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Die Quellen-Edition VEeuJ33-45 ist eine Buchreihe mit Quellen zur Shoah.



Die Buch-Reihe wird im Auftrag des deutschen Bundesarchivs, des Instituts für Zeitgeschichte, des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und des Lehrstuhls für Geschichte Ostmitteleuropas an der Freien Universität Berlin herausgegeben und erscheint beim R. Oldenbourg Verlag in München bzw. ab 2015 im Verlag De Gruyter - Oldenbourg (Berlin/München/Boston).


Parallel zu der Veröffentlichung der Edition in deutscher Sprache werden alle 16 Bände nun fortlaufend auf Englisch erscheinen, um die größtmögliche Verbreitung dieser Dokumente zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurde im Juli 2014 eine Arbeitsgruppe in Berlin eingerichtet. Die englische Edition wird in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem, erstellt.[1] Erster Projektkoordinator der in Vorbereitung befindlichen englischsprachigen Edition der VEJ war der britische Historiker Alex Kay.[2] Seit April 2017 ist die britische Historikerin Caroline Pearce seine Nachfolgerin.

engl. Titel: document collection “The Persecution and Murder of the European Jews by Nazi Germany, 1933–1945”

Inhalte der BändeBearbeiten

Band 1: Deutsches Reich 1933 - 1937Bearbeiten

  • Wolf Gruner (Bearbeiter)

Band 1: Deutsches Reich 1933 - 1937

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band: 1 München 2008

ak.

