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Jacques Fouquières (1590/91–1659) malte das Ölgemälde „Hortus Palatinus“ zwischen 1614 und 1620.

Der als „achtes Weltwunder“ gefeierte Renaissance-Garten am Heidelberger Schloss wurde wegen des Dreißigjährigen Krieges und des Exils von Kurfürst Friedrich V. nie vollendet.


Hortus Palatinus von Jacques Fouquiere

am re. Bildrand: Neckar Blick nach Westen

Das Werk Fouquières zeigt einen Idealzustand aufgrund der Pläne des Gartenbau-Ingenieurs Salomon de Caus (auch Cues, 1576–1626). Und es zeigt das heute kaum noch bekannte unzerstörte Schloss


Das großformatige Gemälde des flämischen Landschaftsmalers hing bis 1685 im Schloss. Dann erbte es Elisabeth Charlotte, die Enkelin von Kurfürst Friedrich V. Sie nahm es mit nach Frankreich. Während der Französischen Revolution wurde es versteigert.

1909 gelangte das Bild als Schenkung des Duke of Sutherland ans Kurpfälzische Museum , also zurück nach Heidelberg.

Zm Vergleich MerianBearbeiten

Garten Heidelberger Schloss 1620 von Merian

Blick nach Süden


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