FANDOM


Das Kurpfälzische Museum ist zugleich das Städtische Museum (Oder das Heimatmuseum) von Heidelberg und seine Kunstsammlung, Hauptstraße 97. Es ist auch ein bedeutendes Regionalmuseum der Pfalz. Es wurde 1879 zunächst im Schloss eröffnet.

1908 wurde es vom Schloss in die Hauptstraße in das 1712 errichteten Palais des Rechtsprofessors Philipp Morass verlegt. Sein Name damals: „Städtische Kunst- und Alterthümersammlung

aktuell:
Das Museum und der Kunstverein zeigen zwei Ausstellungen. Im Museum ist „Heidelberg im Porträt. Von Münster bis Gursky“ zu sehen. Dabei werden alle wesentlichen Darstellungen der Stadt vom ausgehenden Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert präsentiert.

Gleichzeitig eröffnet im Kunstverein „Stadtansichten" - internationale Beispiele der letzten 60 Jahre.

Die Ausstellungen Bearbeiten

In dem Gebäude "Palais Morass" und seinem modernen Anbau im Hof (von 1991) …


gibt es u. a.

2018 :

Kurpfälzisches Museum: „Menschen“

„Menschen. Fotokunst aus der Sammlung Braus“: eine Sonderausstellung mit 160 Werken.


2017 gab es eine Ausstellung - Fotosammlung zum Thema Heidelberg


... Überregional bekannt sind:



Gebäude Palais MorassBearbeiten

Der Museumsgebäude an der Hauptstraße heißt nach einem ehemaligen Besitzer "Palais Morass". ………

Der Jurist Johann Philipp von Morass, der in den Jahren 1700/1701 Rektor an der Universität Heidelberg gewesen war, ließ sich das Palais 1712 vom Barockarchitekten Johann Adam Breunig an der Stelle des „Elende Herberge“ benannten, bis 1693 als Armenspital genutzten, Gebäudes erbauen.[1]

Das Anwesen befand sich ab 1733 (manchmal auch erst 1746 genannt) im Besitz des Generals Philipp Ludwig von Bettendorff. Dessen Wappen befindet sich im Portalstein über dem Balkon, ein zweites Wappen befindet sich in der Tordurchfahrt. Ab 1765 war das typische Stadtpalais im Besitz derer von Zyllenhard(t). Von 1778 bis 1780 wurde, veranlasst durch die Besitzerin Anna Juliana von Zyllenhardt, im Obergeschoss ein moderner Festsaal im Stil des Klassizismus eingebaut.


Das Palais wurde nach dem Aussterben der von Zyllenhard(t) 1831[2] von den Erben Göler an Maximilian Joseph von Chelius, Professor und der Gründer der chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, verkauft und von diesem bis zu seinem Tode 1876 bewohnt.[3]

Das Anwesen, seit 1905 im Besitz der Stadt, ist seit 1906 Sitz des Kurpfälzischen Museums mit den städtischen Kunstsammlungen der ehemaligen Residenzstadt.

  • 1920 wurde das Gebäude durch den Architekten Lohmeyer neugestaltet.

Bis 1926 war im Erdgeschoss noch eine Bank untergebracht.

  • Im Jahr 1991 wurde hinter dem Museumsgarten ein moderner Glas-Erweiterungsbau geschaffen. Dort sind im Erdgeschoss Wechselausstellungen zu sehen und im Untergeschoss die Archäologie mit einem Schwerpunkt Römerzeit.

Architektur Bearbeiten

Das Stadtpalais ist eine aus rotem Sandstein bestehender zehnreihiger dreistöckiger rechteckiger Bau. Sowohl die Fassade als auch die Innengestaltung wurden im Stil der Zeit, dem Barock erbaut. Die Innengestaltung des Festsaales im ersten Obergeschoss ist seit einer Umbaumaßnahme im Jahre 1778 im Zeitgeschmack des Louis-seize gestaltet. Blickfang der barocken Fassade des Palais', ist seine von je zwei Säulen mit korinthischen Kapitellen geschmückte, rechts und links das Rundbogenportal flankierende, architektonische Gestaltung, worauf der Balkon der Beletage über drei Fensterreihen zu ruhen scheint. Innerhalb des Durchgangs vom Eingangsportal zum Innenhof des Palais und anschließender Gartenanlage, gelangt man rechter Hand über eine offene, barocke Treppenanlage in die oberen Etagen des Anwesens.

Nutzung Bearbeiten

Seit 1906 befindet sich im Palais Morass das Kurpfälzische Museum mit der Kunstsammlung der Stadt Heidelberg. Den Grundstock der Ausstellungsstücke bildete die von Graf Charles de Graimberg zusammengetragene Kunstsammlung Heidelberger Altertümer. Der Heidelberger Kunstverein wurde in einem modernen verglasten Anbau des Palais' innerhalb der Gartenanlage, anschließend an den Innenhof des Anwesens, etabliert. Im Erweiterungsbau befinden sich noch weitere Abteilungen des Kunstmuseums.


Menschen in der Fotosammlung Braus Bearbeiten

Der vollständige Titel „Menschen. Fotokunst aus der Sammlung Braus“. eine Sonderausstellung mit 160 Werken 2018 von bis

MedienBearbeiten

Evtl. Artikel über Personen zum Museum Bearbeiten

    • Berndmark Heukemes
    • Jens Christian Jensen
    • Martin Kemkes
    • Hans-Peter Kuhnen
    • Georg Poensgen

Literatur Bearbeiten

  • Hartmut Ellrich: Das historische Heidelberg: Bilder erzählen, Verlag Imhoff, Heidelberg 2010, S. 77 ff.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Altstadt Information der Stadt Heidelberg: Palais Morass
  2. Am Schild rechts des Torportals ist die Jahreszahl 1830 vermerkt.
  3. Heidelberg im Barock: Hauptstr. 97 - Palais Morass auf www.zum.de (Zentrale für Unterrichtsmedien e.V.)