Das Dokumentenverzeichnis für den Zeitraum 1933–1937

  • Nr. 1 • 31. Januar 1933: Jüdische Rundschau: Leitartikel zu Hitlers Ernennung zum Reichskanzler
  • Nr. 2 Nationalsozialistische Monatshefte: Leitartikel vom Januar 1933 zum Kampf gegen das internatio- nale Judentum
  • Nr. 3 C.V.-Zeitung: Bericht vom 9. Februar 1933 über antijüdische Ausschreitungen in Gersfeld/Hessen
  • Nr. 4 C.V.-Zeitung: Artikel vom 23. Februar 1933 gegen antijüdische Propaganda auf den Straßen Berlins und in der NS-Presse
  • Nr. 5 • 5./6. März 1933: Völkischer Beobachter: Aufruf der NSDAP vom an die „deutschen Künstler“ zur Reichstagswahl
  • Nr. 6 Walter Gyssling beschreibt Ausschreitungen und Misshandlungen in München am 9./10. März 1933
  • Nr. 7 Hermann Badt bietet dem stellvertretenden Ministerpräsidenten am 14. März 1933 seinen Rücktritt als Vertreter Preußens vor dem Staatsgerichtshof an
  • Nr. 8 Der Reichsinnenminister empfiehlt am 15. März 1933, die Zuwanderung und Einbürgerung von „Ostjuden“ zu verhindern
  • Nr. 9 Max Moses Polke berichtet über dieVerfolgung jüdischer Richter und Anwälte in Breslau zwischen dem 11. und 17. März 1933
  • Nr. 10 Der Kampfbund für deutsche Kultur fordert vom preußischen Kultusminister am 18. März 1933 den Ausschluss von Juden aus dem Kulturbetrieb des Ruhrgebiets
  • Nr. 11 Der deutsche Botschafter in den USA telegraphiert am 20. März 1933 an das Auswärtige Amt wegen Presseberichten über die Judenverfolgung in Deutschland
  • Nr. 12 Der Bürgermeister von München verfügt am 24. März 1933, städtische Aufträge nicht mehr an Juden und Ausländer zu vergeben
  • Nr. 13 Der Metallhändler Schünemann regt beim Münchener Bürgermeister am 25. März 1933 an, Altmetalle nicht an jüdische Firmen zu verkaufen
  • Nr. 14 The New York Times: Artikel vom 27. März 1933 über die Vorbereitungen zu großen Protestveranstaltungen in den USA gegen Hitlers Judenpolitik
  • Nr. 15 Die Stadtverwaltung Frankfurt a.M. verfügt am 28. März 1933 die Entlassung ihrer jüdischen Bediensteten
  • Nr. 16 Der Staatskommissar für Berlin verbietet der Stadtverwaltung am 30. März 1933, in der „jüdischen Presse“ zu inserieren
  • Nr. 17 Völkischer Beobachter: Die NSDAP ruft am 30. März 1933 zu einem reichsweiten antijüdischen Boykott auf
  • Nr. 18 Privatlehrer Ackermann regt am 30. März 1933 den Boykott jüdischer Privatlehrer in München an
  • Nr. 19 Der Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten ruft am 30. März 1933 seine Mitgliedsfirmen auf, gegen die „internationale Greuel- und Boykotthetze“ vorzugehen
  • Nr. 20 Besprechung von Vertretern jüdischer Organisationen am 31. März 1933 in Paris über die Verfolgung der jüdischen Deutschen
  • Nr. 21 Henriette Necheles-Magnus beschreibt Solidaritätsbekundungen während des antijüdischen Boykotts am 1. April 1933 in Wandsbek
  • Nr. 22 The Times: Artikel vom 3. April 1933 über den Mord an dem jüdischen Rechtsanwalt Schumm und weitere Gewalttaten am Tag des Boykotts (Norman Ebbutt)
  • Nr. 23 Direktor Eugen Feuchtmann berichtet dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Johannes Jeserich AG am 3. April 1933 über den erzwungenen Rücktritt zweier jüdischer Direktoren
  • Nr. 24 Patentanwalt Richard Wirth erklärt sich am 3. April 1933 mit seinen jüdischen Kollegen solidarisch
  • Nr. 25 Die Jüdische Rundschau vom 4. April 1933 fordert, als Antwort auf den Boykott ein neues jüdisches Selbstbewusstsein zu entwickeln
  • Nr. 26 Der Student Heinrich Marx erörtert am 5. April 1933 nach dem Boykott in Berlin die Frage „Bleiben oder gehen?“
  • Nr. 27 Der nicht realisierte Entwurf eines Gesetzes „zur Regelung der Stellung der Juden“ vom 6. April 1933
  • Nr. 28 Das Auswärtige Amt spricht sich am 7. April 1933 dagegen aus, den Juden in Oberschlesien Minderheitenrechte zuzugestehen
  • Nr. 29 Das Gesetz vom 7. April 1933 zur Entlassung von jüdischen und politisch unliebsamen Beamten
  • Nr. 30 Kardinal Faulhaber schreibt am 8. April 1933 an Alois Wurm über dessen Protest gegen die Juden- verfolgung
  • Nr. 31 Die Sächsische Landes-Auftrags-Stelle schlägt am 10. April 1933 vor, dass jüdische Firmen Heer, Marine und Polizei nicht mehr beliefern dürfen
  • Nr. 32 Die erste gesetzliche Definition des Begriffs Nichtarier vom 11. April 1933
  • Nr. 33 Der Unternehmensvertreter Walter Hoffmann interveniert bei Göring am 12. April 1933 wegen Presseberichten in den USA über Ausschreitungen am Tag des Boykotts
  • Nr. 34 Karl Jarres schreibt an Theodor Lewald am 15. April 1933 nach dessen Rücktritt vom Vorsitz des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen
  • Nr. 35 Hertha Nathorff notiert am 16. April 1933 ihre Eindrücke über eine Versammlung des Bundes deutscher Ärztinnen in Berlin
  • Nr. 36 Jüdische Rundschau: Artikel vom 25. April 1933 über den Suizid eines deutsch-national denkenden Juden
  • Nr. 37 Charlotte Gumpert informiert Minni Steinhardt in Palästina am 26. April 1933 über die politische Lage in Deutschland und die Situation der Emigranten
  • Nr. 38 Otto Marx berichtet über seine Festnahme in Weiden und seine Haft im Konzentrationslager Dachau im März/April 1933
  • Nr. 39 Ein Bonner Bürger protestiert bei Ministerpräsident Göring am 3. Mai 1933 gegen die Verfolgung der deutschen Juden
  • Nr. 40 Der Nationalsozialistische Deutsche Reichs-Makler-Bund kritisiert das Vorgehen des Reichsver- bands Deutscher Makler bei der Gleichschaltung am 6. Mai 1933
  • Nr. 41 Heinrich Marx reflektiert am 9. Mai 1933 seine persönliche Lage in Berlin und die Situation an den Hochschulen
  • Nr. 42 Die Israelitische Kultusgemeinde München beschwert sich beim Auswärtigen Amt am 13. Mai 1933 über Aktionen gegen jüdische Vereine in München
  • Nr. 43 Der Firmenvertreter Oskar Vangerow berichtet am 16. Mai 1933 über die Juden und die Stimmung in Polen
  • Nr. 44 Karl Landau erkundigt sich beim Wiener Obermagistratsrat a. D., Engelbert Siegl, am 18. Mai 1933 über die Möglichkeit einer Anstellung
  • Nr. 45 Die Polnische Gesandtschaft protestiert am 22. Mai 1933 gegen Angriffe auf polnische Staatsan- gehörige in Deutschland
  • Nr. 46 Anweisung an die Deutsche Delegation in Genf vom 24. Mai 1933, eine Diskussion im Rat des Völkerbunds zur Judenverfolgung in Deutsch-Oberschlesien zu verhindern
  • Nr. 47 Die Jüdische Gemeinde Berlin beschwert sich beim Staatskommissar für Berlin am 29. Mai 1933 über antijüdische Maßnahmen der Stadtverwaltung
  • Nr. 48 Nationalsozialistische Monatshefte: Artikel vom Mai 1933 über die „Lösung der Judenfrage“
  • Nr. 49 Ein Vertreter des American Joint Distribution Committee berichtet am 11. Juni 1933 über ein Gespräch mit Leo Baeck in Berlin zur Organisation der Auswanderung deutscher Juden
  • Nr. 50 The New York Times: Meldung vom 12. Juni 1933 über eine Kampagne zur Unterstützung der deutschen Juden
  • Nr. 51 Das Jugendschöffengericht Frankfurt a.M. verurteilt am 12. Juni 1933 jüdische Jugendliche wegen des Verteilens politischer Flugblätter
  • Nr. 52 Das Statistische Reichsamt berichtet über die regionale Verteilung der Glaubensjuden nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 16. Juni 1933
  • Nr. 53 Das Statistische Reichsamt berichtet über die berufliche Verteilung der Glaubensjuden nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 16. Juni 1933
  • Nr. 54 Die Straßenhändlerin Luise Rupprecht bittet den Breslauer Polizeipräsidenten am 17. Juni 1933, einen konkurrierenden jüdischen Straßenhändler des Platzes zu verweisen
  • Nr. 55 Deutsche Allgemeine Zeitung: Bericht vom 19. Juni 1933 über eine Ansprache des Berliner Oberbürgermeisters vor amerikanischen Kommunalpolitikern
  • Nr. 56 Max Osborn erläutert Minni Steinhardt am 19. Juni 1933 seine Pläne für eine Emigration nach Palästina
  • Nr. 57 Der Direktor des Physikalischen Instituts interveniert bei der Breslauer Universitätsleitung am 22. Juni 1933 zugunsten der Dozentin Hedwig Kohn
  • Nr. 58 Professor James Goldschmidt protestiert am 22. Juni 1933 beim Preußischen Ministerium für Wis- senschaft, Kunst und Erziehung gegen den Entzug seiner Lehrbefugnis
  • Nr. 59 Der Vorstand der Talmud Tora Schule in Hamburg erörtert am 28. Juni 1933 die Lage der jüdischen Schulen
  • Nr. 60 EinLandesverbanddesCentralvereinsdeutscherStaatsbürgerjüdischenGlaubensberichtetüber die Situation der Juden in Sachsen und Sachsen-Anhalt im Juni 1933
  • Nr. 61 Hans Kantorowitz weigert sich am 1. Juli 1933, aus der Berliner Turnerschaft auszutreten
  • Nr. 62 Isaac Meyer begründet gegenüber der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in
  • Nr. Frankfurt a. M. am 13. Juli 1933 seinen Austritt
  • Nr. 63 Kollegen des Observatoriums Potsdam denunzieren am 18.Juli 1933 Professor Erwin Finlay
  • Nr. Freundlich als „antinational denkenden Juden-Abkömmling“
  • Nr. 64 Der Deutsche Gemeindetag ermöglicht der Stadt Preußisch Friedland am 26. Juli 1933 den teilwei- sen Ausschluss von Juden aus öffentlichen Badeanstalten
  • Nr. 65 Der Vorstand des Ärztlichen Vereins Hamburg tritt im Juli 1933 wegen einer antijüdischen Sat- zungsänderung zurück
  • Nr. 66 Das Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Franz Urbig, berichtet Ende Juli 1933 über die Entlas- sung der Vorstandsmitglieder Theodor Frank und Oscar Wassermann
  • Nr. 67 Der Synagogengemeindeverband der Provinz Oberschlesien beklagt sich im Auswärtigen Amt am 4. August 1933 über die Benachteiligungen von Juden
  • Nr. 68 Die Reichsvertretung der jüdischen Landesverbände Deutschlands beschwert sich beim Reichsar- beitsminister am 11. August 1933 über Berufsbeschränkungen für Ärzte
  • Nr. 69 Das preußische Justizministerium schlägt am 11. August 1933 die Strafverfolgung des Mordes an ei- nem jüdischen Zahnarzt nieder
  • Nr. 70 Das Reichsinnenministerium sendet dem Auswärtigen Amt und dem Preußischen Minister des Innern am 14. August 1933 eine erste Liste auszubürgernder Personen
  • Nr. 71 Werbeanzeige von Mitte August 1933 für das Programm des neu gegründeten Kulturbunds Deut- scher Juden
  • Nr. 72 Johannes Schräpel informiert den Reichsinnenminister am 23. August 1933 über die Gleichschal- tung des Verbands der Sittichliebhaber
  • Nr. 73 Sondersitzung des Vorstandsdirektoriums der Jüdischen Gemeinde Berlin am 24. August 1933 zur Sicherung der rituellen Verpflegung trotz des Schächtverbots
  • Nr. 74 Der Hamburger Bürgermeister Krogmann notiert am 25. August 1933 eine Bitte jüdischer Organisationen um Verhandlungen mit der NSDAP
  • Nr. 75 Die Evangelische Kirche der altpreußischen Union führt am 6. September 1933 den Arierparagraphen ein
  • Nr. 76 Martin Bormann fordert von den Gauleitern am 12. September 1933 einen Stopp lokaler antijüdischer Maßnahmen
  • Nr. 77 Juristische Wochenschrift: Artikel vom 16. September 1933 über rechtliche Möglichkeiten zur Annullierung von „Mischehen“
  • Nr. 78 Aus der Debatte des Europäischen Nationalitätenkongresses am 18. September 1933 über die Judenverfolgung in Deutschland
  • Nr. 79 Junge Kirche: Gutachten der Theologischen Fakultät der Universität Marburg vom 20. September 1933 gegen eine Beschränkung der Rechte nichtarischer Christen
  • Nr. 80 Der Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft antwortet Rupert Naumann am 23. September 1933 auf dessen Bedenken, alle Juden aus der Berliner Turnerschaft auszuschließen
  • Nr. 81 Das Reichswirtschaftsministerium kritisiert am 25.September 1933 den Ausschluss jüdischer Händler von Messen und Märkten
  • Nr. 82 Die Städte-Reklame GmbH ersucht den Treuhänder der Arbeit in Hessen am 5. Oktober 1933 um eine Stellungnahme zur Werbung für jüdische Firmen
  • Nr. 83 Die entlassene Beamtin Johanna Rosenthal bittet die Oberpostdirektion Berlin am 9. Oktober 1933 um ein Gnadenruhegehalt
  • Nr. 84 Kapellmeister Erich Erck beantragt beim Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus am 10. Oktober 1933 die Genehmigung eines Jüdischen Kulturbundes
  • Nr. 85 Der Reichsverband christlich-deutscher Staatsbürger nichtarischer oder nicht rein arischer Ab- stammung bietet der Regierung am 19. Oktober 1933 seine Unterstützung an
  • Nr. 86 Der Reichsführer der Deutschen Ärzteschaft ermahnt die Kassenärztliche Vereinigung am 24. Ok- tober 1933, Listen von nichtarischen Ärzten diskret zu verwenden
  • Nr. 87 Deutsches Philologen-Blatt: Artikel vom 1. November 1933 über die Einführung von Rassenkunde im Schulunterricht
  • Nr. 88 Völkischer Beobachter: Artikel vom 15. November 1933 über die Forderung der Deutschen Christen, „Judenchristen“ aus der evangelischen Kirche auszuschließen
  • Nr. 89 Der Händler Louis Skalawski beklagt sich beim Reichswirtschaftsminister am 15. November 1933 über seinen Ausschluss vom Berliner Wochenmarkt
  • Nr. 90 Der Stadtschulrat von Berlin verbietet am 4. Dezember1933 Lehrern die Heirat jüdischer Partner
  • Nr. 91 The New York Times: Artikel vom 24. Dezember 1933 über die Arbeit des Hochkommissars des
  • Nr. Völkerbundes und die Hilfe für jüdische Flüchtlinge
  • Nr. 92 Fritz Wolfes bittet den Oberbürgermeister von Hannover am 29. Dezember 1933 um die Vermietung einer Sporthalle an den jüdischen Turnverein
  • Nr. 93 Ernst Hofmann berichtet über Misshandlungen durch SS- und SA-Leute (1933)
  • Nr. 94 Pariser Tageblatt: Kommentar vom 4. Januar 1934 zur Absage des Boxkampfs Schmeling gegen Levinsky
  • Nr. 95 Der Unternehmer Julius Fromm protestiert am 4. Januar 1934 gegen die geplante Aberkennung seiner deutschen Staatsangehörigkeit
  • Nr. 96 Der National-Sozialistische Erzieher: Artikel vom 13. Januar 1934 über die „Rassentrennung“
  • Nr. 97 Juristische Wochenschrift: Artikel vom 13. Januar 1934 über zwei Urteile des Reichsarbeitsgerichts
  • Nr. zur Kündigung jüdischer Angestellter
  • Nr. 98 Brief einer Deutschen an das Außenpolitische Amt der NSDAP vom 26. Januar 1934 über ihre Reise- eindrücke in Polen
  • Nr. 99 Memorandum der Reichsvertretung der deutschen Juden vom Januar 1934 an die Reichsregierung über die Situation der jüdischen Bevölkerung
  • Nr. 100 Das Geheime Staatspolizeiamt informiert das preuß. Innenministerium über eine Versammlung des
  • Nr. Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (kurz Centralverein) am 4. Februar 1934 in Deutsch-Krone
  • Nr. 101 Rabbiner Wahrmann berichtet am 5. Februar 1934 über die wachsenden sozialen und seelsorgerischen Probleme in seinem schlesischen Gemeindebezirk
  • Nr. 102 Die Industrie- und Handelskammer Dresden fordert vom sächsischen Wirtschaftsministerium am 7. Februar 1934 den Ausschluss jüdischer vereidigter Sachverständiger
  • Nr. 103 Der Landesverband Mitteldeutschland des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens berichtet am 9. Februar 1934 über die Interessenvertretung jüdischer Angestellter
  • Nr. 104 Der Hotelier Hanns Kilian beschwert sich bei der Gemeinde Garmisch am 13. Februar 1934 über die Denunziation einer österreichischen Künstlerin als Jüdin
  • Nr. 105 Eine jüdische Schülerin und ihre Eltern schreiben am 18. Februar 1934 an eine nach Palästina ausgewanderte Lehrerin
  • Nr. 106 Bericht über die Aufführung des Schülerpuppenspiels „Till Ülespegel“ Ende Februar 1934 in Köln-Ehrenfeld
  • Nr. 107 Staatssekretär Backe äußert gegenüber dem Geheimen Staatspolizeiamt am 27. Februar 1934 Bedenken wegen der Umschulung von Juden in der Landwirtschaft
  • Nr. 108 Gertrud Baumgart schreibt an Paula Tobias am 4. März 1934 über die Frauenbewegung und die Judenfrage als Schicksalsfrage Europas
  • Nr. 109 Deutsche Justiz: Artikel vom 23. März 1934 gegen ein Gerichtsurteil, das eine Anfechtung der Ehe wegen „Rassenverschiedenheit“ nicht zuließ
  • Nr. 110 Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten protestiert bei Reichspräsident Hindenburg am 23. März 1934 gegen den Ausschluss jüdischer Soldaten aus der Wehrmacht
  • Nr. 111 Frankfurter Zeitung: Artikel vom 28. März 1934 über die fortschreitende Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft
  • Nr. 112 Vordruck der NSDAP-Kreisleitung Ansbach vom März 1934 für eine ehrenwörtliche Erklärung, jeden Kontakt zu Juden abzubrechen
  • Nr. 113 Die Neue Welt: Meldungen vom 5. April 1934 über antijüdische Ausschreitungen in Gunzenhau- sen und die zunehmende NS-Propaganda gegen „Rassenschande“
  • Nr. 114 Die Gendarmerie Groß-Karben berichtet am 10. April 1934 über die Demütigung einer Frau we- gen „Rassenschande“
  • Nr. 115 Zeitungsausschnitt aus dem Pariser Tageblatt mit einem Schreiben des Reichsarbeitsministers an den Stellvertreter des Führers vom 25. April 1934 über den Ausschluss nichtarischer Unternehmer von der Feier des 1. Mai
  • Nr. 116 Bericht des Geheimen Staatspolizeiamts Berlin vom April 1934 zur Überwachung der jüdischen Organisationen und ihrer Tätigkeit in Deutschland
  • Nr. 117 Völkischer Beobachter: Auszug aus einer Rede von Goebbels am 11. Mai 1934 gegen Kritiker, die Juden, die Kirchen und die ausländische Presse
  • Nr. 118 Der Regierungspräsident in Frankfurt (Oder) rechtfertigt gegenüber dem preußischen Finanzminister am 26. Mai 1934 die Einziehung des Gutes von Hugo Simon
  • Nr. 119 Aus dem Sopade-Bericht vom Mai/Juni 1934 über die Reaktionen auf die Judenverfolgung in Deutschland
  • Nr. 120 Legationsrat von Stutterheim berichtet am 2. Juni 1934 über ein Gespräch mit Leo Löwenstein, dem Vorsitzenden des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten
  • Nr. 121 Bericht des Vizepräsidenten Fritz Grau in der Sitzung der Strafrechtskommission am 5. Juni 1934 über „Rassenschutz“ und gesellschaftliche Absonderung der Juden
  • Nr. 122 Staatssekretär Pfundtner schlägt dem Reichslandwirtschaftsminister am 13.Juni 1934 vor, geschlossene Lager für die landwirtschaftliche Ausbildung von Juden einzurichten
  • Nr. 123 Das Geheime Staatspolizeiamt ordnet am 14. Juni 1934 die Einziehung des Vermögens des Bundes der jüdischen Arbeitnehmer in Preußen an
  • Nr. 124 Julius Plaut bittet den Hamburger Reichsstatthalter Karl Kaufmann am 14. Juni 1934 um die Rücknahme seiner Kündigung
  • Nr. 125 Haynt: Artikel vom 15. Juni 1934 über die Bildung einer antijüdischen Internationale in Nürnberg
  • Nr. 126 Kurt Rathenau unterrichtet seinen Bruder Fritz am 23. Juni 1934 über die katastrophale Lage sei-
  • Nr. ner Firma Ernst Rosenberg & Co. GmbH Berlin
  • Nr. 127 Eingabe an das Landesfinanzamt Schlesien vom 4. Juli 1934 zur Befreiung des an die Universität Istanbul berufenen Professors Erich Frank von der Reichsfluchtsteuer
  • Nr. 128 Margot Littauer beschreibt ihren Schulalltag in Breslau Mitte 1934
  • Nr. 129 Internationales Ärztliches Bulletin: Artikel vom Juli/August 1934 über den Mord an Erich Müh-
  • Nr. sam im Konzentrationslager Oranienburg
  • Nr. 130 Die Geheime Staatspolizei verbietet am 2.August 1934 den Mitgliedern jüdischer Jugendver- bände das Tragen von Uniformen und wehrsportliche Übungen
  • Nr. 131 Verordnungsblatt der Obersten SA-Führung: Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, verbie- tet am 16. August 1934 den NSDAP-Mitgliedern den Umgang mit Juden
  • Nr. 132 Der Mieterschutzverein Frankfurt a. M. schlägt dem Oberbürgermeister am 29. August 1934 die Umbenennung von Straßen und Plätzen vor
  • Nr. 133 Die Reichsstelle für das Auswanderungswesen informiert am 29. August 1934 über Stand und Probleme der jüdischen Emigration aus Deutschland im zweiten Quartal
  • Nr. 134 Reichsstatthalter Fritz Sauckel drängt Hitler und Heß am 31. August 1934, die Waffenfabrik Sim- son-Werke in Suhl zu enteignen
  • Nr. 135 Der Historiker Willy Cohn berichtet am 16. September 1934 über einen Besuch in einem zionisti- schen Hachschara-Lager
  • Nr. 136 Der Staatskommissar für Berlin trifft am 21. September 1934 Vorkehrungen anlässlich des jüdi- schen Laubhüttenfestes
  • Nr. 137 Der National-Sozialistische Erzieher vom 13. Oktober 1934: Lehrplanentwurf zur Behandlung der Judenfrage an den sog. Staatsjugendtagen
  • Nr. 138 Der Landesbauernführer Sachsen-Anhalt rechtfertigt vor dem Reichsbauernführer am 13. Okto- ber 1934 die Verdrängung der Juden aus der lokalen Wirtschaft
  • Nr. 139 Der Regierungspräsident in Liegnitz berichtet dem preußischen Innenminister am 16. Oktober 1934 über einen Vorfall in Görlitz wegen des Hissens einer Hakenkreuzfahne auf einem „jüdischen Kaufhaus“
  • Nr. 140 Der SA-Mann Werner Siemroth denunziert seinen Hamburger Arbeitgeber am 29. Oktober 1934 wegen der Beschäftigung von Juden
  • Nr. 141 Der Centralverein informiert das Reichswirtschaftsministerium am 12. November 1934 über die Behinderung jüdischer Händler auf städtischen Märkten
  • Nr. 142 Heinrich Himmler bittet Hitler am 22. November 1934, den Verband der Bayerischen Offiziers- Regiments-Vereine zum Ausschluss seiner jüdischen Mitglieder zu verpflichten
  • Nr. 143 Ein NSDAP-Mitglied protestiert am 26. November 1934 anonym bei den Ministerien in Berlin gegen den fortwährenden Boykott jüdischer Geschäfte in Braunschweig
  • Nr. 144 The New York Times: Meldung vom 4. Dezember 1934 über die Zusage Deutschlands, im Fall der Rückgliederung des Saargebiets ein Jahr lang die Rechte der Juden zu achten
  • Nr. 145 Juristische Wochenschrift: Ein Urteil des Arbeitsgerichts Hanau hebt am 7. Dezember 1934 die Kündigung eines jüdischen Angestellten auf
  • Nr. 146 Besprechung beim Stab des Stellvertreters des Führers in München am 20. Dezember 1934 über eine „besondere Judengesetzgebung“
  • Nr. 147 Die Direktion des Kaufhauses Hermann Tietz informiert das Reichswirtschaftsministerium am
  • Nr. 22. Dezember 1934 über ein antisemitisches Flugblatt
  • Nr. 148 Das Geheime Staatspolizeiamt löst am 27. Dezember 1934 die Arbeitsgemeinschaft der Automobilbesitzer Deutschlands wegen ihrer jüdischen Mitglieder auf
  • Nr. 149 Pariser Tageblatt: Artikel vom 30. Dezember 1934 über eine Tagung ostpreußischer Gemeinden zum Rückgang und zur Verarmung der jüdischen Bevölkerung
  • Nr. 150 Der Hilfsausschuß der Vereinigten Jüdischen Organisationen Hamburgs berichtet über Wirt- schaftshilfe, Emigrationsförderung und Berufsausbildung in den Jahren 1933 und 1934
  • Nr. 151 Martin Andermann beschreibt die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Königs- berg i. Pr. im Jahr 1934
  • Nr. 152 Die Gesundheits- und Fürsorgebehörde Hamburg beharrt gegenüber dem SA-Oberführer Heusser am 4. Januar 1935 auf der Notwendigkeit, bei jüdischen Händlern einzukaufen
  • Nr. 153 Der SS-Standortführer Berlin verbietet am 19. Januar 1935 den SS-Männern und ihren Familien den privaten Kontakt zu Juden
  • Nr. 154 Bericht des Geheimen Staatspolizeiamts Berlin zur Situation der Juden in Deutschland im De- zember 1934 und Januar 1935
  • Nr. 155 Das NSDAP-Mitglied Walter Tanke denunziert bei der Gestapo Stettin am 17. März 1935 Teilneh- mer einer „judenfreundlichen“ Kirchenversammlung
  • Nr. 156 Die katholische Kirche gründet am 22. März 1935 den Hilfsausschuß für katholische Nichtarier
  • Nr. 157 Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens berichtet am 22. März 1935 über
  • Nr. antijüdische Vorfälle in mecklenburgischen Gemeinden
  • Nr. 158 Die Gendarmerie unterrichtet am 23. März 1935 den Landrat in Hünfeld über einen Überfall auf die Besucher der Synagoge in Rhina
  • Nr. 159 Das Reichsministerium des Innern informiert die Adjutantur der Wehrmacht beim Führer und Reichskanzler am 3. April 1935 über die geschätzte Zahl der Juden im Deutschen Reich
  • Nr. 160 Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens protestiert bei Oberbürgermeister Goerdeler am 8. April 1935 gegen den Boykott jüdischer Ärzte in Leipzig
