die Uniformen, die den ermordeten russischen Kriegsgefangenen gehört haben.

Am Bahnhof Poprad erinnert seit 2002 eine Gedenktafel an den Zug vom 25. März 1942, der 999 Mädchen und junge Frauen als ersten Transport der zuvor beschlossenen „Endlösung“ zur Ermordung führte.

27.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

39 "Häftlinge" u. 6 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 27.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 55 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 55 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27305 - 27359

28.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Flucht

der am 25.11.1900 in Nowa Wie? geborenen Häftling Doszek Franciszek (Doschek Franz) Häftlingsnummer 18271 flieht aus dem KL. Am 10.09.]] 1942 wird er ergriffen und in den Bunker von Block 11 gesperrt. Er wird am 17.12.]] 1942 aus dem Bunker ins Lager entlassen und erschossen. (Sterbebuch Eintrag 45631/1942 †17.12.]] 1942). Doschek war am 22.07.]] 1941 mit einem Transport ins KL eingewiesen worden.

Todesfälle 63 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 28.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 55 "Häftlinge" aus dem Gestapogefängnis Tarnow im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 55 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27361 - 27415
Am 28.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 61 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Radom. Nach der Übernahme ins Lager erhalten 61 Übernommene "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27416 - 27476
Am 28.03.]] 1942 treffen mit einem Transport aus Brünn 798 Jüdinnen im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch das RSHA aus der Slowakei. Nach der Übernahme ins KL erhalten die 798 übernommenen "Häftlinge" die Häftlingsnummern 1999 - 2796

29.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

SS-Männer ermorden 151 Häftlinge. Allein in Birkenau 133 Häftlinge u. 26 russische Kriegsgefangene. Unter den Ermordeten sind 121 Polen, 13 Tschechen, 11 Juden und sechs Deutsche

30.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

59 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Todesfälle 12 "Häftlinge" kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz I ums Leben

Am 30.03.]] 1942 treffen mit einem Transport 56 "Häftlinge" im KL Auschwitz ein. Die Einweisung erfolgte durch die Sipo u. dem SD aus Krakau. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 56 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27477 - 27532
am 30.03.]] 1942 erreicht der Transport Nu 1 mit 1112 "Häftlinge" (bei der Abfahrt am 27.03.]] 1942 befanden sich 1118 "Häftlinge" in dem Transport) aus dem Polizeihaftlager Compiegne das Konzentrationslager Auschwitz. Es ist der erste Massentransport von Juden aus Frankreich. Sie stammen aus verschiedenen europäischen Ländern und sind in Paris am 14. Mai, 20. August und 12. Dezember 1941 verhaftet worden. Die einen sind im Lager Drancy und die anderen in Compiegne gefangengehalten worden. Während der Fahrt, die einige Tage dauert, erhalten sie nichts zu trinken. Einige Häftlinge sterben. Nach der Übernahme ins Lager erhalten die Übernommenen 1112 "Häftlinge" die Häftlingsnummern 27533 - 28644. 22 Personen aus diesem Transport haben den Krieg überlebt.

31.03. 1942]] Bearbeiten

  • [[Todesfälle

63 "Häftlinge" u. 34 russische Kriegsgefangene kommen infolge von Hunger, schwerer Arbeit, Krankheiten und Mißhandlungen im KL Auschwitz-Birkenau ums Leben

Am 31.03.]] 1942 trifft mit einem Transport 1 "Häftling" aus Kattowitz im KL Auschwitz ein. Nach der Übernahme ins Lager erhält 1 Übernommener "Häftling" die Häftlingsnummer 28645

01.04. 1942]] Bearbeiten

  • [[Belegstärke beim Morgenappell (KL Auschwitz-Birkenau Männerlager)

10 629 Häftlinge (darunter 365 russische Kriegsgefangene)

Todesfälle 72 "Häftlinge" u. 19 russische Kriegsgefangene kommen infolg