Frühere Sonderausstellungen über… Bearbeiten

6. März bis 12. Juni 2016
Details: Kuratorin war Dr. Karin Tebbe, über 170 Exponate aus den Beständen des KMHD, wertvolle Leihgaben aus privaten Beständen sowie Museen und Archiven (vorwiegend aus) der Region: Reisegepäck, Andenken, Postkarten, Werbeplakate, Grafiken und Tagebücher


.


Dieser Artikel ist ein Stub. Du kannst dem heidelberg.mannheim.wiki helfen, indem du ihn erweiterst.




hier entsteht das heidelberg.mannheim.wiki bzw. das rheinneckarindushistorywiki und andere verwandte Themen


soll ein gutes regional-wiki für die rheinneckar-metropolregion werden


soll ein wiki für die rheinneckar-industrie-achäologie, ein historywiki, werden


Mitarbeitende für das Regional-Wiki fürs Delta werden gesucht !



Mach doch einfach mit !


Diese Seite braucht Informationen. Bearbeiten

Du kannst uns zum Beispiel helfen, indem du einen Satz oder ein Bild aus Deinem Wissen einfügst!Bearbeiten

Erweitere bitte diese Seite!Bearbeiten


.

Riemenschneiders Zwölfbotenaltar Bearbeiten

Der Zwölfbotenaltar oder Windsheimer Altar ist ein im Jahr 1509 geschaffener spätgotischerSchnitzaltar von Tilman Riemenschneider. Im Mittelteil sind als Skulpturen Christus und sechs Apostel, bestehend aus zwei Einzelfiguren und zwei Zweiergruppen, zu sehen. Auf den beiden Flügelinnenseiten sind jeweils drei Apostel als Flachrelief dargestellt. Drei Jahre später wurde der Altar zum ersten Mal farbig gefasst, vermutlich von Jakob Mülholzer. Eine weitere Bemalung erfolgte im Jahr 1617. Ein Nachweis über den Auftrag an Riemenschneider existiert.

1730 brannte die Kirche St. Kilian ab, was zu leichten bis heute sichtbare Brandspuren auf dem Altar führte. 1840 tauchte das gerettete Werk in Würzburg auf, wo das Schnitzwerk restauriert und der Altar im damaligen Zeitgeschmack erneut bemalt wurde.

1861 ersteigerte Charles de Graimberg in Würzburg den Altar als ein vermeintlich aus einer Heidelberger Kirche stammendes Werk für seine Sammlung. So kam er hierher.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde bei der Restaurieung erkannt, dass die Qualität der Arbeit doch auf Riemenschneider als Urheber weist. Eine aufgefundene Kreidenotiz aus dem Jahr 1617 ließ eine eindeutige Identifizierung des Altares als jenes Altars zu, den Riemenschneider für die Kirche St. Kilian in Windsheim geschaffen hatte und der dort bis 1730 stand.Lit: Jörn Bahns: Heidelberg als Museumsstadt, in: Elmar Mittler (Hrsg.): Heidelberg. Geschichte und Gestalt, Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg, 1996, ISBN 3-9215-2446-6, S. 434ff.

Adresse 1 – in der Hauptstraße von HD Bearbeiten

Kurpfälzisches Museum
Hauptstraße 97
69117 Heidelberg-Altstadt

Telefon: 06221 - 58 34 02
E-Mail: kurpfaelzischesmuseum@heidelberg.de

Adresse 2 - Ziegelhausen Bearbeiten

Die Zweigstelle in Ziegelhausen umfasst die Textilien-Sammlung

* Buslinie 33 Richtung Köpfel, an der Haltestelle Brahmsstraße aussteigen.

bzw. mIt dem Pkw über die nördliche Uferstraße des Neckars nach Ziegelhausen.

ÖffnungszeitenBearbeiten

  • Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr und


Weblinks Bearbeiten

Katalf26cc7

Kurzkatalog - Führer

HinweisBearbeiten

  • Der bekannte Unterkiefer aus Mauer des Homo Heidelbergensis - ein prähistorischer Knochen, befindet sich im Panzerschrank der Sammlungen der Universität ! ). Eine leichter zugängliche Kopie kann in Mauer, nahe bei dem ehemaligen Fundort, betrachtet werden!

Führungen, KatalogeBearbeiten

Neuester Schrei im Kurpfälzischen Museum sind QR-Codes, mittels derer man per Smartphone die wichtigsten Informationen auf den Touchscreen zaubern kann.


einen Westentaschen-Führer „16 Meisterwerke“

damit kann mensch für nur einen Euro (an der Museumskasse) auf 38 Seiten z B den „Hortus Palatinus“-Gemälde genauso wie den geschnitzten Riemenschneideraltar von 1509 oder den 1525 gemalten „Sündenfall“ von Lucas Cranach d. Ä., der sein berühmtes Schlangen-Signet geschickt am Baum der Erkenntnis versteckt hat, erklärt bekommen.

Man kann mit dem Kurzführer aber auch über die „Straße ins Jenseits“ spazieren und dabei römische Fundstücke entdecken. Das Cover ziert Karl Schmidt-Rottluffs „Mädchen mit Margerite“ (1919). Ein prima Angebot für Museums-Flaneure.