  • Nr. 161 Jüdische Rundschau: Rede von Rabbiner Joachim Prinz im April 1935 über die soziale und kultu- relle Isolation der jüdischen Bevölkerung
  • Nr. 162 Berliner Tageblatt: Artikel vom 20. April 1935 über die Forderung des Deutschen Gemeindetags, städtische Finanzbeihilfen für jüdische Schulen abzuschaffen
  • Nr. 163 Der Romanist Victor Klemperer beschreibt am 2. Mai 1935 seine Entlassung als Professor an der Technischen Hochschule Dresden
  • Nr. 164 Naftali Unger unterrichtet am 8. Mai 1935 die Palestine Shipping Company über die Schwierig- keiten, Ausbildungsplätze für jüdische Jugendliche auf Schiffen zu erhalten
  • Nr. 165 Besprechung des Heereswaffenamts mit dem Flick-Konzern am 22. Mai 1935 über eine „Arisie- rung“ der Waffenfabrik Simson in Suhl
  • Nr. 166 Werdauer Zeitung: Bericht vom 23. Mai 1935 über einen antisemitischen Vortrag in einer Ver- sammlung des Frauenamts der Deutschen Arbeitsfront
  • Nr. 167 Paula Tobias protestiert beim Reichswehrministerium am 24. Mai 1935 gegen die Benachteiligung ihrer Söhne durch das neue Wehrgesetz
  • Nr. 168 Rechtsanwalt Leopold Weinmann fordert vom Reichsinnenministerium am 26. Mai 1935, gegen die Urheber antijüdischer Gewalttaten in München vorzugehen
  • Nr. 169 Beschwerde einer Mutter über die Beteiligung ihres fünfzehnjährigen Sohns an den nächtlichen HJ-Aktionen gegen Münchener Juden (ca. 26. Mai 1935)
  • Nr. 170 Das Geheime Staatspolizeiamt Berlin fordert vom Reichsjustizminister am 28. Mai 1935, Eheschließungen zwischen Juden und Nichtjuden zu verhindern
  • Nr. 171 Professor Johann Plesch antwortet der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft am 29. Mai 1935 auf deren Nachzahlungsforderungen
  • Nr. 172 Der Stürmer: In einem vorgeblichen Leserbrief wird im Mai 1935 der Oberbürgermeister von Meißen als „Judenknecht“ beschimpft
  • Nr. 173 Antisemitische Glosse Adolf Steins vom 4. Juli 1935 über Juden in Berlin
  • Nr. 174 Meeraner Zeitung: Artikel vom 12. Juli 1935 über sogenannte Rassenschandefälle
  • Nr. 175 Der Regierungspräsident in Düsseldorf bittet den Reichsinnenminister am 13. Juli 1935 um An- weisungen für die fremdenpolizeiliche Behandlung polnischer Juden
  • Nr. 176 Neue Zürcher Zeitung: Artikel vom 16. Juli 1935 über antijüdische Gewalttaten auf dem Kurfürstendamm anlässlich eines antisemitischen Films aus Schweden
  • Nr. 177 Der Leiter des Landeswohlfahrtsamts Berlin beschränkt am 17. Juli 1935 die Wohlfahrtsunterstüt- zung für zuziehende jüdische Hilfsbedürftige
  • Nr. 178 Reichsinnenminister Frick berichtet Hitler am 19. Juli 1935 über die Praxis bei der Änderung jüdi- scher Namen
  • Nr. 179 Das Ehepaar Lau beschwert sich bei der Zeitung Das Schwarze Korps am 20. Juli 1935 über Juden in einer Berliner Kleingartenanlage
  • Nr. 180 Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens berichtet dem Reichsinnenminister am 24. Juli 1935 über Gewalttaten in Ostpreußen, Mecklenburg, Hessen, Westfalen und Berlin
  • Nr. 181 Reichsinnenminister Frick untersagt am 27. Juli 1935 im Vorgriff auf ein künftiges Gesetz Ehe- schließungen zwischen Juden und Nichtjuden
  • Nr. 182 Antijüdische Vorurteile innerhalb der Bekennenden Kirche: Ein Brief der Studienrätin Elisabeth Schmitz an Walter Künneth vom 28. Juli 1935
  • Nr. 183 Das Geheime Staatspolizeiamt berichtet Reinhard Heydrich am 31. Juli 1935 über neue Pläne zur Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung in Berlin
  • Nr. 184 Die Deutsche Arbeitsfront schlägt dem SD-Hauptamt am 31. Juli 1935 Namensänderungen für Ju- den vor
  • Nr. 185 Das Schwarze Korps: Artikel vom 7. August 1935 mit der Aufforderung an die Bevölkerung, Juden festzunehmen
  • Nr. 186 Die Geheime Staatspolizei informiert das Auswärtige Amt am 8. August 1935 über die öffentliche Demütigung einer Frau in Beuthen
  • Nr. 187 Der NSDAP-Gauorganisationsleiter in Ostpreußen fordert am 15.August 1935 den Parteiaus- schluss des Landrats in Marienwerder
  • Nr. 188 Das Geheime Staatspolizeiamt fordert am 17. August 1935 von den Staatspolizeistellen Material für eine zentrale „Judenkartei“ an
  • Nr. 189 Ministerbesprechung am 20. August 1935 über die nächsten Schritte in der antijüdischen Politik
  • Nr. 190 Das Referat Kühne im Reichsfinanzministerium erörtert am 22. August 1935 Vorschläge zur steuer-
  • Nr. lichen Diskriminierung der Juden
  • Nr. 191 Der Historiker Willy Cohn berichtet am 25. August 1935 über die Situation eines in einer „Misch- ehe“ lebenden Bekannten
  • Nr. 192 Ein Leipziger Bürger macht dem Bürgermeister Haake Ende August/Anfang September 1935 Vor- schläge zur weiteren Ausgrenzung der Leipziger Juden
  • Nr. 193 Die Deutsche Reichsbahn fordert ihre Dienststellen am 7. September 1935 auf, gegen das Anbrin- gen antijüdischer Schilder auf Reichsbahngelände vorzugehen
  • Nr. 194 Ein Mitarbeiter stellt am 7. September 1935 für Reichsbankpräsident Schacht Material über künf- tige Belastungen der Wirtschaft infolge der jüdischen Emigration zusammen
  • Nr. 195 Das Geheime Staatspolizeiamt erläutert Reichsminister Darré am 9. September 1935 eigene Vorschläge zur „Lösung der Judenfrage“
  • Nr. 196 Das Deutsche Nachrichtenbüro kommentiert am 10. September 1935 den Erlass von Reichsminister Rust zur Errichtung separater Schulen für jüdische Kinder
  • Nr. 197 Die Politischen Polizeien der Länder werden am 11. September 1935 aufgefordert, Juden rechtzeitig vor deren Emigration für eine Kontrolle beim Landesfinanzamt zu melden
  • Nr. 198 Das in Nürnberg verkündete Reichsbürgergesetz vom 15. September 1935 bestimmt, dass deut- sche Juden Staatsangehörige zweiter Klasse werden
  • Nr. 199 Das in Nürnberg verkündete „Blutschutzgesetz“ vom 15. September 1935 verbietet Ehen und außereheliche sexuelle Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden
  • Nr. 200 Staatssekretär Stuckart erläutert Reichsärzteführer Wagner am 22. September 1935 Entwürfe der Ersten und Zweiten Verordnung zum Reichsbürgergesetz
  • Nr. 201 Jüdische Rundschau: Stellungnahme der Reichsvertretung der Juden in Deutschland vom 24. September 1935 zu den Nürnberger Gesetzen
  • Nr. 202 Kommentar zu einem Vortrag des Leiters des Rassenpolitischen Amts der NSDAP, Walter Groß, vom 25. September 1935 über Hitlers neuen Kurs in der Judenfrage
  • Nr. 203 Der Leiter der Abteilung für Volksgesundheit im Reichsinnenministerium begründet am 25. September 1935 Heiratsverbote zwischen Juden und Nichtjuden mit der Mendel’schen Vererbungslehre
  • Nr. 204 Der Schweizer Botschafter in Berlin berichtet am 27. September 1935 über die Häufung von Einwanderungsgesuchen deutscher Juden
  • Nr. 205 Staatssekretär Stuckart unterrichtet Reichsinnenminister Frick am 9. Oktober 1935 über das geplante Gesetz zur Einschränkung der wirtschaftlichen Betätigung von Juden
  • Nr. 206 Frankfurter Zeitung: Bericht vom 11. Oktober 1935 über eine Erklärung aus dem Rassenpolitischen Amt der NSDAP zu mystischen Tendenzen in der „Rassenlehre“
  • Nr. 207 Reichsinnenminister Frick protestiert bei Robert Ley am 16. Oktober 1935 gegen die Kennzeichnung nichtjüdischer Geschäfte durch die Deutsche Arbeitsfront in Sachsen
  • Nr. 208 NSDAP-Mitglied Peters fordert von Oberbürgermeister Krogmann am 27. Oktober 1935 die Entlassung jüdischer Kollekteure aus der Hamburger Staatslotterie
  • Nr. 209 Die Fachgruppe Private Krankenversicherung bittet die zuständige Wirtschaftsgruppe am 1. November 1935, ihr den Ausschluss der jüdischen Versicherten zu genehmigen
  • Nr. 210 Die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14.November 1935 definiert den Begriff „Jude“ (Reichsbürgergesetz)
  • Nr. 211 Albert Herzfeld berichtet am 16. November 1935 über die erzwungene Entlassung seiner nichtjü- dischen Hausangestellten
  • Nr. 212 Pariser Tageblatt: Leitartikel vom 25. November 1935 über die Absurdität der Rassedefinition nach den Nürnberger Gesetzen
  • Nr. 213 Reisebericht vom 29. November 1935 über die dramatische Lage der jüdischen Bevölkerung nach dem Erlass der Nürnberger Gesetze
  • Nr. 214 Reichsjustizminister Gürtner diskutiert mit Hitler am 12. Dezember 1935 über die Entfernung der Juden aus den freien Berufen
  • Nr. 215 Ein leitender Beamter des Reichserziehungsministeriums berichtet über die Chefbesprechung am 12. Dezember 1935 zur Fortführung der antijüdischen Politik
  • Nr. 216 Die Stadt Radeberg berichtet dem Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit am 14. De- zember 1935 über den Boykott jüdischer Geschäfte
  • Nr. 217 Ministerialvertreter diskutieren am 17. Dezember 1935 wirtschaftliche und finanzielle Vor- und Nachteile der jüdischen Emigration
  • Nr. 218 Das Geheime Staatspolizeiamt Berlin teilt am 19. Dezember 1935 mit, wie der Begriff der „verbo-
  • Nr. tenen Einzelaktionen“ gegen Juden zu verstehen sei
  • Nr. 219 Die neue Weltbühne: Heinrich Mann protestiert im Dezember 1935 gegen die Judenverfolgung in Deutschland
  • Nr. 220 Die Jewish Telegraphic Agency informiert Anfang Januar 1936 über Pläne zur Finanzierung einer Massenemigration von Juden aus Deutschland
  • Nr. 221 Danziger Echo: Artikel vom 7. Januar 1936 über den Rücktritt des Völkerbundkommissars wegen der Judenverfolgung in Deutschland
  • Nr. 222 Der Stürmer: Ein nationalsozialistischer Christ warnt im Januar 1936 die Kirchen vor der mas- senhaften Taufe von Juden
  • Nr. 223 Aus den Sopade-Berichten vom Januar 1936 über die Reaktionen in Deutschland auf die Nürn- berger Gesetze
  • Nr. 224 Der Regierungspräsident in Potsdam berichtet dem Oberpräsidenten und Gauleiter Kube am 4. Februar 1936 über seine geplante Rundverfügung zur Judenfrage
  • Nr. 225 Der Reichsinnenminister ordnet am 5. Februar 1936 an, antijüdische Ausschreitungen wegen der Ermordung Gustloffs in Davos zu verhindern
  • Nr. 226 Der Vertreter Eidmann beschwert sich bei Kaufmann Bertram am 13. Februar 1936 über den Ver- kauf von Waren jüdischer Firmen in arischen Geschäften
  • Nr. 227 Das Landesfinanzamt Karlsruhe berichtet dem Reichsfinanzminister am 3. März 1936 über die Zusammenarbeit mit der Gestapo bei der Überwachung von Juden
  • Nr. 228 Der Deutsche Gemeindetag stellt dem Oberbürgermeister von Stuttgart am 3. März 1936 frei, Be- schränkungen für Juden in städtischen Bädern einzuführen
  • Nr. 229 Der Beck-Verlag preist dem Nationalsozialistischen Lehrerbund am 5. März 1936 seine kommentierte Ausgabe der Nürnberger Gesetze an
  • Nr. 230 Der Auswandererberater bei der Jüdischen Gemeinde Leipzig berichtet am 12. März 1936 über die Ratsuchenden und deren wirtschaftliche Lage
  • Nr. 231 Die Regierung Potsdam umgeht einen Erlass des Reichsjustizministers Gürtner zum Grundstückserwerb durch Juden (ca. 26. April 1936)
  • Nr. 232 Schlachthofdirektor Karl Boerner kündigt Gustav Schroeder in Waren (Müritz) am 30. Mai 1936 die geschäftlichen Beziehungen auf
  • Nr. 233 Der Regierungspräsident in Königsberg erläutert dem Reichsinnenminister am 17. Juni 1936 eine die Juden diskriminierende Satzungsänderung der Driesen-Stiftung
  • Nr. 234 Historische Zeitschrift: Einrichtung der Rubrik „Geschichte der Judenfrage“ (Frühjahr 1936)
  • Nr. 235 Pariser Tageszeitung: Artikel vom 23. Juni 1936 über die Lage der deutschen Juden kurz vor den
  • Nr. Olympischen Spielen in Berlin
  • Nr. 236 Albert Herzfeld berichtet am 1. Juli 1936 über seinen Ausschluss aus dem Reichsverband deutscher Künstler und über das Berufsverbot als Maler
  • Nr. 237 Die schlesische Regierung plant am 9. Juli 1936 Landräte und Bürgermeister zur Erfassung der Personenstandsregister der Juden zu verpflichten
  • Nr. 238 Der Reichsring für Propaganda und Volksaufklärung gibt am 16. Juli 1936 Empfehlungen für das Verhalten der SA gegenüber Ausländern und Juden während der Olympischen Spiele
  • Nr. 239 Der Historiker Willy Cohn kritisiert während eines Kuraufenthalts am 21. Juli 1936 das Benehmen von osteuropäischen Juden
  • Nr. 240 Jüdische Rundschau: Artikel vom 24. Juli 1936 über die Zahlen und die Zielländer jüdischer Emigranten
  • Nr. 241 Amtsarzt Wilhelm Dopheide aus Hagenow rechtfertigt vor dem Mecklenburgischen Staatsministerium am 30. Juli 1936 seinen Boykott des Dr. Hans Sommerfeld
  • Nr. 242 Martin Gumpert beschreibt seiner Schwester in Palästina am 31. Juli 1936 die Probleme des Geld- und Besitztransfers bei der Emigration in die USA
  • Nr. 243 Das Jüdische Wohlfahrts- und Jugendamt Berlin bittet die Devisenstelle des Landesfinanzamts am 14. August 1936, die Unterstützung einer jüdischen Flüchtlingsfamilie zu genehmigen
  • Nr. 244 Staatssekretär Pfundtner beschwert sich beim bayerischen Ministerpräsidenten am 30. August über jüdische Kurgäste in Bad Kissingen
  • Nr. 245 Mally Dienemann berichtet am 2. September 1936 über Antisemitismus in Offenbach am Main
  • Nr. 246 Das Reichswirtschaftsministerium informiert den Reichsernährungsminister am 16. September 1936 über Beschwerden jüdischer Getreidehandelsfirmen
  • Nr. 247 Alex Löwenstein schildert Rosalie Gehrike in Berlin am 28. September 1936 sein neues Leben in Argentinien
  • Nr. 248 Staatssekretärsbesprechung im Reichsinnenministerium am 29. September 1936 über die weitere Gestaltung der antijüdischen Politik
  • Nr. 249 Die Deutsche Botschaft Warschau berichtet dem Auswärtigen Amt am 6. Oktober 1936 über polnische Initiativen zur Auswanderung der Juden
  • Nr. 250 Amtsblatt der Regierung zu Königsberg: Verordnung des Oberpräsidenten vom 7. Oktober 1936 zur Änderung von Ortsnamen
  • Nr. 251 Pariser Tageszeitung: Artikel vom 11. Oktober 1936 über die Verdrängung deutscher Juden aus dem Wirtschaftsleben
  • Nr. 252 Der Chef der Sicherheitspolizei ersucht den Chef der Ordnungspolizei in Berlin am 12. Oktober 1936, zur besseren Erfassung getaufter Juden das Meldewesen zu ändern
  • Nr. 253 Einladung des Volksbunds für deutsche Reichskirche zu einem Reformationsgottesdienst in Grabow am 2. November 1936
  • Nr. 254 Das Geheime Staatspolizeiamt informiert die Gestapostellen am 14. November 1936 über die Vorschriften für die Jüdische Winterhilfe 1936⁄37
  • Nr. 255 Der Kaufmann Julius Block bittet am 19. November 1936 die Berliner Polizei, ihm ausnahmsweise einen für fünf Jahre gültigen Reisepass auszustellen
  • Nr. 256 Deutsches Recht: Artikel vom 15. Dezember 1936 über ein Urteil gegen die Einsetzung von Juden anstelle der gesetzlichen Erben
  • Nr. 257 Staatsekretär Stuckart übermittelt dem Reichsfinanzministerium am 18. Dezember 1936 den Entwurf eines antijüdischen Sondersteuergesetzes
  • Nr. 258 Das Geheime Staatspolizeiamt erlässt am 21. Dezember 1936 ein Versammlungsverbot für Juden
  • Nr. 259 Zeitschrift des Vereins für Geschichte Schlesiens: Rezension des antisemitischen Buchs „Die Juden in Deutschland“ von 1936
  • Nr. 260 Berichte über antijüdische Maßnahmen und Vorfälle in Deutschland (1936)
  • Nr. 261 Walter Gottheil erzählt von seinem Leben in einer deutschen Kleinstadt im Jahr 1936
  • Nr. 262 Ernst Marcus berichtet über die Ängste des jüdischen Bürgertums im Breslau der Jahre 1936/37
  • Nr. 263 Pariser Tageszeitung: Artikel vom 28. Januar 1937 über die Praxis der Verfolgung und Bestrafung von „Rassenschande“-Fällen in Deutschland
  • Nr. 264 Reinhard Heydrich informiert den Stellvertreter des Führers am 1. Februar 1937 über die Erteilung von Gaststättenkonzessionen an Juden
  • Nr. 265 Der Israelitische Verein für Altersversorgung und Krankenpflege beantragt beim Regierungspräsidenten in Hannover am 8. Februar 1937 die Genehmigung, Spenden einzuwerben
  • Nr. 266 Der sechzehnjährige Werner Angress beschreibt am 18.Februar 1937 seine Reaktion auf den Selbstmord seines Gruppenleiters im Umschulungslager Groß-Breesen
  • Nr. 267 Werbung für das antisemitische Bühnenstück „Der tanzende Jude“ im Anhang eines Briefs des Franz Wulf Verlags vom 20. Februar 1937
  • Nr. 268 Der Leiter des Personalreferats der Stadt München kritisiert am 2. März 1937 einen Sachbearbeiter des Fürsorgereferats wegen zu weit gehender Fürsorge für einen Juden
  • Nr. 269 Die Kameradschaft: Vorschlag eines antisemitischen Heimabendthemas für die Hitler-Jugend vom 10. März 1937
  • Nr. 270 Jüdische Rundschau: Artikel vom 16. März 1937 über zwei Gerichtsurteile zum Einkauf in jüdischen Geschäften
  • Nr. 271 Karl Scherk lädt am 9. April 1937 die jüdischen Grund- und Hauseigentümer in Stettin zur Grün- dung einer Interessenvereinigung ein
  • Nr. 272 Rabbiner Wahrmann berichtet am 16. April 1937 über die gravierenden Probleme der jüdischen Gemeinden in Schlesien
  • Nr. 273 Der Düsseldorfer Lederwarenvertreter Paul Malsch berichtet seinem Sohn am 17. April 1937 aus den Niederlanden über die politische Situation in Deutschland
  • Nr. 274 Joseph B. Levy beschreibt die B’nai Brith Loge in Frankfurt a. M. und deren Auflösung durch die Gestapo am 19. April 1937
  • Nr. 275 Hermann Lesser schlägt dem Reichsverband Deutscher Kleintierzüchter am 27. April 1937 die Gründung einer jüdischen Hundezüchter-Organisation vor
  • Nr. 276 Adolf Hitler erläutert NSDAP-Kreisleitern in der Eliteschule NS-Ordensburg Vogelsang am 29. April 1937 sein taktisches Vorgehen gegenüber den Juden
  • Nr. 277 Die Behörde des Beauftragten für den Vierjahresplan bilanziert am 3. Mai 1937 die Auswirkungen der „Arisierung“ des jüdischen Kunsthandels
  • Nr. 278 Die Behörde des Beauftragten für den Vierjahresplan diskutiert am 7. Mai 1937 die Klassifizierung der Wertheim AG als „arisches“ Unternehmen
  • Nr. 279 Die nach Prag emigrierte Bertha Meyer bittet die Devisenstelle beim Finanzamt Groß-Berlin am 14. Mai 1937 darum, ihr die Gebühren für die Lagerung ihres Hausrats zu erlassen
  • Nr. 280 Frankfurter Zeitung: Artikel vom 16. Mai 1937 über die infolge der jüdischen Massenemigration gestiegenen Einnahmen aus der Reichsfluchtsteuer
  • Nr. 281 Der Amtsleiter der Standesämter in Frankfurt a.M. berichtet dem Oberbürgermeister am 19. Mai 1937 über seinen Plan, jüdische Paare an besonderen Tagen zu trauen
  • Nr. 282 Der Deutsche Gemeindetag fasst am 21. Mai 1937 die Ergebnisse einer Umfrage zur Behandlung jüdischer Patienten in städtischen Krankenhäusern zusammen
  • Nr. 283 Der Sicherheitsdienst der SS erörtert am 28. Mai 1937 vorbereitende Maßnahmen gegen die Juden für den Fall eines Krieges
  • Nr. 284 Vortrag von Theodor Oberländer über die Stärkung des deutschen Einflusses im östlichen Eu- ropa, Frühjahr 1937
  • Nr. 285 Das Reichsfinanzministerium bittet den Stellvertreter des Führers am 16. Juni 1937 um Stellung- nahme zur geplanten Einführung von Sondersteuern für Juden
  • Nr. 286 Das Auswärtige Amt informiert die Botschaften am 22. Juni 1937 über die deutsche Haltung zur Gründung eines jüdischen Staats in Palästina
  • Nr. 287 Zwischen Weichsel und Nogat: Artikel vom Juni 1937 mit der Aufforderung an einen jüdischen Landwirt, das Dorf Gnojau zu verlassen
  • Nr. 288 Der Sicherheitsdienst der SS bespricht mit der Gestapo am 12. Juli 1937 die nächste Volkszählung und die rassische Erfassung der Juden
  • Nr. 289 Der Fremdenverkehr: Abdruck des Erlasses von Staatssekretär Pfundtner vom 24. Juli 1937 zur Trennung der jüdischen von nichtjüdischen Gästen in Bädern und Kurorten
  • Nr. 290 Pariser Tageszeitung: Artikel vom 24. Juli 1937 über die Einführung einer gegen Juden gerichteten Wehrsteuer im NS-Staat
  • Nr. 291 Max Warburg unterbreitet Staatssekretär Stuckart im Sommer 1937 Vorschläge zur Förderung der jüdischen Auswanderung
  • Nr. 292 Bericht des Jewish Central Information Office vom 11. August 1937 über die antijüdischen Aus-
  • Nr. schreitungen in Oberschlesien nach dem Ablauf des Minderheitenabkommens
  • Nr. 293 Der Emigrant Günter Bodlaender in Prag fordert eine Hilfsorganisation am 11. August 1937 auf, seine Emigration auf die Philippinen zu unterstützen
  • Nr. 294 Der Historiker Willy Cohn kommentiert am 13. September 1937 das Scheitern seiner Bemühun- gen, nach Palästina auszuwandern
  • Nr. 295 Völkischer Beobachter: Adolf Hitlers Abschlussrede vom 13. September 1937 auf dem neunten NSDAP-Parteitag in Nürnberg über Judentum und Bolschewismus
  • Nr. 296 Der Oberstaatsanwalt in Frankfurt a.M. bittet den Reichsjustizminister am 15. September 1937 eine Strafverfolgung wegen Beleidigung des SS-Organs Das Schwarze Korps zu genehmigen
  • Nr. 297 Eine Berliner NSDAP-Ortsgruppe fordert am 30. September 1937 die Kündigung jüdischer Mie- ter der städtischen Wohnungsbaugesellschaften
  • Nr. 298 Gary Samuelis beschreibt Kurt Polley in Berlin am 3. Oktober 1937 seine Anfangsschwierigkeiten in den USA
  • Nr. 299 Denkschrift vom 16. Oktober 1937 über die Errichtung der größten europäischen Bibliothek zur Judenfrage in München
  • Nr. 300 Haynt: Artikel vom 17. Oktober 1937 über die Lage in Deutschland und den Widerstand der Juden in Polen
  • Nr. 301 Besprechung im Reichsinnenministerium am 18.Oktober 1937 über die jüdische Massenaus- wanderung
  • Nr. 302 Julius Salinger berichtet Kaspar Arendt in Berlin am 18. Oktober 1937 über die Immigrationsbe- dingungen in Südafrika
  • Nr. 303 Der Kriminalpolizist Ernst Patzer bittet Hitler am 18. Oktober 1937 um eine neue Stellung, da er wegen seiner „Mischehe“ entlassen worden ist
  • Nr. 304 Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung informiert am 26. Oktober 1937 über Änderungen in der Finanzierung der jüdischen Massenemigration
  • Nr. 305 Jüdisches Gemeindeblatt für Rheinland und Westfalen: Artikel vom 29. Oktober 1937 über die Si- tuation der Juden in den Gemeinden Köln und Breslau
  • Nr. 306 Der Stadtpräsident von Berlin begründet dem Reichserziehungsminister am 9. November 1937 seine Entscheidung, die Schülerzahl einer jüdischen Privatschule zu begrenzen
  • Nr. 307 Der Düsseldorfer Paul Malsch schreibt über die Eröffnung der Propagandaausstellung „Der ewige Jude“ (ca. 10. November 1937)
  • Nr. 308 Der Hilfsverein der Juden in Deutschland berichtet am 12. November 1937 über Verlauf und Or- ganisation der Emigration
  • Nr. 309 Die Ärztin Hertha Nathorff beklagt am 18. November 1937 die Überwachung ihres Vortrags beim Jüdischen Frauenbund durch die Gestapo
  • Nr. 310 Der siebzehnjährige Werner Angress schildert am 20. November 1937 seine Flucht aus Deutschland
  • Nr. 311 Das Auswärtige Amt drängt beim Chef der Reichskanzlei am 23. November 1937 auf die Kennzeichnung jüdischer Geschäfte
  • Nr. 312 Goebbels propagiert am 26. November 1937 den Ausschluss der Juden aus dem deutschen Kulturleben
  • Nr. 313 Die Jüdische Gemeinde Merzig schreibt dem Reichskommissar für das Saarland am 29. November 1937 wegen der Reparatur der beschädigten Synagoge
  • Nr. 314 • 7. Dezember 1937: Die Deutsche Arbeitsfront plant den gesetzlichen Ausschluss der Juden als Betriebsführer durchzusetzen
  • Nr. 315 Als kommissarischer Reichswirtschaftsminister beschränkt Göring am 15. Dezember 1937 die Devisen- und Rohstoffzuteilungen für jüdische Unternehmen
  • Nr. 316 Staatssekretär Pfundtner übersendet dem Chef der Reichskanzlei am 18. Dezember 1937 den Entwurf einer gegen jüdische Ärzte gerichteten Verordnung
  • Nr. 317 Der Sicherheitsdienst der SS fordert am 28. Dezember 1937 von den SD-Oberabschnitten Auskunft über die Praxis bei der Erteilung von Wandergewerbescheinen an Juden
  • Nr. 318 Im Reichsmedizinalkalender von 1937 werden jüdische Ärzte mit einem Doppelpunkt markiert
  • Nr. 319 Der Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde berichtet über Berufsausbildung und Umschulungsmaßnahmen im Jahr 1937
  • Nr. 320 Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland berichtet über den Ausbau und die Probleme der jüdischen Wohlfahrtspflege im Jahr 1937

Band 2: Deutsches Reich 1938 - August 1939Bearbeiten

  • Susanne Heim (Bearbeiterin)


Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band: 2 München 2009

vgl. online bei g-books


  • 1 Amalie Malsch schreibt am 1. Januar 1938 ihrem Sohn in den USA über das Warten auf die Auswanderung
  • 2 Der Reichsführer SS verfügt am 5. Januar 1938 die Ausweisung der sowjetischen Juden aus Deutschland
  • 3 Die Gestapo München vermerkt am 14. Januar 1938, dass es jüdischen „Mischlingen“ mit unehelichen Kindern nicht verboten ist, sich zu tre en
  • 4 Der Direktor des Reichsarchivs fordert am 19. Januar 1938 den Reichsinnenminister auf, Juden die Archivbenutzung zu verbieten
  • 5 Luise Solmitz beschreibt am 27. Januar 1938 die soziale Isolation ihrer Tochter
  • 6 Neue Zürcher Zeitung: Artikel vom 27. Januar 1938 über die wirtscha lichen Restrik-
  • tionen gegen Juden und die Folgen für deren Auswanderungschancen
  • 7 Jüdisches Gemeindeblatt: Der Hilfsverein wirbt am 30. Januar 1938 für die Auswande- rung von Frauen
  • 8 Rabbiner Löwenstamm fragt am 30. Januar 1938 seinen Kollegen Dienemann um Rat, ob ein Kind aus einer „Mischehe“ ins Judentum aufgenommen werden darf
  • 9 Ein Fün klässler schreibt im Januar 1938 einen Aufsatz zum ema Juden
  • 10 Israelitisches Familienblatt: Artikel vom 3. Februar 1938 über die Perspektiven der
  • jüdischen Jugend
  • 11 Berliner Tageblatt: Artikel vom 3. Februar 1938 über die Juden in Polen
  • 12 Der Oberpräsident der Provinz Ostpreußen fragt am 13. Februar 1938 beim Deutschen Gemeindetag an, wie mit jüdischen Patientinnen in der Landesfrauenklinik umzu- gehen sei
  • 13 Neues Volk: Artikel über den internationalen Antisemitismus vom Februar 1938
  • 14 Luise Solmitz notiert am 2. März 1938 diskriminierende Bestimmungen gegen Juden
  • 15 Völkischer Beobachter: Artikel vom 14. März 1938 über die Gleichschaltung der Wie- ner Presse
  • 16 Der Kreisleiter der NSDAP in Leipzig berichtet der Gauleitung Sachsen am 15. März 1938 über die bisher gegen Juden getro enen Maßnahmen
  • 17 David Schapira berichtet über die Misshandlung von Wiener Juden nach dem An- schluss
  • 18 Karl Sass schildert die Stimmung in Wien im Frühjahr 1938 und den Anschluss Österreichs
  • 19 Pierrepont Mo at, Leiter der Europa-Abteilung des State Department, beschreibt am 18. März 1938 die Situation der österreichischen Juden
  • 20 Göring beau ragt am 19. März 1938 Wilhelm Keppler mit der „Arisierung“ der Wirt- scha in Österreich
  • 21 Der Reichsstatthalter in Hamburg nennt am 19. März 1938 die Bedingungen für die „Arisierung“ des Bankhauses M.M. Warburg & Co.
  • 66 Dokumentenverzeichnis
  • 22 Albert Herzfeld aus Düsseldorf berichtet am 23. März 1938 über den Anschluss
  • Österreichs und die Vorbereitungen zur Volksabstimmung
  • 23 Das Gesetz über die Rechtsverhältnisse der jüdischen Kultusvereinigungen vom 28. März 1938 entzieht den Jüdischen Gemeinden ihren Status als Körperscha en des ö entlichen Rechts
  • 24 Der Reichs nanzminister plant am 6. April 1938 weitere Maßnahmen zur steuerlichen Diskriminierung der Juden
  • 25 Das Hauptamt Wien des Sicherheitsdienstes der SS dokumentiert am 9. April 1938 Razzien gegen Freimaurer
  • 26 Neue Freie Presse, Wien: Artikel vom 13. April 1938 über die antijüdische Gesetzge- bung in Ungarn
  • 27 Jewish Telegraphic Agency, New York: Meldungen vom 14. April 1938 über die Situa- tion der Juden in Österreich und Reaktionen in den USA
  • 28 Julius Steinfeld schildert am 24. April 1938, wie er sich um die Auswanderung der or- thodoxen burgenländischen Juden bemüht
  • 29 Mit der Verordnung vom 26. April 1938 werden Juden unter Androhung von Geld- und Freiheitsstrafen verp ichtet, ihr Vermögen anzumelden
  • 30 Luise Solmitz notiert am 27. und 28. April 1938 ihre Reaktion auf die Vorschri zur Vermögensanmeldung
  • 31 Au au, New York: Artikel vom 1. Mai 1938 über die Pogrome in Wien
  • 32 Nieuwe Rotterdamsche Courant: Artikel vom 3. Mai 1938 über die antijüdischen Maß-
  • nahmen in Deutschland und deren Bedeutung für ausländische Juden
  • 33 Correspondance Juive: Artikel vom 6. Mai 1938 über die Verfolgung und Vertreibung der österreichischen Juden nach dem Anschluss
  • 34 Eichmann berichtet seinem Freund und Vorgesetzten Herbert Hagen am 8. Mai 1938, wie er die Wiener Juden kontrolliert
  • 35 e New York Times: Artikel vom 15. Mai 1938 über die Verarmung der jüdischen Gemeinden und die demographischen Folgen der antijüdischen Politik
  • 36 Fragebogen zur „Rassezugehörigkeit“ für die im Mai 1938 geplante Volkszählung, spä- ter vom Ehepaar Klemperer ausgefüllt
  • 37 Die Industrie- und Handelskammer Berlin weist am 31. Mai 1938 die Werkzeugfabrik Fleck & Co. darauf hin, dass sie keine jüdischen Lehrlinge ausbilden darf
  • 38 Felice Schragenheim re ektiert im Mai 1938 ihre Berufsaussichten in der Emigration
  • 39 Heydrich weist am 1. Juni 1938 die Kriminalpolizeileitstellen an, sogenannte Asoziale
  • und vorbestra e Juden im KZ Buchenwald zu inha ieren
  • 40 Vermerk des Münchener Stadtbaurats vom 9. Juni 1938 über die Anordnung zum Abriss der Synagoge in der Herzog-Max-/Maxburgstraße
  • 41 Luise Solmitz notiert am 14. Juni 1938 antisemitische Hänseleien von Kindern
  • 42 Reichsinnenminister Frick erläutert am 14. Juni 1938 seine Pläne zur Enteignung der Juden und zu ihrer Verdrängung aus der Wirtscha
  • 43 Frankfurter Zeitung: Artikel vom 15. Juni 1938 über die Anwendung des Staatsangehörigkeitsrechts zur Ausgrenzung von Juden
  • 44 Paul Strauss bittet am 17. Juni 1938 das Städtische Schulamt Frankfurt a.M. darum, seinen Sohn vom Realschulunterricht zu befreien
  • 45 Der Sicherheitsdienst der SS stellt am 20. Juni 1938 Überlegungen zur Rolle der Reichsbank und des Reisebüros Schlie bei der Auswanderung österreichischer Juden an
  • 46 Der Leiter der Israelitischen Kultusgemeinde berichtet am 21. Juni 1938 über die Un- terrichtssituation jüdischer Schüler in Wien
  • 47 Der Botscha er der USA in Berlin informiert seinen Außenminister am 22. Juni 1938 über antijüdische Demonstrationen und Verhaftungen von Juden
  • 48 Völkischer Beobachter: Artikel vom 23. Juni 1938 über Joseph Goebbels’ Rede im Berliner Olympiastadion, in der er neue antijüdische Maßnahmen ankündigt
  • 49 Das Reichskuratorium für Wirtscha lichkeit gibt am 24. Juni 1938 Hinweise zur „Ari- sierung“ des österreichischen Schuhhandels
  • 50 Das Wiener Innen- und Kultusministerium protestiert am 27. Juni 1938 bei der Gestapo gegen die Ernennung von Josef Löwenherz zum Leiter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
  • 51 Der Direktor des Chajesgymnasiums in Wien bittet die Universität Jerusalem am 30. Juni 1938, jüdische Schüler und Studenten aus Wien aufzunehmen
  • 52 Ein ehemaliger Hä ling schildert die Ha bedingungen im KZ Buchenwald im Juni 1938
  • 53 Blätter des Jüdischen Frauenbundes: Artikel vom Juni 1938 über die Rolle der Frauen in der Emigration
  • 54 Der Weinexporteur Frederick Weil aus Frankfurt reist im Frühsommer 1938 durch Deutschland
  • 55 Amtsblatt der Stadt Wien: Bekanntmachung vom 1. Juli 1938 über die Separierung jüdischer Schulkinder und die Einführung des Numerus clausus an Mittelschulen
  • 56 Bericht des Sicherheitsdienstes der SS vom 1. Juli 1938 über die Vorbereitungen zur internationalen Flüchtlingskonferenz in Evian
  • 57 Frankfurter Zeitung: Artikel vom 7. Juli 1938 über den Beitrag von Anthropologen und Statistikern zur Erforschung der „Judenfrage“
  • 58 Der NSDAP-Gauleiter in Wien schlägt am 8. Juli 1938 vor, das Eigentum ge ohener Juden zu beschlagnahmen und zu versteigern
  • 59 Max Kreutzberger berichtet am 8. Juli 1938 über die Konferenz von Evian
  • 60 Der Vorstand der Talmud-Tora-Schule bittet die Hamburger Schulbehörde am
  • 11. Juli 1938 um Unterstützung
  • 61 Das argentinische Außenministerium weist am 12. Juli 1938 alle Botscha er an, Perso- nen, die in ihren Herkun sländern unerwünscht sind, keine Visa zu erteilen
  • 62 Reichskommissar Bürckel unterbreitet Göring am 14. Juli 1938 seine Vorstellungen zur „Arisierung“ in Österreich
  • 68 Dokumentenverzeichnis
  • 63 Ein Wiener Schuhfabrikant weist die Vermögensverkehrsstelle am 15. Juli 1938 darauf hin, dass die Schuhindustrie nicht hinreichend an „Arisierungsentscheidungen“ be- teiligt sei
  • 64 Völkischer Beobachter: Artikel vom 16. Juli 1938 über die Konferenz von Evian
  • 65 Wiener Tagblatt: Artikel vom 17. Juli 1938 über die Kündigung jüdischer Mieter
  • 66 Die Israelitische Kultusgemeinde berichtet am 19. Juli 1938 über die Arbeit der ver- schiedenen Gemeindeeinrichtungen und über die Lage der Wiener Juden
  • 67 Die Wirtscha sgruppe Privates Bankgewerbe informiert am 20. Juli 1938 über Maß- nahmen zur Kontrolle der Bankschließfächer jüdischer Kunden
  • 68 Der Berliner Polizeipräsident erlässt am 20. Juli 1938 Richtlinien zur Diskriminierung von Juden
  • 69 Die Israelitische Kultusgemeinde Wien bittet die Geheime Staatspolizei am 22. Juli 1938 um die Freilassung verha eter Frauen aus Mattersburg im Burgenland
  • 70 Abraham Tauber Rubin aus Wien sucht am 25. Juli 1938 nach einem Bürgen, um mit seiner Familie emigrieren zu können
  • 71 Israelitisches Familienblatt: Artikel vom 28. Juli 1938 über die Gründung des Reichs- verbands der Juden in Deutschland
  • 72 Hamburger Anzeiger: Artikel vom 28. Juli 1938 über die Einführung der Kennkarte
  • 73 Eine Provinzialdienststelle des Deutschen Gemeindetags erkundigt sich am 1. Au- gust 1938 bei der Zentrale in Berlin, ob ö entliche Au räge an „Halbjuden“ vergeben werden dürfen
  • 74 Die Israelitische Kultusgemeinde Wien unterbreitet dem Magistrat der Stadt am 3. Au- gust 1938 Vorschläge zur Unterbringung alter und p egebedür iger Juden
  • 75 Der Chef der Schweizer Fremdenpolizei Rothmund spricht am 3.August 1938 mit dem deutschen Gesandten in Bern über die Abschiebung von Flüchtlingen über die grüne Grenze
  • 76 Hertha Nathor notiert am 5. August 1938 ihre Reaktion auf das Approbationsverbot für jüdische Ärzte
  • 77 Vermerk aus der Reichs-Kredit-Gesellscha über ein Gespräch mit Hermann Josef Abs am 9. August 1938, die „Arisierung“ der Lederfabrik Adler & Oppenheimer be- tre end
  • 78 Die Reichsbank wird am 11. August 1938 gebeten, ihren Direktor Richard Buzzi für die Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für jüdische Auswanderung freizustellen
  • 79 Der Führer des SD-Oberabschnitts Donau berichtet am 12. August 1938 dem Sicher- heitshauptamt in Berlin über die illegale Emigration von Juden aus Wien
  • 80 Das bischö iche Ordinariat Berlin appelliert am 12. August 1938 an alle deutschen Bischöfe, Hilfsorganisationen für Katholiken aufzubauen, die als Juden gelten
  • 81 Siegfried Gerstle aus München beantragt am 13. August 1938 den Umtausch seines Vermögens in Devisen im Rahmen des Altreuverfahrens
  • 82 Frau Marx bittet am 16. August 1938 den Papst um Hilfe angesichts der schwierigen Lage der „nicht-arischen“ Katholiken
  • 83 Der 75-jährige David Heimann, Alterspräsident der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, bittet am 17. August 1938 um eine Dringlichkeitsbescheinigung für die Palästina-Auswanderung
  • 84 Eine Verordnung vom 17. August 1938 zwingt Juden, die Vornamen „Sara“ und „Israel“ anzunehmen
  • 85 Hildegard Wagener berichtet über den unvorhergesehenen Verlauf eines politischen Schulungsabends am 19. August 1938
  • 86 Luise Solmitz schreibt am 24. August 1938 über die Einführung der Zwangsvornamen für Juden
  • 87 Das Ehepaar Malsch aus Düsseldorf schreibt am 24. August 1938 dem Sohn in New York über Auswanderungsbemühungen und ein drohendes Berufsverbot
  • 88 In einem Bericht an den Joint wird am 25. August 1938 die Situation der Juden in Deutschland resümiert
  • 89 Die NSDAP-Gauleitung Niederdonau beschwert sich beim NSDAP-Hauptamt für Volkswohlfahrt am 29. August 1938 über die Umwidmung einer Synagoge zu einer evangelischen Kirche
  • 90 Au au, New York: Artikel vom 1. September 1938 über die Einführung der Zwangs- vornamen für Juden
  • 91 Die Zollfahndung in Halle verdächtigt am 10. September 1938 Ernst Petschek, seinen Aktienbesitz durch einen Strohmann zu tarnen
  • 92 Eichmann unterrichtet am 14. September 1938 das Sicherheitshauptamt in Berlin über die Vertreibung mittelloser Juden aus Wien
  • 93 Julian Kretschmer aus Emden schildert die Au ösung seiner Arztpraxis im Spätsom- mer 1938
  • 94 Der Hilfsverein informiert am 16. September 1938 über die Bedingungen der Einwan- derung nach Bolivien
  • 95 Der Sicherheitsdienst der SS schlägt am 22. September 1938 vor, Umschulungslager für Juden im Kriegsfall in Arbeitslager umzuwandeln
  • 96 Besprechung im Reichsjustizministerium am 22. September 1938 über die Au ebung des Mieterschutzes für Juden, deren Verarmung und mögliche Gettoisierung
  • 97 Der NSDAP-Kreisleiter Jena grei am 23. September 1938 in die „Arisierung“ der ört- lichen Viehwirtscha ein
  • 98 Der Bund der österreichischen Industriellen widerru am 24. September 1938 auf Druck Bürckels die Au orderung, jüdische „Mischlinge“ aus der Privatwirtscha zu entlassen
  • 99 Notiz vom 27. September 1938 aus dem Sekretariat Warburg über das Angebot eines deutschen Geschäftsmannes, seine Firma in Argentinien zu verkaufen
  • 100 Robert B. Lawrence über die „Arisierung“ seiner Wiener Wohnung im September 1938
  • 101 Albert Speer bittet am 6. Oktober 1938 das Reichswirtschaftsministerium, die Mas- senkündigung jüdischer Mieter in Berlin zu unterstützen
  • 102 The Jewish Chronicle, London: Artikel vom 7. Oktober 1938 über die Situation der
  • Juden nach dem deutschen Einmarsch ins Sudetenland
  • 103 Selbstwehr. Jüdisches Volksblatt: Artikel vom 8. Oktober 1938 über die Situation der Juden in den Grenzgebieten der Tschechoslowakei
  • 104 Ruth Maier beschreibt am 9. Oktober 1938 die Verzwei ung jüdischer Familien in Wien
  • 105 Die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung in Österreich berichtet am 11. Oktober 1938 Reichskommissar Bürckel über die Schwierigkeiten beim Zwangsarbeitseinsatz von Juden
  • 106 Der Jüdische Weltkongress analysiert am 14. Oktober 1938 die Situation der Juden in Europa
  • 107 Besprechung am 14. Oktober 1938 bei Göring über die wirtscha liche Kriegsvor- bereitung und die „Arisierung“
  • 108 Hauptwachtmeister Witzel berichtet der Amtsanwaltscha Marburg am 16. Okto- ber 1938, wie in Zwesten Fenster und Türen in den Häusern von Juden zertrümmert wurden
  • 109 Eichmann meldet am 21. Oktober 1938 dem SD-Hauptamt in Berlin, dass täglich 350 Juden aus Österreich auswandern
  • 110 Der Reichswirtscha minister teilt den Devisenstellen am 27. Oktober 1938 mit, dass Juden bei der Devisenausfuhr keinen Freibetrag mehr beanspruchen können
  • 111 Der Staatskommissar in der Privatwirtscha Österreichs schlägt am 27. Oktober 1938 die Errichtung von Arbeitslagern für Juden vor
  • 112 Die Münchener Polizei vermerkt am 28. Oktober 1938, dass 568 Juden polnischer Staatsangehörigkeit festgenommen wurden
  • 113 Rabbi Arthur Bluhm berichtet über die Deportation der polnischen Juden aus Krefeld am 28. Oktober 1938
  • 114 Der Hilfsverein warnt am 28. Oktober 1938 vor Problemen bei der Auswanderung nach Shanghai
  • 115 Cornelius von Berenberg-Gossler erfährt am 28. Oktober 1938 von der drohenden Abschiebung einer jüdischen Bekannten nach Polen
  • 116 Bericht des Sicherheitsdienstes der SS vom 28. Oktober 1938 über die österreichi- schen jüdischen Organisationen
  • 117 Fragebogen der Reichsvertretung der Juden in Deutschland über die geplante Auf- nahme Eva Oppenheims in Australien vom 31. Oktober 1938
  • 118 Gerta Pfe er schildert die Abschiebung polnischer Juden aus Chemnitz im Oktober 1938
  • 119 Der Syndikus des CV, Kurt Sabatzky, berichtet über Boykott, Verhaftungen und Zwangsarbeit in Leipzig und Umgebung im Herbst 1938
  • 120 Max Moses Polke berichtet über die letzten Monate seiner Tätigkeit als Anwalt in Breslau, die am 3. November 1938 endete
  • 121 Ruth Maier schildert am 7. November 1938 die Verängstigung der Wiener Juden nach dem Attentat auf Ernst vom Rath
  • 122 Die Gestapo Nürnberg lässt Hitler am 8. November 1938 über die Anzahl der ab- geschobenen Juden polnischer Staatsangehörigkeit informieren
  • 123 Gerda Kappes berichtet ihrer Schwiegermutter von den Pogromen in Bebra am 7. und 9. November 1938
  • 124 Joseph Goebbels’ Tagebuchaufzeichnungen über den Abend des 9. November 1938 und die Anweisungen zum Novemberpogrom
  • 125 Anweisungen des Geheimen Staatspolizeiamts vom 9. November 1938, 23:55 Uhr, für den Pogrom
  • 126 Heydrich präzisiert am 10. November 1938 um 1:20 Uhr früh die Anweisungen des Geheimen Staatspolizeiamts zum Pogrom
  • 127 Die Schweizerische Gesandtscha fasst am 10. November 1938 für das Auswärtige Amt die Vereinbarungen über die Kennzeichnung der Pässe von Juden zusammen
  • 128 Ludwig Goldstein berichtet über die Zerstörung der Synagoge in Königsberg i. Pr. am 9. und 10. November 1938
  • 129 Die Gestapo Wien vermerkt am 10. November 1938 die Beschlagnahme einer Biblio- thek und die Zerstörung einer Synagoge
  • 130 Max Reiner aus Berlin berichtet, wie er seiner Verha ung am 10. November 1938 entgangen ist
  • 131 Rabbi Arthur Bluhm schildert die Pogromnacht in Krefeld und seine Verha ung
  • 132 Die Sicherheitspolizei beantragt am 10. November 1938 die Ausbürgerung Siegfried
  • Gumbels und seiner Familie
  • 133 Der Gauleiter von Wien Globocnik berichtet über die Verhaftung von Juden und die Beschlagnahmung ihres Eigentums nach dem Pogrom
  • 134 SA-Männer aus Lesum erschießen in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 drei Juden in ihren Wohnungen
  • 135 Die Israelitische Kultusgemeinde Wien bittet die Zentralstelle für jüdische Auswan- derung am 11. November 1938 darum, auf eine Mäßigung des antijüdischen Terrors hinzuwirken
  • 136 Der bayerische Innenminister informiert den Bayerischen Ministerpräsidenten am 11. November 1938 über Beendigung und Folgen der Pogromnacht
  • 137 SA-Brigadeführer Lucke meldet am 11. November 1938 die Zerstörung von 36 Syna- gogen in Hessen
  • 138 Ruth Maier beschreibt am 11. November den Pogrom, Misshandlungen und Verhaf- tungen von Juden in Wien
  • 139 Heydrich ordnet am 11. November 1938 an, dass Eichmann zu einer Besprechung über die kün ige antijüdische Politik nach Berlin reist
  • 140 Hildegard Wagener empört sich am 11. November 1938 über die Gewalt gegen Juden
  • 141 Reichsinnenminister Frick verbietet den Juden am 11. November 1938 den Wa en- besitz
  • 142 Göring erlegt den Juden deutscher Staatsangehörigkeit am 12. November 1938 eine
  • Zwangsabgabe in Höhe von einer Milliarde Reichsmark auf
  • 143 Göring verbietet am 12. November 1938 die Geschä e und Handwerksbetriebe von Juden
  • 144 Göring verfügt am 12. November 1938, dass die Juden für die Pogromschäden auf- kommen müssen
  • 145 Maria Kahle aus Bonn und ihr Sohn werden am 12. November 1938 der Sympathie für Juden beschuldigt
  • 146 Besprechung bei Göring am 12. November 1938 über die antijüdische Politik nach dem Pogrom
  • 147 Die Zelle 08 der NSDAP-Ortsgruppe Dornbusch sammelt am 12. November 1938 Informationen über vermögende Juden
  • 148 Aufzeichnungen von Luise Solmitz, 10. bis 14. November 1938, über den Pogrom und neue antijüdische Bestimmungen
  • 149 Der Sicherheitsdienst der SS legt am 14. November 1938 fünf Entwürfe zur Kenn- zeichnung von Juden vor
  • 150 Cornelius von Berenberg-Gossler über die Verha ungen in seinem Bekanntenkreis vom 11. bis zum 15. November 1938
  • 151 Der Schweizer Botscha er in Paris berichtet am 15. November 1938 von seinem Ge- spräch mit Staatssekretär Weizsäcker über die Vertreibung der Juden aus Deutsch- land
  • 152 Der Reichserziehungsminister verbietet am 15. November 1938 jüdischen Schülern den Besuch allgemeiner Schulen
  • 153 Der Apostolische Nuntius in Berlin berichtet dem Vatikan am 15. November 1938 über den Novemberpogrom
  • 154 Der Chef der Sicherheitspolizei informiert am 15. November 1938 das Auswärtige Amt über die Gründung einer Reichsvereinigung für die Betreuung jüdischer Aus- wanderer und fürsorgebedür iger Juden
  • 155 The Times: Artikel vom 15. November 1938 über die Situation der Juden im Reich
  • 156 Ein französischer Diplomat in Berlin analysiert am 15. November 1938 die Hintergründe des Pogroms und die daraus entstehenden internationalen Spannungen
  • 157 Norddeutsche Hausbesitzer-Zeitung: Artikel vom 15. November 1938 über die For- derung, jüdischen Mietern zu kündigen
  • 158 Marienbader Zeitung: Artikel vom 16. November 1938 über die Vertreibung der Juden aus dem Kurort
  • 159 Der Erlass vom 16. November 1938 verbietet es Juden, eine Uniform zu tragen
  • 160 Berliner Lokal-Anzeiger: Artikel vom 16. November 1938 über die Schließung der
  • Geschä e von Juden und ihre Ausgrenzung aus Baugenossenscha en
  • 161 Verzeichnis über beschlagnahmtes Geld, Wertgegenstände und Möbel der Juden von Markt Piesting vom 18. November 1938
  • 162 Schnellbrief des Reichswirtschaftsministers über die Verordnung zur Ausschaltung
  • der Juden aus dem deutschen Wirtscha sleben vom 18. November 1938
  • 163 Ein Vater aus Beuthen schreibt seiner im Ausland lebenden Tochter am 19. Novem- ber 1938 über die Ereignisse in den Tagen des Novemberpogroms
  • 164 Reichsinnenminister Frick verfügt am 19. November 1938, dass hilfsbedürftige Juden nur in Ausnahmefällen öffentliche Fürsorgeleistungen beziehen dürfen
  • 165 Berliner Tageblatt: Notiz vom 19. November 1938 über die Einrichtung separater Verkaufsstellen für Juden in München
  • 166 Die Jüdische Zentralstelle Stuttgart bittet die Gestapo am 21. November 1938 um den Erhalt jüdischer Einrichtungen zur Vorbereitung der Auswanderung
  • 167 Der Reichswirtschaftsminister listet am 21. November 1938 das sofort verfügbare Vermögen der Juden auf
  • 168 Bischof Kühlewein berichtet am 22. November 1938 den Geistlichen der Landeskirche Baden über die vom Erziehungsministerium kritisierte Behandlung der biblischen Geschichte im Religionsunterricht
  • 169 Der Reichswirtschafts- und der Reichsjustizminister regeln am 23. November 1938 den Zwangsverkauf und die Schließung jüdischer Handels- und Handwerksbetriebe
  • 170 Fritz Falk, Amsterdam, bittet am 23. November 1938 Sam van den Bergh darum, seiner Familie die Auswanderung in die Niederlande zu ermöglichen
  • 171 Ruth schildert ihrer Freundin Lilo am 23. November 1938 das Leben im Hachschara-Lager Gehringshof bei Fulda in Hessen
  • 172 Gespräch zwischen Adolf Hitler und dem südafrikanischen Minister Pirow am 24. November 1938 über Deutschlands Machtstellung in der Welt und die „Judenfrage
  • 173 Deutsche Allgemeine Zeitung: Artikel vom 24. November 1938 über die Rolle der Juden in der deutschen Philosophie
  • 174 Der Hilfsverein der Juden in Deutschland beginnt am 24. November 1938, die Emigration von Kindern in die Niederlande zu organisieren
  • 175 Vertreter des Reichswirtschaftsministeriums und der Großbanken diskutieren am 24. November 1938 über die vollständige Enteignung der Juden
  • 176 Das Schwarze Korps: Artikel vom 24. November 1938 über die Vernichtung der Juden
  • 177 Ernst Englander berichtet am 25. November 1938 aus London über die Lage der deutschen Juden und bittet, über mögliche Hilfsaktionen in den USA nachzudenken
  • 178 Eine Berliner Ortsgruppe der NSDAP denunziert am 26. November 1938 einen Apotheker, der einen Juden beschäftigt
  • 179 Cornelius von Berenberg-Gossler erfährt am 25. und 26. November 1938 Näheres über die Haftbedingungen im KZ Sachsenhausen
  • 180 Schlesische Zeitung: Artikel vom 27. November 1938 über die diskriminierende Gesetzgebung für „Mischlinge“
  • 181 Die 76-jährige Hedwig Jastrow nimmt sich am 29. November 1938 das Leben, um nicht den Zwangsvornamen tragen zu müssen
  • 182 Der Sicherheitsdienst der SS meldet am 29. November 1938, dass das Geheime Staatspolizeiamt den (Zwangs-)Zusammenschluss aller jüdischen Organisationen in einen Einheitsverband verfügt
  • 183 Der Wirtschaftsprüfer Max Joseph bittet am 29. November 1938 den Berliner Oberfinanzpräsidenten um die Genehmigung, Mobiliar nach Australien mitzunehmen
  • 184 Leopold Breisacher schildert am 30. November 1938 seinem nach Palästina emigrierten Sohn die Situation der Juden nach dem Novemberpogrom
  • 185 Memorandum des Joint vom 30. November 1938 über die Folgen des Pogroms in verschiedenen Städten sowie in jüdischen Umschulungslagern und in KZs
  • 186 Das Reichserziehungsministerium initiiert am 1. Dezember 1938 eine Diskussion darüber, wie die Kosten für separate jüdische Schulen der Reichsvertretung aufge- bürdet werden können
  • 187 In den Richtlinien für den Dienstunterricht in der Wehrmacht vom 1. Dezember 1938 wird das antisemitische Weltbild skizziert
  • 188 Das Amt für Sippenforschung in Wien klagt am 2. Dezember 1938 über die Nachläs- sigkeit von Pfarrern bei der Erfassung jüdischer Herkun
  • 189 Frankfurter Zeitung: Artikel vom 2. Dezember 1938 über die Jahrestagung des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands
  • 190 Die Gestapo beau ragt am 2. Dezember 1938 Max Plaut mit der Geschä sführung des Jüdischen Religionsverbandes in Hamburg
  • 191 Das Deutsche Generalkonsulat berichtet am 2. Dezember 1938 über die Flucht der Juden aus dem Memelgebiet und die wirtscha lichen Auswirkungen
  • 192 Erik und Magda Geiershoefer aus Allersberg schildern, wie NSDAP-Funktionäre ihren Besitz vereinnahmen
  • 193 Eine Verordnung vom 3. Dezember 1938 regelt den Zwangsverkauf der Betriebe und den Umgang mit Wertpapieren von Juden
  • 194 Der Sicherheitsdienst der SS in Wien bietet dem Rassenpolitischen Amt am 3. De- zember 1938 Fotos von Emigranten aus den Unterlagen der Zentralstelle für jüdische Auswanderung an
  • 195 Der Landrat fordert am 5. Dezember 1938 vom Bürgermeister von Glatz Informa- tionen zur „Arisierung“ des Einzelhandels
  • 196 Die Israelitische Kultusgemeinde Wien berichtet am 6. Dezember 1938 über die er- schwerte Auswanderung nach der Verha ung jüdischer Männer
  • 197 Benno Cohn vom Palästina-Amt Berlin berichtet Georg Landauer am 6. Dezember 1938 über die Palästinaemigration und die bevorstehende Zwangsvereinigung der jüdischen Organisationen
  • 198 Luise Solmitz fürchtet am 5. und 6. Dezember 1938 die Ghettoisierung und die Ent- eignung ihres Hauses
  • 199 Gerda Erdmann aus Berlin unterbreitet dem Papst am 7. Dezember 1938 Vorschläge, was die katholische Kirche zur Lösung der Judenfrage tun könne
  • 200 Cornelius von Berenberg-Gossler notiert am 9. Dezember 1938 Gedanken zur un-
  • menschlichen Behandlung der Juden und der Wirkung auf das Ausland
  • 201 Deutsches Recht: Artikel vom 10. Dezember 1938 über das Recht zur Anfechtung eines Vertrags bei Unwissenheit über die „Rassezugehörigkeit“ des Vertragspartners
  • 202 Ruth Maier aus Wien beschreibt am 11. Dezember 1938 den Abschied von ihrer Schwester, die mit einem Kindertransport nach Großbritannien fährt
  • 203 Max Karp schildert einem Verwandten am 16. Dezember 1938 die Situation der aus Deutschland abgeschobenen polnischen Juden im Lager Zbąszyń
  • 204 Paul Eppstein protokolliert eine Vorladung bei der Gestapo Berlin am 16. Dezem- ber 1938, bei der die Finanzierung der Pogromschäden und die Ausweisung Staaten- loser erörtert werden
  • 205 Das Bankhaus Warburg bittet die Wirtscha sgruppe Privates Bankgewerbe am 17. Dezember 1938, den Verkauf von Wertpapieren aus jüdischem Besitz zu verein- fachen
  • 206 Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung der Steuerverwaltung Frankfurt a.M. vom 19. Dezember 1938 für Hermann Krips
  • 207 e New York Times: Artikel vom 20. Dezember 1938 über Schachts Vorschläge zur Auswanderung der Juden und zum Transfer ihres Vermögens
  • 208 Der Reichserziehungsminister fragt am 21. Dezember 1938 beim Reichsinnenminis- ter an, ob die Auswanderung jüdischer Hochschullehrer verboten werden soll
  • 209 Das Jugend- und Wohlfahrtsamt Chemnitz weist am 21. Dezember 1938 seine Dienststellen an, Juden keine Unterstützung mehr zu gewähren
  • 210 Der Sicherheitsdienst der SS verfügt am 22. Dezember 1938, dass die aus Synagogen geraubten Schri stücke und Kultgegenstände nicht wieder in die Hände von Juden gelangen dürfen
  • 211 Die Jüdische Zentralstelle Stuttgart protokolliert am 22. Dezember 1938 Überfälle auf Juden in Bad Mergentheim
  • 212 Paul Fürstenberg erinnert am 24. Dezember 1938 die Reichs-Kredit-Gesellscha an ihre Zusagen in Zusammenhang mit der „Arisierung“ seiner Firma
  • 213 Jugendliche aus einem Kindertransport berichten am 25. Dezember 1938 über ihre Aufnahme in Großbritannien
  • 214 Adele Klinger aus Wien bittet am 27. Dezember 1938 die Gestapo um die Freilassung ihres Mannes aus dem KZ Buchenwald
  • 215 Göring ordnet am 28. Dezember 1938 die Einrichtung von Judenhäusern an, verbie- tet Juden die Benutzung von Schlaf- und Speisewagen und regelt den Status von Mischehen
  • 216 Deutsches Volksblatt,Wien: Artikel vom 30. Dezember 1938 über die Zwangsemi- gration der Juden
  • 217 Cornelius von Berenberg-Gossler schildert am 30. Dezember 1938 die Trauerfeier für seinen Geschä spartner, der in einer Nervenheilanstalt gestorben ist
  • 76 Dokumentenverzeichnis
  • 218 Ehud Ueberall von der Beratungsstelle der Jugendalija berichtet am 30. Dezem- ber 1938 über seine Versuche, Kinder aus Wien in den Niederlanden oder Groß- britannien unterzubringen
  • 219 NS-Frauen-Warte: Artikel vom Dezember 1938 über die Reaktionen im In- und Ausland auf die Reichspogromnacht
  • 220 Karl Sass aus Wien beschreibt seine Bemühungen um illegale Emigration im De- zember 1938
  • 221 Der Internationale Klassenkampf: Artikel vom Dezember 1938 über die Reaktionen der deutschen Arbeiterklasse und der internationalen Bourgeoisie auf die Novem- berpogrome
  • 222 Rudolf Walter berichtet über die Veränderungen im österreichischen Kulturleben nach dem Anschluss und über Misshandlungen in Polizeiha 1938
  • 223 Der Sicherheitsdienst der SS schlägt Ende 1938 die Errichtung einer Reichszentrale für jüdische Auswanderung vor
  • 224 Fred Rodeck schildert die Bürokratie in der Wiener Zentralstelle für jüdische Aus- wanderung Ende 1938
  • 225 Rudolf Bing informiert über den Novemberpogrom in Nürnberg und seine Emi- gration Ende 1938
  • 226 Irmgard Keun schildert 1938 die Erfahrungen von Juden in der Emigration aus der Perspektive eines Kindes
  • 227 Siegfried Neumann aus Berlin berichtet über seine Ha im KZ Sachsenhausen Ende 1938
  • 228 Im Kinderbuch „Der Gi pilz“ von 1938 wird der Begri „Ostjude“ erläutert
  • 229 Paul Martin Neurath re ektiert über Krankheit und Tod im Konzentrationslager im
  • Jahr 1938

1939 Bearbeiten

  • 230 Au au, New York: Kommentar vom 1. Januar 1939 zu den Verhandlungen über den Transfer jüdischen Vermögens aus Deutschland
  • 231 Herbert Nothmann aus Breslau bittet am 3. Januar 1939 einen entfernten Verwand- ten um Hilfe bei der Auswanderung
  • 232 Sigmund Geller versucht am 4. Januar 1939 von Paris aus, seinen Söhnen und seiner Frau die Auswanderung aus Wien zu ermöglichen
  • 233 e Jewish Chronicle, London: Bericht vom 6. Januar 1939 über Flüchtlingslager in verschiedenen europäischen Ländern
  • 234 Die Jüdische Zentralstelle Stuttgart setzt sich am 9. Januar 1939 bei der Gestapo für die Entlassung kranker Hä linge aus Dachau ein
  • 235 Der Reichsinnenminister verlangt auf Wunsch Görings am 10. Januar 1939, dass niemand wegen früherer Kontakte zu Juden denunziert werden dürfe
  • 236 Das Germanistische Seminar der Universität Greifswald meldet am 11. Januar 1939 alle als jüdisch deklarierten Bücher seiner Bibliothek
  • 237 Völkischer Beobachter: Artikel vom 12. Januar 1939 über eine Vortragsreihe an der Berliner Universität, in der namha e Wissenscha ler die antijüdische Politik legiti- mieren
  • 238 Bericht vom 14. Januar 1939 für den Jüdischen Weltkongress über die Lage der Juden
  • im Freistaat Danzig
  • 239 Der Reichswirtscha sminister weist die städtischen Pfandleihanstalten am 16. Ja- nuar 1939 an, wie sie mit Schmuck und Wertsachen jüdischer Auswanderer zu ver- fahren haben
  • 240 Nahum Goldmann notiert seine Eindrücke von Gesprächen mit Vertretern des Völ- kerbunds am 17. und 18. Januar 1939 über die Judengesetzgebung in Danzig
  • 241 Jüdisches Nachrichtenblatt: Die Reichsvertretung der Juden gibt am 20. Januar 1939 die Einrichtung eines Durchgangslagers für Emigranten in England bekannt
  • 242 Frau D., auf Wohnungssuche in Berlin, ho am 21. Januar 1939 auf die Kündigung jüdischer Mieter
  • 243 Göring ordnet am 24. Januar 1939 die Gründung der Reichszentrale für jüdische Auswanderung an
  • 244 Das Auswärtige Amt erläutert den Auslandsvertretungen am 25. Januar 1939 die Bedeutung der Judenfrage für die Außenpolitik
  • 245 Der Bürgermeister von Friedrichstadt befürwortet am 26. Januar 1939 gegenüber dem Landrat in Schleswig den Verkauf jüdischen Eigentums unter Wert
  • 246 Oscar Schloss schildert seine Ausreise aus Deutschland am 26. Januar 1939
  • 247 Deutsche Steuer-Zeitung und Wirtscha licher Beobachter: Artikel vom 28. Januar
  • 248 Hitler droht am 30. Januar 1939 mit der Vernichtung der europäischen Juden
  • 249 Der Präsident der Zweigstelle Wien der Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung erwägt am 2. Februar 1939 den Einsatz jüdischer Zwangsarbeiter
  • 250 Paula Schwab bittet am 6. Februar 1939 das Hilfswerk für Kinderverschickung, ihren Sohn im Ausland unterzubringen
  • 251 Vermerk des Sicherheitsdienstes der SS vom 11. Februar 1939 über die Tätigkeit der Quäker zugunsten der Juden
  • 252 Die Neue Frankfurter Versicherungs-AG informiert am 14. Februar 1939 ihre Agen- ten, dass sie ihren jüdischen Kunden die Verträge kündigen sollen
  • 253 Vermerk des Sicherheitsdienstes der SS vom 16. Februar 1939 über das demons- trative Singen von Kirchenliedern, in denen dem Volk Israel Trost zugesprochen wird
  • 254 Simon Meisner berichtet jüdischen Hilfseinrichtungen nach seiner Flucht am 21. Februar 1939 über die Lebensumstände in Antwerpen
  • 255 Der SD begrüßt am 21. Februar 1939 gegenüber dem Stab des Stellvertreters des Führers die Errichtung einer Dozentur für Talmudistik und Neuhebräisch an der Berliner Universität
  • 256 Das Gaupersonalamt Wien setzt sich am 22. Februar 1939 dafür ein, dass das geraubte jüdische Eigentum in Wien statt in Berlin versteigert wird
  • 257 Der Chef der Sicherheitspolizei informiert am 1. März 1939 über die Pläne zur Er- fassung von Juden zur Zwangsarbeit im Krieg
  • 78 Dokumentenverzeichnis
  • 258 Die Synagogengemeinde Gleiwitz erkundigt sich am 2. März 1939 bei der Reichs- vereinigung der Juden in Deutschland nach den Ablieferungsvorschri en für Edel- metalle
  • 259 Paul Eppstein von der Reichsvereinigung der Juden protokolliert am 7. März 1939 eine Vorladung bei der Gestapo zum ema Emigration, insbesondere nach Shang- hai
  • 260 Robert ompson Pell, Mitarbeiter des US-Außenministeriums, berichtet am 8. März 1939 seinem Vorgesetzten über die Schwierigkeiten bei der Emigration der Juden aus Deutschland
  • 261 Franziska Schubert schildert ihre Bemühungen um die Ha entlassung ihres Man- nes, die Einschüchterungsversuche der Gestapo Wien und ihre Auswanderung am 8. März 1939
  • 262 Aurel von Juechen und Karl Kleinschmidt protestieren am 10. März 1939 gegen die Au orderung an evangelische Pastoren, Juden nicht zu taufen
  • 263 Der Reisepass von Jolanthe Wol mit Verhaltensanweisungen für deutsche Flücht- linge in Großbritannien vom 10. März 1939
  • 264 Eichmann gibt am 10. März 1939 zu bedenken, dass die rechtliche Diskriminierung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Deviseneinbußen zur Folge hätte
  • 265 Luise Solmitz registriert am 14. März 1939 wiederholte Au orderungen zur Auswan- derung
  • 266 Joseph Hyman vom Joint berichtet am 17. März 1939 über Berufsverbote für Juden, über KZ-Ha von Remigranten und Kindern und über die jüdischen Flüchtlinge in Europa
  • 267 Die Kirchenkanzlei Berlin rät dem Oberkirchenrat Wien am 18. März 1939 zur Zu- rückhaltung gegenüber dem Büro Grüber, das evangelische „Nichtarier“ unterstützt
  • 268 Siegfried Simon aus Berlin bittet am 24. März 1939 Ruth Kimmel darum, seinem Schwiegervater zu einem Zerti kat für die Palästinaemigration zu verhelfen
  • 269 Simon Meisner schildert am 25. März 1939 seine Erfahrungen im Flüchtlingslager und mit der Fremdenpolizei in Belgien
  • 270 Hanna Kaack aus Hamburg bemüht sich am 29. März 1939, ihren Sohn in die Obhut der Quäker zu geben
  • 271 Polizei- und Justizvertreter Belgiens, Luxemburgs, der Niederlande und der Schweiz beraten am 3. April 1939 in Brüssel über die illegale Einwanderung aus Deutschland
  • 272 Chaim Selzer aus Wien versucht am 14. April 1939, für seine Tochter einen Platz im Kindertransport nach England zu bekommen
  • 273 Jüdisches Nachrichtenblatt: Das Reichswirtscha sministerium erteilt am 17. April 1939 Weisungen, was Emigranten bei ihrer Auswanderung mitnehmen dürfen
  • 274 Cornelius von Berenberg-Gossler setzt sich am 18. April 1939 bei der Gestapo Berlin für die Emigration Fritz Warburgs ein
  • 275 Ottilie Spitzer und Hermann Goebbels bitten Hitler am 20. April 1939 um eine Ehe- genehmigung
  • Dokumentenverzeichnis 79
  • 276 Die Reichsstelle für das Auswanderungswesen berichtet am 25. April 1939 über die
  • Entwicklung der Emigration in der zweiten Jahreshäl e 1938
  • 277 Das Reichsgesetz vom 30. April 1939 schränkt die Rechte von jüdischen Vermietern und Mietern ein
  • 278 Moritz Mailich bittet Jos. A. Schwalb am 1. Mai 1939, seine Auswanderung in die USA zu unterstützen
  • 279 Der Direktor der Talmud-Tora-Schule in Hamburg skizziert am 2. Mai 1939 seine Vorstellungen von einer jüdischen Schule für Emigrantenkinder in den USA
  • 280 Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Wien registriert am 3. Mai 1939 den Handel mit Einreisevisa für Monaco
  • 281 Die Eheleute Malsch aus Düsseldorf berichten ihrem Sohn Willy in den USA am 5. Mai 1939 von ihrer wachsenden Verzwei ung und der Ho nung auszuwandern
  • 282 6-Uhr-Abendblatt, Wien: Bericht vom 8. Mai 1939 über eine antisemitische Ausstel- lung im Naturhistorischen Museum in Wien
  • 283 Julius Bernheim aus Buchau bittet am 14. Mai 1939 seinen Sohn Manfred, die Eltern vor antisemitischen Angri en in Sicherheit zu bringen
  • 284 Das Rechnungsprüfungsamt Frankfurt a.M. regt am 15. Mai 1939 beim Oberbürger- meister an, das städtische Fürsorgeamt mit der planmäßigen Umquartierung von Juden zu beau ragen
  • 285 Der Reichsinnenminister und der Reichsarbeitsminister regeln am 25. Mai 1939 die Zahlung von Fürsorgeleistungen an Juden, die mit Nichtjuden zusammenleben
  • 286 Oberregierungsrat Kurt Krüger, Wien, fragt am 31. Mai 1939 beim Sicherheitsdienst an, welchen Status die Abschlusszeugnisse jüdischer Schulen haben sollen
  • 287 Die Exil-SPD berichtet über die Situation der Juden im Memelland Ende Mai 1939 nach der deutschen Machtübernahme
  • 288 Das Hilfskomitee für jüdische Flüchtlingskinder in Brüssel bittet die Israelitische Kultusgemeinde Wien am 2. Juni 1939 um Mithilfe bei der Organisation von Kin- dertransporten
  • 289 Georg Landauer listet am 2. Juni 1939 die Verteilung von 25 000 Flüchtlingszerti - katen zur Einwanderung nach Palästina auf
  • 290 Der Zahlmeister der „St. Louis“ berichtet im Juni 1939 über die Fahrt des Flücht- lingsschi es nach dem Landeverbot in Havanna
  • 291 Walter Benjamin stellt in einem Brief an Stephan Lackner am 4. Juni 1939 Über- legungen zur Situation im Exil und über die Selbstmorde von Juden in Wien an
  • 292 Eduard und Emma Weil berichten im Juni 1939 über das Ho en und Bangen der Passagiere des Flüchtlingsschi s „St. Louis“
  • 293 Die Stadt Frankfurt a.M. wälzt am 7. Juni 1939 die Fürsorgekosten für Juden auf die jüdische Gemeinde ab
  • 294 Bernhard Heun, Jurist im Personalamt der Stadt Frankfurt a.M., interpretiert am 14. Juni 1939 die Bestimmungen über die Mietverhältnisse mit Juden
  • 295 Max Plaut, Hamburg, berichtet Arthur Spier am 15. Juni 1939, dass er aufgefordert wurde, dem Arbeitsamt und der Gestapo arbeitslose Juden zu melden
  • 80 Dokumentenverzeichnis
  • 296 e Times vom 15. Juni 1939 meldet, dass Charlie Chaplin die Einnahmen aus sei-
  • nem Film Juden zugutekommen lassen will
  • 297 Paul Eppstein von der Reichsvereinigung der Juden notiert am 16. Juni 1939, was er bei seiner Vorladung der Gestapo über das Schicksal jüdischer Flüchtlinge vorge- tragen hat
  • 298 Felice Schragenheim schreibt am 19. Juni 1939 über die erzwungene Emigration
  • 299 Hermann Ritter weist am 22. Juni 1939 die Reichs-Kredit-Gesellscha darauf hin,
  • dass die Lederfabrik Adler & Oppenheimer billig zu haben sei
  • 300 Jacques Cahn fürchtet am 23. Juni 1939 nach seinem Besuch auf dem Polizeirevier Berlin-Schöneberg eine Strafanzeige
  • 301 Eichmann berichtet am 24. Juni 1939 Reichskommissar Bürckel in Wien über die Entwicklung der Emigration
  • 302 Eichmann denunziert am 27. Juni 1939 gegenüber dem Sicherheitsdienst Wien einen Direktor des Dräger-Werks, weil dieser Mitleid mit Juden bekundet hat
  • 303 Die Reichsvertretung der Juden wird im Juni 1939 darüber informiert, dass der Aus- wanderungsdruck die Emigration in die USA behindere
  • 304 Martin Fuchs bittet am 3. Juli 1939 den Oberbürgermeister von Breslau und den Innenminister um Genehmigung zur Emigration bei Weiterzahlung seiner Pension
  • 305 Ein unbekannter Verfasser berichtet dem Joint am 5. Juli 1939 über Abschiebungen und illegale Emigration aus dem Reich
  • 306 Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung meldet am 6. Juli 1939 die Vertreibung der Juden aus Baden bei Wien
  • 307 Das Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Ein usses auf das deut- sche kirchliche Leben bewertet im Juli 1939 die evangelischen Kirchengesangbücher
  • 308 Frankfurter Zeitung: Artikel vom 7. Juli 1939 über den Germanisten Friedrich Gundolf und das Judentum als Forschungsobjekt deutscher Historiker
  • 309 Der Reichsführer SS regelt am 8. Juli 1939 die Abschiebung polnischer Juden über die grüne Grenze
  • 310 Leo Lippmann beschreibt am 11. Juli 1939 seine Bemühungen, Gebäude der Jüdi- schen Gemeinde Hamburg gegen staatlichen Zugri zu verteidigen
  • 311 Der Sicherheitsdienst in Linz meldet am 14. Juli 1939 die Inha ierung von SA-Leuten nach einer Friedhofsschändung im ehemals tschechischen Rosenberg
  • 312 Willy Cohn notiert am 16. Juli 1939, dass ihn die Staatspolizei Breslau zur Erfor- schung der Geschichte der Juden verp ichten will
  • 313 Die Gestapo weist am 19. Juli 1939 die Staatspolizeistellen an, das Zusammenleben von Paaren zu verhindern, deren Eheschließungsanträge abgelehnt wurden
  • 314 Memorandum des Joint vom 24. Juli 1939 über die illegale Emigration nach Palästina
  • 315 Siegfried Wol aus Eisenach schildert am 25. Juli 1939 seine Bemühungen um Emi-
  • gration
  • 316 Die Exil-SPD zählt im Juli 1939 die Flüchtlingsschi e auf, denen die Landung ver- weigert wird
  • Dokumentenverzeichnis 81
  • 317 Luise Solmitz notiert am 4. August 1939 den Ausschluss der Juden aus den Lu -
  • schutzbunkern
  • 318 Das Ehepaar Malsch aus Düsseldorf schreibt am 7./8. August 1939 dem Sohn in den USA über Zwangsarbeit und Einsamkeit
  • 319 Neues Volk: Fritz Arlt rezensiert in der Ausgabe vom 8. August 1939 das Buch „Die Judenfrage in Rumänien“
  • 320 Cornelius von Berenberg-Gossler erfährt am 10. August 1939 vom Selbstmord einer jüdischen Bekannten in der Emigration
  • 321 Willy Cohn aus Breslau berichtet am 16. August 1939 von seinen Erfahrungen als Historiker im Landesamt für Rassen- und Sippenforschung
  • 322 Der Oberstaatsanwalt in Hamburg sichert am 17. August 1939 die Ha entlassung von Norbert Arendt zu, wenn er binnen einer Woche emigriert
  • 323 Cilli Lipski macht ihren Eltern und ihrem Bruder im Brief vom 19. August 1939 wenig Ho nungen auf ein Palästina-Zertifikat
  • 324 Arthur Löwy bittet am 24. August 1939 die Beratungsstelle der Jugendalija in Wien, die Auswanderung seines Sohnes zu fördern
  • 325 Klaus Jakob Langer schildert am 26. August 1939 die angespannte politische Lage und seine Befürchtung, dass ein Krieg seine Auswanderung verhindern könne
  • 326 Der Vorsteher des Finanzamts Frankfurt a.M. regt am 27. August 1939 an, Juden nur nach besonderer Prüfung für ihre abgelieferten Wertgegenstände zu entschädigen
  • 327 Margarete Korant aus Berlin schreibt am 28.8.1939 an ihre Tochter in den USA über die Angst vor Krieg und Isolation
  • 328 Paul Eppstein protokolliert seine Vorladung vom 28. August 1939 bei der Gestapo und die Anweisungen zur Zwangsarbeit von Juden im Krieg
  • 329 Walter Tausk sieht Ende August 1939 seine Auswanderungspläne durch den bevorstehenden Krieg bedroht

Band 3: Deutsches Reich und Protektorat 1939 - 1941 Bearbeiten

  • Andrea Löw (Bearbeiterin)

Band 3, München 2012


Teil 1 – Deutsches Reich


  • 1 Der Schriftsteller Walter Tausk notiert am 1. September 1939, wie er in Breslau den Kriegsbeginn erlebt
  • 2 Emilie Braach aus Frankfurt am Main schildert ihrer nach Großbritannien emi- grierten Tochter am 1. September 1939, wie sich der Alltag durch den Kriegsbeginn verändert
  • 3 Der nach Jerusalem ausgewanderte Historiker Arnold Berney hält am 2. und 3. Sep- tember 1939 seine düsteren Prognosen zum Kriegsbeginn fest
  • 4 Der Staatskommissar für die Privatwirtscha des Reichsstatthalters in Wien schlägt am 5. September 1939 vor, die Wiener Juden in Zwangsarbeitslager zu sperren
  • 5 Das Geheime Staatspolizeiamt weist seine Dienststellen am 6. September 1939 an, Ausschreitungen gegen Juden zu unterbinden, und kündigt antijüdische Maß- nahmen an
  • 6 Heydrich ordnet am 7. September 1939 an, alle männlichen polnischen Juden über 16 Jahren im Reich zu verha en
  • 7 Walter Grundmann informiert Reichskirchenminister Kerrl am 8. September 1939 über die Arbeit des Instituts zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Ein- usses auf das deutsche kirchliche Leben
  • 8 Willy Cohn notiert am 10. September 1939 in sein Tagebuch, dass die Stimmung in Breslau immer antisemitischer wird
  • 9 Die NSDAP-Kreisleitung Kitzingen-Gerolzhofen berichtet am 11. September 1939 über Angri e auf Juden und fordert, alle Juden in einem Konzentrationslager zu inha ieren
  • 10 Die Gestapo München beschuldigt Felizi Weill am 13. September 1939 aufgrund einer Denunziation der Hetze gegen die deutsche Staatsführung
  • 11 Au au: Artikel vom 15. September 1939 über die Bedeutung dieses Kriegs für die Zukun des Judentums
  • 12 Beim Beau ragten für den Vierjahresplan in Berlin ndet am 16. September 1939 eine Besprechung über die Auswanderung der Juden und deren Zwangsarbeit statt
  • 13 Schüler der 8. Klasse üben am 19. September 1939 in einem Diktat, „barfüßige Polen- weiber und schmierige Ka anjuden“ zu schreiben
  • 14 Jüdisches Nachrichtenblatt: Ankündigung des Jüdischen Kulturbunds vom 22. Sep- tember 1939, dass die Filmbühne ihre Vorführungen wieder aufnimmt
  • 15 Martin Striem aus Berlin beklagt sich am 28. September 1939 bei seinem emigrierten Sohn Rolf über den bevorstehenden Umzug in ein „Judenhaus“
  • 16 Der NSDAP-Ortsgruppenleiter Rothleitner plädiert am 2. Oktober 1939 dafür, alle Juden aus Wien abzuschieben
  •  Dokumentenverzeichnis
  • 17 Gerdrut Günsburg aus Apolda bittet die Devisenstelle üringen am 4. Oktober 1939
  • um Au ebung der Sicherungsanordnung für ihren Mann
  • 18 Hitler überträgt Himmler am 7. Oktober 1939 mit dem Erlass „zur Festigung deut- schen Volkstums“ die rassenpolitischen Siedlungsvorhaben im deutschen Herr- scha sraum
  • 19 Eichmanns Stellvertreter sichert sich am 9. Oktober 1939 die Unterstützung von Wehrmacht und Zivilverwaltung bei der geplanten Deportation der Juden aus Kattowitz
  • 20 Die Gestapo Köln teilt am 12. Oktober 1939 mit, Juden seien bei Verstößen gegen Anordnungen umgehend zu inha ieren
  • 21 Rica Neuburger nimmt sich im Oktober 1939 aufgrund der Schikanen gegen Juden das Leben
  • 22 Friedrich Kellner entrüstet sich am 13. Oktober 1939 über völkerrechtswidrig begon- nene Kriege und die Entrechtung der Juden
  • 23 Eichmann lässt Kripochef Nebe am 16. Oktober 1939 mitteilen, dass den Deporta- tionszügen nach Polen Waggons mit „Zigeunern“ angehängt werden können
  • 24 In der Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Wien werden am 17. Oktober 1939 Details zur Deportation der Wiener Juden nach Polen besprochen
  • 25 Der Reichs nanzminister erhöht am 19. Oktober 1939 die Vermögensabgabe für Juden
  • 26 Die Synagogengemeinde Köln gibt am 21. Oktober 1939 Einschränkungen beim Ein- kauf von Lebensmitteln bekannt
  • 27 Martha Svoboda schreibt am 21. Oktober 1939 in ihrem Tagebuch über die Depor- tation ihres Bruders aus Wien nach Nisko
  • 28 Mansfelder Zeitung: Artikel vom 26. Oktober 1939 über die Verurteilung von David Naruhn, der unerlaubt mit einer „Arierin“ zusammenlebte
  • 29 Die Auswanderungsberatung der Jüdischen Wirtscha shilfe Dresden bittet den Joint am 2. November 1939, die Visaerteilung durch das US-Generalkonsulat in Ber- lin zu befördern
  • 30 Eine Wiener Jüdin bittet Josef Löwenherz am 10. November 1939, Mädchen unter 18 Jahren vor der Deportation nach Polen zu bewahren
  • 31 Die Gestapo informiert den Landeshauptmann von Tirol am 17. November 1939 über die Mitglieder und das Vermögen der Jüdischen Gemeinde in Innsbruck
  • 32 Der SD-Abschnitt Leipzig schlägt dem Reichssicherheitshauptamt am 18. November 1939 ein Reiseverbot für Juden vor
  • 33 Josef Löwenherz berichtet der Gestapo in Wien am 20. November 1939 von Todes- fällen in Buchenwald und bittet darum, Juden mit Auswanderungsmöglichkeiten freizulassen
  • 34 Ein V-Mann des SD beschwert sich am 24. November 1939 über das Verhalten der Berliner Juden
  • 35 Jolan orn aus Wien beschreibt ihrer Schwester in New York am 25. November 1939, wie schwierig es ist, ihre Auswanderung vorzubereiten
  • 36 Jochen Klepper aus Berlin dokumentiert am 8. Dezember 1939 in seinem Tagebuch, wie seiner Familie die grundlegenden Dinge des täglichen Lebens entzogen werden
  • 37 Max Wiener macht Ernst Grumach aus Berlin in einem Brief vom 11. Dezember 1939 wenig Ho nung auf eine Stelle an einem amerikanischen College
  • 38 e Times: Artikel vom 16. Dezember 1939 über die Situation der in das Gebiet Lublin deportierten Juden
  • 39 Im Reichssicherheitshauptamt wird am 19. Dezember 1939 eine Amtsche espre- chung über ein „Judenreservat“ vorbereitet
  • 40 Das Reichssicherheitshauptamt informiert alle Gestapostellen am 21. Dezember 1939, dass Himmler die Deportation von Juden in das Generalgouvernement aus- gesetzt habe
  • 41 In einem Bericht für den Joint wird die dramatische Lage der Juden in Wien zum Jahresende 1939 dargestellt
  • 42 e Washington Post: Artikel vom 14. Januar 1940 über die zunehmende Ausgren- zung der Juden in Deutschland
  • 43 Margarete Korant aus Berlin berichtet ihrer Tochter Ilse am 19. Januar 1940, wie sie beim Einkaufen verhöhnt wurde
  • 44 Alfred Rosenberg hält am 27. Januar 1940 in seinem Tagebuch fest, wie er mit Hitler über den Antisemitismus in Russland gewitzelt habe
  • 45 Die Bezirksstelle Gleiwitz der Reichsvereinigung der Juden informiert im Januar 1940 über die Auswandererabgabe
  • 46 Mitarbeiter eines Umschulungslagers in Wien senden Gauleiter Bürckel Ende Januar 1940 Vorschläge zum weiteren Einsatz der jüdischen Arbeitskrä e
  • 47 Pfarrer Grüber kritisiert am 2. Februar 1940 den Evangelischen Oberkirchenrat für die Diskriminierung von Pfarrern, die als „Mischlinge“ gelten oder in „Mischehen“ leben
  • 48 Die sowjetische Umsiedlungsverwaltung informiert Regierungschef Molotov am 9. Februar 1940 über deutsche Vorschläge zur Deportation von Juden in die Sowjet- union
  • 49 Die NSDAP-Ortsgruppe Hainburgerstraße in Wien beklagt sich am 10. Februar 1940 beim Kreis-Propagandaamt über die Jüdin Ste Walther
  • 50 Das Reichssicherheitshauptamt kündigt am 12. Februar 1940 polizeiintern an, die jüdische Bevölkerung zwecks besserer Überwachung in bestimmten Orten zusam- menzufassen
  • 51 Rechtsanwalt Alfred Panz ersucht den Reichs nanzminister am 12. Februar 1940, sudetendeutsche Bewerber bei der „Arisierung“ einer Ziegelei zu bevorzugen
  • 52 In einem Merkblatt wird ausgewählten NSDAP-Mitgliedern die Vorgehensweise in der Nacht vor der Deportation der Stettiner Juden am 12.und 13. Februar 1940 erläutert
  • 53 Neue Zürcher Zeitung: Artikel vom 16. Februar 1940 über die Deportation der Juden aus Stettin
  •  Dokumentenverzeichnis
  • 54 Johanna Simon bittet die Israelitische Kultusgemeinde in Darmstadt am 20. Februar
  • 1940, sie weiterhin für ihre Tätigkeit in der Notstandsküche zu entschädigen
  • 55 Hofrat Julius Munk aus Wien ersucht die Reichsstelle für Sippenforschung am 22. Februar 1940, ihn zum „Mischling“ zu erklären
  • 56 Der Geschä sträger der US-Botscha in Berlin unterrichtet seinen Außenminister am 6. März 1940 über die Lage der Juden in Deutschland
  • 57 Max Seelig versucht am 8. März 1940, bei der Gestapo die Rückkehr seiner aus Stet- tin nach Piaski deportierten Kinder zu erreichen
  • 58 Charlotte Wollermann aus Düsseldorf beschuldigt am 12. März 1940 den evange- lischen Pfarrer Gottfried Hötzel, eine judenfreundliche Predigt gehalten zu haben
  • 59 Ferdinand Itzkewitsch bittet seinen Sohn am 15. März 1940 von Buchenwald aus, sich beim Hilfsverein um seine Auswanderung zu bemühen
  • 60 Jüdisches Nachrichtenblatt: Bekanntgabe der Reichsvereinigung vom 19. März 1940, dass die Zwangsvornamen kün ig ins Telefonbuch eingetragen werden müssen
  • 61 Salomon Samuel aus Berlin dankt dem Ehepaar Schubert in Essen am 29. März 1940 für Unterstützung und Trost
  • 62 Das Ministerium für innere und kulturelle Angelegenheiten in Wien löst am 30. März 1940 die Kultusgemeinden in der Ostmark auf
  • 63 Der Vorstand der Reichsvereinigung diskutiert am 5. April 1940, wie sich die Zahl jüdischer Auswanderer steigern lässt
  • 64 Die Exil-SPD berichtet am 7. April 1940 über die verzweifelte Lage der Juden im Deutschen Reich
  • 65 Max Inow aus Wuppertal hält seine Tochter Grete in Palästina am 8. April 1940 über die verstreute Familie und seine eigenen Auswanderungsbemühungen auf dem Lau- fenden
  • 66 Hitler entscheidet am 8. April 1940 über den Einsatz jüdischer „Mischlinge“ in der Wehrmacht
  • 67 Himmler ordnet am 10. April 1940 für die Dauer des Kriegs eine Entlassungssperre für Juden an, die in Konzentrationslagern einsitzen
  • 68 Marianne Wachstein schildert Hofrat Wilhelm am 12. April 1940, wie sie und andere Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück misshandelt wurden
  • 69 Martha Svoboda aus Wien notiert am 16. April 1940 in ihrem Tagebuch, welche Wirkung die Propaganda entfaltet
  • 70 Leitmeritzer Tagblatt: Artikel vom 19. April 1940 über Marie Pick, die wegen Ver- gehens gegen das Heimtückegesetz verurteilt wurde
  • 71 Gestapochef Müller stellt am 24. April 1940 klar, welche jüdischen Personengruppen zu Kriegszeiten auswandern dürfen und wohin
  • 72 Aron Menczer übermittelt Josef Löwenherz am 26. April 1940 ein Exposé über die angestrebte Wiedererö nung der Umschulungsstätten in Wien
  • 73 Moritz Weinberg aus Köln schildert Bruno Kisch in New York am 29. April 1940 seine Auswanderungsbemühungen
  • 74 Der Beau ragte für die Überwachung der jüdischen Wohlfahrtseinrichtungen in
  • Frankfurt am Main erstattet dem Oberbürgermeister am 30. April 1940 Bericht
  • 75 Der Gauwirtscha sberater in Aussig drängt den Reichs nanzminister am 3. Mai 1940, die „Arisierung“ insbesondere von Immobilien im Sudetenland zu beschleu- nigen
  • 76 SS-Sturmbannführer Heckmüller wehrt sich am 3. Mai 1940 dagegen, von ihm er- lassene Anordnungen gegenüber jüdischen Arbeitern in Eisenerz rückgängig zu machen
  • 77 Görings Bevollmächtigter für die „Arisierung“ des Petschek-Konzerns legt am 3. Mai 1940 seinen Abschlussbericht vor
  • 78 Der Arzt Max Schönenberg aus Köln schreibt seinem Schwager Julius Kaufmann in Shanghai am 5. Mai 1940 über die Einschränkung seines Praxisbetriebs
  • 79 Der SD-Leitabschnitt Stuttgart erlaubt der Jüdischen Mittelstelle am 15. Mai 1940, Juden in Vorbereitung ihrer Auswanderung an heimische Bauern zu vermitteln
  • 80 Der Reichsführer-SS drängt den Reichs nanzminister am 17. Mai 1940, das im In- land verbliebene Vermögen jüdischer Emigranten zügig zu beschlagnahmen
  • 81 Günther Troplowitz aus Berlin erkundigt sich am 24. Mai 1940 beim Auswärtigen Amt, ob eine Ansiedlung der Juden in den zukün igen deutschen Kolonien möglich sei
  • 82 Der Reichsstatthalter informiert am 29. Mai 1940, die reichsweite Judengesetzgebung werde in Danzig nicht übernommen, da es dort ohnehin bald keine Juden mehr geben werde
  • 83 Paul Eppstein protokolliert eine Vorladung zur Gestapo am 30. Mai 1940, bei der die Zwangsarbeit von Juden erörtert wurde
  • 84 Jüdisches Nachrichtenblatt: Bekanntgaben der Israelitischen Kultusgemeinde Wien vom 31. Mai 1940 über Reiseeinschränkungen und das Auswanderungsgebot für Juden
  • 85 Die Landesp egeanstalt Grafeneck informiert Moritz Fleischer am 5. Juni 1940 über den Tod seines Sohnes
  • 86 Valerie Sche el aus Berlin schreibt ihrem Freund Karl Wildmann in den USA am 7. Juni 1940 einen sehnsüchtigen Brief
  • 87 Heydrich stellt am 13. Juni 1940 klar, dass er allein für die Auswanderung der Juden aus dem Reichsgebiet zuständig ist
  • 88 Ein anonymer Verfasser schildert am 16. Juni 1940 die Lebensbedingungen für Juden in München und Berlin
  • 89 Heydrich drängt am 24. Juni 1940 gegenüber Außenminister Ribbentrop auf eine „territoriale Endlösung“
  • 90 e New York Times: Interview mit Nahum Goldman vom Jüdischen Weltkongress, in dem dieser am 25. Juni 1940 vor der Vernichtung von sechs Millionen europäi- schen Juden warnt
  • 91 Eichmann fordert jüdische Funktionäre aus Berlin, Prag und Wien am 3. Juli 1940 auf, eine Denkschri zur Auswanderung aller Juden aus Europa auszuarbeiten
  •  Dokumentenverzeichnis
  • 92 Franz Rademacher stellt am 3. Juli 1940 im Auswärtigen Amt Überlegungen an, alle
  • europäischen Juden auf Madagaskar anzusiedeln
  • 93 Eine Jüdin aus Deutschland schildert einer Londoner Emigrantenorganisation die Lage der jüdischen Bevölkerung in Frankfurt am Main bis zum 11. Juli 1940
  • 94 Der Statistiker Friedrich Burgdörfer berechnet am 17. Juli 1940, wie viele Juden nach Madagaskar abgeschoben werden könnten
  • 95 Der Leipziger Oberbürgermeister informiert den sächsischen Wirtscha sminister am 18. Juli 1940 über die Versorgung und den Arbeitseinsatz der jüdischen Bevölke- rung in Leipzig
  • 96 Der Reichspostminister ordnet am 29. Juli 1940 an, Juden die Telefonanschlüsse zu kündigen
  • 97 eNewYorkTimes:Artikelvom2.August1940überAusfuhrverbote,Einkaufsbe- schränkungen und Sperrgebiete für Juden in Deutschland
  • 98 Im Auswärtigen Amt werden am 15. August 1940 Hitlers Pläne bekannt, nach dem Krieg alle Juden aus Europa zu deportieren
  • 99 Das Reichssicherheitshauptamt plant Mitte August 1940 die Verschleppung der europäischen Juden nach Madagaskar
  • 100 Ein Flüchtlingskomitee in Shanghai erläutert der Kultusgemeinde in Wien am 21. August 1940 die Einwanderungsbedingungen
  • 101 Legationsrat Rademacher vom Auswärtigen Amt macht Ende August 1940 Vor- schläge zur Durchführung des Madagaskar-Plans
  • 102 HerbertGerigkschreibtimAugust1940überdieRolledesJudentumsinderMusik
  • 103 Reichskulturwalter Hinkel informiert auf einer Sitzung des Propagandaministe-
  • riums am 6. September 1940 über die geplante Deportation der Berliner Juden
  • 104 Emilie Cassel bittet den Polizeipräsidenten in Stettin am 9. September 1940 um die Erlaubnis zur Anscha ung eines Volksempfängers, obwohl ihr Mann „Nichtarier“ sei
  • 105 Hermann Samter, Redakteur beim Jüdischen Nachrichtenblatt, schildert Hanna Kobylinski am 12. September 1940 die Tätigkeit des Jüdischen Kulturbunds in Berlin
  • 106 DerBürgermeistervonMisdroyerkundigtsicham30.September1940beimDeut- schen Gemeindetag, ob eine im Ort lebende Jüdin in eine Anstalt eingewiesen wer- den könne
  • 107 DerChefderSchweizerFremdenpolizeidrängtdenSchweizerBotscha erinVichy am 2. Oktober 1940, Transitvisa für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland zu er- wirken
  • 108 DerReichstreuhänderderArbeitfürdasWirtscha sgebietSteiermarkundKärnten rechtfertigt am 4. Oktober 1940 die geringe Entlohnung jüdischer Arbeitskrä e
  • 109 Der Reichslu fahrtminister informiert am 7. Oktober 1940 das Lu gaukommando VII, dass Juden der Zutritt zu ö entlichen Lu schutzräumen zu gewähren sei
  • 110 Himmler kündigt am 22. Oktober 1940 vor der NSDAP-Landesgruppe in Madrid die Abschiebung aller Juden aus dem Großdeutschen Reich in das Generalgouver- nement an
  • Dokumentenverzeichnis 
  • 111 OttoHirschschildert,wieerbeiderGestapoam26.Oktober1940gegendieDepor-
  • tationen aus Baden, der Pfalz und dem Saarland protestierte
  • 112 HeydrichteiltdemAuswärtigenAmtam29.Oktober1940mit,dieDeportationder jüdischen Bevölkerung aus Baden und der Pfalz sei auf Anordnung Hitlers erfolgt
  • 113 Berichtvom30.Oktober1940überdieDeportationdeutscherJudennachSüdfrank- reich
  • 114 Die Staatspolizeistelle Bielefeld kündigt am 2. November 1940 an, dass alle Juden zwischen 18 und 55 Jahren zum geschlossenen Arbeitseinsatz herangezogen werden sollen
  • 115 EstherCohnausO enburgbeschreibtam3.November1940inihremTagebuchihre Verzwei ung über die Deportation ihrer Mutter und ihrer Schwestern nach Frank- reich
  • 116 Hitler spricht am 8. November 1940 in München über den Aufstieg der NS-Bewe- gung und den „Kampf gegen das Judentum“
  • 117 DasReichssicherheitshauptamtfordertseineMitarbeiteram9.November1940auf, sich um Wohnungen von Juden zu bewerben
  • 118 DieHaupttreuhandstelleOstwendetsicham13.November1940wegenderVerstei- gerung des Grundstücks von Chaim Goldfarb an den Polizeipräsidenten in Berlin
  • 119 Himmler verp ichtet am 15. November 1940 alle Angehörigen der Polizei zum Be- such des Films „Jud Süß“
  • 120 Michael Meyer beschreibt seine Emigration nach Palästina im Herbst 1940 auf verschiedenen Flüchtlingsschiffen
  • 121 Hans Baruch dokumentiert in seinem Tagebuch zwischen September und November 1940 seine Flucht per Schiff nach Palästina
  • 122 Der Münchener Oberbürgermeister gibtam 2.Dezember1940 Richtlinien überdie öffentliche Fürsorge für Juden bekannt, die nicht der Reichsvereinigung angehören
  • 123 DerChefderReichskanzleiinformiertGauleitervonSchiracham3.Dezember1940, dass Hitler die Abschiebung von 60 000 Juden aus Wien genehmigt habe
  • 124 Kreiszeitung für die Ost-Prignitz: Artikel vom 4. Dezember 1940 über die Entste- hung des Films „Der ewige Jude“
  • 125 Eichmann hält am 4. Dezember 1940 die Umsiedlung von knapp sechs Millionen europäischen Juden für die „Endlösung der Judenfrage“
  • 126 Himmler informiert die Reichs- und Gauleiter am 10. Dezember 1940 über seine Siedlungspläne
  • 127 Reichsinnenminister Frick ordnet am 12. Dezember 1940 die Verlegung jüdischer Psychiatriepatienten in die Jüdische Heil- und P egeanstalt Bendorf-Sayn an
  • 128 Paul Eppstein notiert am 20. Dezember 1940, wie anlässlich seiner Vorladung bei der Gestapo seine eigene Inhaftierung erörtert wird
  • 129 Ein Auswanderer schildert die Versorgungslage, die Stimmung der Bevölkerung und die Situation der Juden im Reich im Herbst und Winter 1940
  • 130 Walter Mehring gedenkt in einem Gedicht zur Jahreswende 1940/41 seiner toten Freunde
  • 131 Kurt Rathenau aus Berlin schildert seinem Bruder Fritz am 3. Januar 1941, was die Briefzensur für ihn bedeutet
  • 132 DieIndustrie-undHandelskammerSüdwestfaleninHagenbittetam6.Januar1941 den Reichswirtscha sminister, das Grundstück des Juden Dagobert Gottschalk er- werben zu dürfen
  • 133 Die Papierfabrik und Verlagsgesellschaft Steyrermühl beantragt beim Reichsstatthalter Oberdonau am 7. Januar 1941 Wiedergutmachung der durch die „Arisierung“ entstandenen Schäden
  • 134 Der aus StettinnachPiaski deportierte GerhardMichaelis bittet das AuswärtigeAmt am 18. Januar 1941, die Ausreise seiner Familie nach Haiti zu genehmigen
  • 135 IndenMeldungenaus demReichwirdam20.Januar1941über Reaktionen aufden Film „Der ewige Jude“ berichtet
  • 136 Der Wiener Kardinal Innitzer teilt dem Papst am 20. Januar 1941 seine Sorge über das Schicksal von 11 000 „nichtarischen“ Christen mit
  • 137 DerReichsstatthalterinderSteiermarkberichtetdemReichsernährungsministeram 21. Januar 1941 über die Enteignung landwirtscha lichen Grundbesitzes von Juden
  • 138 Der „Judenberater“ des SD in Frankreich vermerkt am 21. Januar 1941, dass Hey- drich in Hitlers Au rag ein Projekt zur „endgültigen Lösung“ der Judenfrage ent- wickelt habe
  • 139 Max Schönenberg aus Köln bittet einen Bekannten in den USA am 23. Januar 1941 um Hilfe bei der Emigration
  • 140 Der Vorstand der Reichsvereinigung spricht am 27. Januar 1941 über die Betreuung „nichtarischer“ Christen und die Verlegung jüdischer Psychiatriepatienten in Sam- melanstalten
  • 141 Jan Springel wird am 27. Januar 1941 in Buchenwald erschossen
  • 142 Hitler erinnert am 30. Januar 1941 an seine Prophezeiung, dass im Fall eines Welt-
  • kriegs das europäische Judentum vernichtet werde
  • 143 ElisabethButenbergausRheydtärgertsichEndeJanuar1941überdasVerhaltenvon Juden in der Straßenbahn und unterbreitet dem Ortsgruppenleiter der NSDAP dazu Vorschläge
  • 144 Die Gestapo informiert den Leiter der Israelitischen Kultusgemeinde am 2. Februar 1941 über die bevorstehende Deportation Wiener Juden in das Generalgouvernement
  • 145 Kurt Mezei hält am 3. Februar 1941 in seinem Tagebuch fest, dass bereits Vorladun- gen zur Deportation an Wiener Juden verschickt wurden
  • 146 VölkischerBeobachter:Artikelvom4.Februar1941überdieAusgrenzungderJuden aus der Wirtscha
  • 147 Arthur und Johanna Cohen aus Düsseldorf ho en aufgrund einer Mitteilung des Konsulats vom 5. Februar 1941, in die USA auswandern zu können
  • 148 AnnaSamuelschildertihrerFreundinElseSchubertam11.Februar1941ihrewach- sende Bedrängnis
  • 149 Moritz Leitersdorf aus Wien bekommt von der Reichs uchtsteuerstelle am 12. Feb- ruar 1941 einen Sicherheitsbescheid
  • 150 VerschiedeneFunktionärebesprechenam12.Februar1941beimObergebietsführer
  • Wien die Deportation der Wiener Juden
  • 151 PaulaRosenbergschreibtüberdieBedingungenimSammellagerCastellezgasseund ihre Zwangsumsiedlung von Wien nach Opole Lubelskie am 15. Februar 1941
  • 152 In einem Bericht für den Joint wird die jüdische Zwangsarbeit in Berlin Mitte Feb- ruar 1941 dargestellt
  • 153 Die Jüdische Kultusvereinigung Mainz informiert am 19. Februar 1941 über die Möglichkeit, Pakete in das Lager Gurs in Frankreich zu schicken
  • 154 Martha Svoboda aus Wien macht sich am 20. Februar 1941 Sorgen wegen der De- portation ihrer Eltern in das Generalgouvernement
  • 155 Malvine Fischer aus Wien bittet ihre Tochter in den USA am 20. Februar 1941, ihr dringend ein A davit zu bescha en
  • 156 Franz Heurich aus Meiningen beantragt am 20. Februar 1941 bei der Devisenstelle üringen eine Auszahlung vom Sperrkonto Hermann Heimanns
  • 157 Die Selbsthilfegruppe der jüdischen Blinden bittet Josef Löwenherz am 25. Februar 1941 um Hilfe, um der Deportation in das Generalgouvernement zu entkommen
  • 158 ImReichsverkehrsministeriumwirdam25.Februar1941überReisebeschränkungen für Juden diskutiert
  • 159 Der Leiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amts nimmt am 1. März 1941 zu der Frage Stellung, inwiefern gegen ausländische Juden vorgegangen werden kann
  • 160 Das Reichssicherheitshauptamt erweitert am 5. März 1941 die Möglichkeiten, das Umzugsgut von jüdischen Auswanderern zu versteigern
  • 161 Das Schwarze Korps: Artikel vom 6. März 1941 über die fortschreitende Ausgren- zung der Juden zunächst im Reich und dann in Europa
  • 162 HeleneundAlbinFischerinShanghaischildernMimiWeiszindenUSAam8.März 1941, welche Sorgen ihnen die Aussicht bereitet, die Eltern aus Wien bei sich aufzu- nehmen
  • 163 MartinNeugebauerwirdam12.März1941inBielefeldverurteilt,daerantijüdischen Äußerungen widersprochen hatte
  • 164 Die Auswanderungsabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien weist am 17. März 1941 auf die enorme Bedeutung der Umschulungskurse hin
  • 165 Luise Solmitz schreibt am18.März1941inihrem Tagebuch übereineAnzeige gegen ihren Mann, der seine Kennkarte nicht unaufgefordert vorgezeigt hatte
  • 166 Staatssekretär Stuckart protokolliert am 19. März 1941 eine Besprechung über den Entwurf der 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz
  • 167 Eichmann erwähnt am 20. März 1941 im Propagandaministerium Hitlers Auftrag an Heydrich, die „endgültige Judenevakuierung“ zu planen
  • 168 DerstellvertretendeGauleitervonWieninformiertPolizeipräsidentKaltenbrunner am 20. März 1941, jeder Zug in das Generalgouvernement solle zur Deportation genutzt werden
  • 169 Die Reichsbahn möchte am 26. März 1941 ein Grundstück in Frankfurt am Main erwerben, das zuvor den jüdischen Gebrüdern Kaufmann gehörte
  • 170 VölkischerBeobachter:ArtikelüberdieErö nungdesInstitutszurErforschung der Judenfrage vom 27. März 1941
  • 171 Weltkampf:IneinemArtikelvom27.März1941berechnetPeter-HeinzSeraphimdie jüdische Bevölkerung Europas und schlägt ihre Vertreibung vor
  • 172 DieSS-FührungweistdenWissenscha sministeram27.März1941an,MartinBuber den Doktortitel entziehen zu lassen
  • 173 Willy Cohn hält am 1. April 1941 in seinem Tagebuch fest, dass er von der Ermor- dung jüdischer Geisteskranker in Chełm bei Lublin gehört hat
  • 174 Heydrich lässt am 2. April 1941 mitteilen, wegen der zu erwartenden „Lösung der allgemeinen Judenfrage“ seien keine Renten mehr an Juden im Ausland auszuzahlen
  • 175 PreußischeZeitung:Artikelvom5.April1941überdieAusstellung„DerewigeJude“ in Königsberg
  • 176 Abteilungsleiter Tießler informiert den Stab des Stellvertreters des Führers am 21. April 1941 über Goebbels’ Vorschlag, die Juden zu kennzeichnen
  • 177 Der Vorstand der Rosenthal-Porzellan AG bittet das Reichsjustizministerium am 21. April 1941 darum, den Firmennamen beibehalten zu dürfen
  • 178 DieReichsvereinigungunddieKultusgemeindeninWienundPrageinigensicham 22. April 1941 auf die Verteilung der zur Verfügung stehenden Schi splätze in die USA
  • 179 Die VUGESTAP informiert in einem Merkblatt über die Modalitäten der Verstei- gerung jüdischen Eigentums in Wien am 3. Mai 1941
  • 180 DieFriedrichKruppAGsetztsicham6.Mai1941fürdenVerbleibzweierjüdischer Fachkrä e ein
  • 181 Die Jüdische Kultusgemeinde Köln gibt am 12. Mai 1941 bekannt, welche Häuser geräumt werden müssen
  • 182 DasReichssicherheitshauptamterlässtam20.Mai1941RichtlinienfürdieAuswan- derung von Juden
  • 183 Ein Rechtsanwalt beschwert sich am 5. Juni 1941 beim Regierungspräsidenten in Breslau über die Zuweisung von Juden in das Haus seiner Klientin
  • 184 Der Chef der Reichskanzlei teilt Reichsleiter Bormann am 7. Juni 1941 mit, Hitler gehe nicht davon aus, dass nach dem Krieg noch Juden in Deutschland leben
  • 185 ImPropagandaministeriumwerdenaufderPressekonferenzamAbenddes22.Juni 1941 Richtlinien für die Kommentierung des Kriegs gegen die Sowjetunion vorge- geben
  • 186 Das Ehepaar Malsch berichtet seinem Sohn und dessen Frau am 24. Juni 1941 von der Schließung des US-Konsulats in Stuttgart und der damit verhinderten Auswan- derung
  • 187 Der Zeitschri en-Dienst vom 27. Juni 1941 regt an, die weltanschauliche Auseinan- dersetzung mit der Sowjetunion mit der „Judenfrage“ zu verknüpfen
  • 188 Ein Auswanderer schildert im Sommer 1941 die Situation der Juden in Breslau 1940/41
  • Dokumentenverzeichnis 
  • 189 EinLkw-FahrerberichtetüberdieLagederjüdischenBevölkerunginverschiedenen
  • deutschen Städten Mitte 1941
  • 190 EdithHahn-BeerberichtetihremFreundinWienam6.Juli1941vonihremArbeits- einsatz in Osterburg
  • 191 Felice Schragenheim erkundigt sich am 12. Juli 1941 beim US-Generalkonsulat in Berlin nach Möglichkeiten, ihr Visum zu verlängern
  • 192 FridaNeuberausBerlinerklärtam19.Juli1941BobKunziginPhiladelphia,welche Formulare er für ihr A davit ausfüllen muss
  • 193 Das Reich: Hetzartikel von Joseph Goebbels, in dem er den Juden am 20. Juli 1941 mit einem bald hereinbrechenden Strafgericht droht
  • 194 JosefLöwenherzberichtetam22.Juli1941überdieTätigkeitderIsraelitischenKul- tusgemeinde Wien
  • 195 Willy Cohn erfährt Ende Juli 1941 von Massenmorden an Juden in den besetzten Gebieten im Osten
  • 196 Göring ermächtigt Heydricham31.Juli1941,eine„GesamtlösungderJudenfrageim deutschen Ein ussgebiet in Europa“ vorzubereiten
  • 197 HermannSamterschreibtLisaGodehardtam5.August1941überRazzienundVer- ha ungen in Berlin
  • 198 Paul Eppstein informiert Josef Löwenherz in Wienam 5.August 1941,dass jüdische Männer zwischen 18 und 45 Jahren nicht mehr auswandern dürfen
  • 199 Der Emigrant EdgarEmanuel ausBerlinschildertIlseSchwalbeam11.August1941, unter welchen Bedingungen Juden in Deutschland leben müssen
  • 200 Friedrich Kellner kritisiert in seinem Tagebuch am 12. August 1941 juristische Will- kür gegenüber Juden
  • 201 DieReichsvereinigungunterrichtetihreBezirksstellenam13.August1941,siemüsse die P ege und Bestattung der jüdischen Anstaltspatienten in Chełm bezahlen
  • 202 Unter Vorsitz Eichmanns diskutieren Vertreter von Ministerien und Sicherheits- polizei am 13. August 1941 in Berlin über eine „Verschärfung des Judenbegri s“
  • 203 Im Propagandaministerium wird am 15. August 1941 über neue Maßnahmen gegen die Berliner Juden beraten
  • 204 Das Propagandaministerium erarbeitet für Goebbels am 17. August 1941 eine Vor- lage, um von Hitler die Zustimmung zur Kennzeichnung der Juden im Reich zu erreichen
  • 205 Das Reichssicherheitshauptamt informiert Mitte August 1941 über die Behandlung von Juden ausländischer Staatsangehörigkeit
  • 206 Goebbelsnotiertam19.August1941,dassHitlergeradeseineProphezeiungüberdie Vernichtung des europäischen Judentums in Erfüllung gehen sehe
  • 207 Das Ehepaar Malsch schreibt am 20. August 1941 seinem Sohn und dessen Frau in den USA, dass es weiterhin auf Auswanderung ho
  • 208 Der „Judenreferent“ des Auswärtigen Amts erfährt am 21. August 1941, dass Hitler der Kennzeichnung der Juden zugestimmt habe
  • 209 Die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg bittet die jüdische Bevölkerung am
  • 21. August 1941 um Geld- und Sachspenden
  • 210 EichmannerwähntgegenüberdemAuswärtigenAmtam28.August1941„diekom- mende und in Vorbereitung be ndliche Endlösung“
  • 211 Arthur Cohen aus Düsseldorf schildert seinem Cousin in New York am 31. August 1941 seine vergeblichen Bemühungen um Auswanderung
  • 212 Polizeiverordnungvom1.September1941überdieKennzeichnungsp ichtfürJuden
  • 213 Der „Arisierungsbeau ragte“ des Gauleiters informiert die Israelitische Kultus-
  • gemeinde München am 1. September 1941 über das Barackenlager in Milbertshofen
  • 214 Friedrich Mennecke schreibt seiner Frau am 3. September 1941 von einer Reise in das KZ Dachau, wo er Gefangene untersucht und zur Ermordung auswählt
  • 215 Julius Jacoby berichtet der Reichsvereinigung am 7. September 1941 über die Situa- tion in den „Judenhäusern“ in Hannover
  • 216 Franz Bergmann aus Neheim an der Ruhr kritisiert am 8. September 1941 die Er- mordung der Psychiatriepatienten
  • 217 Hermann Samter schreibt Lisa Godehardt am 10. September 1941 über das Reise- verbot und die Kennzeichnungsp icht
  • 218 Der Wochenspruch der NSDAP vom 7. bis 13. September 1941 erinnert an die An- kündigung Hitlers, im Falle eines Weltkriegs werde das europäische Judentum ver- nichtet
  • 219 DerApostolischeNuntiuserläutertKardinalLuigiMaglioneimVatikanam13.Sep- tember 1941, wie demütigend die Kennzeichnungsp icht insbesondere für „nicht- arische“ Christen sei
  • 220 Ein Gedicht ru die Juden am 14. September 1941 dazu auf, den gelben Stern mit Gottvertrauen zu tragen
  • 221 Daniel Lotter aus Fürth kritisiert am 14. September 1941 die Einführung der Kenn- zeichnungsp icht für Juden
  • 222 Der Reichsinnenminister beschränkt am 15. September 1941 die Freizügigkeit für Juden und knüp die Nutzung von Verkehrsmitteln an Bedingungen
  • 223 Himmlerinformiertam18.September1941GauleiterGreiser,dassHitlerdieDepor- tation deutscher Juden in das Getto Litzmannstadt (Lodz) wünsche
  • 224 Ein unbekannter jüdischer Verfasser bittet den Münsteraner Bischof Galen Mitte September 1941 um Hilfe für die deutschen Juden
  • 225 Kurt Mezei notiert am 19. September 1941 in sein Tagebuch, er trage den gelben Stern mit Stolz
  • 226 Erwin Garvens aus Hamburg empört sich am 21. September 1941 in seinem Tage- buch über die Einführung des gelben Sterns
  • 227 Rosenbergs Adjutant notiert am 21. September 1941, Hitler habe vorerst keine Re- pressalien gegen die deutschen Juden als Reaktion auf die Deportation der Wolga- deutschen geplant
  • 228 DerReichsverbandderDeutschenZeitungsverlegerregtam22.September1941an, Juden den Bezug von Zeitschri en zu verbieten
  • 229 Max Schönenberg aus Köln beschreibt in einem Brief nach Shanghai vom 24. Sep-
  • tember 1941 die Wirkung der neuen antijüdischen Maßnahmen
  • 230 Margarete Korant aus Berlin macht sich Ho nungen auf eine Auswanderung nach Kuba und bittet ihre Tochter Ilse am 24. September 1941 um Hilfe
  • 231 Der Reichswirtscha sminister teilt der Reichsgruppe Industrie am 25. September 1941 die Bestimmungen zur Beschä igung von „Mischlingen“ mit
  • 232 Kölns Gauleiter Grohé hetzt am 28. September 1941 gegen Juden
  • 233 DieReichsvereinigungerstellteineÜbersichtüberdieAuswanderungderJudenaus
  • dem Altreich von 1933 bis 1941
  • 234 Der emigrierte Schri steller Stefan Zweig schreibt im Herbst 1941 über eine Begeg- nung mit Sigmund Freud, bei der die beiden über die Verfolgung der Juden sprechen
  • Teil 2 – Protektorat Böhmen und Mähren
  • 235 Camill Ho mann beschreibt am 15. März 1939 den deutschen Einmarsch in Prag und berichtet von Selbstmorden unter der jüdischen Bevölkerung
  • 236 Helga Hošková schildert in ihrem Tagebuch den deutschen Einmarsch in die Tschecho-Slowakei am 15. März 1939
  • 237 Göring informiert die zuständigen Behörden am 16. März 1939 über seine Kompe- tenzen in allen Wirtscha sfragen und verbietet „wilde Arisierungsmaßnahmen“
  • 238 DerOberlandratinMährisch-Budwitzordnetam19.März1939dieKennzeichnung jüdischer Geschä e an
  • 239 UnterstaatssekretärvonBurgsdor unterrichtetGauleiterBürckelam19.März1939, im Protektorat seien Synagogen in Brand gesetzt worden
  • 240 Im Reichsinnenministerium werden am 25. März 1939 die Rechtsstellung des Pro- tektorats und Richtlinien für die Behandlung der jüdischen Bevölkerung bespro- chen
  • 241 Ein unbekannter Verfasser beschreibt die Situation der jüdischen Bevölkerung im Protektorat bis Ende März 1939
  • 242 Ilse Weber aus Witkowitz schildert ihrer Freundin Lilian am 2. April 1939 die täg- liche Diskriminierung von Juden und bittet sie um Unterstützung
  • 243 ArnoldSteinausPragdanktNicholasWintonam5.April1939fürdieRettungseiner Tochter und bittet um Hilfe bei seiner eigenen Emigration aus Prag
  • 244 Der Diplomat George Kennan berichtet am 26. und 27. April 1939 über die Lage in Mährisch-Ostrau und die besondere Situation der Juden
  • 245 UnterstaatssekretärvonBurgsdor vermerktam2.Mai1939,dassHitlerangeordnet habe, die Tschechen sollten die „Judenfrage“ ohne deutsche Einmischung regeln
  • 246 Ministerpräsident Alois Eliáš macht Reichsprotektor von Neurath am 11. Mai 1939 Vorschläge zum Umgang mit der jüdischen Bevölkerung
  • 247 Der Reichsprotektor zieht am 21. Juni 1939 die Kompetenzen zur Enteignung der jüdischen Bevölkerung an sich
  • 248 BaslerNachrichten:Artikelvom23.Juni1939überdieantijüdischeVerordnungdes
  • Reichsprotektors
  • 249 CamillHo mannhältesimSommer1939fürunmöglich,dieJudenvondenTsche- chen zu trennen
  • 250 Der Leiter des Palästina-Amts in Prag erstattet Anfang Juli 1939 über seine zwei- monatige Reise nach Palästina Bericht
  • 251 Der Wehrmachtsbevollmächtigte macht sich am 12. Juli 1939 Gedanken über das „tschechische Problem“ und plädiert dafür, die Juden aus dem Protektorat zu ver- treiben
  • 252 ReichsprotektorvonNeurathru am15.Juli1939dieZentralstellefürjüdischeAus- wanderung in Prag ins Leben
  • 253 Der Reichsprotektor erhält am 25. Juli 1939 einen anonymen antisemitischen Brief
  • 254 Der Oberlandrat in Tabor schildert am 28. Juli 1939 einen Überfall auf Juden in
  • Pibrans
  • 255 MitgliederdertschechischenRegierungberichtenam28.Juli1939übereineBesich- tigung der Wiener Zentralstelle für jüdische Auswanderung
  • 256 DasInnenministeriumdertschechischenProtektoratsregierungerteiltam3.August 1939 Anordnungen zur Separierung der jüdischen Bevölkerung
  • 257 Staatssekretär Stuckart mahnt die Protektoratsregierung am 10. August 1939, die antijüdische Politik nicht eigenmächtig zu verschärfen
  • 258 Der Polizeipräsident in Brünn gibt am 12. August 1939 antijüdische Maßnahmen bekannt
  • 259 Die Jüdische Kultusgemeinde Prag skizziert in ihrem Wochenbericht vom 19. Au- gust 1939 ihre Bemühungen, die Auswanderung aus dem Protektorat zu organi- sieren
  • 260 Die Jüdische Kultusgemeinde Prag berichtet am 21. August 1939 über die katastro- phale Lage der Juden und Eichmanns Herrscha im Protektorat
  • 261 Staatssekretär Frank versucht am 15. September 1939, antijüdische Gewalt seitens Volksdeutscher zu unterbinden
  • 262 DieLandesheilanstaltfürGeistes-undNervenkrankeinIglaumachtam27.Septem- ber 1939 Mitteilung über ihre Maßnahmen gegen jüdische Patienten
  • 263 Eine in die Niederlande emigrierte Jüdin schildert die Situation im Protektorat bis Anfang Oktober 1939
  • 264 Mitarbeiter des Reichssicherheitshauptamts diskutieren am 9. Oktober 1939 in Mährisch-Ostrau über die Deportation der jüdischen Bevölkerung
  • 265 RČS: Artikel vom 23. Oktober 1939 über die getarnte Deportation der Juden aus Mährisch-Ostrau
  • 266 Heimann Stapler berichtet nach seiner Emigration im Oktober 1939, wie sich die Lage der Juden im Protektorat seit Kriegsbeginn verschär hat
  • 267 Der Generaldirektor von Villeroy & Boch bekundet am 26. Januar 1940 sein Inter- esse an zwei jüdischen Malzfabriken in Olmütz
  • 268 Der Oberlandrat in Iglau informiert am 1. Februar 1940 über ausbleibende Erfolge bei der „Arisierung“
  • 269 Der Reichsprotektor erläutert am 9. Februar 1940 dasweitere Vorgehenbei der Enteignung jüdischer Unternehmer
  • 270 Washington Post: Artikel vom 11. Februar 1940 über die Verschärfung der antijüdischen Politik im Protektorat
  • 271 Die Jewish Agency in Jerusalem erfährt im Frühjahr 1940 von der Verzweiflung der Juden in Mährisch-Ostrau und ihrer Angehörigen im Lager Zarzecze
  • 272 Der Befehlshaber der Sicherheitspolizei lehnt am 5. März 1940 die Kennzeichnung der Juden im Protektorat ab
  • 273 JüdischesNachrichtenblattvom8.März1940: Interview mit Franz Weidmann über die Aufgaben der Jüdischen Kultusgemeinde Prag
  • 274 Robert Weinberger bittet Richard Schindler am 17. März 1940, seine Alija voranzutreiben
  • 275 Ilse Weber schildert in einem Brief vom 7. April 1940 an Gertrude von Löwenadler die Einschränkungen ihres Prager Alltags
  • 276 Die Staatspolizeileitstelle Brünn informiert den Reichsprotektor am 31. Mai 1940 über die Juden im Internierungslager in Eibenschitz
  • 277 Alice Henzler bittet am 4. Juni 1940 um Anerkennung als „Mischling“
  • 278 Der Oberlandrat in Jitschin möchte am 10. Juni 1940 Juden aus ihren Wohnungen vertreiben und in gesonderten Wohngebieten konzentrieren
  • 279 Die Jüdische Kultusgemeinde in DeutschBrod bittet ihre Mitglieder am 12.Juni1940 um Textilspenden für das Jüdische Krankenhaus in Prag und gibt Benutzungsverbote bekannt
  • 280 Der Oberlandrat in Olmütz bittet den Reichsprotektor am 13. Juni 1940 um eine Entscheidung über antijüdische Vorstöße der Kreisleitung
  • 281 Die Judenfrage: Artikel vom 1. Juli 1940 über die Ausgrenzung der Juden aus Wirtschaft und Gesellschaft im Protektorat
  • 282 Josef Lichtenstern informiert den Hechaluz in Genf am 12. Juli 1940, wie Juden im Protektorat auf die Auswanderung vorbereitet werden
  • 283 Jüdisches Nachrichtenblatt: Oskar Singer schreibt am 26. Juli 1940 über die Bedeutung der Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Prag
  • 284 Der SD-Leitabschnitt Prag berichtet am 8. August 1940 über das Betätigungsverbot der Nationalen Gemeinschaft und die Freundlichkeit gegenüber Juden in Pilsen
  • 285 Norbert Meissner aus Triesch schildert seinem Sohn Franz am 17. August 1940, wie die Familie zusammenrückt
  • 286 Staatssekretär Frank erteilt demWunscheiniger Oberlandräte nach Kennzeichnung und Gettoisierung der Juden im Protektorat am 17. August 1940 eine Absage
  • 287 In Holleschau fordert der Stadtrat am 30. August 1940 die Einführung der Arbeitspflicht und weitere Maßnahmen gegen Juden
  • 288 Alžběta Salačová in Prag bekommt am 4. Oktober 1940 einen anonymen antisemitischen Brief
  • 289 DerJugendlicheJiříMünzerbeschreibtam6.Oktober1940inseinemTagebuch,wie seine Hinwendung zum Zionismus verlief
  • 290 Der Schri steller Jiří Orten zählt am 27. Oktober 1940 auf, welchen Einschränkun- gen Juden unterliegen
  • 291 Der SD-Leitabschnitt Prag warnt Staatssekretär Frank am 25. November 1940, der deutsche Ein uss in Triesch sei durch den Zuzug von Juden gefährdet
  • 292 Unterstaatssekretär von Burgsdor fordert am 12. Dezember 1940 die endgültige Entfernung der Juden aus dem Groß- und Einzelhandel bis zum 31. März 1941
  • 293 Bedřich Kolín verfasst im Jahr 1940 ein ironisches Gedicht über die Vorzüge, ein Jude im Protektorat zu sein
  • 294 DerNeueTag:Am4.Januar1941wirddie„Arisierung“desUnternehmensSalomon Trau in Proßnitz angezeigt
  • 295 DerOberlandratfordertdenLeiterdesArbeitsamtsinPardubitzam13.Januar1941 auf, Juden zur Zwangsarbeit einzuteilen
  • 296 Unterstaatssekretär von Burgsdor weist am 14. Januar 1941 die Bitte der Protekto- ratsregierung zurück, 41 ausgewählte Personen von den antijüdischen Bestimmun- gen auszunehmen
  • 297 CharlotteundNorbertMeissnerausTrieschberichtenihremSohnFranzam1.Feb- ruar 1941 von der „Arisierung“ des Familienunternehmens
  • 298 Gert Körbel aus Prag informiert am 4. Februar 1941 Nathan Schwalb in Genf über die Vorbereitungskurse zur Auswanderung aus dem Protektorat
  • 299 OlgaKellerschildertWalterJacobam12.Februar1941ihreEmigrationundihrneues Leben in Bolivien
  • 300 WilhelmWrbkabekrä igtam13.Februar1941seinenWunsch,dasModenhausRix in Mährisch-Ostrau zu kaufen
  • 301 Die Jüdische Kultusgemeinde Prag muss Juden am 26. Februar 1941 zum Schnee- räumen verp ichten
  • 302 RudolfStierundHelmutSchmidtunterstreichenimFebruar1941,dassJudeninder Wirtscha des Protektorats Böhmen und Mähren keine Rolle mehr spielen dürfen
  • 303 DieArischeGesellscha inBöhmenundMährenmachtMinisterpräsidentEliášam 10. April 1941 Vorschläge zum Umgang mit der jüdischen Bevölkerung
  • 304 StaatssekretärFrankklärtam16.April1941,unterwelchenVoraussetzungenLiegen- scha en von Juden verkau werden sollen, um die Auswanderung von Juden zu nanzieren
  • 305 DerReichsprotektorerläutertdemMinisteriumfürsozialeundGesundheitsverwal- tung am 17. April 1941 das Verfahren beim Arbeitseinsatz von Juden
  • 306 Charlotte und Norbert Meissner berichten ihrem Sohn Franz am 7. Mai 1941 vom bevorstehenden Arbeitsdienst der Juden in Triesch
  • 307 DieBezirksbehördeinUngarischBrodordnetam31.Mai1941an,Judenzuisolieren und ihre Wohnungen zu kennzeichnen
  • 308 Eva Roubíčková ho am 22. Juni 1941 auf eine deutsche Niederlage nach dem Ein-
  • marsch in die Sowjetunion
  • 309 Im Protektorat werden am 5. Juli 1941 die Vorschri en des „Blutschutzgesetzes“ rückwirkend eingeführt
  • 310 Večerní České Slovo: In einem Artikel vom 5. Juli 1941 werden mehr Beschränkun- gen für Juden gefordert
  • 311 Der Oberlandrat in Tabor klagt am 28. Juli 1941 über die jüdische Bevölkerung und fordert strenge Maßnahmen
  • 312 Der Oberlandrat in Brünn regt am 29. Juli 1941 an, Juden das Fahrradfahren zu verbieten
  • 313 Unterstaatssekretär von Burgsdor untersagt am 31. Juli 1941 Einzelmaßnahmen lokaler Dienststellen gegen Juden im Protektorat
  • 314 Reichsinnenminister Frick erklärt dem Chef der Reichskanzlei am 14. August 1941, gegen die Kennzeichnung der Juden im Protektorat bestünden keine Einwände mehr
  • 315 Staatssekretär Frank bittet Reichsprotektor von Neurath am 20. August 1941, ihm telefonisch die Kennzeichnung der jüdischen Bevölkerung zu genehmigen
  • 316 Jiří Münzer schreibt am14. September 1941 überdie bevorstehende Kennzeichnung und das Verbot, den Wohnort zu verlassen
  • 317 Staatssekretär Hubert Ripka von dertschechischenExil-Regierung in London stellt sich am 18. September 1941 auf die Seite der Juden im Protektorat
  • 318 Eva Roubíčková hält am 19.September1941dieReaktionen auf ihre Kennzeichnung mit dem „Judenstern“ in ihrem Tagebuch fest
  • 319 Jiří Münzer schildert am21.September 1941, wie die Tschechensichzur Kennzeichnung verhalten
  • 320 Eva Roubíčková berichtet am 28. September 1941 von der Ankunft Heydrichs im Protektorat


Band 4: xxxBearbeiten

  • Band 4
  • Polen September 1939 – Juli 1941
  • Bearbeitet von Klaus-Peter Friedrich Mitarbeit: Andrea Löw




  • 1 Nowe Życie: Der Bund warnt in einem Aufruf zum 1. Mai 1939 vor der Bedrohung Polens und der polnischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland
  • 2 Der Sicherheitsdienst der SS plant am 7. Mai 1939, ein Informationssystem zur Erfas- sung der polnischen Juden und der polnischen Führungsschicht aufzubauen
  • 3 Illustrierter Beobachter: Eine Fotoreportage vom 3. August 1939 diffamiert die polnischen Juden
  • 4 Der Chef der Zivilverwaltung beim Armeeoberkommando verbietet am 6. September 1939 die Veräußerung jüdischen Vermögens im besetzten Gebiet
  • 5 Ein Wehrmachtssoldat beschreibt den Einmarsch in Polen vom 7. bis 9. September 1939
  • 6 Ein Mitglied der jüdischen Jugendbewegung berichtet am 9. September 1939 über Pogrome in Lodz
  • 7 Der Generalquartiermeister befiehlt am 12. September 1939, die jüdische Bevölkerung aus Ost-Oberschlesien nach Osten über den San auszuweisen
  • 8 Der Ortskommandant in Rzeszów ordnet am 13. September 1939 die Kennzeichnung und „Arisierung“ jüdischer Geschä e an
  • 9 The New York Times: Artikel vom 13. September 1939 über die NS-Judenverfolgung in Polen und deutsche Pläne für Massenvertreibungen
  • 10 Die Dresdner Bank, Filiale Kattowitz, listet nach dem 13. September 1939 jüdische Firmen auf, die sie „arisieren“ will
  • 11 Der Chef der Zivilverwaltung in Kattowitz verbietet am 15. September 1939 die Rück- kehr jüdischer Kriegs üchtlinge in ihre Heimatorte
  • 12 Der Chef der Sicherheitspolizei übersendet den Einsatzgruppen in Polen am 21. Sep- tember 1939 Richtlinien für die Vorgehensweise gegenüber Juden
  • 13 Eine jüdische Augenzeugin berichtet in Palästina, wie die Deutschen im September 1939 in Włocławek die Juden verfolgten
  • 14 Der Höhere SS- und Polizeiführer Krüger beschreibt am 25. und 26. September 1939 die Eroberung westpolnischer Gebiete und sein Eintreffen in Lodz
  • 15 Alfred Rosenberg schreibt am 29. September 1939 über Hitlers Neuordnungspläne in Ostmitteleuropa
  • 16 Der Jugendliche Dawid Sierakowiak beschreibt am 3. und 4. Oktober 1939 Übergri e von Deutschen gegen Juden in Lodz
  • 17 Hitler fordert am 6. Oktober 1939 eine ethnische Neuordnung des östlichen Euro- pas
  • 18 Der Chef der Gestapo beau ragt Adolf Eichmann am 6. Oktober 1939 mit der Ab- schiebung von Juden aus dem Bezirk Kattowitz in den Osten
  • 19 Der Chef der Einsatzgruppe IV berichtet am 6. Oktober 1939 über die Judenver- folgung in Warschau
  • 58 Dokumentenverzeichnis
  • 20 e Manchester Guardian: Artikel vom 7. Oktober 1939 über jüdische und christliche
  • Geistliche als frühe Opfer der deutschen Invasion
  • 21 Der Chef der Zivilverwaltung in Krakau ordnet am 12. Oktober 1939 die steuerliche Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung an
  • 22 Der Flüchtling Artur Szlifersztejn beschreibt am 15. Oktober 1939 sein Leben im sow- jetisch besetzten Teil Polens
  • 23 Die deutsche Gesandtscha in Bukarest berichtet am 16. Oktober 1939 über die Lage im sowjetisch besetzten Ostgalizien
  • 24 Der Oberbefehlshaber im Grenzabschnittskommando Mitte verbietet Juden am 18. Oktober 1939 den Handel mit Textilien und Leder
  • 25 Der Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums formuliert nach dem 19. Oktober 1939 seine vordringlichen Ziele
  • 26 Der Chef der Sicherheitspolizei und des SD ordnet am 23. Oktober 1939 die Erfassung der jüdischen Bevölkerung in polnischen Städten mit über 20000 Einwohnern an
  • 27 Der Generalgouverneur für die besetzten polnischen Gebiete ordnet am 26. Oktober 1939 den Arbeitszwang für die jüdische Bevölkerung an
  • 28 Ein Sondergericht verurteilt Chascill Trojanowski am 28. Oktober 1939 zu einem Jahr Zuchthaus wegen illegalen Handels mit Textilien
  • 29 Der Kreishauptmann in Konsk (Końskie) berichtet am 29. Oktober 1939 über die ers- ten Wochen der deutschen Besatzung
  • 30 Der jüdische Aktivist Ber Fisz schildert die Lage in Gdingen von September 1939 bis zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung im Oktober 1939
  • 31 Joseph Goebbels schreibt am 2. November 1939 über eine Reise in das eroberte Polen
  • 32 Die Abteilung Justiz im Distrikt Krakau fordert am 5. November 1939, jüdische Be-
  • schä igte zu entlassen
  • 33 e New York Times: Artikel vom 6. November 1939 über die Judenverfolgung im besetzten Polen und eine drohende Hungersnot
  • 34 Der Höhere SS- und Polizeiführer in Posen be ehlt am 11. November 1939 die Bildung eines Sonderstabs für die Deportation von Polen und Juden
  • 35 Dawid Sierakowiak beschreibt vom 12. bis 18. November 1939 den antijüdischen Terror in Lodz
  • 36 Das Einsatzkommando 11 der Sicherheitspolizei erteilt am 14. November 1939 Anwei- sung, die jüdische Bevölkerung vor der Vertreibung zu enteignen
  • 37 Der Warschauer Lehrer Chaim Kaplan beschreibt am 15. November 1939 die Massen- ucht von Juden über die deutsch-sowjetische Demarkationslinie
  • 38 Warschauer Zeitung: Hetzartikel vom 16. November 1939 gegen die Juden
  • 39 Der Vorsitzende des Warschauer Judenrats schreibt über die Drangsalierung der
  • Jüdischen Gemeinde durch die SS in der Zeit vom 17. bis 20. November 1939
  • 40 Der Reichsstatthalter im Wartheland ordnet am 18. November 1939 die Sperrung jüdischer Guthaben an
  • 41 Warschauer Zeitung: Artikel vom 19. November 1939 über die Absperrung eines jüdischen Viertels in Warschau
  • 42 Die Genfer Vertretung des Jüdischen Weltkongresses berichtet am 22. November 1939 von einem Judenreservat bei Lublin und von Hilfsaktionen in Polen und Ungarn
  • 43 Der Kommandierende General des Wehrkreiskommandos Posen beschwert sich am 23. November 1939 über Konflikte mit der SS im Wartheland
  • 44 Vertreter von Besatzungsbehörden erörtern am 23. November 1939 die Beraubung der jüdischen und polnischen Bevölkerung
  • 45 Der Höhere SS- und Polizeiführer verpflichtet am 24. November 1939 die Judenräte zur Mitwirkung bei der Massenvertreibung von Juden aus dem Wartheland
  • 46 Generalgouverneur Frank ordnet am 28. November 1939 die Bildung von Judenräten an
  • 47 Anonymer Bericht über die Entwicklung in Kalisz unter deutscher Besatzung bis November 1939
  • 48 Anonymer Bericht über die Vertreibung von Juden aus Posen und Umgebung in das Generalgouvernement im November 1939
  • 49 Die Jüdische Kultusgemeinde Rzeszów gibt eine Anordnung bekannt, der zufolge Juden eine Armbinde tragen müssen
  • 50 Der Chef des Distrikts Radom verfügt am 4. Dezember 1939 die Aufteilung der Vertriebenentransporte aus Westpolen in den Distrikt Radom
  • 51 Das Exekutivkomitee des Jüdischen Weltkongresses protestiert am 4. Dezember 1939 gegen die Verbrechen an den Juden in Polen
  • 52 Der Regierungspräsident in Marienwerder (Kwidzyn) übermittelt am 7. Dezember 1939 Himmlers Verbot, Juden die Bärte abzuschneiden
  • 53 Der Vorsitzende des Warschauer Judenrats schreibt am 9. Dezember 1939 über die Zwangslage der jüdischen Bevölkerung
  • 54 Der Regierungspräsident in Kalisch (Kalisz) ordnet am 10. Dezember 1939 an, mit der Bildung des Gettos Lodsch (Lodz) zu beginnen
  • 55 Der Höhere SS- und Polizeiführer im Generalgouvernement verfügt am 11. Dezember 1939 die Konzentrierung der jüdischen Bevölkerung
  • 56 Der Chef des Distrikts Krakau untersagt am 11. Dezember 1939 den Schulbesuch jüdischer Kinder und verfügt die Entlassung jüdischer Lehrer
  • 57 Der Vorstand der jüdischen Interessenvertretung in Będzin fordert am 11. Dezember 1939 Leon Żmigród zur Einzahlung für eine Kontribution auf
  • 58 Der Höhere SS- und Polizeiführer erlässt am 12. Dezember 1939 Vorschri en über den Arbeitszwang für die jüdische Bevölkerung im Generalgouvernement
  • 59 Dawid Sierakowiak beschreibt vom 6. bis 13. Dezember 1939 den antijüdischen Terror in Lodz
  • 60 Die Staatspolizeileitstelle Posen ordnet am 13. Dezember 1939 die Erschießung von Juden und Polen an, die aus dem Generalgouvernement ins Reichsgebiet zurück- kehren
  • 61 Die NS-Kreisfrauenscha sleiterin in Teschen (Cieszyn) bittet am 13. Dezember 1939
  • den Bürgermeister um Möbel aus ausgeraubten jüdischen Wohnungen
  • 62 Der SS-Sturmbannführer Richter berichtet am 16. Dezember 1939 über die Vertrei- bung von Juden und Polen aus Lodsch (Lodz)
  • 63 Der stellvertretende sowjetische Außenkommissar spricht am 17. Dezember 1939 mit dem deutschen Botscha er über die Flucht polnischer Juden in den sowjetisch be- setzten Teil Polens
  • 64 Der Stadtpräsident von Warschau ordnet am 18. Dezember 1939 die O enlegung jüdischen Vermögens an
  • 65 Im Reichssicherheitshauptamt wird am 19. Dezember 1939 die Einrichtung eines „Judenreservats“ in Polen erwogen
  • 66 Der Chef der Sicherheitspolizei und des SD kündigt am 21. Dezember 1939 an, 600 000 Juden bis Ende April 1940 aus den annektierten westpolnischen Gebieten zu vertreiben
  • 67 Ein Hauptmann der Polizei berichtet am 26. Dezember 1939 über antijüdische Aus- schreitungen von „Jungpolen“ in Tschenstochau
  • 68 Der Bankangestellte Gerhard Schneider schildert im Dezember 1939 seine Eindrücke aus Sosnowitz (Sosnowiec)
  • 69 Ein Warschauer Jude schreibt über Menschenjagden und Misshandlungen zwischen dem 19. Oktober 1939 und dem 1. Januar 1940
  • 70 e Daily Herald: Artikel vom 2. Januar 1940 über die Erschießung von 53 Juden in Warschau
  • 71 SS-Führer und Behördenvertreter sprechen am 4. Januar 1940 im Reichssicherheits- hauptamt über Vertreibungen in das Generalgouvernement
  • 72 Der Anführer der Widerstandsorganisation Służba Zwycięstwu Polski berichtet am 9. Januar 1940 über die Lage der Juden im besetzten Polen
  • 73 Der Polizeipräsident in Lodsch (Lodz) fordert am 10. Januar 1940 alle Deutschen dazu auf, das jüdische Viertel zu meiden
  • 74 Der Chef einer SS-Reiterschwadron in Chełm beschreibt, wie er am 14. Januar 1940 einen Massenmord anordnet
  • 75 Der Gesandte der USA in Kaunas berichtet am 18. Januar 1940 über die Flucht von Juden aus der Sowjetunion nach Litauen und in das deutsch besetzte Polen
  • 76 Der Höhere SS- und Polizeiführer Krüger be ehlt den Judenräten im Generalgouver- nement am 20. Januar 1940 die Bereitstellung von Juden zur Zwangsarbeit
  • 77 Der Judenrat in Bendzin (Będzin) bittet die Treuhandstelle in Kattowitz am 22. Januar 1940 um eine bessere Finanzausstattung
  • 78 Der Kommandant der Schutzpolizei in Lodsch (Lodz) erlässt am 23. Januar 1940 einen Räumungsbefehl für jüdische Wohnungen
  • 79 Der Höhere SS- und Polizeiführer im Bereich Warthe, Koppe, berichtet am 23. Januar 1940 über Vertreibungen aus Lodsch (Lodz)
  • 80 Die New York Times meldet am 23. Januar 1940 stark überhöhte Zahlen über ermor- dete und ge ohene Juden in Polen
  • 81 Generalgouverneur Frank ordnet am 24. Januar 1940 die Anmeldung jüdischen Ver-
  • mögens an
  • 82 SS-Führer besprechen am 30. Januar 1940 die Vertreibung von Polen und Juden aus dem Warthegau und die Ansiedlung von Balten- und Wolhyniendeutschen
  • 83 Die Regierung des Generalgouvernements gibt am 1. Februar 1940 eine Übersicht über die geplante Zwangsumsiedlung von ca. 1,6 Millionen Personen
  • 84 Der Kreishauptmann in Busko weist am 1. Februar 1940 auf den akuten Wohnraum- mangel in seinem Kreis hin
  • 85 Der Amtsarzt Dr. Walter Schultz begründet in einer Denkschri vom 1. Februar 1940, warum in Lodsch (Lodz) ein Getto gebildet werden müsse
  • 86 Ein Warschauer Jude schildert am 3. Februar 1940 seine Verschleppung und Ausrau- bung durch zwei deutsche Soldaten
  • 87 Eine polnische Lehrerin schreibt am 3. Februar 1940 über Hilfe von christlichen Polen für Juden hinter den Absperrungen des sog. Seuchengebiets in Warschau
  • 88 Die Zahnarzthelferin Ruth Goldbarth schildert am 15. und 16. Februar 1940 die Auf- nahme vertriebener Juden aus Bromberg in Warschau
  • 89 Ein Angehöriger der deutschen Besatzungsmacht protokolliert am 27. Februar 1940 eine Auseinandersetzung über die Behandlung von Juden
  • 90 Jan Kozielewski (genannt Karski) berichtet im Februar 1940 über die Lage im besetz- ten Polen
  • 91 Der Landrat in Bendzin (Będzin) beschreibt am 1. März 1940 die Verelendung der jüdischen Bevölkerung und das Verhältnis zwischen Polen und Juden
  • 92 Der Historiker Emanuel Ringelblum notiert am 6. März 1940 Berichte über deutsche Gewaltakte gegen polnische Juden
  • 93 Ein jüdischer Soldat der polnischen Armee erinnert sich an seine Kriegsgefangen- scha zwischen dem 24. September 1939 und dem 11. März 1940
  • 94 Warschauer Zeitung: Dietrich Redeker rechtfertigt in einem Artikel vom 13. März 1940 die zwangsweise Absonderung der jüdischen Bevölkerung
  • 95 Der nach Polen vertriebene Josef Baumann bittet am 18. März 1940 das Joint Distri- bution Committee um Hilfe bei der Auswanderung nach Palästina
  • 96 Eine polnische Lehrerin beschreibt am 18. März 1940 die Notlage der Juden, die zum Verkauf persönlicher Gegenstände gezwungen sind
  • 97 Der Oberbürgermeister von Sosnowitz (Sosnowiec) nimmt am 21. März 1940 zur „Arisierung“ von Geschä en Stellung
  • 98 Der Ökonom Ludwik Landau beschreibt am 28. März 1940 die antijüdischen Aus- schreitungen in Warschau
  • 99 Die Vertretung der polnischen Regierung im besetzten Polen fasst im März 1940 die Emigration der jüdischen Bevölkerung nach Kriegsende ins Auge
  • 100 Das polnische Untergrundblatt Szaniec behauptet am 1. April 1940, die deutschen Besatzer würden die Juden besser als die Polen behandeln
  • 101 Der polnische Botscha er beim Vatikan warnt am 5. April 1940 vor deutschen Presseberichten über polnische Judenpogrome
  • 62 Dokumentenverzeichnis
  • 102 Der Judenreferent der Abteilung Bevölkerungswesen und Fürsorge teilt am 6. April
  • 1940 die Ziele seiner Arbeit mit
  • 103 Ostdeutscher Beobachter: Artikel vom 9. April 1940 über den Umbau der Posener Großen Synagoge in ein Hallenschwimmbad
  • 104 Generalgouverneur Frank erklärt am 12. April 1940 seine Absicht, die jüdische Be- völkerung aus Krakau zu vertreiben
  • 105 Die in das Generalgouvernement deportierte Hausfrau Martha Israel bittet am 12. April 1940 darum, nach Stettin zurückkehren zu dürfen
  • 106 Michał Weichert resümiert am 14. April 1940 seine Unterredung mit dem stellver- tretenden Leiter der Landwirtscha sabteilung im Distrikt Warschau
  • 107 Bericht aus dem Warschauer Judenrat vom 15. April 1940 über die Dezimierung jüdischer Unternehmen unter der Besatzung
  • 108 Der Stadtkommissar in Tarnów verbietet am 17. April 1940 der jüdischen Bevölke- rung, die ö entlichen Feiern zu Hitlers Geburtstag zu beobachten
  • 109 Ein Standgericht der Gestapo in Zichenau (Ciechanów) verurteilt am 16. April 1940 den in seinen Heimatort zurückgekehrten Moschek Eitelsberger zum Tode
  • 110 Die Gestapo fragt am 19. April 1940 bei der Treuhandstelle Kattowitz an, ob diese Finanzmittel für jüdische Wohlfahrtseinrichtungen bereitstellen könne
  • 111 Die Händlerin Chana Goldblum bittet am 25. April 1940 um die Freigabe der be- schlagnahmten Schlüssel und Waren ihres Geschä s
  • 112 Die Schutzpolizei Kattowitz übermittelt am 26. April 1940 die Anweisung der Ge- stapo, die jüdische Bevölkerung aus Ost-Oberschlesien zu vertreiben
  • 113 Der Finanzinspekteur in Mielec unterbreitet am 26. April 1940 einen Vorschlag, um die Steuerrückstände vertriebener Juden einzutreiben
  • 114 Der Judenrat in Lublin schildert im Frühjahr 1940 die soziale Lage der Juden und die Arbeit der Sozialfürsorge
  • 115 Der Chef des Distrikts Krakau berichtet am 3. Mai 1940 über jüdische Flüchtlinge, die aus dem sowjetisch besetzten Teil Polens in das Generalgouvernement zurück- kehren wollen
  • 116 Der Judenreferent des SS- und Polizeiführers in Lublin legt am 8. Mai 1940 Richt- linien für den Einsatz von jüdischen Zwangsarbeitern fest
  • 117 Ein Aktivist der jüdischen Jugendbewegung berichtet am 8. Mai 1940 über die Tä- tigkeit der Hechaluz-Organisation
  • 118 Eine deutsche Umsiedlungskommission gibt am 10. Mai 1940 ihre Eindrücke über Lage und Einstellungen der Juden im sowjetisch annektierten Teil Polens wieder
  • 119 Der Jugendliche Lucjan Orenbach beschreibt am 10. Mai 1940 die Entwicklung in Tomaszów Mazowiecki und seine Eindrücke von einer Reise nach Warschau
  • 120 Das Schutzpolizei-Abschnittskommando V in Sosnowitz (Sosnowiec) emp ehlt am 20. Mai 1940, Juden, die sich der Zwangsarbeit entziehen, in ein Konzentrationslager zu sperren
  • 121 Die Verwaltungschefs des Generalgouvernements besprechen am 30. Mai 1940 die nächsten Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung
  • 122 Die Abteilung Preisbildung fordert am 6. und 7. Juni 1940 ein radikales Vorgehen
  • gegen die Juden
  • 123 Der SS- und Selbstschutzführer im Bereich Kielce verbietet am 7. Juni 1940, eigen- mächtig Juden auf den Straßen zur Arbeit aufzugreifen
  • 124 Die sowjetische Geheimpolizei be ehlt am 10. Juni 1940 die Deportation der zumeist jüdischen Flüchtlinge im sowjetisch annektierten Teil Polens
  • 125 Der Höhere SS- und Polizeiführer ordnet am 13. Juni 1940 die Übergabe der Zwangs- arbeiterkartei an die Abteilung Arbeit des Generalgouvernements an
  • 126 Das nationaldemokratische Untergrundblatt Walka beklagt am 16. Juni 1940 die an- gebliche Privilegierung der Juden und ihre Heranziehung zu Spitzeldiensten
  • 127 Der Judenrat meldet am 18. Juni 1940 dem Stadtkommissar in Tarnów, dass jüdische Wohnungen geplündert und verwüstet wurden
  • 128 Der Sicherheitsdienst der SS schlägt am 24. Juni 1940 vor, die Juden aus dem Getto Litzmannstadt (Lodz) in Form eines Trecks abzuschieben
  • 129 Die Treuhandstelle in Posen berichtet am 27. Juni 1940 über die Beschlagnahmung von Eigentum
  • 130 Das Referat Judenwesen des Generalgouvernements stellt am 1. Juli 1940 seine Tä- tigkeit seit Beginn der Besatzung dar
  • 131 Propagandaminister Goebbels notiert am 5. Juli 1940, dass Generalgouverneur Frank die Judenfrage für unlösbar halte
  • 132 Generalgouverneur Frank berichtet am 12. Juli 1940 von Hitlers Absicht, die europäi- schen Juden nach Madagaskar zu deportieren
  • 133 Der Judenreferent beim SS- und Polizeiführer in Lublin fordert am 15. Juli 1940 30 000 jüdische Zwangsarbeiter an
  • 134 Der Arzt Zygmunt Klukowski beschreibt am 17. und 18. Juli 1940 die Festnahme von Juden zur Zwangsarbeit in Szczebrzeszyn
  • 135 Der Ordnungsdienst im Getto Litzmannstadt (Lodz) listet am 21. Juli 1940 die in- nerhalb weniger Tage am Zaun Erschossenen auf
  • 136 Warschauer Zeitung: Bericht vom 21./22. Juli 1940 über den Vortrag eines Dozenten des Instituts für Deutsche Ostarbeit
  • 137 Der Befehlshaber der 18. Armee verbietet O zieren und Soldaten am 22. Juli 1940 Kritik an der Verfolgung von Polen und Juden
  • 138 SS-Reiter in Kielce melden am 22., 23. und 24. Juli 1940 Kon ikte mit zwei Unter- o zieren der Wehrmacht, die Juden verteidigten
  • 139 Die Arbeitsverwaltung in Lublin berichtet am 23. Juli 1940 über eine eigenmächtige Razzia der SS in Lublin
  • 140 Gazeta Żydowska: Reportage vom 23. Juli 1940 über die Lage der jüdischen Bevöl- kerung in Warschau seit dem September 1939
  • 141 Der Selbstschutz in Lublin warnt am 24. Juli 1940 die jüdische Bevölkerung vor Menschenansammlungen und Demonstrationen
  • 142 Die Abteilung Arbeit im Generalgouvernement erteilt am 25. Juli 1940 Anweisungen zum Einsatz jüdischer Zwangsarbeiter aus Krakau
  • 143 Die NS-Volkswohlfahrt Schroda (Środa) schildert am 25. Juli 1940 die Beschlag- nahme von Waren in jüdischen Geschä en zugunsten von Volksdeutschen im Sep- tember 1939
  • 144 Jüdische Repräsentanten berichten der US-Botscha in Berlin am 28. Juli 1940 über die Judenverfolgung in Westpolen
  • 145 Reichsstatthalter Greiser bespricht am 31. Juli 1940 mit der Regierung des General- gouvernements die Umsiedlung der jüdischen Bevölkerung
  • 146 Das Personalamt des Distrikts Krakau warnt am 1. August 1940 reichsdeutsche Mit- arbeiter davor, die Dienste jüdischer Gewerbetreibender in Anspruch zu nehmen
  • 147 Das polnische Untergrundblatt Szaniec kommentiert am 1. August 1940 die Politik der deutschen Besatzer gegenüber den Juden
  • 148 Ein anonymer Denunziant behauptet am 2. August 1940, dass der Judenrat in Lublin die Wohlhabenden bevorzuge
  • 149 Dror: Tuwia Borzykowski stellt im August 1940 Forderungen an die jüdische Jugend
  • 150 Der Vorsitzende des Warschauer Judenrats beschreibt zwischen dem 2. und 5. Au-
  • gust 1940 die zunehmenden Beschränkungen für die jüdische Bevölkerung
  • 151 Der Arzt Zygmunt Klukowski schildert zwischen dem 5. und dem 12. August 1940 die Judenverfolgung in Szczebrzeszyn
  • 152 Gazeta Żydowska: Artikel vom 6. August 1940 über die Lage der Jüdischen Ge- meinde in Auschwitz
  • 153 Das Arbeitsamt Neu-Sandez (Nowy Sącz) be ehlt am 8. August 1940 dem Judenrat in Mszana Dolna, ein Zwangsarbeitslager zu errichten
  • 154 Das Arbeitsamt Chełm fordert am 9. August 1940 die generelle Entlohnung jüdi- scher Zwangsarbeiter
  • 155 Der Leiter der Haupttreuhandstelle Ost verfügt am 12. August 1940, wie beschlag- nahmtes und kommissarisch verwaltetes Vermögen verwertet werden soll
  • 156 Der Vorsitzende des Polnischen Hauptausschusses kritisiert am 12. August 1940 die Umstände der Zwangsaussiedlung von Juden aus Krakau
  • 157 Der Älteste der Juden im Getto Litzmannstadt (Lodz) ru am 12. August 1940 zur Wahrung von Ruhe und Ordnung auf
  • 158 Eine Ärztin beschreibt am 13. August 1940, wie die Gestapo in Warschau im Winter 1939/1940 die Juden beraubte
  • 159 Der Lehrer Chaim Kaplan schildert am 14. August 1940 die zermürbende Lebens- situation von Freunden in Warschau
  • 160 Der Kreishauptmann von Krakau-Land beschränkt am 20. August 1940 den Aufent- halt von Juden im Kreis
  • 161 Ein anonymer Denunziant zeigt am 27. August 1940 in Warschau einen jüdischen Firmenbesitzer an
  • 162 Eine im Juli/August 1940 verfasste Denkschri umreißt die wirtscha lichen Schä- den durch die Judenverfolgung in Polen
  • 163 Die Jugendliche Irena Glück beschreibt am 1. September 1940 in Krakau den ersten Jahrestag des Kriegsbeginns
  • Dokumentenverzeichnis 65
  • 164 Protokoll der 1. Sitzung des Präsidiums der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe in Krakau
  • am 5. September 1940
  • 165 Polizeimeister Borsutzky meldet am 7. September 1940 aus Wadowitz (Wadowice) mehrere Festnahmen wegen „Verdachts der Rassenschande“
  • 166 Gazeta Żydowska: Artikel vom 13. September 1940 über die Lage der Jüdischen Ge- meinde in Działoszyce
  • 167 Westdeutscher Beobachter: Artikel von Herbert Wiegand vom 15. September 1940 über Deutschlands geschichtliche Mission im besetzten Polen
  • 168 Der Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD im Distrikt Lublin ordnet am 19. September 1940 die Einziehung aller jüdischen Personenstandsregister an
  • 169 Der Älteste der Juden im Getto Litzmannstadt (Lodz) berichtet am 20. September 1940 über die extrem beengten Wohnverhältnisse
  • 170 Das Präsidium der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe instruiert am 20. September 1940 die örtlichen Hilfskomitees über ihre Aufgaben
  • 171 Der Stadthauptmann von Tschenstochau beschwert sich am 20. September 1940 über die Zustände im SS-Arbeitslager für Juden in Cieszanów
  • 172 Ein unbekannter jüdischer Zwangsarbeiter beschreibt im Sommer 1940 den Tages- ablauf in einem Arbeitslager
  • 173 Eine deutsche Studentin berichtet im Sommer 1940 über ihren Einsatz für volks- deutsche Umsiedler und über ihre Eindrücke von Juden in Leslau (Włocławek)
  • 174 Der Vorsitzende des Warschauer Judenrats schreibt zwischen dem 20. und 22. Sep- tember 1940 über seine Bemühungen, die Einrichtung des Gettos abzuwenden
  • 175 Der Polizeipräsident in Kattowitz ordnet am 26. September 1940 die Ausweisung von Juden an, die aus dem Generalgouvernement zugezogen sind
  • 176 Der polnische Widerstandsaktivist Kazimierz Gorzkowski notiert am 26. September 1940 Nachrichten über die Lage der jüdischen Bevölkerung
  • 177 Die Innenverwaltung des Generalgouvernements verfügt am 7. Oktober 1940, an die aus dem Reich verschleppten Juden keine Renten auszubezahlen
  • 178 Der Älteste der Juden im Getto Litzmannstadt (Lodz) erklärt am 11. Oktober 1940 den Sonnabend zum Ruhetag
  • 179 Der Lagerführer in einem Zwangsarbeitslager für Juden in Obidowa bittet den Joint am 15. Oktober 1940 um Nahrungsmittelhilfe
  • 180 Warschauer Zeitung: Artikel vom 16. Oktober 1940 über die Einrichtung eines Stadtviertels für Deutsche und des Gettos für Juden
  • 181 Die Arbeitsverwaltung in Lublin vermerkt am 18. Oktober 1940 die Massen ucht von Juden aus einem Baustellenlager und Missstände in Lagern der SS
  • 182 Ruth Goldbarth schreibt am 19. Oktober 1940 an ihre Freundin Edith Blau über ihre Angst und Verzwei ung vor dem Umzug in das Warschauer Getto
  • 183 Vermerk der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe vom 21. Oktober 1940 über die Umsied- lung in das Warschauer Getto
  • 184 Die Gettowache in Litzmannstadt (Lodz) berichtet am 23. Oktober 1940 über uner- laubtes Fotogra eren des Gettos
  • 185 Warschauer Zeitung: Artikel vom 23. Oktober 1940 über einen Schulungsvortrag des
  • Leiters der Umsiedlungsabteilung im Distrikt Warschau
  • 186 Ein aus Deutschland ge ohener Jude kritisiert am 25. Oktober 1940 die Einziehung von Juden zum polnischen Militärdienst in Großbritannien
  • 187 Berliner Börsen-Zeitung: Artikel vom 27. Oktober 1940 über die Schließung von Einzelhandelsgeschä en in Ost-Oberschlesien
  • 188 Emanuel Ringelblum beschreibt vom 25. bis 31. Oktober 1940 die Lage vor der Ab- riegelung des Warschauer Gettos
  • 189 Die Gestapo in Kattowitz fordert am 31. Oktober 1940 dazu auf, Informationen zum Einsatz der jüdischen Arbeitskrä e einzusenden
  • 190 Der Chef der Sicherheitspolizei und des SD revidiert am 1. November 1940 seine bisherigen Bedenken, Juden beim Autobahnbau einzusetzen
  • 191 Gazeta Żydowska: Artikel vom 1. November 1940 über die Lage der Jüdischen Ge- meinde in Ostrowiec Świętokrzyski
  • 192 Der Sozialminister der polnischen Exilregierung sichert den Juden am 3. November 1940 für die Zeit nach dem Krieg die volle Gleichberechtigung zu
  • 193 Die polnische Untergrundzeitschri Wiadomości Polskie berichtet am 5. November 1940 über das Getto in Warschau
  • 194 Die Treuhandstelle des Distrikts Warschau bilanziert am 8. November 1940 die Zwangsverwaltung von Grund- und Immobilienbesitz der jüdischen Bevölkerung
  • 195 Der Bürgermeister von Otwock gibt am 8. November 1940 bekannt, wie freiwer- dende Wohnungen von Juden zu übergeben sind
  • 196 Mitarbeiter der deutschen Verwaltung in Litzmannstadt (Lodz) besprechen am 9. November 1940 Zwangsarbeitsprojekte für Juden
  • 197 Der Direktor der Haupttreuhandstelle Ost gestattet am 13. November 1940 der Treu- handstelle Litzmannstadt (Lodz), Informanten aus dem Getto zu belohnen
  • 198 Der Sonderbeau ragte der SS für Zwangsarbeit in Oberschlesien fordert die Juden- räte am 15. November 1940 auf, die jüdischen Beschä igten zu erfassen
  • 199 Der Regierungspräsident in Kattowitz ordnet am 21. November 1940 den Einsatz der Polizei bei der Registrierung arbeitsfähiger Juden an
  • 200 Der Älteste der Juden im Getto Litzmannstadt (Lodz) unterrichtet am 23. November 1940 das Städtische Gesundheitsamt über die Entwicklung im Getto
  • 201 Der Regierungspräsident in Kattowitz schränkt am 23. November 1940 die Wirt- scha sbeziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden weiter ein
  • 202 Der Judenrat in Tschenstochau ru die jüdische Bevölkerung am 28. November 1940 zu Spenden auf
  • 203 Die Transferstelle in Warschau informiert am 30. November 1940 über die kün ige Zuständigkeit für die Nahrungsmittelversorgung des Gettos
  • 204 Das polnische Untergrundblatt Placówka fordert am 30. November 1940 dazu auf, den Handel in die Hände von Polen zu überführen
  • 205 Der Leiter der Ältestenräte der jüdischen Gemeinden in Ost-Oberschlesien bittet am 3. Dezember 1940 eine Hilfsorganisation in Genf um nanzielle Unterstützung
  • 206 Eine oppositionelle Gruppe im Getto Litzmannstadt (Lodz) ruft zu einer Hungerdemonstration am 4. Dezember 1940 auf
  • 207 Warschauer Zeitung: Artikel vom 4. Dezember 1940 über das Warschauer Getto
  • 208 Der jüdische Vertreter im polnischen Exilparlament, Ignacy Schwarzbart, schreibt am 7. Dezember 1940 über eine Unterredung mit dem Ingenieur Józef Podoski
  • 209 Ein Sachbearbeiter im Fürsorgewesen in Busko berichtet am 10. Dezember 1940 über die Aufnahme von aus Radom vertriebenen Juden in Chmielnik Kielecki
  • 210 Krakauer Rabbiner bitten den Chef des Distrikts Krakau am 11. Dezember 1940, die Regelungen bei der Vertreibung der Juden zu lockern
  • 211 Der Distriktgouverneur von Warschau fordert am 12. Dezember 1940 die Todesstrafe für unerlaubtes Verlassen des Gettos
  • 212 Eine getau e Warschauerin jüdischer Herkun wird im Herbst 1940 denunziert
  • 213 Die Untergrundzeitung Barykada Wolności verö entlicht am 29. Dezember 1940
  • zwei Berichte über die Lage im Warschauer Getto
  • 214 Die Jüdische Soziale Selbsthilfe nimmt am 31. Dezember 1940 zum Ausschluss der jüdischen Bevölkerung aus der Sozialversicherung Stellung
  • 215 Polnische Nachbarn denunzieren das Ehepaar Kowalewski als Juden
  • 216 Der Judenrat in Włoszczowa berichtet Anfang 1941 über seine Fürsorgetätigkeit im
  • Jahr 1940
  • 217 Jüdische Immobilienbesitzer in Chełm bitten am 3. Januar 1941 das Präsidium der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe um Fürsprache bei den Besatzungsbehörden
  • 218 Präsident Westerkamp notiert die Ergebnisse einer Besprechung im Reichssicher- heitshauptamt über die Umsiedlung von etwa einer Million Menschen am 8. Januar 1941
  • 219 Der Vorsitzende des Warschauer Judenrats berichtet am 8. Januar 1941 über die nan- zielle Lage
  • 220 Der Vorsitzende des Warschauer Judenrats beantragt am 9. Januar 1941, die Beliefe- rung mit kontingentierten Artikeln zu verbessern
  • 221 Der jüdische Kinderschutzbund in Krakau bittet den Stadthauptmann am 10. Januar 1941 um Zuteilung von Lebensmitteln
  • 222 Am 12. Januar 1941 beginnen Schri steller und Journalisten mit der Tageschronik des Gettos Litzmannstadt (Lodz)
  • 223 Die deutsche Besatzungsregierung erörtert am 15. Januar 1941, wie Hunderttausende Polen und Juden zusätzlich im Generalgouvernement untergebracht werden sollen
  • 224 Die polnische Untergrundzeitung Barykada Wolności wirbt am 19. Januar 1941 für den gemeinsamen Freiheitskampf von Juden und Polen
  • 225 Der Kreishauptmann in Grójec weist am 21. Januar 1941 die polnischen Gemeinde- vorsteher an, die jüdische Landbevölkerung in sechs Kleinstädte umzusiedeln
  • 226 Generalgouverneur Frank fordert auf der NSDAP-Kundgebung vom 22. Januar 1941 in Lublin ein rücksichtsloses Vorgehen gegen die Juden
  • 227 Der Stadthauptmann von Kielce plant am 23. Januar 1941 Gettos in Kielce und Chęciny
  • 68 Dokumentenverzeichnis
  • 228 Der Sekretär der Jüdischen Gemeinde in Chlewiska schildert am 29. Januar 1941 die
  • Entwicklung seit dem 1. November 1939
  • 229 Shlomo Frank schreibt am 30. Januar 1941 über den Streik in den Tischler-Werkstät- ten im Getto Litzmannstadt (Lodz)
  • 230 Der Kreishauptmann im Kreis Sochaczew-Błonie ordnet am 31. Januar 1941 die Ver- treibung der jüdischen Bevölkerung nach Warschau an
  • 231 Das jüdische Untergrundblatt Nasze Hasła ru im Januar 1941 die jüdische Jugend auf, sich an der kommenden Revolution zu beteiligen
  • 232 Ein Gettoinsasse schildert Anfang 1941 die fortschreitende Isolierung der jüdischen Bevölkerung in Warschau seit dem Sommer 1940
  • 233 Das Jüdische Hilfskomitee für Kielce berichtet am 5. Februar 1941 über die Neu- organisation der Fürsorge und die anstehenden Aufgaben
  • 234 Hersz Wasser beschreibt zwischen dem 6. und 8. Februar 1941, wie die Bewohner des Warschauer Gettos terrorisiert werden
  • 235 Die Chronik des Gettos Litzmannstadt (Lodz) verzeichnet am 8. Februar 1941 den Ausbau der gewerblichen Produktion
  • 236 Gouverneur Fischer berichtet am 10. Februar 1941 über die Vertreibung von 72 000 Juden in das Warschauer Getto
  • 237 Der Kreishauptmann in Janów Lubelski bittet am 11. Februar 1941 um die Genehmi- gung, Juden aus Kraśnik zu vertreiben
  • 238 Der Beau ragte des Distriktchefs für die Stadt Warschau verbietet am 13. Februar 1941 den Warenaustausch mit Juden außerhalb des Gettos
  • 239 Die Schülerin Łaja Efrajmowicz schildert nach dem 16. Februar 1941 ihre Zwangs- umsiedlung in das Getto in Warschau
  • 240 Ein Inspektor der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe berichtet am 17. Februar 1941 über eine Ortsbesichtigung in Radoszyce
  • 241 Am 18. Februar 1941 wird ein Jude aus Łuków wegen ö entlicher antideutscher Äußerungen denunziert
  • 242 Lucjan Orenbach schreibt am 18. Februar 1941 über seine ho nungslosen Lebens- umstände in Tomaszów Mazowiecki
  • 243 Das Präsidium der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe bittet den Haupthilfsausschuss am 22. Februar 1941 um einen Sonderzuschuss
  • 244 Der Schri steller Jarosław Iwaszkiewicz beschreibt am 23. Februar 1941 eine Stra- ßenbahnfahrt durch das Getto in Warschau
  • 245 Der Leiter des Gesundheitsamts in Litzmannstadt (Lodz) kritisiert am 27. Februar 1941 die Mängel bei der Seuchenprävention im Getto
  • 246 Die Zentrale der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe vermerkt am 27. Februar 1941 ein Telefongespräch über die Aufnahme von Wiener Juden in Kielce
  • 247 Der Kommandant des Ordnungsdienstes kommentiert am 28. Februar 1941 das ein- jährige Bestehen der jüdischen Polizei im Getto Litzmannstadt (Lodz)
  • 248 Der Kreishauptmann von Sokolow-Wengrow (Sokołów-Węgrów) berichtet am 3. März 1941 über die Bildung von Gettos
  • Dokumentenverzeichnis 69
  • 249 Der Judenrat in Lublin bittet am 4. März 1941 darum, die Sperrstunden zu verkürzen,
  • um die Seuchengefahr einzudämmen
  • 250 Polnische Untergrundorganisationen rufen am 6. März 1941 zur Verweigerung des Wachdienstes in Lagern für Juden auf
  • 251 Salomea Cytryń beschreibt ihrem Mann am 6. März 1941 ihren Alltag im War- schauer Getto
  • 252 Gouverneur Fischer berichtet am 10. März 1941 über die Zwangsarbeit und Vertrei- bung von Juden im Distrikt Warschau
  • 253 Krakauer Zeitung vom 13. März 1941: Bericht über einen Vortrag von Reichsamts- leiter Schön über das bevölkerungspolitische Programm im Distrikt Warschau
  • 254 Der Bürgermeister von Staszów weist am 14. März 1941 den Judenrat an, Seuchen durch Baden und Entlausen zu bekämpfen
  • 255 Das Jüdische Hilfskomitee in Kielce berichtet am 15. März 1941 über die Situation von Vertriebenen in Nowa Słupia
  • 256 Der Gendarmerieposten Piaski meldet am 20. März 1941 den Rücktransport zwangs- ausgesiedelter Juden
  • 257 Der Chef des Distrikts Lublin gibt am 20. März 1941 die Einrichtung des Gettos in Lublin bekannt
  • 258 Das Untergrundblatt Morgn-Fray ru am 20. März 1941 die jüdische Jugend zur Solidarität mit der polnischen Bevölkerung auf
  • 259 Die 17-jährige Halina Nelken schreibt am 20. und 25. März 1941 über ihre Beobach- tungen und Emp ndungen nach dem Umzug in das Getto in Krakau
  • 260 Generalgouverneur Frank informiert am 25. März 1941 über Hitlers Zusage, aus dem Generalgouvernement zuerst die jüdische Bevölkerung zu entfernen
  • 261 Eine Krankenschwester schildert am 20. und 28. März 1941 die Zustände in einem Kinderkrankenhaus im Warschauer Getto
  • 262 Das Untergrundblatt Za naszą i waszą wolność setzt sich im März 1941 mit der an- tisemitischen Propaganda auseinander
  • 263 Führende deutsche Besatzungsfunktionäre erörtern am 3. April 1941 die Isolierung und ökonomische Ausbeutung des Warschauer Gettos
  • 264 Das Präsidium der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe berichtet am 5. April 1941 über die Hilfe für vertriebene Juden
  • 265 Der Reichsarbeitsminister widerru am 7. April 1941 seinen kurz zuvor ergangenen Runderlass, polnisch-jüdische Zwangsarbeiter im Reichsgebiet einzusetzen
  • 266 Ruth Goldbarth schreibt ihrer Freundin Edith Blau vom 10. bis 15. April 1941 über die Lebensumstände im Warschauer Getto
  • 267 Der Militärarzt in Międzyrzec warnt am 12. April 1941, durch den Zuzug jüdischer Zwangsumsiedler drohe eine Fleckfieberepidemie
  • 268 Ein Unteroffizier der Wehrmacht schreibt am 14. April 1941 über seine Eindrücke vom Osten des Generalgouvernements
  • 269 Gazeta Żydowska: Artikel vom 18. April 1941 über die Vertreibung der jüdischen Gemeinde aus Auschwitz nach Sosnowiec und Będzin
  • 270 Die Regierung des Generalgouvernements und die Verwaltungsspitzen des Distrikts Warschau besprechen am 19. April 1941 in Krakau die wirtscha liche Lage im Warschauer Getto
  • 271 Ein Beobachter schildert am 20. April 1941 hungernde und bettelnde Kinder im Warschauer Getto
  • 272 Der Stadthauptmann von Tschenstochau fordert am 25. April 1941 die Stadtkommandantur auf, deutschen Soldaten das Betreten des Gettos zu verbieten
  • 273 Der Gesundheitsaufseher der Gettoverwaltung Litzmannstadt (Lodz) gibt am 25. April 1941 Beanstandungen eines Lagerleiters an den Judenrat weiter
  • 274 Jan Kapczan berichtet Ende April 1941 über „rassenpolitische Forschung“ in Lodz und über die Aufnahme von Vertriebenen im Warschauer Getto
  • 275 e Contemporary Jewish Record: Artikel zur Lage der jüdischen Flüchtlinge in Ostpolen bis zum April 1941
  • 276 Das polnische Untergrundblatt Wolność polemisiert am 1. Mai 1941 gegen einen Artikel der Krakauer Zeitung
  • 277 Das Präsidium der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe schildert am 5. Mai 1941 Miss- stände in Zwangsarbeitslagern für Juden
  • 278 Ein Unbekannter berichtet am 6. Mai 1941 über die Vertreibung der Juden aus Dro- bin
  • 279 Die zionistische Aktivistin Rywka Glanc schreibt am 11. Mai 1941 aus dem Ausbil- dungslager in Hrubieszów an Natan Szwalb
  • 280 Ein Mitarbeiter des Reichs nanzministeriums spricht sich am 15. Mai 1941 dafür aus, die Haupttreuhandstelle Ost von Unterstützungszahlungen an Juden zu befreien
  • 281 Der Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz für das Getto Litzmannstadt (Lodz) fordert am 17. und 22. Mai 1941, die Gettoinsassen sollten ihre Abwässer im Getto entsorgen
  • 282 Krakauer Zeitung: Bruno Hans Hirche propagiert am 18. Mai 1941 die Gettoisierung im Generalgouvernement und verweist auf geschichtliche Parallelen
  • 283 Die Abteilung Unterrichtsverwaltung im Distrikt Radom untersagt am 21. Mai 1941 die Durchführung von berufsbildenden Kursen für Juden
  • 284 Ein Finanzinspektor in Busko kommentiert am 21. Mai 1941 den Preisanstieg für Lebensmittel
  • 285 Der Vorsitzende des Judenrats in Warschau schreibt am 21. Mai 1941 über eine Un- terredung mit führenden deutschen Funktionären
  • 286 Die Untergrundzeitung Biuletyn Informacyjny schildert am 23. Mai 1941 die Lage der jüdischen Bevölkerung unter der deutschen Besatzung
  • 287 Der Jugendliche Chaim Gluzsztejn berichtet am 28. Mai 1941 über eine Festver- sammlung zu Ehren des Schri stellers I. L. Peretz im Warschauer Getto
  • 288 Der Judenrat in Bendzin (Będzin) gibt am 30. Mai 1941 bekannt, dass über Teile der Innenstadt ein „Judenbann“ verhängt wird
  • 289 Der Bevollmächtigte der polnischen Exilregierung im besetzten Polen berichtet am 30. Mai 1941 über das jüdische Stadtviertel in Warschau
  • 290 Die Chronisten des Gettos Litzmannstadt (Lodz) beschreiben das Alltagsgeschehen
  • zwischen dem 14. und dem 31. Mai 1941
  • 291 Die Commission for Polish Jewry berichtet im Mai 1941 über die Lage im deutsch besetzten Polen
  • 292 Das jüdische Untergrundblatt Biuletin kommentiert im Mai 1941 die antijüdischen Nachkriegsziele der Nationaldemokratie
  • 293 Der Amtschef im Distrikt Lublin plant am 3. Juni 1941, die jüdische Bevölkerung hinter einer hohen Mauer zu isolieren
  • 294 Der nach Kielce verschleppte Bernhard Deutsch bittet am 8. Juni 1941 das Flücht- lingskomitee des Weltkirchenrats um Hilfe
  • 295 Die Buchhalterin Fela Kamelgarn ersucht den Ältesten der Juden im Getto Litz- mannstadt (Lodz) am 8. Juni 1941 um Vermittlung einer Arbeitsstelle
  • 296 Die Jugendliche Miriam Chaszczewacka beschreibt ihre Erlebnisse vom 21. April bis 12. Juni 1941 in Radomsko
  • 297 Ein Regierungsinspektor der Kreishauptmannscha Lublin-Land zeigt am 14. Juni 1941 einen Bestechungsversuch durch Juden an
  • 298 Ein Mitarbeiter der Jüdischen Gesellscha für Landwirtscha berichtet etwa Mitte Juni 1941 über die Torturen der Zwangsarbeit
  • 299 Der Schüler Dawid Rubinowicz schildert die Entwicklung in Krajno vom 16. bis 22. Juni 1941
  • 300 Das nationaldemokratische Untergrundblatt Walka hetzt am 20. Juni 1941 gegen die gettoisierten Juden
  • 301 Krakauer Zeitung: Mitteilung vom 21. Juni 1941 über neue Beschränkungen für die jüdische Bevölkerung im Distrikt Warschau
  • 302 Der deutsche Bürgermeister von Poddębice beschreibt am 25. Juni 1941 die Lage der jüdischen Bevölkerung
  • 303 Der Politiker Ignacy Schwarzbart ru am 30. Juni 1941 die polnischen Juden auf, alles zu unternehmen, um die polnische Armee zu stärken
  • 304 Die Gesundheitsbehörden warnen Mitte 1941 vor dem Kontakt mit Juden und Ob- dachlosen
  • 305 Gazeta Żydowska: Der Vorsitzende des Warschauer Judenrats fordert am 2. Juli 1941 von der jüdischen Bevölkerung Gehorsam und Disziplin
  • 306 Die Gymnasiastin Wanda Lubelska schreibt am 3. Juli 1941 über ihre Lage im War- schauer Getto
  • 307 Der Judenrat in Lublin berät am 7. Juli 1941 über die Bekämpfung einer Fleck eber- epidemie
  • 308 Ostdeutscher Beobachter: Artikel vom 7. Juli 1941 über die Judenpolitik im General- gouvernement
  • 309 In einem Bericht der deutschen Verwaltung werden die Zustände im Lager in Traw- niki am 9. Juli 1941 geschildert
  • 310 Der Vorsitzende des Judenrats in Chęciny bittet am 14. Juli 1941 den Kreishaupt- mann in Kielce um Unterstützung gegen Aufrührer
  • 311 Das Präsidium der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe berichtet über seine Tätigkeit im
  • Mai und Juni 1941
  • 312 Das Präsidium der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe bespricht sich am 15. Juli 1941 mit Vertretern der Regierung des Generalgouvernements
  • 313 Jewish News Bulletin: Der Rat der Polnischen Orthodoxen Juden nimmt am 15. Juli 1941 Stellung zur aktuellen Lage in Polen
  • 314 Der Leiter der Umwandererzentralstelle Posen berichtet am 16. Juli 1941 von Erwägungen, die nicht arbeitsfähigen Juden mit „einem schnell wirkenden Mittel“ zu ermorden
  • 315 Gazeta Żydowska: Artikel vom 21. Juli 1941 über die Bemühungen des Warschauer Judenrats zur wirtscha lichen Produktionssteigerung des Gettos
  • 316 Generalgouverneur Frank informiert am 22. Juli 1941 deutsche Führungskrä e über Hitlers Ankündigung, die Juden so schnell wie möglich aus dem Generalgouverne- ment zu entfernen
  • 317 Die Jüdische Soziale Selbsthilfe und das Joint Distribution Committee fassen am 30. Juli 1941 Beschlüsse über die Fürsorge
  • 318 Das polnische Untergrundblatt Placówka warnt am 31. Juli 1941 vor der Rückkehr der Juden nach dem Krieg
  • 319 Ein Vertreter der römisch-katholischen Kirche in Polen unterstreicht im Sommer 1941 die dringliche Notwendigkeit einer „Lösung der Judenfrage“
  • 320 Das jüdische Untergrundblatt Yunge Gvardie kommentiert im Juli 1941 die Stellung der Juden im Krieg
  • 321 Repräsentanten der polnischen Regierung beschreiben in Warschau das Verhältnis der deutschen Besatzungsmacht zur jüdischen Bevölkerung seit September 1939


Bd. 5 EuropaBearbeiten

Norwegen, Belgien, Luxemburg, Frankreich

z B


  • Nr. 1 Der tschechische Literaturhistoriker Fraenkl bittet Professor Schjelderup am31. Oktober 1939, ihn bei der Emigration nach Norwegen zu unterstützen
  • Nr. 2 Egersundsposten: In einem Interviewäußertsich Moritz Rabinowitz am 30. Januar 1940 über Antisemitismus und die Situation der Juden im Krieg
  • Nr. 13 Der Osloer Bischof Berggrav lehnt es am 9. September 1941 ab, Ehen zwischen norwegischen Staatsbürgern und Juden oder Samen zu verbieten
  • Nr. 14 Der Befehlshaber derSicherheitspolizeiunddesSDfordertdenLeiterdernorwegi- schen Polizei am 10. Oktober 1941 auf, die Kennzeichnung der Ausweise von Juden vorzubereiten
  • Nr. 54 Reichskommissar Seyß-Inquart zwingt mit einer Verordnung vom 10. Januar 1941
  • Nr. alle Juden, sich bei den Behörden anzumelden
  • Nr. 55 The New York Times: Artikel vom 14. Februar 1941 über Unruhen in Amsterdam
  • Nr. 92 Der Erzbischof von Utrecht lehnt es am 11. September 1941 ab, katholisch getaufte Kinder aufgrund ihrer Abstammung vom Unterricht auszuschließen
  • Nr. 140 Der Leiter des Judenreferats schildert dem Reichssicherheitshauptamt am 8. Juni 1942 die Reaktionen auf die Einführung des Judensterns in der niederländischen Gesellscha
  • Nr. 161 Vertreter der obersten belgischen Gerichtshöfe protestieren am 19. November 1940 beim Militärbefehlshaber gegen die Entlassung jüdischer Juristen
  • Nr. 218 Die Israelitische Kultusgemeinde Luxemburg gibt am 19. Oktober 1941 ihrer Hoffnung Ausdruck, den kurz zuvor Deportierten noch zur Auswanderung in die USA verhelfen zu können
  • Nr. 219 Das Konsistorium warnt die Juden am 17. November 1941 vor dem persönlichen Kontakt zu Nichtjuden
  • Nr. 235 General de Gaulle versichert dem Jüdischen Weltkongress am 22. August 1940, dass die antijüdischen Bestimmungen nach der Befreiung Frankreichs aufgehoben werden
  • Nr. 236 Die deutsche Militärverwaltung betont am 22. August 1940 die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen Juden in der besetzten Zone Frankreichs
  • Nr. 237 Gabriel Ramet schreibt am 1. September 1940 eine erste Postkarte aus dem Lager Drancy an seine Angehörigen
  • Nr. 275 Der Rabbiner Kaplan kritisiertam 31. Juli 1941 die Anordnungder Vichy-Regierung, wonach sich alle Juden registrieren lassen müssen
  • Nr. 276 The New York Times: Artikelvom 22. August 1941 über dieVerhaftungen von Juden in Frankreich
  • Nr. 303 In einem Brief an seine Verlobte schildert Isaac Schoenberg am 15. Dezember 1941 sein Leben im Lager Pithiviers

Band 5: xxxBearbeiten


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MedienBearbeiten

RezensionenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

  • Der Verlag


  • Die Quellen

RefBearbeiten

  1. Editionsprojekt Judenverfolgung 1933–1945.
  2. Seite von Dr. Alex Kay bei der Universität Potsdam.